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Wie gewöhnt man jemanden wieder ans Auto fahren?

gefragt von Suedwind am 04.09.2008 um 17:09 Uhr

Eine Freundin von mir hatte einen schlimmen Verkehrsunfall, viele Verletzungen und einen schweren Schock. Das ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her aber sie hat immer noch furchtbare Angst bei jemandem mitzufahren, geschweige denn selber zu fahren. Wie kann ich sie unterstützen es wieder zu versuchen, denn das will sie eigentlich schon? Gibt es spezielle Kurse (eine Art Fahrschule) für traumatisierte Menschen?


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AndyArbeit
beantwortet von AndyArbeit am 4. September 2008 17:11
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Auf den Verkehrsübungsplätzen des ADAC wurden solche Kurse mal angeboten. Vielleicht gibt es die heute noch.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 4. September 2008 17:11
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Ich würde in diesem Fall psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Denn nur der kann Ängste abbauen.

Kommentar von 6d16e5c7d74d30666f6b318000b0946bsmallgolfcrasher1980 am 4. Oktober 2008 15:59

Diesen Rat möchte ich auf´s vollste unterstützen


fabienne1997
beantwortet von fabienne1997 am 4. September 2008 17:12
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die Kurse bzw. Übungsplätze (ADAC bietet solche an) gibt es...Sie sollte es aber selber wollen, sonst hat auch ein Kurs keinen Sinn... Fahr mit ihr erst mal auf einem Parkplatz (Sonntags)


teardrop1109
beantwortet von teardrop1109 am 4. September 2008 17:12
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Ich hatte als Beifahrer vor zig Jahren mal einen Unfall (hatte damals selbst noch keine Fahrerlaubnis). Es hat bei mir Jahre gedauert, bis ich mich aufraffen konnte, überhaupt mal den Führerschein zu machen. Bei meinem Mann war es ähnlich. Der hat auch in jüngeren Jahren mal einen Unfall gebaut (er war Fahrer) und wollte danach auch nicht mehr fahren. Sein Vater hat damals so getan, als würde er ihn irgendwohin bringen (weiß nicht mehr wohin) und am Auto hat er zu ihm gesagt: "Ne, ne, du fährst, ich komm nur mit. Und wenn du nicht fährst, dann bleiben wir hier." Nach ein paar Minuten hat mein Mann sich dann ans Steuer gesetzt und ist losgefahren. Er sagt, dass es schwer war, aber die einzig richtige "Therapie".


Smash
beantwortet von Smash am 4. September 2008 17:13
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Fahre mit ihr auf einem Vekehrsübungsplat. Da kann nicht viel Böses passieren und sie gewinnt wieder Vertrauen.



LeoMama
beantwortet von LeoMama am 4. September 2008 17:10
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Ja, dass gibt es. Sie sollte wieder ein paar Stunden "Auffrischkurs" machen und sich dazu bitte auch einen geeigneten Lehrer aussuchen.


Sopfie
beantwortet von Sopfie am 4. September 2008 17:11
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Immer kleine runden dren.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 4. September 2008 17:11
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sie sollte vielleicht auf den Verkehrübungsplätzen vom ADAC sich erstmal wieder die notwendige Sicherheit und den Glauben an sich selbst holen


tyrael
beantwortet von tyrael am 4. September 2008 17:11
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es langsam angehen, in bekannter umgebung / Parkplatz / Verkehrsübungsplatz, wo du ihr das Gefühl vermitteln kannst das nichts passieren kann und so langsam immer weiter wieder daran gewöhnen bis sie die Sicherheit wieder hat zu fahren ohne immer an die Unfallumstände zu denken...


