Frage von horstbrack63, 281

Wie groß sind meine Chancen auf eine Erwerbsminderungsrente?

Hallo,ich bin 53 (M) Jahre alt und arbeite seit 35 Jahren in der Industrie (Metall). Letztes Jahr hatte ich meine zweite Schulter-OP!Diagnose: Stark arthrtotisch veränderte Schultergelenke!Auch meine beiden Handgelenke schmerzen inzwischen verstärkt! Mein Hausarzt meinte wörtlich:Ich hätte mich in den letzten 35 Jahren bei der Arbeit "kaputt" gemacht! Auch das rechte Knie "knirscht" schon beim Treppensteigen! In meinem Job muss ich überwiegend "Überkopf" arbeiten!Bin z..Zt. A.U.da ich meinen rechten Arm nach der Schulter-OP ( Januar 2014) sehr schlecht und auch nur unter Schmerzen heben kann. Weiterhin wurde bei der OP auch die aufgefaserte Sehne "repariert"!Bin also "gelenkmäßig" schon ein halbes Wrack!!! Einen Schwerbehindertenausweis habe ich noch nicht(beantragt!).Frage mich ernsthaft,wie ich so bis zur Rente"durchhalten" soll-kann-muss????? Habe ich eine Chance auf eine Erwerbsminderungsrente,oder kann ich das gleich vergessen? Wer hat Erfahrung? Bzw. wie muss ich jetzt vorgehen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Balharm, 131

Zuerst einmal solltest du wissen, dass auf irgendwelche Krankheiten hin keine EMR (Erwerbsminderungsrente) genehmigt werden, sondern auf die Einschränkungen die du durch deine Krankheiten bekommen hast. Wenn dem so ist, solltest du deine Ärzte aufsuchen und mit ihnen besprechen, was dich so alles im Alltagsleben einschränkt. Wenn die Ärzte den Antrag zur EMR befürworten, dann stellst du den Antrag auf EMR und gleichzeitig einen Antrag auf Schwerbehinderung. Den Antrag auf Schwerbehinderung kannst du Online runterladen und selbst ausfüllen.Bei der Antragsstellung für die EMR kannst du dir einen Berater der DRV vor Ort nehmen( kann ich dir nur empfehlen einen zu Rate zu ziehen). Es gibt diese Berater auch in deinem Gemeindehaus / Rathaus. Dort einfach mal nachfragen oder du gehst direkt zu der DRV. Dein AG wird auf jedenfall darüber informiert, dass du einen Antrag auf EMR gestellt hast, da er ein Formular dafür ausfüllen muss. Um diese Geschichte kommst du nicht drumherum.Wenn du alles erledigt hast, beginnt das warten auf die Dinge, die da kommen werden. Der Schwerbehindertenausweis hat keine Auswirkungen auf die Feststellung deiner EMR. Und nein, du kannst keine TEMR (Teilerwerbsminderungsrente) stellen. Die DRV allein entscheidet (nach Vorlage von Unterlagen durch Gutachter, Ärzte etc.), wie groß dein Leistungsvermögen ist. Das kann eine volle EMR sein oder eben eine TEMR. Zu dem MDK deiner KK musst du auch nicht, da diese nichts mit der Rente zu tun haben. Eins solltest du noch wissen, es ist ein Haufen Papierkram zu erledigen. Der Antrag auf EMR hat alleine schon ca. 26 Seiten (müsste ich sonst nochmal nachzählen) .Egal was du tun willst, Schreibkram ist viel und Pflicht und lass dich nicht zermürben. Es gibt genügend Anlaufstellen die dir helfen werden.Ich wünsche dir erstmal alles Gute und gute Besserung.

Kommentar von Dickie59 ,

Die Berater heissen Versichertenälteste und haben eine Grundlagenausbildung für Antragsstellungen, kaum Erfahrungen über einen Verlauf derBearbeitung des Antrages und den Verlauf eines Widerspruches, es sei denn, sie kommen aus der Schiene der Versichertenvertreter und haben in den Widersprüchsausschüßen mitgewirkt.

