Frage von trillatrulla 20.02.2008

Wie geht man mit einer Depressiven um?

  • Antwort von Klabauter 20.02.2008
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bitte verwechselt nicht einen Durchhänger gleich mit einer Depression als Krankheitsbild. Man kann nicht alle Tage fröhlich sein. Leider nimmt sich niemand mehr die Zeit und versucht, durch nötige und einfühlsame Gespräche jemanden aus einer Verstimmung wieder rauszuholen, gleich wird nach Arzt und Antidepressiva geplärrt. Jeder hat das Recht, sich auch mal hängen zu lassen. Jammern gehört dazu, das man nicht persönlich nehmen sollte, sondern liebevoll und vor allem verständig auffangen. Wer Depressiva einsetzt, läuft Gefahr, wirklich krank zu werden!

  • Antwort von Rizzo 20.02.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist absolut abhängig von Grund und Herkunft der Depression! Nur für Euch kann man etwas definitives sagen: Da Ihr die Situation im Gegensatz zum Betroffenen selbst überschauen könnt, müsst Ihr Euch immer vor Augen führen, dass diese Stimmung für Euch überhaupt nicht existiert, sondern nur für den Betroffenen. Wennn Ihr Euch anstecken lasst, erweist Ihr Euch selbst und dem Betroffenen einen Bärendienst.

  • Antwort von Eveline 20.02.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube, wichtiger als die Schwiegermutter sind in diesen Momenten die Kinder. Je nach Alter solltest Du ihnen erklären, dass die Oma im Moment krank ist, dass sie die Kinder aber trotzdem sehr lieb hat, dies im Moment nur nicht zeigen kann. (so ähnlich, wie wenn die Kinder krank sind, da sind sie ja auch manchmal unausstehlich) Vielleicht besser den Kontakt der Kinder zur Schwiegermutter auf ein Minimum reduzieren. Und vor allem der Schwiegermutter keine Vorwürfe machen.

  • Antwort von JohannHoer 22.02.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hier empfehle ich Nahrungsergänzung. Ihre Schwiegermutter ist absolut leer. Vielleicht hat Sie auch zusätzlich noch mit der WS Probleme. Mit eine richtigen Programm wird sie nach 3 Monaten wieder fit sein. Fragen Sie ihren Arzt.

  • Antwort von Madcat 21.02.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo!...Ja, das kenne ich von meiner Schwester, die seit vielen Jahren bipolar depressiv und mehr ist..........Ich stimme mit meinen Vorgängern im Großen und Ganzen überein......Als ihr Sohn noch klein war, zuerst das Kind dementsprechend "schützen", d.h. die Kinder müssen aus der Schußlinie....Je nach Alter der Kinder kann man ihnen erklären, daß Oma krank ist.......dann schauen, daß man sich nicht selbst überfordert. Eine Kontaktpause ist manchmal für die eigene Gesundheit überaus wichtig!Man braucht Kraft für die eigene Familie......Dann der guten das Ohr "leihen", liebevolles Verständnis, viel viel Geduld haben und sich ein Zeitlimit setzen.....Wenn man sich die Zeit nimmt, auch ganz für sie da sein.Aber eben begrenzt, es hilft ja niemanden, wenn man selbst krank wird und das kann schnell geschehen.Immer wieder versichern, daß der nächste Tag besser werden kann und vorsichtig positiv einwirken....Aber schau wirklich, daß die Kinder nicht mit sind....das ist einfach nicht gut für alle Beteiligten, vor allen Dingen nicht für die Kids....Die Zeiten werden nicht immer so extrem schlecht sein, es braucht seine Zeit...Viel Geduld, Kraft und Konsequenz wünsche ich Dir!!

  • Antwort von mama2000 21.02.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Da du leider nicht das alter von deiner Schwiegermutter genannt hast gehe ich jetzt einfach mal von einem alter ab 50 aus.Dann kann es natürlich sein das sie bedingt durch die Wechseljahre sich so verhält.Versuche sie dazu zu bewegen zum Frauendoc zu gehen und ihren Hormonspiegel durch ein Blutbild zu messen meistens liegt es daran und dem kann abgeholfen werden mit hormontapletten.Alles gute wünsche ich euch und an jedem Tunnel gibt es ein Licht

  • Antwort von anonym09 20.02.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du kannst sie animieren, mit euch spazieren zu gehen. Depressionen entstehen u.a. auch durch fehlendes Sonnenlicht. Zu Hause rumsitzen bringt nichts, auch Verständnis und gute Worte bringen nichts. Sie muß in die Sonne, braucht Bewegung und ab und zu ein Erfolgserlebnis.

    Die Ursache kann in den Wechseljahren liegen oder einfach eine Altersdepression sein, weil sie sich nicht mehr gebraucht fühlt. Sinnvoll wäre ein Hobby, ein Hund, mit dem sie regelmäßig raus geht, gleichaltrige Freunde, mit denen sie etwas unternimmt, eine Sportgruppe, eine Tanzgruppe o.ä. Ihr könnt darüber reden, aber in ihrem jetzigen Zustand kannst du sie nicht dazu zwingen. Da hilft wirklich spazieren gehen, ablenken, und das Gefühl geben, das ihr sie braucht. Forsch mal nach, ob sie früher gestrickt hat. Dann könnte sie für deine Kinder ein paar Sachen wie Pullover oder Strümpfe stricken. Ich wünsche dir viel Erfolg!

  • Antwort von bremerina 20.02.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    den unterschied zwischen "durchhänger" und "depression" kennt der facharzt am besten. wenn sie schon in behandlung ist, solltest du vielleich mit ihrem arzt darüber sprechen, ihm erzählen wie sie sich zuhause verhält und fragen wie du damit umgehen sollst. wenn sie in behandlung mit anti-depressiva ist, können die (obwohl das kaum zu glauben ist) für eine zeitlang auch üble laune und gereiztheit auslösen.

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