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wie glauben lernen - wenn man realist ist - es heißt in der bibel "euch geschehe nach eurem glauben"

gefragt von sarahmaier am 25.07.2008 um 10:51 Uhr

dann wäre das leben sooo einfach, wenn man nur an alles glauben müsste / bräuchte.....aber es wäre schön...glaubt ihr echt, dass der glaube berge versetzt?

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Dagur
beantwortet von Dagur am 26. Juli 2008 13:27
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Hallo Sarah,

finde den Tipp von Carola sehr gut - erstmal klein anfangen mit dem Glauben bzw. Vertrauen.


Du bist Realist? Dann "musst" du ja quasi an Gott glauben ;-). Gott ist real.Und ein Realist sollte alle "Faktoren" und besonders die Person, tatsächlich da ist und auch was ausrichten kann, nicht einfach ausblenden.

(Wenn man Gott ausblendet, ist man eigentlich gar kein Realist - denn dann verzichtet man ja auf den entscheidenden Teil der Realität.) ;-)


Okee, das mit dem Glauben und den Bergen ist aber tatsächlich nicht so einfach. Da gibt es eine ziemlich breite Palette.

Ich würd sagen: Probier das mit dem Vertrauen und Glauben "einfach" aus. Vielleicht gibt's etwas, was dir wichtig ist. Sag's Gott, vielleicht lässt er sich drauf ein.

Gott ist so real, dass er "sogar" unabänderbare Terminpläne, die von außen vorgegeben sind, verschieben kann. Und mit Computern kennt er sich auch aus. Nur als Beispiel.

Frag ihn - vielleicht regelt er deine Angelegenheiten.

  • Nu gibt allerdings noch ne ganze Menge zu bedenken:

Gott freut sich sehr, wenn du ihm blind vertraust. Ohne vorherige Beweise. Das macht die Sache etwas schwierig, weil so völlig in die Luft mag glaubich fast kein Mensch unbedingt glauben.

Da es für die meisten Menschen sehr komisch und unwirklich erscheint, sich auf jemanden einzulassen, von dem man "nix sieht und nix hört", scheint Gott sich besonders am Anfang auch häufig auf persönliche "Beweise" einzulassen.

Er ist aber völlig frei - Gott ist ja ne echte Person. Er kann also auf eine Bitte ja sagen oder auch nein. Oder: später. Oder: Ja, aber ganz anders.


Weiterführende Infos (das ist schon ein paar Schritte weiter):

Beim Beten gibt's hin und wieder Hindernisse:

  • Man bittet Gott, glaubt aber gar nicht dass er etwas tut. (Zur Klarstellung bitte beachten: Gott kann z.B. auch Kranke gesund machen, wenn er das will. Aber - aus welchen Grünen auch immer - er tut es nicht immer. Es ist also bei allen Bitten nötig, Gott etwas zuzutrauen. Man kann aber nicht im Umkehrschluss behaupten: "Du bist krank, weil du nicht richtig glaubst. - Das wäre in den allermeisten Fällen Humbug.)

  • Man bittet Gott - will aber eigentlich nicht viel von ihm wissen oder will weiterhin Dinge tun, die nicht mit Gott zusammenpassen. (KANN eine Ursache dafür sein, wenn sich aufs Gebete hin nix tut - muss aber nicht.)

  • Prüfung: Das ist wahrscheinlich eher der Fall, wenn du Gott schon länger vertraust und mit ihm unterwegs bist. Manchmal antwortet er nicht und schaltet auf stumm, um festzustellen, ob du auch wirklich bei ihm bist bzw. was du im Innersten deines Herzens über ihn denkst.

  • Manchmal dauert die Erfüllung eines Gebets lange - und manchmal gehts erstaunlich schnell.

  • ...

  • Wenn Gott will, dann versetzt er auch Berge.


Leider räumt Gott weder alle Schwierigkeiten noch alle Arbeit aus dem Weg. Im Gegenteil, ich glaub, manche schwierigen Dinge hätte man nicht, wenn man ohne Gott leben würde. - Es lohnt sich aber trotzdem, mit Gott zu leben!

So gesehen hast du mit dem "es wäre schön" recht.

Aber bei vielen Dingen lässt Gott gerne mit sich reden (und ganz besonders, wenn es sich um etwas dreht, was ihm auch wichtig ist.)


