Wie gut ist dieser Beamer für Filme?

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1 Antwort

Zum Filme schauen sollte man beim Beamer auf folgende Aspekte achten: a) möglichst hohe Farbhelligkeit (also LCD, LCOS bzw. Derivate (D-ILA, SXRD, etc.), 3 Chip-DLP oder 1-Chip DLP - jedoch nur mit reinem RGB Farbrad (haben die wenigsten); viele Geräte werben mit BrillantColor-Technologie -> entgegen des Namens geht es bei der Technik um eine auf Graustufen bezogene Helligkeitsoptimierung, bei den meisten dieser Geräte werden stimmige Farben nur bei bis zu 66% Helligkeitsverlust erzielt, wenn überhaupt - reine RGB-1Chip DLP-Beamer gibt's aktuell nur bis ca. 2200 ANSI Lumen. b) eine gute Zwischenbildberechnung damit schnelle Bildwechsel flüssig aussehen (> 1T€ Klasse) c) ein möglichst hohes Kontrastverhältnis (dyn. Werte ab 200.000:1 aufwärts) d) ein möglichst guter Schwarzwert (findet man einfach in der Projektorendatenbank im Web) e) ein möglichst großes scharfes Objektiv, welches möglichst keine Farbsäume hervorrufen sollte e) großer Zoom-Bereich + Lensshift für flexiblere Positionierung danach kommen dann Faktoren wie Lautstärkeentwicklung, Lampenkosten und Leuchtdauerverhalten, Gehäusefarbe, Anschlußvielfalt, Steuerbarkeit, etc. ... Alle Punkte (a-e) können zumeist nur bei Geräten oberhalb der 5k€ Klasse erfüllt werden, 4 von 5 Punkten ab ca. 1500 € Neupreis (z.B. Panasonic PT AT6000E), das von Dir aufgezeigte Gerät kann kaum eine dieser Anforderungen erfüllen. Übrigens kann die Bildqualität noch sehr erheblich durch die Wahl der Leinwand beeinflusst werden. Mit Leinwänden wie der Couchscreen Leinwand, ist es z.B. möglich den Kontrastumfang um über Faktor 12 und die Brillanz um bis zu Faktor 6 zu verbessern. In Kombination mit einem guten Projektor sieht dann 3D-Material noch plastischer aus wie im Cinemaxx und ein Fernsehgerät braucht man dann auch nicht mehr, da eine solche Kombination auch tagsüber bzw. mit Licht im Raum funktioniert.

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