Beste grüße

Dickie59

Antwort
von FrauFriedlinde, 166

Da hast du kaum eine Chance. Ich habe 6 Schulteroperation links und jetzt ein Gelenkersatz bekommen, der ständig luxiert, ich habe Hüftarthrose, Kniearthrose und, Schulterathrose beidseitig endgradig, dazu chronisch hyperlaxen Bandapparrat ( hab im Schnitt alle 1-2 Jahre irgendein Band oder Sehne gerissen) und bekomme jetzt erst Rente, weil die Schulter quasi immer luxiert ( jeden zweiten Tag). Davor, also nur mit den ganzen anderen Befunden, war ich voll Erwerbsfähig

Antwort
von Roquetas, 128

Was hindert Dich daran einen Erwerbminderungsantrag zu stellen.

Sprich mit Deinen behandelnden Ärzten darüber und sieh zu, dass sie mit ihren berichten hinter Dir stehen.

Stell Dich auf eine erste Ablehnung ein und suche damit dann einen Sozialverband, oder VdK auf, die in Deinem Namen Widerspruch einlegen werden und Dich notfalls vor dem Sozialgericht vertreten. 

Das Ganze kostet Dich ca. 60 € Jahresbeitrag und das ist das Einzige, was Du bei einer endgültigen Ablehnung in den Sand setzen würdest.

Wichtig: Stell sofort einen Antrag auf Schwerbehinderung, denn danach wird im Rentenantrag gefragt.

Auch dabei ist Dir dann der Sozialverband behilflich.

Antwort
von Konrad Huber, 98

Hallo horstbrack63,

Sie schreiben unter anderem:

Wie groß sind meine Chancen auf eine Erwerbsminderungsrente?

Antwort:

Ihre Chance auf einen erfolgreichen Verlauf Ihres Antrags auf Erwerbsminderungsrente sind so gut oder schlecht, wie Ihre eigene Krankenakte aufgebaut ist!

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publica...

Denn:

Die meisten Verfahren, Begutachtungen, Entscheidungen, auch vor den Sozialgerichten, werden nach Aktenlage entschieden!

Demzufolge ist die Qualität und Aussagekraft Ihrer eigenen Krankenakte der Schlüssel zu Erfolg oder Mißerfolg!

ich bin 53 (M) Jahre alt und arbeite seit 35 Jahren in der Industrie (Metall)

Antwort:

2016 - 53 = ca. 1963 geboren!

Wer nach dem 1.1.1961 geboren ist, hat in der DRV keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit und muß für die Bewilligung einer vollen Erwerbsminderungsrente an Hand der eigenen Krankenakte glasklar nachweisen, daß die Leistungsfähigkeit auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt auf Dauer, auf unter 3 Stunden pro Arbeitstag abgesunkenj ist!

Leichte Tätigkeiten sind laut DRV:

Pförtner, Museumswärter, Nachtportier und viele weitere, leichte Tätigkeiten!

Sie müßen also glaubhaft nachweisen, daß Sie auch derartige leichte Tätigkeiten dauerhaft nur noch unter 3 Stunden ausüben können!

 und arbeite seit 35 Jahren in der Industrie (Metall). 

Antwort:

Da Sie nach dem 1.1.1961 geboren sind, spielt Ihre bisherige Tätigkeit keine Rolle!

Letztes Jahr hatte ich meine zweite Schulter-OP!Diagnose: Stark arthrtotisch veränderte Schultergelenke!Auch meine beiden Handgelenke schmerzen inzwischen verstärkt! Mein Hausarzt meinte wörtlich:Ich hätte mich in den letzten 35 Jahren bei der Arbeit "kaputt" gemacht! Auch das rechte Knie "knirscht" schon beim Treppensteigen! In meinem Job muss ich überwiegend "Überkopf" arbeiten!Bin z..Zt. A.U.da ich meinen rechten Arm nach der Schulter-OP ( Januar 2014) sehr schlecht und auch nur unter Schmerzen heben kann. Weiterhin wurde bei der OP auch die aufgefaserte Sehne "repariert"!Bin also "gelenkmäßig" schon ein halbes Wrack!!!

Anwtort:

Die Auflistung von Beschwerden ist bei weitem nicht ausreichend, sondern in Ihren Arzt- und Entlassungeberichten muß ganz klar und sehr detailliert beschrieben werden, wie sich Ihre einzelnen Beschwerden im Gesamten und Fachübergreifend, dauerhaft auf Ihre Leistungsfähigkeit auswirken!