Daher, wie eingangs gesagt:

Red einfach mit Gott ganz normal, so wie du sonst auch redest. Erklär ihm, was du von ihm möchtest, was du wissen möchtest, dass du gar nicht weißt, wie du ihm glauben sollst, wenn du doch gar nichts von ihm merkst, ...

Evtl., dass du ihm grundsätzlich - mit deinem ganzen Leben - vertrauen möchtest ... wenn du das willst.

Tipp: Stöber in der Bibel. Da steht ne Menge über das Beten und Reden mit Gott drin. wenn du was interessantes entdeckst, kannst du Gott auch drauf hinweisen und sagen: Gott, du hast doch gesagt , ... und dich darauf berufen.


Ja, ist ein sehr weites Feld und es gäb noch viel dazu zu sagen. Ich mach hier aber erstmal Schluss.

> wie glauben lernen - wenn man realist ist - es heißt in der bibel "euch geschehe nach eurem glauben" gefragt von sarahmaier am 25.07.2008 um 10:51 Uhr dann wäre das leben sooo einfach, wenn man nur an alles glauben müsste / bräuchte.....aber es wäre schön...glaubt ihr echt, dass der glaube berge versetzt?

Kommentar von B18670e9fd5856e7384c7a02f8ad1abdsmallTheDead am 31. Oktober 2008 23:05

kannst du gott definieren ?

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 1. November 2008 10:02

> kannst du gott definieren ?

Du meinst, welchen Gott ich mit "Gott" meine?

Jein.

a) Definieren im Sinne von begrenzen, eingrenzen, in eine Schublade stecken usw. geht nur bedingt bis gar nicht, weil Gott sich jeder Schubladisierung entzieht und gerne auch mal die Gottesvorstellungen von Frommen wie Nichtfrommen über den Haufen wirft. - In dem Sinn kann ich Gott also nicht genau "charakterisieren" oder so etwas.

b) Welchen Gott ich mein, kann ich natürlich schon sagen. Bestimmte Dinge über ihn hat er ja von sich preisgegeben, und die sind damit bekannt.

Gemeint ist der Gott, der der Vater von Jesus Christus ist, so wie er in der Bibel über sich schreibt (schreiben lässt). Also der Gott, der Himmel, Weltall, Erde geschaffen hat; der, der der einzige Gott ist, den es wirklich gibt. Derjenige, der die Menschen liebt - aber ihr Tun und Wesen (Sünde) hasst und auch zur Rechenschaft zieht und vor Gericht stellen wird.

Sein Sohn ist, wie gesagt Jesus. Der ist bei Gericht für uns Menschen (genauer: für alle, die das für sich in Anspruch nehmen) eingesprungen und hat die Strafe Gottes "abgefangen". Dadurch starb er. Gott hat ihn wieder von den (The)Dead (people) - von den Toten - auferweckt. Jesus ist jetzt aktuell Himmel (im göttlichen, nicht unbedingt zwischen Mond und Mars). Er ist aber auch gleichzeitig im Menschen bzw. im Herz der Menschen drin, die an ihn glauben. (Das geht durch den Heiligen Geist.)


Der Gott, auf den ich mich beziehe, hat seinen Sohn Jesus damit beauftragt, nach dem Ende der Erde das (Welt)Gericht zu halten. Nach diesem Ende der Erde gibt es ein (perfektes) Leben bei Gott (Himmel) und einen (unangenehmen)Aufenthaltsort ohne Gott. Wo jeder einzelne Mensch hinkommt, entscheidet sich kurz gesagt an seiner Stellung zu dem Richter, also zu Jesus.


Dieser Gott ist gemeint.

Teil b) lässt sich über Gott aussagen, weil er es in der Bibel selbst über sich verraten aht.

Es gibt aber (a) und im praktischen Leben viele Dinge, wo Gott sich unseren Vorstellungen, Planungen, Verstehen entzieht, in den Weg stellt, tut, was wir erbitten oder es nicht oder anders tut -- also so ähnlich wie bei einem Menschen auch: Man kann ihn zwar (teilweise) beschreiben, aber dann auch wieder nicht. (Wenn du einen Menschen in eine Schublade steckst, liegst du in vielen Fällen richtig. Aber manchmal stellt man fest, dass die ausgesuchte Schublade denn doch nicht passt. - Wenn schon bei Menschen die Schubladen und Definitionen nur ungenügend zur Einordnung taugen - dann bei Gott erst Recht.)

