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wie geht man mit trotzphase in öffentlichkeit um ?

gefragt von delasoul am 03.11.2009 um 21:47 Uhr

meine kleiner ist 2 und mtten in der trotzphase ....unser auto ist kaputt und s muss ich jeden morgen mit bus und bahn mit ihr raus ....das ist immer ein reines theater will nicht in den buggy aber auch nicht laufen die ganze zeit tragen geht aber auch nicht ....und dann noch der zeitdruck um nicht zu spät zu kommen ...in der bahn ist es morgens voll sodass man selten ein platz bekommt so staut sich die wut bei meiner kleien über viele kleinigkeiten die irh nciht passen ..ich weiß ich sollte auf die leute nicht denken wie die einen anschauen wiel das kind so schreit und man es grad nicht beruhigt bekommt ist aber nicht so einfach ....habt ihr tipps wie ich es etwas leichter haben kann ? und wie geht ihr mit solchen situationen um ?


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Lotta1
beantwortet von Lotta1 am 3. November 2009 21:52
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Am besten ganz gelassen und gar nicht groß drauf eingehend---wenn Kids merken, dass die Mutter in der Öffentlichkeit unsicher und/oder nervös ist/wird, dann wirst Du vielleicht gerade dann mehr Schwierigkeiten bekommen, Kinder speichern ja alles! Mein Sohn hat beim Einkaufen auch schon an der Kasse auf dem Boden gesessen--als ich mich verabschieden wollte weil ich schon "in Ruhe" eingepackt hab, kam er doch mit! Das hat er genau 1 Mal gemacht!!! :-))) Ich dene dein Kind merkt in der Bahn auch deine innere Hektik und das führt zu Verunsicherung! Bleib gelassen, manchmal wirken auch "fremde" positiv ein. Versuchen zu ignorieren! Solange Du nicht ausflippst wird kein Passant denken, dass Du ne schlechte Mutter bist-im Gegenteil. :-)

Kommentar von 54451c4cb40abcc88533287df21c903csmallLotta1 am 3. November 2009 22:00

Auf keinen Fall Süßigkeiten als Belohnung einsetzen, wenn es nichts zu belohnen gibt! Das wäre ganz ganz schlecht! Wenn Du Ausdauer zeigst, dann merkt die Kleine, mist, Mama springt ja gar nicht drauf an...aber versuchen werden sie es immer wieder! Ausdauer und vielleicht ne Prise Humor in solchen Sit. machen da vieles leichter! Auf das Kind einreden, würde ich allerdings auch nicht, wenn sie bockig ist. Einfach lassen...so schwer es ist. Tragen? Never. Wenn sie sich hinsetzt weil sie nicht in den Buggy will, lieber 5 min. zu spät kommen aber sitzen lassen und sagen , gut, dann bleiben wir hier sitzen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das gerne will...! DU entscheidest---nicht das Kind! Diese Haltung (ohne auf sie einreden-klare Ansagen) spüren die Kleinen---Schlupflöcher weil man selbst genervt ist nutzen sie gerne! Viel Glück, das wird!

Kommentar von 54451c4cb40abcc88533287df21c903csmallLotta1 am 3. November 2009 22:02

Danke-Sterni! :-)


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viene
beantwortet von viene am 3. November 2009 21:48
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Süßigkeiten mitnehmen. Sie unterhalten wärend ihr in der Bahn seid. z.B sie immer was fragen: wofür ist die Tür da? Und so weiter ;D


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 3. November 2009 21:49
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Geh früher los und sezt Grenzen, dieses Getrotze ignorieren und konsequent sein. Ist es nun ein Kleiner oder eine Kleine?

Kommentar von delasoul am 3. November 2009 21:51

eine kleine ....das ist aber gar nicht so einach und noch früher los möchte ich ihr auch nicht antun wir müssen so ja schon um 7 uhr raus


rivabella
beantwortet von rivabella am 3. November 2009 21:55
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Stör Dich bloß nicht an die Leute. Wenn die meckern, sag ihnen, ob sie nicht selbst einmal Kind gewesen sind !!!

Wenn Du der Kleinen versprichst, dass sie eine Kleinigkeit bekommt (Ü-Ei, kleine Tüte Gummibärchen o.Ä.), wenn sie auf dem Weg zum Kindergarten nicht so ein Theater macht, hast Du schon halb gewonnen. Das ist zwar schon so etwas wie eine kleine Erpressung, aber ansonsten erpresst sie Dich ja mit ihrem Geschrei und Gezetere.

Bleib standhaft, auf keinen Fall Drohungen der Kleinen gegenüber aussprechen oder Dich den Erwachsenen gegenüber rechtfertigen (sie ist zu Hause ganz lieb - ich weiß gar nicht, was sie heute hat), und schon mal gar keinen Klaps geben, auch wenn es Dir noch so in den Fingern "juckt"!

Und Geduld - Geduld - Geduld !!! Ich weiß, das ist nicht einfach, ich spreche aus 3-facher Erfahrung !!!