Einen Schwerbehindertenausweis habe ich noch nicht(beantragt!).

Antwort:

Schwerbehinderung hat auf die Bewilligung einer vollen Erwerbsminderungsrente in der regel so gut wie keinen Einfluß!

Es gibt durchaus Schwerbehinderte mit GDB 80 und mehr, denen keine Erwerbsminderungsrente bewilligt wird!

Allerdings verhilft Ihnen eine GDB Einstufung zu Anspruch auf sogenannte Nachteilsausgleiche, je nach Höhe des GDB!

http://www.behindertenbeauftragte.de/DE/Themen/Soziales/Renten/Erwerbsminderungs...

Frage mich ernsthaft,wie ich so bis zur Rente"durchhalten" soll-kann-muss????? Habe ich eine Chance auf eine Erwerbsminderungsrente,oder kann ich das gleich vergessen? Wer hat Erfahrung? Bzw. wie muss ich jetzt vorgehen?

Antwort:

Eigene Krankenakte laut dem Roten-Faden aktualisieren, optimieren!

Rechtsschutzversicherung mit Sozialrechtsschutz sicherstellen, Wartezeit 3 Monate bis Antragsbeginn berücksichtigen!

Mitgliedschaft im VDK sicherstellen, dadurch Rechtsbeistand bereits außergerichtlich!

http://www.erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-un...

https://www.youtube.com/user/hubkon/videos

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von Pudelwohl3, 157

Du könntest alternativ auch noch eine Umschulung anstreben.

Ansonsten - Wenn Du den Rentenweg willst, kannst Du einen entsprechenden Antrag bei der Rentenversicherung stellen. Sicher mit Unterstützung Deines Arztes.

Kommentar von turnmami ,

Die DRV wird kaum eine Umschulung mit 53 Jahren bezahlen! Bis die Umschulung bewilligt und durchgeführt ist, ist er 56. Wer stellt einen 56jährigen Berufsanfänger ein?? Da kann die DRV die Versichertengelder gleich anzünden.

Sorry, ist nicht gegen den Fragesteller persönlich, aber es ist leider so.

Kommentar von Pudelwohl3 ,

Ja, ich weiß wie restriktiv die RV oft vorgeht, kenne allerdings auch Beispiele aus meinem Umfeld, bei denen alles ziemlich easy abgelaufen ist.

Meine Anregung zielte dahin, dass es einfach auch eine Möglichkeit der Orientierung sein könnte.

Je nach Ausgangslage und Temperament kann dieser Weg als angenehmer, würdevoller, empfunden werden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass anerkannte Erwerbsminderungsrenten regelmäßig überprüft werden und es immer die Gefahr gibt, dass dann in ein paar Jahren plötzlich womöglich nicht mehr gewährt wird. Und dann? Dann ist es für alles zu spät.

Außerdem könnte eine Umschulung auch als eine Weiterbildung im Berufsfeld des Fragestellers stattfinden.

Kommentar von Dickie59 ,

Hallo,

Turnmami arbeitet bei der DRV, und ich kann ihre Antwort als ehemaliger Versichertenvertreter (20 Jahre) bestätigen.

Beste Grüße

Dickie

Antwort
von turnmami, 122

In deinem Alter bekommst du eine Erwerbsminderungsrente nur, wenn du auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine 3 Stunden mehr arbeiten kannst. Sofern für die ein leichter Bürojob machbar ist, bist du raus aus dem Anspruch.

Allerdings kann man über das Internet keine ärztliche Diagnose erstellen, daher hast du nur die Möglichkeit einen Rentenantrag zu stellen und abzuwarten, was der medizinische Dienst zu deinen Krankheiten sagt.

Antwort
von Dickie59, 83

Hallo,

Hast du bis zuletzt in deinem Facharbeiterberuf gearbeitet?

Wenn du nur noch 3-6 Stunden in deinem Facharbeiterberuf (Vorfrage) arbeiten kannst, dann bekommst du aufgrund des Berufschutzes die halbe Erwerbsminderungsrente.

Sind es unter 3 Stunden, die volle Erwerbsminderungsrente.