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 1. November 2008 10:06

Nachtrag:

Der obige Absatz sollte nicht fettgedruckt erscheinen - die Formatierung ließ sich aber nicht entfernen. (Wenn jemand weiß, wie man diese Zufallsformatierungen verhindert oder rausbekommt, bitte mal kurz beschreiben.)


grisu05
beantwortet von grisu05 am 26. Juli 2008 09:52
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Ich bin auch Realist - und mein Glaube an Jesus Christus hilft mir dabei!


carola111
beantwortet von carola111 am 26. Juli 2008 11:07
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Du solltest klein anfangen, wenn dein Glaube noch nicht für Größeres ausreicht. Glauben heißt Vertrauen. Ich vertraue Gott, dass Seine Verheißungen wahr sind. Sie sind die Wahrheit, mehr noch als die Wahrheit, als wenn du ein einem dunklem Raum das Licht anmachst. Schaltest du das Licht an, denkst du doch nicht darüber nach, ob es denn nun wahrscheinlich angeht oder nicht. Wenn du durch Glauben Berge versetzen willst, solltest du nicht zweifeln, dass es geschieht.


nura1
beantwortet von nura1 am 25. Juli 2008 10:54
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je nachdem schon. Man sollte aber auch realistisch sein, um wirklich zu wissen was geht und was nicht. Aber im grossen und ganzen denke ich JA!


jilchengk
beantwortet von jilchengk am 11. August 2008 01:28
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sich einfach trauen. Luther hat gesagt, dass der Zweifel eine Dimension des Glaubens ist, er gehört dazu und wenn man das für sich annimmt, ist es gliech viel einfacher. Selbst wenn du in einer Krise bist, Gott hält dich, selbst wenn du nciht dran glauben kannst. Mit einer Vision oder einem absoluten Sicherheitsgefühl darf man nciht rechnen, da wird man entäuscht. der glaube an Gott ist ein Wagnis, ich finde es lohnt sich.


lazylady
beantwortet von lazylady am 25. Juli 2008 10:55
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ich glaube an Gott und an ein Leben nach dem Tod, weil es ist möglich und es spricht viels dafür.


gertrude2
beantwortet von gertrude2 am 25. Juli 2008 10:52
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oh bitte, es gibt foren für religionsfragen

Kommentar von sarahmaier am 25. Juli 2008 10:53

glauben hat nicht zwangsläufig mit religion zu tun....vergiss mal, dass ich die bibel erwähnt habe ;-) man kann auch an bier glauben, an autos etc. lol

Kommentar von 07b6983d22e967beab2f3a156800f5a1smallgertrude2 am 25. Juli 2008 10:54

nee, kann ich nicht

Kommentar von sarahmaier am 25. Juli 2008 10:57

warum hast du deine frage zum thema "haare...haarbündel" nicht in ein haarforum gegeben? :-)))

Kommentar von 07b6983d22e967beab2f3a156800f5a1smallgertrude2 am 25. Juli 2008 11:25

ich habe nie eine frage bzgl haarbündel hier gestellt!!!

Kommentar von A025271aa9a858385728890e03786554smallnura1 am 25. Juli 2008 10:54

Das hat doch nicht unbedingt mit Religion zu tun?


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 14. November 2008 18:45
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Glaube ist Beziehung, nicht nur Für-Wahr-Halten. Er ist absolut real und realistisch.


wuerstel
beantwortet von wuerstel am 16. Oktober 2008 13:39
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Röm. 10:17: „Glaube [folgt] auf das Gehörte.“ (Vergleiche Apostelgeschichte 17:11, 12; Johannes 4:39-42; 2. Chronika 9:5-8. Man muß zunächst herausfinden, was die Bibel sagt, und durch sorgfältiges Forschen seine Überzeugung, daß sie glaubwürdig ist, festigen.)

Röm. 10:10: „Mit dem Herzen übt man Glauben.“ (Wer über Gott wohlgefällige Dinge nachsinnt, um Wertschätzung dafür zu entwickeln, prägt sie seinem sinnbildlichen Herzen ein.)

Jemandes Glaube wird gestärkt, wenn er in Einklang mit Gottes Verheißungen handelt und dann die Beweise dafür sieht, daß Gott sein Tun segnet. (Siehe Psalm 106:9-12.)

Veranschaulichung: Vielleicht hast du einen Freund, von dem du sagen kannst: „Ich vertraue ihm. Ich kann mich auf sein Wort verlassen, und ich weiß, daß er mir helfen wird, wenn ich ein Problem habe.“ Bestimmt würdest du das von jemandem, den du erst gestern kennengelernt hast, kaum sagen. Es müßte also jemand sein, mit dem du schon lange befreundet bist, jemand, der seine Zuverlässigkeit immer wieder bewiesen hat. Ähnlich ist es mit dem Glauben. Um Glauben zu erlangen, mußt du dir Zeit nehmen, Gott und seine Handlungsweise kennenzulernen.


