Kann man davon ausgehen, dass man dieselben Halloen-Schwierigkeitsgrade auch im Felsen schafft?

Halle ist künstlich und eignet sich eigentlich nur als "Trockentraining".
Draussen ist die Natur einfach nicht statisch und somit auch nicht berechenbar. Die Anforderungen - auch an Geübte - sind einfach höher.

Beim Hallenklettern brauchst Du nicht mit losem oder porösen Gestein rechnen. Es ist gar kein Vergleich. Das ist lediglich ein Konditionstrainig. Vorteil zu draußen: Du wirst im Regen nicht naß

Draußen muss man
den Weg finden
u.U. losem Gestein aus dem Weg gehen
u.U. einfaches Gelände mit Keilen absichern
Das muss man drinnen alles nicht. Dafür sind bei gleicher angegebener Schwierigkeit drinnen die Griffe oft kleiner als bei einer gleich schweren und gleich steilen Route draußen, vorausgesetzt, man verwendet draußen die optimalen Griffe und Tritte. Du wirst auch draußen kaum durchgehend überhängenden Vierer finden. Drinnen ist das Standard.
(Hinzu kommt, dass über 1,90 m lange, profilneurotische Schrauber oftmals Zwergentode produzieren)
einen unterschied zum bewegungsablauf klettern gib es nicht! der unterschied ist das umfeld, geschützte halle - natur. anderes beispiel: schwimmen im becken oder beim triatlon im meer.

Komplett verschieden -unbedingt Kurs machen sonst besteht LEBENSGEFAHR.
Unter skogar.de findest du weitere Infos.