es gab ja früher mal den sogenannten aderlass - ist das alles nur humbug gewesen, oder kann sich vermehrtes blutspenden auch positiv auf die gesundheit auswirken ???

Der Aderlass früher war kein Humbug wurde aber masslos übertrieben und bei fast allen Wehwehchen und Krankheiten angewandt, was meistens dann den Tod zu Folge hatte. Die Ärzte bzw. Bader stellten sich vor, durch den Aderlass "schlechtes" Blut zu entfernen und somit Krankheiten heilen zu können. Mit einem "Schnepper" (Schnapp-Messer) wurde die Ader aufgerissen und somit wurde fast 1-1,5 Liter verloren! Und das Ganze eben viel zu oft!
Blutspenden dagegen ist sehr gesund! Zum einen ist nur ein Intervall von 4x bei Frauen im Jahr, beim Männern 6x im Jahr möglich, die Entnahmemenge 500ml! 56 Tage müssen mindestens dazwischenliegen.
Durch das Blutspenden werden zunächst mal einige Tests gemacht für dich, kostenlos!
einen kleinen Gesundheitscheck für Dich
Alle 6 Monate werden umfangreichere Laborkontrollen durchgeführt und alle 2 Jahre die körperliche Untersuchung wiederholt
Ein Super-Gefühl, jemandem das Leben womöglich gerettet zu haben
ein leichteres Körper-Gefühl, ein neue Auffrischung des Blutes, Verjüngung.
Blutspenden ist sicher nicht ungesund. Wie oft im Jahr, besprich das mit Deinem Arzt oder frag im Blutspendezentrum
und für den Empfänger ist es immer gesund

Ich schließe mich Mimi voll und ganz an und kann bestätigen, daß Blutspenden das persönliche Wohlbefinden steigert. Andere Blutspende bestätigen das auch.

Der Aderlass war Humbug, weil es damit arg übertrieben wurde.

Von Tante Wiki:
Der Aderlass spielt heute bei einzelnen Erkrankungen eine wichtige Rolle:
* Bei der Polycythaemia vera, einer Erkrankung, die zu einer krankhaft vermehrter Bildung von Erythrozyten (roten Blutkörperchen) und damit zu einer Erhöhung der Blutviskosität führt.
* Bei der Hämochromatose, einer Erkrankung des Eisenstoffwechsels, werden lebenslange Aderlässe zur Senkung des Eisengehaltes im Körper durchgeführt.
* Bei einer Polyglobulie kann eine Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes durch Aderlass erforderlich werden, wenn beispielsweise eine Zentralvenenthrombose im Auge droht oder bereits aufgetreten ist.
* Alle Erkrankungen mit venöser Stase, besonders der gesamte variköse Symptomenkomplex. Hier wird vor allem der lokale Aderlass eingesetzt.
In der Alternativmedizin zählt der Aderlass zu den Ausleitenden Verfahren.
sender am 27. Oktober 2007 21:53 Die Tante Wiki hat aber eine seltsame Auffassung vom Formatieren eines Textes.
Patron am 27. Oktober 2007 22:49 ist es so besser?
Der Aderlass spielt heute bei einzelnen Erkrankungen eine wichtige Rolle:
Bei der Polycythaemia vera, einer Erkrankung, die zu einer krankhaft vermehrter Bildung von Erythrozyten (roten Blutkörperchen) und damit zu einer Erhöhung der Blutviskosität führt.
Bei der Hämochromatose, einer Erkrankung des Eisenstoffwechsels, werden lebenslange Aderlässe zur Senkung des Eisengehaltes im Körper durchgeführt.
Bei einer Polyglobulie kann eine Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes durch Aderlass erforderlich werden, wenn beispielsweise eine Zentralvenenthrombose im Auge droht oder bereits aufgetreten ist.
Alle Erkrankungen mit venöser Stase, besonders der gesamte variköse Symptomenkomplex. Hier wird vor allem der lokale Aderlass eingesetzt.
In der Alternativmedizin zählt der Aderlass zu den Ausleitenden Verfahren.
Patron am 27. Oktober 2007 22:57 am besten gleich bei wiki
neurodoc am 28. Oktober 2007 00:24 Wobei das nun wirklich seltene Erkrankungen sind!
Patron am 28. Oktober 2007 07:42 polyglobulie und so weiter, das sind wohl seltene erkrankungen. aber die heutige naturheilkunde wendet den aderlaß auch noch bei anderen störungen an, zb bei manchen erscheinungsformen von depressionen und bei bluthochdruck. es wäre interessant, einmal eine untersuchung zu machen über die erkrankungen von langjährig regelmäßigen blutspendern im vergleich zu nicht-blutspendern. ich bin überzeugt - allerdings nur anhand von wenigen beobachteten personen - dass bluthochdruck mit seinen folgen auffällig weniger auftritt bei blutspendern.
Lola60 am 28. Oktober 2007 08:51 mein Arzt hat mir vor 25 Jahren als ich unter Bluthochdruck litt, dazu geraten regelmäßig Blut zu spenden. Seitdem habe ich keinerlei Probleme mehr damit. Das läßt zwar keinen Rückschluß darauf zu, das Blutspenden gut gegen hohen Blutdrock ist, aber bestätigt zumindest deine Beobachtung.

Ich gehe ja prinzipiell auch zum Blutspenden, weil ich es eine tolle Sache finde. Aber ich habe auch schon gehört, das sich ja durch ständiges Blutspenden eine Linksverschiebung im Blutbild ergibt. Und wenn dann dein Körper ständig wieder neue Erys bilden muss in schnellerer Zeit, kann es auch passieren, dass noch unreife Zellen mitgegeben werden, weil der Körper ja zahlenmäßig das Defizit der Erythrozyten ausgleichen will. Und das kann wohl wiederum zu Zellveränderungen führen.
""Wäre schön wenn sich zu meiner Antwort jemand vom Fach äußert,da ich das auch bloß von jemand gehört habe und selbst nicht genau weiße ob das nun wirklich so ist.""

Ob das gesund ist, lässt sich nicht generell beantworten, da solltest Du Deinen Arzt fragen.
Bei Hypertonie z.B. kann es gesund sein, bei Eisenmangel genau das Gegenteil.