Solltest du für die letzte Qualifikation keinen Berufsabschluß haben, wird nur geprüft, wieviel Stunden du noch täglich irgendwas arbeiten kannst. (Hürde bedeutend höher)

Beste Grüße

Dickie59

Kommentar von Dickie59 ,

SORRY, ich muss mich korrigieren, das von mir o.g. Recht trifft für dich nicht zu, da 1963 geboren.

Also wird geprüft, wie viel Stunden kannst du noch 5 Tage die Woche 0-3 oder 3-6 Stunden arbeiten, das entspricht der vollen oder halben Erwerbsminderungsrente (auf der letzten Renteniformation steht die derzeitige volle Erwerbsminderungsrente).

Deine berufliche Qualifikation spielt keine Rolle.

Dickie59

Kommentar von Dickie59 ,

Stelle den Antrag auf Erwerbsminderungsrente und sammle alle Ärzte, bei denen du wegen was in Behandlung warst, nichts vergessen. Diese wirst du angeben müssen.
Achte drauf das du nichts vergisst, und kopiere dir das, wenn du was vergisst, kannst du es bei Ablehnung und deinem folgenden Widerspruch nochals angeben.
Denk nicht so kompliziert wie Hubkom schreibt, zuviel Ausführlichkeit kann einen Laien nicht gerade dienen

Antwort
von Klausi111111, 89

Ich würde in einen Sozialverband eintreten (SoVD oder VDK). Die sind immer auf der Seite des Rentenantragstellers und helfen, einen Anspruch auf Rente "durchzuboxen". Kann lange dauern, aber egal. Alleine nur mit den Ärzten schafft man das nicht.

Antwort
von horstbrack63, 93

Kann man denn einen Antrag auf eine teilweise Erwerbsminderungsrente einfach mal so beim Rentenversicherungsträger stellen,ohne irgendwelchen "Nebenwirkungen". Er kann ja nur zustimmen,oder ablehenen,oder stehe ich dann schon unter"Beobachtung"??? Keine Ahnung,macht man ja nicht jeden Tag!Oder erfährt mein "Chef" irgendwie davon?Wäre schon blöd! Dann gibt es ja noch diese bis zu 3 Stunden und mehr als 3 Stunden-Regelung!Könnte zwar in meinem alten Job nicht mehr als 3 Stunden arbeiten,aber immer noch als Pförtner!"Schranke auf,Schranke zu,wer beurteilt,oder veranlasst das?Scheint irgendwie nicht ganz einfach zu sein,wenn man nicht schon "halb tot ist"!

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Der erste Weg ist immer ein Antrag auf Rehabilitation. Und auf der Reha wir automatisch ein Gutachten erstellt wo dein Gesundheitszustand ausführlich dokumentiert ist. Dann bist du automatisch in diesem Prozedere drin. Ich glaube der Weg eines direkten Antrages an die Rentenversicherung ist aussichtslos. Reha vor Rente heißt es dann!

Antwort
von extrapilot350, 120

Dafür hast Du noch wichtige Dinge durchzuführen. Eine der schlimmsten Stufen ist der Besuch des medizinischen Dienstes der Krankenkassen die nur einen Auftrag haben der von den Krankenkassen bezahlt wird, und das ist Dich arbeitsfähig zu beurteilen. Lade Dir über das Internet Broschüren wie "Der MdK kommt" oder Fragen des MdK bei Besuch und bereite Dich auf die Fangfragen vor die Dir dort gestellt werden. Achte auf Anweisungen wie "fassen sie mal mit beiden Händen hinter den Kopf und danach mit den Händen hinter den Rücken". Wenn Du das machst war es das schon für Dich.

Kommentar von steefi ,

es stimmt sicherlich das der medizinische Dienst nicht gerade dein Freund ist, aber gegen belegbare Tatsachen kann der auch nix machen, vielleicht sollte man beim Besuch dort auch Atteste seines Arztes mitbringen.

Kommentar von extrapilot350 ,

das musst Du sowieso, aber es nützt nichts. Aufpassen welche Fragen gestellt werden und alles was ihr mit ist nicht so schlimm bezeichnet, ist für den MdK ein Ablehnungsgrund. Wichtig ist Deine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit, Du kannst alleine nicht richtig aufstehen, Treppen steigen, Schwierigkeiten beim Haushalt, wirst schnell müde und schlapp usw. Du musst darstellen dass Du ohne Hilfe nicht mehr leben kannst.