dontnowhy
beantwortet von dontnowhy am 9. September 2008 17:13
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Aus eigener guter Erfahrung (mir ist jemand frontal ins Auto) kann ich empfehlen, das ganz richtig spielerisch anzugehen. Es gibt sich irgendwo eine Spielekonsole. Ich weiß, dass das albern klingt, aber das ist echt als Einstieg zu sehen. Es passiert ja nichts, Man kann ganz langsam und vorsichtig fahren, und auch mal lachen wenns schief geht. So zum angewöhnen. Die ganze Aufregung, Geräusche und Gerüche sind nicht dabei und man kann sich aufs "fahren" konzentrieren. Und später/in echt, laßt euch Zeit, direkt an der Unfallstelle vorbei zu fahren, erst mal in Begleitung. Alles schön behutsam, Toi - toi , toi - das wird schon


anonym
beantwortet von Merlin15011974 am 19. September 2008 15:43
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Also - ich hatte vor vielen Jahren ebenfalls einen sehr schweren Verkehrsunfall mit dem LKW - ich war Der Fahrer,und trug' auch eine Mitschuld. Ich wurde von meinem Chef damals allerdings nicht gefeuert als ich aus der Klinik entlassen wurde und auf den Hof der Spedition kam,und Der sagte: Setz' Dich gefaelligst auf den Bock da vorne und fahr' los - Hier ist Der Schluessel,geladen und gesichert ist schon. Kannst'e aber gern nochmal nachchecken wenns'de magst.Dein Lieblingskunde wartet schon!

Und Er wusste genau,Das war wirklich ein Lieblingskunde von mir,da in der Warenannahme eine nette Frau arbeitete,Die ich damals sehr mochte (Ich kam auch spaeter mit Ihr zusammen). Das war Die sogenannte Blitz-Theraphie. Hast' 'nen Unfall mit 'nem Bike - dann bestell Dir am besten noch vom Krankenbett aus Die naechste Hudd'l!! Oohne Nachdenken - einfach fahr'n. Weil - wenns'de Angst zeigst - dann hast'e verloren!


anonym
beantwortet von mvsstrauss am 13. September 2008 17:29
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Auf dem Verkehrsübungsplatz wieder langsam anfangen. Möglicherweise psychologische Betreuung in Anspruch nehmen.


jungfraujoseph
beantwortet von jungfraujoseph am 17. September 2008 15:40
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Sie sollte zum Psychologen gehen. Zudem könnte man sie auf einem Verkehrsübungsplatz das Mitfahren üben lassen - unter kontrollierten Bedingungen sozusagen. Auf jeden Fall muss dieses Trauma aufgearbeitet werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich diese Angst verselbständigt und auf andere Lebensbereiche übergeht. Das äußert sich meist in Form von Panikattacken. - Gute Besserung!

Kommentar von Dd2dc0c6018c3c17c8d3a6f93b412b8bsmallMisteR33 am 19. September 2008 20:08

Der Psychologe sollte nach Möglichkeit Verkehrs-Unfall-Trauma-Psychologe sein, denn der hat dann auch das technische Verständnis (bezahlt werden - kann dieser auch beantworten - dürfte er durch die am Unfall "beteiligten" Versicherungen), privat kannst Du es auch machen - Risiken mit eingeschlossen, dass Du voreingenommen bist; ihr nicht ausreichend zu hörst/hören willst; den technischen Unfallhergang nicht verstehst/ausreichend aufgeklärt bekommst! Einige der Antwortenden stehen auf die Sofort-Wieder-Methode, die würde ich vermeiden - da die Angst schon da ist (deshalb auch hier meine Antwort als Kommentar...). Habe viele Unfälle unbeschadet überstanden (und glücklicher Weise waren nie andere Personen zu Schaden gekommen) und den Führerschein hätte ich erst fünfeihalb Jahre nachdem ich den ersten LKW - weil ohne Vorankündigung eine Kurve - im Wald zerschellen ließ, machen können. Der LKW-Tank war mit Pflanzen-Öl beladen - hätte nie gedacht dass das umweltschädlich ist (behauptete der Amtsförster). Leide eventuell auch an irgend einem Trauma - habe es noch nicht heraus - wenn ich mit Personen sprechen möchte, mit denen ich eine komplexe koplizierte Beziehung habe, rege ich mich vorher so sehr auf, dass ich dann eher mit denen nicht spreche; tue ichs doch, zittre ich und kann mich nicht konzentrieren; fühle mich extrem unwohl und meine man will mir ein schlechtes Gewissen einreden, bezüglich einiger Dinge welcher ich mich nicht schämen muß/müsste selbst wenn ich einigen ihrer heutigen Meinung nach Unrecht angetan haben sollte. Etwas kompliziert. Also siehe oben. Gute Besserung!!! Gruß Anselm.


