Frage von bastifcb, 28

Wie groß ist der Leistungsunterschied im Amateurfußball?

Hallo, ich habe jetzt immer wieder festgestellt, dass z.B. ein Spieler aus der A-Klasse nach sehr gutem Training etc. plötzlich nach 1-2 Jahren in der Bezirksliga oder höher gespielt hat und gleichzeitig auch frühere Regionalliga Spieler plötzlich nur noch Kreisklasse spielen, nachdem er vielleicht nicht mehr regelmäßig trainieren konnte und ein paar KG zugelegt hat.

Meint Ihr es kann also jemand, der z.B. immer nur das nötigste gemacht hat und damit relativ gut in einer unteren Liga gespielt hat dann mit entsprechendem Training und Disziplin auch ein paar Ligen höher spielen kann? Oder sind die Unterschiede da zu groß und man wird mehr oder weniger bis auf ein paar Ausnahmen immer dort spielen wo man nach der Jugend mal gelandet ist?

Antwort
von 19hundert9, 15

Training macht wirklich viel her. Besonders bei einem Torhüter, das sehe ich bei mir, hab jetzt seit 2 Jahren einen Tormanntrainer der mal in Ungarn Nationaltormann war und sein Training ist wirklich extrem gut und ich merke es dann auch bei den Spielen und mir wurde auch schon des Öfteren gesagt dass man eine Entwicklung sieht. Das haben andere Trainer nicht geschafft.

Also es kommt nicht nur auf die Anzahl des Trainings an, sondern auch auf die Art des Training und wie gut es ist, aber ja ich denke dass manche mit einem besseren Training höher spielen könnten.

Antwort
von Maxieu, 5

"Oder sind die Unterschiede da zu groß und man wird mehr oder weniger bis
auf ein paar Ausnahmen immer dort spielen wo man nach der Jugend mal
gelandet ist
?"

Ja. Allerdings kann man nach unten  natürlich immer (sozusagen endlos) durchgereicht werden.

Es gibt aber tatsächlich die von dir angesprochenen Ausnahmen (z. B. Hector).
Außerdem kannst du in einer Mannschaft als weniger starker Spieler im Falle eines Aufstiegs (oder mehrerer) mit nach oben gespült werden.

Es wäre übrigens ein Unterschied zu machen zwischen Kreativ- und 08/15-Spielern. An Athletik kannst du eher zulegen als an Ballgefühl und Geschmeidigkeit der Bewegungsabläufe. Ein durchschnittlicher offensiver
Außenbahnspieler könnte, wenn er körperlich zulegt und Sinn für Defensivaufgaben hat, zu einem überdurchschnittlichen defensiven Außenbahnspieler (Verteidiger) werden (Risse, Vierinha, vor einiger Zeit Fritz) - umgekehrt nie.

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