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 9. September 2008 11:29
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Ja, ich glaube, dass Glaube alles möglich macht.

Aber diese Qualität von Glaube können wir nicht aus uns heraus produzieren. Sie ist ein Geschenk Gottes - eines, um das man bitten kann.


anonym
beantwortet von user91 am 3. September 2008 14:36
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Hallo Troll, sarahmeier, Sternenfee,

------jede Religion dieses Planeten hatte Gott/Götter ------jede diese Religionen war in ihrer Zeit die richtige ------jede Religion "ausser der vom Vatikan" akzeptiert die Existenz anderer Religionen ------jede Religion, resp. deren Vertreter auf Erden waren blutrünstig ------jede Religion lebt von Glauben, Buße, Reue und Opferung, natürlich von Gebeten ------keine Religion kann einen Nachweis liefern, dass dies jemals Erfolg hatte ------das ist real


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 25. Juli 2008 10:53
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Ich schaffe es gläubig zu sein und dennoch Realist. Man darf die Bibel halt nicht wörtlich nehmen und man muß sich vor Augen führen, wie sie entstanden ist und was eigentlich Hintergrund des ganzen ist.

Kommentar von sarahmaier am 25. Juli 2008 10:54

das ist dann aber traurig, wenn ich diesen ausspruch nicht wötlich nehmen darf. :-(

Kommentar von 646d62290fe67228a0b7c7ddafa57dabsmallSternenfee am 28. Juli 2008 12:43

Hallo Troll, finde es nicht so ermutigend, so etwas zu schreiben. Die Bibel nicht wörtlich nehmen ist unter Christen ein großes Thema und darüber müßte man wohl ausgiebig sprechen. Sarah - diesen Vers kannst Du gerne wörtlich nehmen

Kommentar von 8f8fce5153a07c2a63f86b38ea633039smallDerTroll am 28. Juli 2008 15:45

Das man die Bibel nicht wörtlich nehmen kann, ist aber auch von der Kirche so akzeptiert!


anonym
beantwortet von naumov94 am 15. November 2008 16:49
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wenn du daran glaubst, wird es auch geschehen...


anonym
beantwortet von user91 am 3. September 2008 14:18
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Hallo Dagur Dein Zitat: Du bist Realist? Dann "musst" du ja quasi an Gott glauben ;-). Gott ist real.

Wenn das so ist, dann mach mir bitte einen Termin. Zahle jede Summe dafür.

Wenn es nicht so ist, dann reden wir von Einbildung, das ist menschlich, je einfacher und schwächer das Individuum ist um so mehr kann und will und muß er glauben.

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 1. November 2008 13:33

Hallo Padparadscha, habe deine Antwort mehr oder weniger zufällig gesehen. Wenn du sie als Kommentar an meinen Beitrag anhängst, erhalte ich eine Nachricht (erhöht die Chance, dass ich sie lese).


Du schreibst, dass du eine klare Sprache magst. Das finde ich gut. Wer Realist ist, "muss" an Gott glauben.

Ich sage nicht: "Ich würde sagen ..." oder, wiees modern ist: Ich, für mich, denke dass man vielleicht an Gott glauben könnte, wenn ... und das gilt wirklich nur für mich ... die Wahrheit kann niemand wissen ...

Das alles sage ich NICHT. Einmal dir zuliebe, weil du solche Wendungen nicht magst. Ebenso mir zu liebe: dieses für mich ist nicht an allen Stellen passend. Beispiel: Die Ampel ist grün (oder rot), das heißt für mich, dass ich fahren kann (oder halten muss) - natürlich nur für mich, das ist meine persönlich Entscheidung, ein anderer kann auch bei Rot fahren oder bei grün stehen bleiben - würde ich sagen ;-).

An dieser Stelle ist das für mich Quatsch. Entweder alle fahren bei grün und halten bei rot oder es gibt ein Chaos.(Okee, die Philippinen zeigen (laut Hörensagen), dass man auch bei allen Farben fahren kann, aber das lassen wir mal außen vor.)

Außerdem sage ich den Tatsachen zuliebe: Es ist so - denn wenn ich sage:Es könnte sein, dass die Ampel grün oder rot zeigt, ist auch keinem geholfen ;-).