Kommentar von turnmami ,

Der medizinische Dienst ist aber auch nicht dämlich. Die wissen, wie die Versicherten gerne "übertreiben". Das nützt aber idR auch nichts.

Kommentar von steefi ,

genau, dämlich sind die auch nicht, du musst für die vor Allem glaubwürdig sein. Also wenn du zu sehr übertreibst glauben die dir überhaupt nix mehr.

Kommentar von extrapilot350 ,

na ihr habt ja die absolute Erfahrung mit dem MdK. Bestimmt macht ihr das täglich und seid bei solchen Besuchen dabei. Deshalb könnt ihr hier auch so argumentieren, sonst wäre euer Kommentar doch nonsens. Dämlich ist der MdK nicht, dämlich sind die Kranken die sich nicht auf so einen Besuch vorbereiten und denen dann die Pflegestufe oder Rente abgelehnt wird, weil sie ja solchen glauben die mit dem MdK nicht zu tun haben.

Kommentar von suziesext06 ,

DH für so ne fundierte Expertenantwort  :)

Antwort
von jessica268, 116

Liegt am Gutachter. Wie streng der ist. Aber ich würde es auf jeden Fall beantragen. Die Ärzte helfen dann.

Antwort
von Lumpazi77, 112

Deine Chancen für eine EU - Rente sind nicht gut, aber Du kannst ja mal einen Antrag stellen. Ansonsten solltest Du mit dem AG reden wegen einer anderen Arbeit !

Kommentar von steefi ,

Zu.erst muß der Grad der Behinderung festgestellt werden, dannach kommt alles Andere

Kommentar von Lumpazi77 ,

das ist hilfreich aber keine Bedingung

Kommentar von turnmami ,

für einen Rentenantrag braucht man keinen GdB!!. Außerdem gibt es keine EU-Rente mehr. Es gibt nur noch eine teilweise oder eine volle Erwerbsminderungsrente.

Kommentar von Lumpazi77 ,

im Sprachgebrauch ist das das selbe

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Nein, das ist Unsinn! Einen Grad der Behinderung braucht man dafür nicht

Antwort
von steefi, 105

Frag mal Deine Krankenkasse. So weit ich weiß kann Dir der medizinische Dienst den Grad der Behinderung attestieren. Da kann man aber meines Wissens aber nicht einfach hingehen, sondern du wirst dahin geschickt wenn Du den Ausweis beantragst.

Kommentar von turnmami ,

Der GdB hat keinerlei Einfluss auf eine EM Rente

Kommentar von steefi ,

Natürlich hat der GdB einen Einfluß  auf eine Rente. Wenn der GdB zu gering ist, bekommst du überhaupt keine Behindertenrente, wenn der GdB ausreicht, bekommst du ein Rente wegen Erwebsminderung und wenn der GdB noch höher ist bekommst du eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit. Die aktuellen Grenzen kann man sich auf der site der BfA anschauen.

Kommentar von turnmami ,

Und den GdB stellt nicht die Krankenkasse aus, sondern das Zentrum für Familie und Soziales!!

Kommentar von steefi ,

ok. das stimmt, da war ich zu schnell

Kommentar von extrapilot350 ,

bei anderen Kommentaren warst Du auch zu schnell.

Kommentar von steefi ,

Ich weiß jetzt nicht auf welche anderen meiner Kommentare Du Bezug nimmst, aber Tatsache ist, das die Aussagen hier nur spontane Außerungen sein können und egal von wem sie kommen immer auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden sollten. Bezüglich BfA, GdB, med. Dienst usw. habe ich viele eigene Erfahrungen, die durch den ständigen Wandel aber eventuell nicht aktuell sind.

Kommentar von turnmami ,

naja, mit BfA scheinst du wenig Erfahrung zu haben, da es diese seit Jahren nicht mehr gibt ;)

Kommentar von steefi ,

Na dann eben der aktuelle etwas sperrige Name:  

Deutsche Rentenversicherung Bund

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