Frage von Nursoeine, 106

Wie gut muss man für eine reitbeteiligung sein?

Hey, ich bin 13 und reite seit 1 Jahr ich kann traben galoppieren und frei reiten mit einem Pferd umgehen satteln putzen trensen alles aber was muss man denn genau können? Wie gut muss man sein? Wie alt? Und wo findet man anzeigen zu einer RB? Danke schon mal im voraus

Expertenantwort
von Baroque, Community-Experte für reiten, 51

Das kommt drauf an, was dem Pferdebesitzer wichtig ist.

Ich selbst würde, wenn ich nochmal eine vergeben würde, lieber einen Anfänger nehmen, den ich mir selbst "ausbilden" kann, bevor einer mit "haben wir schon immer so gemacht" viele Fehler mitbringt, die sich einfach nicht mehr aus seinem Unterbewusstsein lösen lassen. Ich würde unter den Tagen einen Coaching-Tag machen, den Aufwand wäre es mir wert. Würde erklären und "Hausaufgaben" geben. Reiten käme erst, wenn vom Boden aus einiges richtig gut läuft. Dann würde ich voraussetzen, dass meine RB bei meiner Trainerin Unterricht nimmt, damit ich kein komplett anderes Gereite (nicht nur zwischen den Reitweisen sind Unterschiede, sondern auch zwischen den "Handschriften") auf meinem Pferd habe und ständig korrigieren muss. So langsam würde damit dann der Reiter ausgebildet, der in meinem Sinn mit meinem Pferd arbeitet. Der würde wohl auch eine fundierte Ausbildung haben, da ich nichts von schnell-schnell Lektionenschrubben halte, sondern lieber korrekt und etwas langsamer, weil das zugunsten der Gesundheit von Pferd und Reiter geht.

ABER: Aufgrund der komplett anderen Verantwortungs- und Versicherungslage würde ich niemanden nehmen, der nicht volljährig ist. Vereine sind da ganz anders versichert als man sich als Privatmann versichern kann, in Vereinen laufen mehrere Übungsleiter rum, die ehrenamtlich auch mal Mitglieder mit auf Ausritte nehmen, ... da steht das auf ganz anderen Füßen. Mit jugendlichen Reitbeteiligungen auf Privatpferden habe ich nach Unfällen schon Rechtsstreitigkeiten mitbekommen, dass einem die Haare zu Berge stehen. Seitdem es private Rechtsschutzversicherungen gibt, klagt ja auch gleich jeder statt im Gespräch zu klären, wie man etwas regulieren könnte.

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für reiten, 45

Versuch es einfach.

Es gibt Mennschen, die einfach froh über etwas zuverlässige Unterstützung sind - oder eben, dass das Pferd mal im .Unterricht mit geritten wird.

Zwar finden sich nicht leicht Leute, die zusammenpsassen, aber das geht auch fortgeschritteneren Reitern so. Halr einfacj die Augen auf,, googel Reitbeteiligungen und gib den Ort an, wo du suchst.

Am besten ist aber immer persönlicher Kontakt. Häng da, wo Du zum Unterricht gehst, einen Zettel auf. Dort kennt man Dich, und wenn dann mal so jemand wie Dich brauchen kann, weiß er, dass Du suchend bist und sueht, was Du kannst. Wobei vielen Besitzern .Grundkenntnisse reichen; viel wichtiger ist oft schlicht Sympythie.

Antwort
von Fantasdiko, 26

ich habe seit drei Jahren eine Reitbeteiligung. Sie ist inzwischen 17 Jahre alt. Ich habe sie extra versichert und sie hat die Auflage 1 x wchtl. eine Reitstunde mit meinem Pferd zu nehmen. Ich wollte eigentlich zuerst eine volljährige Reitbeteiligung. Da sie aber von der Nichte einer guten Reitfreundin eine Freundin war, habe ich es einfach probiert. Es gab von Anfang an klare Regeln an die sie sich halten musste. Meine Freundin hat am Anfang die Aufsicht übernommen, wenn sie keinen Reitunterricht hatte. Außerdem hat sie anfangs heimlich überprüft, ob sie alle ihr aufgetragenen Aufgaben verantwortungsbewusst übernommen hat. Da ich auch noch beruflich für sechs Wochen weg war, musste ich unbedingt wissen, ob alles klappt.

Aber ich muss sagen, ich habe es nicht bereut und meine Reitbeteiligung versorgt inzwischen selbständig meine beiden Pferde. Sie hat zwei feste Tage in der Woche. Sie springt aber auch kurzfristig ein, wenn ich beruflich unterwegs bin. Dafür bin ich ihr auch dankbar.😊

Antwort
von skjonii, 54

1 Jahr ist an Erfahrung leider gar nichts. Allein deswegen wäre es wahrscheinlich schwierig und unklug, dir ein Pferd allein anzuvertrauen.

Außerdem: Du unterstehst einer Aufsichtspflicht. So lange du unter 18 bist ist es rechtlich gesehen grob fahrlässig dich mit einem fremden Pferd allein zu lassen. Egal wie viel Erfahrung du hast. Der Besitzer des Pferdes kann dafür ziemlich Ärger bekommen, wenn nicht permanent ein Erwachsener freiwillig dabei ist!

Kommentar von Nursoeine ,

Ja es ist wirklich sehr jung das weiß ich selbst mir geht es allerdings nur drum das ich wenn dann schon bei einem stall eine RB nehmen würde da muss man auch nicht volljährig sein trz danke für deine schnelle Antwort 

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