Wie genau kann ich meinen Standpunkt bestimmen? Gibt es regionale Ungenauigkeiten? Also macht es was aud wie hoch oder tief ich mich befinde (Berg oder Meer))
Global Positioning System bedeutet das. Und es gibt durchaus regionale Einschränkungen, das System ist zwar gut - aber eben nicht perfekt. Bissl veraltert halt. Aber noch gibt es keine Alternative - und ob das europäische galileo Projekt jemals laufen wird, hängt in erster Linie davon ab, ob die Steuerzahler damit einverstanden sind, dass nach den geplatzten Inustrieinvestoren die Kosten komplett vom Steuerzahler übernommen werden. Dann gibts dann noch den Kampf Frankreiiisch Deutschland um die Erdstationen etc. pp. Also gib dich erstmal mit den Ungenauigkeiten von GPS zufrieden, bleibt dir nix anderes übrig. Teilweise liegen die bei 20 Metern.

Hier wurde ja schon einiges geschrieben, aber leider nicht erwähnt, dass diese Systeme in Polnähe - und das beginnt schon bei 70° Nord bzw. Süd - praktisch gar nicht funktionieren, da die Satelliten diesen Bereich kaum abdecken.

In Krisengebieten, in denen die US-Streitkräfte aktiv sind, ist das GPS-System im "Stealth-Mode", damit der Gegner das eigene Navigationssignal nicht gegen sie verwendet. Um dort navigieren zu können brauchst Du ein vorgeschaltetes Entschlüsselungsgerät. Dann ist das GPS wieder auf 1-10m genau (abhängig von der Anzahl der empfangenen Satelliten)
nicht in Krisengebieten sondern in Krisenzeiten! Das Sendesignal eines Sateliten läßt sich nämlich nicht örtlich begrenzen. Das heißt es ist überall verschlüsselt oder nirgends
die Russen haben übrigens ihr eigenes militärisches Satellitensystem GLONASS
außerdem verschlüsseln die USA schon länger nicht mehr ihre GPS-Signale, da die meisten Bodentruppen der Amis nicht mit militärischen GPS-Empfängern ausgerüstet waren und sie sich dadurch selbst blockiert hatten.

Also ganz oben auf dem Berg ist es immer etwas genauer, da dort der Empfang einfach besser ist. Es hängt ja auf jeden Fall von der Anzahl der empfangenen Sateliten ab. Auch in der Staft zwischen vielen hohen Häusern oder im Wald ist es nicht so genau, wie auf freiem Feld oder im Meer oder ganz oben auf dem Berg. Es kann durchaus auch zu ungenaugkeiten von bis zu 15 Metern kommen. Sonst ab 5 Meter Genauigkeit.

Wenn Du ein GPS-Gerät (Global Positioning System) besitzt, musst Du es beim ersten Mal genau einstellen. Es werden die verschiedensten Eingaben von Dir verlangt. Das heisst, auch die Höhenangabe von Deinem derzeitigen Standort. Diese Dateneingaben sind einmalig, danach funktioniert das Gerät, je nach dem, wie viele Satelliten es zu fassen bekommt. Je mehr Satelliten, desto genauer die Ortsangabe.
gri1su am 16. Juni 2007 20:32 Danach hängt es nur noch von der Signalstärke des Empfangs ab. Höhenunterschiede spielen keine Rolle mehr, werden automatisch berücksichtigt.
lachnieth am 16. Juni 2007 21:27 Sorry, aber welches GPS-System benötigt denn die momentane Höhe bei der Erstkunfiguration? Die momentane Höhe und der Standort wird doch aus den Laufzeiten der Satellitensignale errechnet.
gri1su am 16. Juni 2007 21:40 Ich hab unter Anderem ein Handgerät von Garmin, das verlangt vor der Erstbenutzung zwingend diese Angaben.
es stimmen beide Aussagen! Ein GPS-Empfänger ermittelt auch ohne Referenzpunkt die Absoluten Koordinaten. Aber durch den Einsatz eines Referenzpunkt erhöht man die Genauigkeit vorallem in der Höhe
Ein Global Positioning System, auch Globales Positionsbestimmungssystem (GPS) ist jedes satellitengestützte Navigationssystem.
http://de.wikipedia.org/wiki/GlobalPositioningSystem
In dem Artikel steht Näheres zu Ungenauigkeiten.
mit GPS kann man in mm-Lagegenauigkeit die Position bestimmen - in der Höhe ist es etwas schlechter ca. 2 cm. Aber nur wenn man mindestens 2 Geräte besitzt und gleichzeit mißt. Eines davon auf einem Referrenzpunkt, dessen Koordinaten man schon kennt. Durch den Einsatz von 2 Geräten kann man nämlich sämtliche Fehlerquellen, wie Atmosphären- und Ionosphäreneinfluss und die dadurch verbunden Luafzeitunterschiede durch Differenzbildung elliminieren. Auch die militärische Verschlüsselung des P-Codes(precise). Diese Art der Positionsbestimmung ist/war natürlich nicht online möglich. Seit einigen Jahren gibt es aber auch Basisstationen (GPS-Stationen) die ein Referenzsignal permanent senden. Mit gegeigneten GPS-Empfängern und Software läßt sich damit auch online eine Genauigkeit von wenigen cm erzielen. Single GPS-Empfänger des Consumerbereiches schaffen aber nur eine Genauigkeit von 10 m, bei eingeschalteter Verschlüsselung (wie es bis Ende der 90er der Fall war) ca. 100 m. Die Genauigkeit mit GPS ist durch den Vollausbau inzwischen fast überall gleich (außer an den Polen). In Straßenschluchten kann es zu Abschattungen kommen. Ebenso ist der Empfang im Wald gestört oder in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Die Höhe macht für die Genauigkeit keinen Unterschied. Wichtig ist nur eine möglichst ungestörte Sicht.
Wie funktioniert die GPS Ortung?
Die satellitengestützte Ortung braucht den Empfang von mindestens 3 Satelliten (2D-Fix) oder >4 Satelliten (3D-Fix), um über die Messung der Signallaufzeiten die Position zu ermitteln. Dies ist derzeit mit einer Genauigkeit von bis zu ca.5 Metern möglich, der Wert kann aber je nach Signalqualität schwanken. In Krisenfällen kann die Nutzung des Systems von den USA eingeschränkt werden. Kommt das europäische Satellitensystem GALILEO, so erhöht sich die bereit gestellte Genauigkeit der Lokalisierung und die Positionierung kann als garantierten Service angeboten werden.
Quelle: http://www.tracking-live.com