Wie geht man mit Verlust um?

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7 Antworten

Das ist eine schwierige Situation. Bedränge ihn nicht. Versuche nicht, ein Gespräch zu erzwingen. Er ist vermutlich noch in der Phase des Schocks.

Kümmere dich um alles Organisatorische, wenn du kannst (Beerdigungsunternehmen, telefonieren, Traueranzeige, Pfarrer, Sachen zusammensuchen, Finanzen, ihn mit dem Auto irgendwohin fahren etc.). Biete deine Hilfe zumindest an, und wenn du siehst, dein Partner ist apathisch und macht gar nichts, sprich dich mit anderen Familienmitgliedern ab, wenn auch andere dafür verantwortlich sind. Einem Todesfall folgt leider erstmal viel Orgakram, Geldfragen und Behördengerenne.

Sei freundlich zu ihm, sei in seiner Nähe, zeige ihm immer, dass du für ihn da bist, sag ihm, dass er einfach nur sagen soll, was er braucht, dass es dir Leid tut und du ihn lieb hast, aber rede ihn nicht zu oder zwinge ihn zum Sprechen. Gib ihm die nötige Zeit, das ganze zu begreifen.

In so einer Situation ist es am Besten, sich eher stiller und reaktiv zu verhalten als zu offensiv, denn jeder reagiert anders wenn ein Elternteil stirbt.

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Du solltest ihn mit diesem Verlust zunächst in Ruhe lassen. Seine Mutter hat ihn zur Welt gebracht, ihn groß gezogen, ihn auch teilweise zu dem Menschen gemacht, der er heute ist. Dein Freund. 

Ich denke er stellt sich viele Fragen, Fragen ans Leben. Da keine Beziehung perfekt ist macht er sich Gedanken über Sachen die er hätte besser machen können. Er ist in sich gekehrt. Er möchte scheinbar alleine alles begreifen und verarbeiten. Du kannst ja nicht mehr machen als ihm Hilfe bei der Bewältigung der Trauer anzubieten. Werde nicht aufdringlich, tue kleine Dinge, die ihm den Alltag erleichtern, sodass er in Ruhe trauern kann.

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Ja du kannst ihm deine Nähe Hilfe und Trost signaliseiren,aber du solltest ihn nicht bedrängen. In einigen Tagen, wenn der erste Schock überwunden ist, wird er deine Nähe auch wieder annehmen.

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Einfach da sein.

Ihn in den Armen halten, seine Hand festhalten, er muss den wohl größten Schock seines Lebens verkraften, das die eigene Mutter verstorben ist.

Lass ihm Zeit, sei für ihn eine Schulter zum ausweinen.

LG

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Du könntest ihm eine liebe Karte schreiben, dass du immer für ihn da bist und er dich immer sprechen kann... Zum Beispiel kannst du ihm auch anbieten, dass du ihm den Rasen mähen würdest oder so...

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Kommentar von Packers54
11.08.2016, 22:24

nicht das das sein grösstes problem wäre, sondern einfach um ihn in dieser Situation zu entlasten

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Sei einfach da, nimm ihn still in den Arm ohne zu reden, Er muss diesen Schock erst mal mit sich ausmachen. Irgendwann hat er das Bedürfnis zu reden, dann hör ihm zu.

Ich wünsch euch was...

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Geh ihm die nächste Zeit am besten nicht so auf die Nerven, sei aber für ihn da und erledige z.B. Sachen für ihn. Wenn es ihm etwas besser zu gehen scheint kannst du versuchen mit ihm über den Verlust zu reden und dann auch zu trösten.

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