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Wie gelangt der Bundestrojaner auf die Festplatte?

gefragt von jino12 am 23.04.2007 um 16:41 Uhr

Laut der "Zeit" will die Bundesregierung Trojaner auf die PC´s dieser Welt packen. Aber wie wollen die das denn machen. Ist der Trojaner bald Bestandteil von Windows Vista?

Quelle: http://www.zeit.de/online/2007/16/bildergalerie-sicherheitsplaene?5


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Reply


Tilmann
beantwortet von Tilmann am 23. April 2007 16:47
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Er wird wohl ein Bestandteil eines Programmes werden das möglichst viele Anwender nutzen. Der Caos Computer Club hat als diesejährigen Aprilscherz verbreitet das der Bundestrojaner im ELSTER enthalten ist. So oder ähnlich kann es werden. Aber noch wird ja nur davon gesprochen. Im Grunde genommen steht das Wort "Bundestrojaner" zur Zeit noch für die gesamte überwachung von Staatswegen selber und nicht für ein Programm das einem Virus ähnelt.

Kommentar von jino12 am 23. April 2007 16:50

ja, leider nur eine Frage der Zeit. Das FBI arbeitet ja auch gut mit McAffee zusammen.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 23. April 2007 20:57

@Tilman:

Leider steht der "Bundestrojaner" nicht nur für die generelle Überwachung, sondern ist eine sehr konkrete Realität.

Es ist zwar unklar, auf welchem Wege er in den Rechner kommt, Schäuble will ihn aber mittelfristig in jedem Rechner haben, um Infos abschöpfen zu können.

Wenn ich bedenke, wie hoch die Hürden sind, das Telephon eines bekannte Drogenhändlers anzuzapfen, dann empfinde ich diesen unkontrollierten Zugriff als extrem dreist!

Kommentar von 19c74a11a0b9beeba55000d58bf579b9smallTilmann am 27. April 2007 11:22

Der MAD hört Telefonate und Faxe ab seitdem es technisch möglich ist und die Regierung "duldet" dies. Die Idee den Internetverkehr abzuhören ist bestimmt auch älter als es in den Medien steht.

Kommentar von Be52048053b36ad00e5963c780371676smallharveyoswaldt am 28. Januar 2008 08:24

der "Aprilscherz" ist leider nicht so sehr weit von der Realität entfernt. afaik läuft die ELSTER im Internetbrowser, es wäre sehr ratsam ELSTER unter Linux zu verwenden, denn alle Linuxe sind (und bleiben) immun


Mikatto
beantwortet von Mikatto am 23. April 2007 17:18
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ja, der gläserner Bürger wird immer realer. Mittel gibt es viele, das Teil auf den PC zu schmuggeln, selbst via Spammail kann so etwas versteckt auf die Festplatte gelangen.
Die Aushebelung der Verfassung und Einschränkung der Bürgerrechte nimmt immer konkretere Ziele an.
Orwell war Optimist!
Jeder, der sich wehren möchte, sollte sich z.B. der Aktion der PC-Welt anschließen:
www.pcwelt.de/bundestrojaner

und sich in die Liste eintragen. Je mehr desto besser!


Rolf u. Högemann
beantwortet von Rolf u. Högemann am 23. April 2007 22:20
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nun - es wird, wie für alles auch da Cracks geben, die diesen Bundestrojaner wieder von der Festplatte putzen. Und wenn das mal akut werden sollte - dann werden sich Leute wie ich auch mal mehr mit den "Virtuelle Betriebssystemen" beschäftigen müssen, die gar keine Spuren auf dem Compi hinterlassen (sollen!)


anonym
beantwortet von Ollys am 24. April 2007 09:47
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Virtueller PC nützt dir wenig. Eine Abwehr für den B-Tro wird nur schwer möglich sein. Er ist übrigens schon im Einsatz.

Möglichkeiten zur infizierung des PC gibt es viele, z.B. Programme die direkt auf das Opfer zugeschnitten werden, oder auch Nachrichten welche abgefangen werden und präpariert und dann zugestellt werden.


anonym
beantwortet von Albrecht am 24. April 2007 10:17
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Zu technischen Möglichkeiten steht etwas bei http://www.heise.de/security/artikel/86415/0.

Ein Einbau durch die Hintertür bei einem Computerprogramm gilt dort als unwahrscheinlich, weil dies irgendwann bekannt werden wird und der betreffende Konzern dann einen schweren Ansehensverlust erleiden würde.

Vermutet wird ein Trojaner, der unter einer unverfänglich scheinenden Adresse etwas anbietet oder auf etwas zum Ansehen und Herunterladen aufmerksam macht (z. B. ein Spiel oder einen Bildschirmschoner). Einmal eingenistet lädt dann der Trojaner ein Überwachungsmodul aus dem Netz nach.





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