Wie genau können Drogen an den Synapsen wirken?

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3 Antworten

Das ist immer abhängig von der Affinität. So können Wirkstoffe von Drogen z.B. eine "stärkere" Bindung mit den Rezeptormolekülen eingehen, wenn sie eine höhere Affinität haben, als der eigentliche Neurotransmitter.

Ich habe da jetzt kein passendes Beispiel, aber bei einer Kohlenmonoxidvergiftung (CO) haben wir das gleiche Prinzip. Das CO hat eine höhere Affinität zum Hämoglobin als der Sauerstoff (O), sodass das CO bevorzugt und stärker an das Hämoglobin bindet und so ein Sauerstoffmangel entsteht.

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Kommentar von issu3s
22.11.2015, 17:51

Affinität bedeutet also Bindungsfähigkeit? Also kann man sagen die Hemmen das aktive Zentrum von dem Carrier praktisch, weil sie sozusagen stärker wie der eigentliche Transmitter sind?

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Kommentar von issu3s
22.11.2015, 18:08

okay😅

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Wie wäre es mit dem Text hier: http://unserverhalten.blogspot.de/2012/12/synapse-drogenwirkung-und-sucht_31.html (ab Wirkung von Drogen in der Synapse)

Die Anwesenheit der Droge ist naja - nicht unbedingt eine allosterische Hemmung. Wenn die Droge die Ausschüttung von Acetylcholin bedingt, dann kommt in die Synapse halt mehr Transmitter und es wird halt ein Reiz weitergeleitet. Hier stimuliert die Droge also nur die Ausschüttung des Transmitters. Wenn die Droge selber als Transmitter wirkt, na, dann ist ja sowieso kein Acetylcholin da, weil nichts ausgeschüttet wurde.

Vielleicht hilft das ja weiter, sind jetzt meine Gedanken dazu.

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Kommentar von issu3s
22.11.2015, 17:50

Also kommen erst garkeine Informationen zu den Axonhügeln, wenn eine Droge die Andockstelle eines Transmitters blockiert ?😳 Also wie soll das Gehirn dann weiterlaufen?😳😳 Ich glaub ich bin grade etwas verwirrt..ich les mir mal den Text durch

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Kommentar von issu3s
22.11.2015, 18:09

achso😳😳

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