Wie geht man mit Tod um?

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17 Antworten

Indem man vor allem die schönen Anlässe in der Familie feiert und sich der Einzigartigkeit dieser Momente auch bewußt wird. Ermuntere deine Eltern auch, ihren Hobbys nachzugehen, damit sie sich ihr Leben schön gestalten; sie haben es sich verdient.

Denk auch daran, wie du Hilfe organisieren kannst, wenn sie irgendwann einander nicht mehr helfen können. Man schiebt solche Gedanken sonst immer vor sich her.

In dem Alter sollte man auch schon eine Vorsorgevollmacht bzw.  Patientenverfügung und ein Testament beim Notar hinterlegt haben, um zu vermeiden, dass Fremde über das eigene Leben entscheiden. Sollte das nicht der Fall sein, kannst du indirekt das Gespräch darauf bringen ........

https://www.patientenverfuegung.de/vollmachtenformulare/vollmacht-gesundheit

http://www.bundesanzeiger-verlag.de/betreuung/vorsorgevollmacht/formulare-und-muster.html

Ansonsten - erfreut euch am  heutigen Beisammensein!

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  • Die alten Herrschaften sollten, wie man so sagt, "ihr Haus bestellen". Also:

    •  also ein Testament machen,
    • klären, wie die Beerdigung sein soll,
    • eine Liste mit Sachen machen, die im Todesfall zu erledigen sind (Banksachen, Versicherungen, Kündigungen, Abos, Internetkonten, Personen, die zu verständigen sind usw).
    Wichtig für beide Seiten:
  • Sind alle Verletzungen vergeben?
  • Ist aller Dank ausgesprochen?

  • Alle unerledigten Sachen erledigen.

Ansonsten würde ich mich gemeinsam mit ihnen immer wieder an die guten gemeinsamen Tage erinnern. Das erleichtert den Abschied, wenn es dann mal so weit sein sollte.

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Das ist eine sehr gute und im Grunde auch schöne Frage, die ich mir auch immer wieder stelle. Es hängt natürlich viel damit zusammen, was du für Vorstellungen com Tod oder von einem leben nach dem Tod hast. Aus meiner Sicht ist das irdische leben hier ein großes geschenk, was nur einige wenige erleben dürfen. Ob nun aus Zufall oder durch den Willen einer höheren Macht. Das leben hier auf der Erde ist aber nur eine winzige Momentaufnahme, wenn man bedenkt, wie lange das selbst eines Menschen davor schon existiert hat und danach noch existieren wird. Man empfindet es nur anders. Tod ist nicht der radikale schnitt, wie man ihn sich vorstellt. So mag es höchstens auf die Hinterbliebenen wirken. In Wirklichkeit ist es wichtig, dass du deine Eltern im leben begleitest, für sie da bist und die zeit mit ihnen genießt. Kleine Freuden im Alltag sind auch etwas wunderschönes.

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da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

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Mit 61 geht er auf die 70 zu. Rein rechnerisch zwar richtig, aber laß das nicht deine Eltern hören.

Ansonsten bleibt nur: akzeptieren.

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Kommentar von DasDunkleIch
11.03.2016, 10:01

den Satz hat mein Papa ja selbst gesagt :) 

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Wenn deine Eltern noch gesund und fit sind, dann gehst du mit dem Thema "Tod" am besten um, indem du dir keine Gedanken darum machst. Klar, früher oder später muss jeder sterben. Deine Eltern können auch morgen bei einem Unfall sterben. Es hat also nichts mit deren Alter zu tun. Genieß einfach die Zeit mit ihnen und denk nicht drüber nach, dass sie bald sterben könnten.

Meine Oma ist jetzt 80 geworden und schwer krank. Da wissen wir alle, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Ich kann dir gern verraten, wie ich damit umgehe. Ich werde definitiv traurig sein, wenn sie von uns geht. Aber auf der anderen Seite blicke ich auf ihr Leben zurück und stelle fest, dass sie ein schönes Leben hatte und nichts bereuen muss. Und dass es okay sein wird, wenn sie dieses Jahr sterben sollte.

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Kommentar von vetkoalamed
11.03.2016, 10:06

Sehr schöner Text! :)

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Kommentar von Huflattich
11.03.2016, 10:55

Genau so sollte man es sehen und damit umgehen .Der Tod verliert für den Betroffenen den Schrecken da er selbst davon ja nichts mehr merkt. 

Lediglich für diejenigen die zurückbleiben ist er schrecklich.

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Seit unserer Geburt nähern wir uns unserem Tod.
Dein Vater.
Du.
Ich.
Jeder.