anonym
beantwortet von abitur82 am 19. September 2008 16:35
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High, auf jeden Fall zum Psychologen, Verhaltenstherapie, langsam wieder gewöhnen, ADAC Übungsplatz ist ne gute Idee, der Schock sitz warscheinlich tief im Körper- Cranio Therapie mal versuchen, bezahlbar und tut gut. Ciao


Noergelix
beantwortet von Noergelix am 23. September 2008 11:03
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Vor Jahren hatte ich ebenfalls einen schweren Unfall mit einem Motorradfahrer, der war jung, stürmisch, schnell und hormonbenebelt. Einige Tage ließ ich mich fahren, dann war ich selbst am Steuer gesessen, da fuhr schon wieder so ein schneller Motorradfahrer an mir vorbei. Mir wurde schlecht, mußte anhalten, aber es ging gleich wieder. Einige Tage später krachte auf der Gegenfahrbahn ein PKW mit seinem viel zu großen und schweren Anhänger in die Leitplanke und wirbelte herum, Dreck und Staub landeten vor mir auf meiner Spur. Erneut mußte ich anhalten, bin aus dem Auto gestiegen und über die Felder gelaufen. Dann war es vorbei, denn ich wollte wieder Auto fahren, ohne Firlefanz und viele Worte. Das heißt für deine Freundin, sie muß in ihrem Kopf den Schalter umlegen, das wird ihr sonnst niemand abnehmen können. Nur Mut!



anonym
beantwortet von rauris3 am 23. September 2008 13:21
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Hallo Suedwind,wenn der beauerliche Unfall die Fahrfreude genommen hat,dann gibt es meiner Meinung nur eins : Nicht selber sondern mit einer Freundin die Lust zum FAHREN erlernen.Wenn Sie folgende nachgehen wollen;Bitte auf einer Verkehrsberuhigte Landstr. die Freundin fahren lassen, langsam fahren und sich unterhalten schau mal hier schau mal da, Frauengesprech über nette Dinge zur Ablenkung, Anhalten Pause machen, NUN den Versuch zum Fahrerwechsel aber nicht drängeln.Eventuell die Freundin wieder fahren lassen, noch mal eine Pause und wieder vertauensvoll die Rückfahrt anbieten. Sollte aber eine Kurze STRECKE sein. Möglichst keine KURVENreiche Strecke. NUN wünsche ich alles GUTE und zeichne mit freundlichen Grüßen Hans Meine Mail siso-lama@freenet.de


Junior22
beantwortet von Junior22 am 23. September 2008 15:24
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Hallo,

ein Unfall ist keine schöne Sache. Wie schon angeführt:

  1. Langsam wieder ans Fahren gewöhnen,erst wenig und einfach, dann die Schwierigkeit steigern.

  2. Wenn die Ängste zu groß sind, gibt es psychologisch geschulte Fahrlerer.

  3. Der Gang zu einem speziellen "Verkehrspsychologen"

Wobei ich denke, daß bei den meisten Unfällen die Methode "einsteigen und losfahren" am ehesten hilft.

Ciao Andreas

Kommentar von CIMCIME74 am 23. September 2008 19:30

Ich tendiere zu einer verhaltenstherapie, wäre Anschliessend kann man sich mit dem autofahren konfrontieren in dem mann sich dem ganzen stellt.... jeden tag üben, üben bis die angst sich von alleine auflöst...hilfreich wärst auch du wenn du die ertsten paar male dabei wärest und sie dann selbst versuchen sollte sich dem zu stellen


MRmaniac
beantwortet von MRmaniac am 1. Oktober 2008 21:46
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kostet etwas aber ne fahrschule kann weiterhelfen. manche bieten wiedereingliederung stunden an. wenn man jemanden mit ahnung neben einen sitzt hat, der eingreifen kann bevor was passiert gibt bestimmt ein besseres gefühl am steuer


MRmaniac
beantwortet von MRmaniac am 1. Oktober 2008 21:49
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kostet etwas aber ne fahrschule kann weiterhelfen. manche bieten wiedereingliederung stunden an. wenn man jemanden mit ahnung neben einen sitzt hat, der eingreifen kann bevor was passiert gibt bestimmt ein besseres gefühl am steuer


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