> Zahle jede Summe dafür. Wenn du drauf bestehst: Der Paypal-Knopf steht dir zur Verfügung ;-). (Ich weise aber darauf hin, dass der Termin mit Gott selber nichts kostest.)


> Wenn das so ist, dann mach mir bitte einen Termin.

Einen Termin mit Gott? Habe dein Anliegen weitergeleitet. Am besten ists aber,du "klingelst" einfach direkt bei ihm: http://www.ideesamkeit.de/Ideesamkeiteig/GedichteTexte/sagwas/sagwas.html

Nu aber (nach dem Sprüchle) wieder zurück auf den Boden der Tatsachen (= ohne Klingel).

Du kannst Gott begegnen - allerdings normalerweise nicht direkt mit Klingel und im Büro. Bitte ihn um einen Termin. Bete. (Laut oder leise ist egal - er hört dich.) Nicht direkt Voraussetzung aber zumindest förderlich ist, dass du ihn wirklich kennenlernen willst. Und dass Gott dir auch begegnen will. (Das kann ich nicht arrangieren. Im Allgemeinen verspricht Gott aber, sich finden zu lassen, wenn man ihn ehrlich bzw. wirklich sucht.)

Gott sehen geht leider nicht. Das scheint auf den ersten Blick gegen Realismus zu sprechen. Überleg aber: Radiowellen, Atome usw. kann man auch nicht sehen. Aber nicht, wer mit Radiowellen, Atomen usw. rechnet, ist kein Realist, sondern der, der sie gänzlich aus der Wirklichkeit außen vor lassen will.

Also, Gott kennenlernen ist ne längere Geschichte. Kannst aber gerne nachfragen. (In Kurzform: Inner Bibel nachforschen und deine Anliegen im Gebet an Gott schicken.) Da Gott die einzelnen Leute gut kennt, meldet er sich bei jedem etwas anders - so, dass der jeweilige weiß oder rausbekommt, dass er gemeint ist.


> Wenn es nicht so ist, dann reden wir von Einbildung, das ist menschlich, je einfacher und schwächer das Individuum ist um so mehr kann und will und muß er glauben.

Die Gefahr der Einbildung ist immer gegeben. Es ist, bei persönlichen Antworten, die man von Gott erhält, auch nicht immer einfach zu unterscheiden, ob nu Gott geantwortet hat oder man einer eigenen Einbildung aufgesessen ist.

Das sind aber schon Feinheiten für eine längere Wegstrecke mit Gott. Am Anfang scheint er häufig deutlicher zu reden. Damit man weiß, welchen Sender man genau einstellen muss.


Korrekt: Wer schwach ist, tut gut daran, sich auf Gott zu verlassen. Manchmal - nicht immer - haben es schwache Leute da vielleicht einfacher.(Wobei ich mir da nicht so sicher wäre.) Für starke Leute: Sagen wir mal so: Willst du warten, bis du ihn Rente oder im Altersheim bist? ;-) Weil: Egal wie stark du (oder Menschen allgemein) bist -- unsere Stärke geht spätestens mit 95 allmählich bergab.

Gott ist auch - aber nicht nur - für Schwache da. Die Schwachen wissen doer ahnen vielleicht, dass sie Gott brauchen. Manche - aber nicht alle - Starken fühlen sich vielleicht fit wie ein Eisbär zu der Zeit, da es noch genügend Eis auf dem Meer gab oder die Wirtschaft gut brummte. Wer stark ist braucht Gott auch - er merkts nur nicht unbedingt.


Ein weiterer Gesichtspunkt: Ist es unter der Würde eines Starken, sich bei einem noch stärkeren Hilfe oder Rat zu holen?

"Jeder" in der Wirtschaft und Politik sucht nach Bündnispartnern, die "stark" sind (sofern man nicht alleine regieren will). Und wenn man für eigene Projekte von einer höheren Ebene unterstützung erhält, so ist das den meisten (starken) Menschen mehr als recht.

Warum soll also jemand der stark ist auf Gott verzichten?


Soweit erstmal. Evtl. Anmerkungen bitte direkt hier als Kommentar anhängen.


anonym
beantwortet von bryangreen321 am 25. Juli 2008 10:55
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Und von wo hast du das her?


Jubuttaba
beantwortet von Jubuttaba am 25. Juli 2008 10:55
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Dazu muss sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Das kann keiner für dich beantworten.


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