Ist es besser Menschen mit Zwangserkrankungen( z.b.:Waschzwang) massiv mit ihrer Erkrankung zu konfrontieren oder lieber langsam und sanft versuchen das problem zu lösen? Natürlich alles mit ärztlicher Hilfe. Danke für die Antworten :)
Die Wahl der Behandlungsmethode sollte man da wohl besser der "ärztlichen Hilfe" überlassen.

wenn man versucht die Menschen knallhart mit ihrer Krankheit zu knofrontieren wird es sich eher noch verschlimmer, ein Therapeut wäre angebracht und ganz langsam an das Problem heranführen und auflösen. Es kann ein sehr langer Weg sein, denn erst mal muß die Ursache gefunden werden und erst dann kann das Problem gelöst werden. Wichtig ist dass der Patient erkennt dass er/sie ein Problem hat.

Lieber langsam und behutsam. Ständige Konfrontation könnte den Zwang verstärken.

das ist das Problem des Betroffenen,nicht Deins.
Psychiatrische -sei es ambulant-Intervention ist sinnvoll. VErhaltensTherapie auch,unter professioneller Anleitung.
Wenn eine Freundin betroffen ist-einfach hinnehmen und nicht sonderlich drauf rumreiten oder kommentieren.Das fände ich ziemlich taktlos,nicht hilfreich und daneben.

Ich würde Menschen, mich eingeschlossen, Neurotiker mit sogenannten Zwangserkrankungen, mit dem Auto, oder der Bahn in die Natur chauffieren. Ich würde auf niemanden einreden, oder niemanden zwingen, ganz klar, wir gehn jetzt wandern.

Direkte Konfrontation mit einem Ausweg. Ein wichtiger Teil für eine Heilung sind gesunde Beziehungen, und gesunde Menschen im Umfeld. Aber wo gibt es diese?

Man weiß ob man krank oder gesund ist, schlimmer als das Bewußtsein daß man krank ist ist die Rücksichtnahme, die geheuchelte Liebe und Fürsorglichkeit. Dieses Verhalten eines gesunden zu einem kranken Menschen ist genau der Zeitpunkt wo der kranke Mensch aller Hilfe misstraut.

Ich würde einem Menschen mit Waschzwang, einfach seinen Tick lassen. (Es soll nichts schlimmeres passieren) Ich würde schlicht und einfach damit leben. Wenns mir auf die Nerven ginge, ginge ich aus dem Weg.
maydayfly am 5. Juli 2009 12:05 Vor den Heilungsbemühungen gabs mehrere Verletzungen , Schicksalsschläge, eine Kindheit, eine Entwicklungsstruktur innerhalb einer Familie, die eine eigene Sprache führt, in der es gleichlaufende Lebensläufe gibt. Man sagt, na der kummt noch dem, oder dera. Was man immer in Österreich feststellen kann, ist neben dem Konkurenzkampf der Geschwister, die Gewalt durch die Eltern.