Ich kann Dir eines versprechen: Auch das geht vorüber ;o))


anonym
beantwortet von VonBondie am 4. November 2009 14:43
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Ich denke, die Ideen mit den Süßigkeiten sind in der Situation auf jeden Fall hilfreich, jedoch, so denke ich, nicht pädagogisch sinnvoll, da das Kind dieses Verhalten der Mutter abspeichert. Wenn du Glück hast, bleibt es nur bei dieser Situation, wenn du Pech hast kommen weitere hinzu (in denen sie dich mit dem Geschrei erpresst). Und du kannst dein Kind ja nicht immer mit Süßigkeiten bestechen. Auf jeden Fall solltest du einfach Ruhe bewahren und die Leute Leute sein lassen. Rechtfertigen brauchst du dich nicht. Entweder haben bzw. hatten die Leute selbst schon kleine Kinder oder sie werden diese Situation später erfahren. Auf jeden Fall solltest du dir vor Augen halten, dass es sich hierbei um eine ganz normale Phase in der Entwicklung eines Kindes handelt, die auch wieder vorüber geht.


Sonja66
beantwortet von Sonja66 am 4. November 2009 15:03
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Ganz wichtig finde ich auch immer ein gewisses Verständnis zu haben. Die Trotzphase ist eine sehr wichtige Entwicklungsphase für alle Kinder. Hier lernen sie mit Niederlagen und Sieg umzugehen und fordern ihre Eltern heraus, eigene Entscheidungen zu verteidigen, fest hinter eigenen Entscheidungen zu stehen, überzeugt von den eigenen Entscheidungen zu sein, Grenzen zu setzen........Grenzen brauchen Kinder unbedingt, um sich selbst abgrenzen zu können, und um sich geborgen und sicher zu fühlen. Durch Grenzen werden Kinder auch ernst genommen. Grenzen kann man wunderbar auch mit Liebe setzen.

Verstehen Sie, wenn man weiß, warum das Leben etwas von einem fordert, kann man sich viel gelassener auf alles einlassen und es bewältigen.

Ach ja, und die Anderen. Naja, mal schafft man es besser mal anders mal leichter. Was können die anderen schon beurteilen. Sie kennen keinerlei Hintergründe. Die Anderen sollten sich zurücknehmen mit ihren Beurteilen und sie davon, es wichtig zu nehmen, was andere meinen. Danach können sie ja nie leben.


anonym
beantwortet von dagmar2 am 4. November 2009 15:44
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Also, wenn du es nicht fertig bringst Dein Kind mit 2 in den Buggy zu bekommen möchte ich mir nicht vorstellen, was Du mit einer pupertierenden 14 jährigen machst. Am Morgen muß es nun mal einfach schnell gehen und das müssen auch schon die Kleinen irgendwie lernen. Ich glaube Dein Problem ist auch daß Du irgendwie ein schlechtes Gewissen dem Kind gegenüber hast. Wenn es nun mal sein muß, daß ihr zu Fuß unterwegs seid, dann versuche irgendwie sie mit sanfter Gewalt auf jeden Fall mußt Du sehr bestimmt beim Kind rüber kommen, in den Buggy zu bringen, vielleicht gibt es ja auch irgendwelche Tricks, sie da rein zu bringen. Vorher sollte der morgen aber sehr ruhig und geordnet ablaufen, so daß das Kind irgendwann weiß, ach ja, jetzt wird gefrühstückt, und dann geht es los. Es geht einfach nicht, daß man ein Kind noch in dem Alter auf dem Arm trägt, das ist einfach zu schwer. In der Bahn kannst Du sie ja dann vielleicht auf den Schoß nehmen, wenn Ihr einen Sitzplatz habt. Wenn die kleine mal einen "Anfall" bekommt, dann mußt Du einfach tief durchatmen und das weiter durchziehen was grad dran war, auf die Anderen außen herum muß man dabei nicht grad viel achten, die meisten Eltern kennen solche Situationen ja aus eigener Erfahrung.Vielleicht hilft ja auch Ablenkung, wenn Du ihr was interessantes zeigst oder erzählst, oder irgendein Spielzeug das sie gerne mag, was sie dann nur im Buggy bekommt, das muß man ausprobieren.


pueppilina
beantwortet von pueppilina am 4. November 2009 20:50
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Oh ich kenn dieses Problem zu gut, unsere Kleine ist auch 2 - im Juli geworden- wenn sie mal wieder so ne szene hinlegt schau ich sie an und sag , guck mal die Leute lachen alle über dich, das sag ich ihr aber ganz leise weil ich sie nicht kränken will und wenn mich andere blöd und genervt anschauen bekommen die gleich einen spruch reingedrückt. Ich kann das einfach nicht leiden, wenn man dann so blöd angeguckt wird- das ist halt nun mal erziehung und genau das ist das schwierigste daran Kinder zu haben.

Was aber immer super klappt - nur für den notfall ist ablenken- Bsp. Guck mal da draußen, kannst du den Vogel sehen, wir zählen dann autos, Windräder und so klappt immer ist allerdings für die konsequenz ziemlich ungesund.


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