Frage von fantasmo, 37

Wie geht man mit ungerechten/verdrehten Unterstellungen/Tatsachen um?

Also ein fiktives Beispiel:Jemand sagt mir "Die Erde ist eine Scheibe", ich sage "nein sie ist eine Kugel" aber da ich mir meiner Aussage selbst nicht ganz sicher bin, lenke ich später ein und sag "ok gut wahrscheinlich hast du recht, sie ist eine Scheibe". Und ich vertrete diese (falsche) Meinung dann auch gegenüber anderen.

Und später stelle ich aber fest die Person erzählt es anderen Leuten genau anders nämlich "die erde ist eine Kugel". Also hatte ich doch recht.

Und mir sagt die Person ich wär doof und behauptet, sie hätte das Falsche nie gesagt. (Wieviel dabei Absicht oder nur Missverständniss war, ist nicht zu beweisen)

Das ist schlimm. Dann ist man dann der Idiot, kann aber nicht beweisen dass eigtnl der andere der idiot ist? Was macht man da?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DODOsBACK, 37

Wärst du bei deiner Überzeugung geblieben, wäre nichts passiert. Und hättest du einfach zugegeben, dass du dir nicht (mehr) sicher bist, hättest du auch längst nicht so dumm dagestanden.

Aber du versuchst, es allen recht zu machen. Lieber Blödsinn nachplappern als auffallen oder anecken! Lieber nicht nachfragen, lieber keine "Schwächen" zeigen, lieber nicht selbst nachdenken...

An dieser Unsicherheit musst du arbeiten!

Denk nicht darüber nach, was andere falsch machen, daran kannst du
sowieso nichts ändern! Dein Beispiel funktioniert nur, weil du dir selbst nichts zutraust!

Kommentar von fantasmo ,

Die Person kennt sich auf dem Gebiet eigntl mehr aus als ich...ich wollte dadurch auch irgendwie Respekt/Vertrauen/Wertschätzung zeigen.

(Danke für die Tipps da arbeite ich dran)

Kommentar von Octuline ,

Ich kenne das ganz gut, was du meinst. Besser ist da der Satz: "Ist gut, du hast deine, ich meine, wir werden uns ja eh nicht einigen können, ist auch nicht so wichtig", denn damit wahrst du den Frieden und knickst trotzdem nicht ein. Diskussionen mit Meinungsverschiedenheiten sind immer schwierig, DODOsBACK hat schon recht...

Kommentar von DODOsBACK ,

Sein eigenes Wissen abzuwerten, hat nichts mit "Respekt" zu tun! Das macht man nur, wenn man sich eine "Konfrontation" nicht zutraut...

Antwort
von verquert, 33

Wenn es darum geht, was sich nachweisen lässt (Lexikon oder im Internet nachsehen), so können die Aussagen überprüft werden. Eventuell liegen auch beide Meinungen verkehrt oder nur nicht "ganz richtig"....

Kommentar von Octuline ,

Du unterschätzt die menschliche Irrationalität. Zeig mir ein  Bild von einer runden Erde und ich sage, das Bild ist gefälscht. Zeig mir ein Video von der Mondlandung und vom All und ich sage, das Video wurde nachgemacht. Zeig mir Lexika, in denen das steht, und ich sage, das habe auch nur ein Mensch geschrieben, und das muss auch nicht stimmen. Wenn ein Mensch wirklich etwas glauben will, hält ihn davon nichts ab. Jesus könnte auch zu uns herabsteigen und es gäbe immer noch haufenweise Menschen, die nicht an ihn glauben würden, man muss da jedem Menschen lassen, was er persönlich glaubt, da kann man nix machen.

Kommentar von verquert ,

Du behauptest also, alles was die Wissenschaft erzählt, das ist Unfug!? - Ja, darfst Du. Dann befinden wir uns allerdings inmitten von Verschwörungstheorien und dann liegt es an mir, ob ich dort "mitgehen" mag oder nicht. Ich möchte nicht hier mitgehen - zumindest nicht ALLES anzweifeln und daher gibt es für mich weiterhin:

- "das Lehrbuchwissen" (ja, in der Tat gibt es hier sehr viele Fehler, Trugschlüsse,.... und doch gibt es eine Orientierung. Alles andere wäre auch nur Spekulation).

- eigene Gedankengänge (die durch Worte belegt werden können und doch sind es lediglich eigene Gedankengänge).

- Verschwörungstheorien (wo auch, egal was... alles "dagegen", wo man dagegen sein kann..... und wo es auch viele Abstufungen gibt. Das Fundament aber auch hier nur Thesen, Vermutungen.

Wenn ich aber das Beispiel vom BeitragserstellerIn nehme: "die Welt ist eine Scheibe", dann bleibe ich doch beim "Lehrbuchwissen". Und bin allen Menschen dankbar, die nicht "von der Erde gefallen sind", weil sie die Schwelle übertraten oder sich 'von einem Wurmloch' wieder an die andere Seite der Erde 'tragen' lassen, wie es zum Beispiel beim Spiel "das Verrückte Labyrinth" oder auch bei "Pacman" der Fall ist. Zwar ohne Wurmloch, aber das Prinzip ist das Gleiche.

Antwort
von mychrissie, 16

Auch wenn du das nicht gerne hören willst. Du hast einen solchen Defizit in Deinem Selbstbewusstsein, dass Du glaubst, anderen immer nach dem Mund reden zu müssen.

Kommentar von fantasmo ,

Ich weiß was du meinst (wobei mir die Umschreibung "zu diplomatisch" lieber ist)...mh ich muss mich mal bessern.

Antwort
von user8787, 24

Klassische Besserwisser. 

Gerd Dudenhöfer sagt dazu: 

"Wenn dir einer dumm kommt, lass ihn dumm gehen." 

Soll heißen, spare dir sinnlose Debatten. Weil, wenn sich rausstellt das du recht hast bist du sowieso wieder der Dumme. ;o)

Antwort
von loema, 26

Bei solchen Thesen sage ich gerne: " Aha".
Und schaue dann später in Ruhe nach, ob mein erster Gedanke richtig war.

Antwort
von Bineohnee, 21

Du musst anderen nicht beweisen, dass du schlauer bist. Lass sie dumm sterben ;)

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