ich habe keine lust mehr auf pille und spirale. wie funktioniert das genau mit der temperaturmessmethode? und ist diese art von verhütung wirklich sicher?

Wie es genau funktioniert, weiß ich aus dem Stegreif nicht, aber mit Sicherheit ist diese Methode nicht 100%-ig sicher, da auch die Körpertemperatur von verschieden Faktoren abhängt, die eventuell ein falsches Bild auf die fruchtbaren Tage werfen könnten.

Es gibt eine Bezeichnung für Menschen, die so verhüten:
Eltern......
Das erklärt die Methode ungemein gut!
Liebe/r Tanzwiesel,
gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Bitte achte darauf, dass Deine Antworten hilfreich sind.
Danke für Dein Verständnis.
Viele Grüße,
Tim vom gutefrage.net-Support
Wieselchen1 am 30. August 2007 08:08 Lieber Support,
die Frage war unter Anderem, wie sicher die Temperatur-Methode ist. Nach meinen Erfahrungen ist diese Methode überhaupt nicht sicher.
Also warum ist dann meine Antwort nicht hilfreich? Weil sie sehr drastisch ausgedrückt ist?

Wie die Methode funktioniert, wurde ja schon erklärt. Nachdem unser viertes Kind ein Ergebnis genau dieser war, ließ ich mich sterilisieren. Das ist 100 %ig sicher :-)

Chantalle, die bloße Temperaturmethode ist NICHT empfehlenswert.
Empfehlenswert wäre NFP (Natürliche Familienplanung) - dies ist eine symptothermale Methode im Sinne der Arbeitsgruppe NFP, d.h. neben der Temperaturmessung werden auch der Zervixschleim /oder der Muttermund beobachtet und es gibt GANZ klar definierte Regeln.
Ich verhüte damit seit 2,5 Jahren erfolgreich und zufrieden.
Der Pearl-Index liegt bei NFP übrigens bei 0,3, also auf Höhe der Pille.
Man muss es natürlich sorgfältig betreiben und mit der Zeit kennt man seinen Körper sehr genau. Ich bin vollkommen glücklich damit! :-)
Einstiegsbuch mit ALLEN Infos und der Handhabung:
"Natürlich und sicher" vom Trias-Verlag
(hätte gerne mehr Links gesetzt, doch das wird als Spam gewertet) ;-)
Sicher ist diese Methode erst, wenn man drei Monate hintereinander gemessen hat, und wenn man eine regelmäßige Periode hat. Wobei sie aber keine 100 % Garantie bietet. Nach drei Monaten weiß man so ungefähr, wann man seine Empfängnistage hat. Soweit ich mich erinnern kann, geht die Temperatur beim Eisprung hoch.
Ich habe damals vom Frauenarzt Temperaturkurven bekommen und bei mir hat diese Verhütung gut funktioniert. Man muß aber einen eisernen Willen haben und wirklich regelmäßig zur gleichen Uhrzeit seine Temperatur messen.
Die Methode hat auch den Vorteil, das man seinen Körper dadurch besser kennen lernt. So hatte ich nach einiger Zeit auch von selbst gemerkt, wann mein Eisprung war.
Bei der Temperaturmethode macht man sich zunutze, dass beim Eisprung die Temperatur der Frau um ca. 0,5°C ansteigt (die erhöhte Temperatur bleibt bis zur Regelblutung). Dazu kommt das Wissen, dass die Spermien ca. 3 Tage befruchten können.
Beobachtet man nun die Temperatur sehr diszipliniert täglich möglichst zur selben Uhrzeit, so kann man recht genau sagen, wann der Eisprung stattfindet und damit wann die fruchtbare Zeit ist, bzw. wann man ungeschützten Geschlechtsverkehr haben kann, ohne eine folgende Schwangerschaft.
So gilt es als sicher, dass vom dritten Tag nach dem Temperatursprung bis zur Regelblutung, keine Befruchtung stattfindet.
Vergleiche
http://de.wikipedia.org/wiki/Temperatur-Methode
Umgekehrt kann man die Methode auch bei Kinderwunsch einsetzen.
Gruß wiele

Es gibt auch noch andere Methoden zur natürlichen Familienplanung:
http://www.lifeline.de/llspecial/alternativemethoden/natuerlichefamilienplanung/content-149492.html

Kenne jemanden, bei der funktioniert es super und das schon seit 20 Jahren. Aber kenne auch jemanden, die haben so ihr 5.Kind gezeugt. Muss jeder selber wissen.