Die meisten Menschen mit 61 Jahren haben noch viele Lebensjahre vor sich.

Wie ein jeder mit der Tatsache des eigenen Todes umgeht ist eine der großen Herausforderungen unsers Lebens.

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61 so langsam geht es gegen 70 ?

Keiner weiß wann es zu Ende geht. Heutzutage werden Menschen eher älter. 

Erinnert mich ein wenig an die beiden "old Guys" aus der muppet show. die wurden von einem Reporter mal ähnlich gefragt und der war am Ende glücklich dort lebend herauszukommen. die sagten ihm mal wie gefährlich sein eigenes Leben so sei ;o)

Selbst wenn das Leben  hier auf Erden vielleicht zu Ende gehen sollte, so macht man sich weniger Gedanken darum als ein junger Mensch.

Jeden Tag leben, als wäre es der letzte. Schön wäre es das verinnerlichen zu können. 

Alte Eltern sind eine Chance auch alt zu werden .

Alle wollen alt werden, jedoch keiner will alt sein 

Ich glaube sogar eines Tages froh zu sein, diese oft so verrückte und kranke Welt verlassen zu dürfen.

Eins ist doch auch klar, langes Leben kann langes Leiden bedeuten 


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Lass sie bitte noch ein wenig leben. Und denke noch gar nicht dran.

Ich bin 60 Jahre alt und habe nicht vor, so bald zu gehen.

Mein Vater starb mit 52 Jahren. Wenn der Tod kommt bzw. eingetreten ist, muss man das akzeptieren. Am besten lässt man die Trauer zu - und dann schaut man wieder vorwärts.

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Kommentar von Kasumix
11.03.2016, 10:11

Eben - 60 ist heute kein Alter mehr... Genau so kann das Leben mit 21 Jahren vorbei sein, weil man von einer Bahn in den Tod gerissen wird oder oder ...

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Wirklich damit umgehen kann man nicht. Natürlich wird es irgendwann passieren aber man genießt die Zeit und denkt nicht immer daran. Wir Menschen sind uns der Sterblichkeit bewusst und es ist normal sich damit zu beschäftigen.

Feiere den Geburtstag deines Vaters und habt Spass! Es sind solche Tage die wichtiger sind im Leben und die einen auch in schweren Zeiten mit Freude erfüllen.

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Mach dir keine Gedanken darüber. Oder hoffst du, dass sie sterben? 

Wann der Todeszeitpunkt kommt, kann keiner voraussagen. 

Deshalb solltest du im Hier und Jetzt leben und deine Zeit - mit deinen Eltern - genießen. 

Meine Tochter ist mit 17 Jahren plötzlich gestorben. Und ich bin froh, dass ich jeden Tag mit ihr genossen habe. Und das gab mir Trost: Sie hatte zwar nur ein kurzes, aber sehr schönes Leben. 

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wir werden geboren um zu sterben. Denke also nicht an den Tod, sondern geniesst das Leben !

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mir hilft es über den Sinn des Lebens nachzudenken. Meine eigenen Antworten zu finden. Zu verstehen das wir ein teil des Kosmos sind, und es keine Trennung zwischen uns und dem Universum gibt. Energie bleibt immer bestehen, wandelt sich nur um. Wir bestehen aus Materie die einst vergangene Sterne, Planeten, Lebewesen, etc. wahren. Und so geht es immer weiter.

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Sich dessen bewusstsein und eben einfach so viele schöne Momente und Erlebnisse teilen, wie es eben geht.

Da du nun auch erwachsen bist - Streit wegen Kleinigkeiten vermeiden...

Alles andere... zählt einfach nicht, wenn es irgendwann soweit ist.

Leb jetzt und alles andere... dafür ist Zeit, wenn die Zeit reif dafür ist.

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Da würde ich mir jetzt noch keine Gedanken drum machen.

Deine Eltern können beide noch locker 20 Jahre und sogar länger leben.

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Kommentar von DasDunkleIch
11.03.2016, 10:02

schon richtig, aber 20 Jahre gehen auch schnell vorbei.. 

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Das Beste draus machen und die gemeinsame Zeit ( die man noch hat) genießen.

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Na hör mal Mann, dein Vater ist gerade 61 Jahre alt geworden. Das ist doch noch kein Alter wenn man gesund ist. Die beiden können noch locker 20-25 Jahre leben.

Aber du tust so als ob die beiden schon im Grab liegen würden.
Und wer weiß, vielleicht stirbst du vorher.

Lebe lang und in Frieden.

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