Frage von schluppi1404,

wie gehts mit meiner selbstständigkeit in der regelinsolvenz?

hallo habe vor 1 woche regelinsolvenz angemeldet da einige meiner auftraggeber nicht zahlen und ich mit den bestellten materialien da sitze. habe nun insolvenzangemeldet da ich meine gläubiger, aufgrund der ausstehenden zahlungen nicht bedienen kann. nun meine frage ich habe 2 neue auftraggeber für die ich arbeiten werde. wie viel bleibt mir monatlich. und vor allem wie werden meine ausgaben berechnet die ich für meine firma benötige( z.b. benzin für die fahrten zu den einsätzen. reparaturen fürs auto, miete fürs lager, etc. ) muss ich die von meinem "regelsatz" was mir als seklbstbehalt bleibt bezahlen? wäre nett wenn mir einer ne kurze antwort schreibt.

Antwort von MarianneW,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Was für eine Rechtsform hat denn dein Unternehmen? Natürlich darfst du auch während einer Privatinsolvenz beruflich oder selbständig tätig sein, aber so einfach was da wann wie bleibt kann man das natürlich nicht beantworten. Und wenn die bestellten Materialien zB noch nicht bezahlt sind und diese einen Eigentumsvorbehalt in ihren AGB haben, darfst du dieser auch nicht verwenden.

Antwort von Phoebus,

Hallo schluppi,

hast Du mit den Tips von www.insolvenz-ratgeber.com gute Erfahrungen gemacht?

Antwort von edschenburger,

Hallo, mein Ratgeber www.insolvenz-ratgeber.com kann sehr viele Fragen beantworten. Aber so viel vorweg (auch zu einigen Antworten): 1. Wurde Regelinsolvenz angemeldet? 2. Wurde Restschuldbefreiung (RSB)beantragt? 3. Aufpassen, dass bereits nicht jetzt etwas der Masse entzogen wird 4. Keine Gläubigerbevorteilung 5. Selbsstverständlich dürfen Geschäfte "betrieben" werden. Das amcht nicht der InsV/TH - alles andere ist doch Haarspalterei...wir wissen doch was gemeint ist...sowas kommt manchmal von "RPflg" 6. Rechtzeitig mit dem Insolvenzverwalter sprechen 7. Ziele definieren 8. Um welchen Betrag geht es? Vielleicht noch Einigung od. Insolvenzplanverfahren 9. ...bis später Beste Grüße Dieter Büge

Antwort von paps1959,

Grundsätzliches hat MarianneW bereits gesagt. Bis zur Freigabe der selbständigen Tätigkeit, ist dir soviel zu belassen, das du dich selber unterhalten kannst. Dieser Betrag errechnet sich aus den Einnahmen abzüglich notwendiger Betriebsausgaben. I.d.R. wird bis zur Freigabe ein analoger Betrag nach Pfändungstabelle angesetzt.

Nach Freigabe der selbständigen Tätigkeit gilt §295(2) InsO entsprechend. Dann muß soviel an die Masse abgeführt werden, als wärest du in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis. Die Zahlung ist dann unabhängig von den Einkünften. Du müßtest also auch an die Masse oder den Th abführen, wenn keine Einkünfte da sind.

Antwort von user1439,

Du darfst gar keine Geschäfte mehr betreiben !

Kommentar von paps1959,

Sagt wer?

Kommentar von user1439,

Ich - die Geschäfte betreibt dann der Insolvenzverwalter.

Kommentar von paps1959,

dann lies mal 35(2) Inso.

Kommentar von user1439,

Genau darum geht es ja.

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