Wie gute Englischkenntnisse sind für einen Physiker erforderlich?

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7 Antworten

Hi Nick, also Englisch ist heute in jedem Studuenfach ein Thema - also keine Panik.

Du willst ja keine englische  Literaturwissenschaft studieren - da wäre es mühsam mit mittelmäßigem Englisch. 

Wenn Dich das Hauptfach interessiert, dann fällt auch das Fachenglisch Physics leicht. Das lernt man. Aussprache, da habe ich die Erfahrung gemacht: da hat jeder Nichtmuttersprachler eine landestypische Eigenheit - je besser Du in Deinem Fachgebiet bist umso kreativer darf Dein Englisch sein.

 Vokabel müssen stimmen - grundgrammatik soll stimmen Wichtig ist nicht das perfekte Oxfortenglisch, sondern, dass man versteht was du sagen möchtest.

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Kommentar von EdnaImmers
21.01.2016, 00:15

<freu>. Danke für das Lob!

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Ich denke, das ist fürs erste nicht schlecht, und viele Dinge kommen mit der Zeit. Ich hab Chemie studiert (vorher Englisch-LK gehabt), und viele Dinge sind mir auch erst mit der Zeit "verständlicher" geworden.

Ich hab (aber erst nach dem Vordiplom, ist also aus deiner Sicht noch eine Weile hin) ein Auslandssemester in England gemacht (ein "summer term"), aber auch das war lockerer, als man so gemeinhin denkt. Da waren auch Studenten aus Frankreich (die haben naturgemäß auch so ihre Probleme mit Englisch), aber die Leute (auch die englischen Profs und Mitstudenten) waren sehr nett und hilfsbereit, und das war insgesamt eine sehr gute Übung im Sprechen (und auch Schreiben) von Englisch. Englische Unis sind noch internationaler als deutsche, man trifft dort Leute fast aus der ganzen Welt (bei uns waren auch Studenten aus Brunei, das ist bei Malaysia; auch die haben eine andere Muttersprache als Englisch).

In der Zeit hab ich auch viel auf Englisch gelesen (nicht nur über Chemie, sondern auch "normale" Unterhaltungsliteratur). Man spricht natürlich auch mit den Leuten, und wenn mal was grammatisch nicht ganz korrekt ist, stört auch das nicht großartig. Wichtig ist nur, dass man dranbleibt.

Im Job brauche ich Englisch fast jeden Tag (da wir auch Kollegen in den USA haben, zudem haben wir Kollegen, die nicht in Deutschland geboren sind, sondern z.B. in Asien). Auch bei Kunden ist das ähnlich (in Deutschland arbeiten auch Japaner in internationalen Firmen, und da ist es enorm praktisch, wenn beide Seiten Englisch können).

Also ich denke: man muss sich da nicht abhetzen, aber man sollte an dem Thema dranbleiben. Und irgendwann macht es sogar Spaß. 

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du musst es lernen, denn Physik ist ein sehr internationales Gebiet, wo du höchstwahrscheinlich mit Physikern aus anderen Ländern zusammen arbeiten musst.

Du kannst ja ein paar Sommerkurse oder Auslandssemester machen, um die sprache zu lernen...

Auf jeden fall würde ich an deiner Stelle langfristig an meinen Englisch-Kenntnissen arbeiten. Was du brauchst, ist aber nicht unbedingt das, was mit einer Note in der Schule ausgedrückt wird.

Du musst halbwegs korrekt (fachtexte) schreiben können, verstehen was die Leute (mit den verschiedensten Akzenten) sagen, du brauchst dein fachvokabular und musst dich im Gespräch ausdrücken können. Durch Auslandssemester oder Sommerkurse im Englisch-sprachigen raum kannst du das gut lernen. Dein akzent muss nicht perfekt sein, aber natürlich, je besser dein Englisch ist, desto brauchbarer bist du dann auch für vorträge, respräsentativ-aufgaben, etc.

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"Mittelmäßig" sollte ausreichen. Es geht nicht "ohne", weil das meiste an Fachliteratur halt auf englisch ist, und auf Konferenzen ist es die Sprache schlechthin.

Aber: es handelt sich um "Fachenglisch", d.h. die wesentlichen Inhalte machen sich ohnehin an den Fachbegriffen fest - und die hat man bald drauf, und die meisten der Autoren haben Englisch auch nur als Zweitsprache - daher ist das Niveau (vom grammatikalischen und vom Wortschatz her) nicht soooo schwer. Da ist so manches an der übrigen Literatur usw. deutlich schwieriger. 

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gute englischkenntnisse sind (später) auf jeden fall ein muss.

aber ich würde mir an deiner stelle keine großen sorgen machen. wenn du im deutschsprachigen raum studierst dann kommst du wenn es denn sein muss die ersten semester noch ohne englisch aus (später dann nicht mehr). das nötige fachenglisch lernst du dann schon nach und nach von selbst wenn du einfach am ball bleibst.

außerdem ist das englisch in den naturwissenschaften relativ simpel (es geht ja nicht darum hohe literatur zu verfassen, sondern nur darum die botschaft über das eigentlich thema rüberzubringen)

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Das meiste an der Uni ist auf Englisch.

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Das wirst du schnell ändern müssen. Wissenschaftliche Texte sind immer auf Englisch, und du wirst sie auch so schreiben müssen, da sie sonst niemand veröffentlichen wird. Gleiches gilt für Vorträge auf Konferenzen.

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