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Wie geht man mit den Fragen eines Vierjährigen zum Thema Tod um?

gefragt von huetchen am 09.06.2008 um 22:29 Uhr

Mein Sohn stellt mir seit neustem immer wieder Fragen zum Thema Tod. (z.B.: Wo kommt man hin, wenn man tot ist? Wie sieht man dann aus? Ist man dann ganz voller Blut?). Er spricht auch häufig von seinem eigenen Tod oder von unserem. Ich finde das schon sehr merkwürdig, weil in unserem Umfeld kein Todesfall war und er noch gar nicht mit dem Tod in Berührung gekommen ist. So richtig weiß er also nicht, was das ist - aber es interessiert ihn eben. Ich versuche, ihm auf alles zu antworten, aber manches ist für einen Vierjährigen doch schwer zu verstehen (z.B. "Körper auf dem Friedhof unter der Erde" - "Mein Opa ist im Himmel). Was erzählt ihr euren Kindern? Und wie?

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Kinder x 17.980 Erziehung x 3.297 Tod x 1.552

RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 9. Juni 2008 22:52
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Es gibt ein recht schönes Bilderbuch, das ich bei meiner Arbeit in einem Kindergarten entdeckt habe. "Abschied von Rune": (Hier ein Text über das Buch:

Abschied von Rune Marit Kaldhol (Text) Wenche Øyen (Bild)

Sara und Rune leben in einem norwegischen Dorf und sind eng befreundet. Eines Tages muß Sara beim Spiel an einem Seeufer erleben, wie ihr bester Freund ertrinkt. "Er kann nichts mehr sehen und nichts mehr hören. Er kann nicht mehr gehen oder laufen oder spielen. Er wird Sara nie mehr anlächeln und sie nie mehr umarmen. Rune ist tot."

Die unbarmherzigen Worte lesen wir zu Anfang der Geschichte, die nun den "Abschied von Rune" mit dem Gottesdienst in der Kirche und der Bestattung auf dem kleinen Dorffriedhof in vielen Bildern beschreibt. Sara fühlt sich geborgen bei einer liebevollen Großmutter und Mutter, trotzdem bleibt ihre Trauer groß und unaussprechlich. Erst zu einem späteren Zeitpunkt, im Frühling, als wieder erste Blumen den lichten Friedhof bedecken, erzählt die Mutter Sara etwas über den Kreislauf der Erde und des Lebens.

Thematischer Schwerpunkt:

Das Besondere des Buches bleiben die großen, expressiven Aquarell- zeichnungen, die alles leicht verschwommen, wie durch einen Schleier abbilden. Sie zeigen uns die Riten, die den Tod eines Menschen begleiten, die Trauernden zusammenführen, und heben ebenso die Einmaligkeit des individuellen Lebens und Sterbens hervor. Zwei Doppelseiten mit dunklen Schwarz-weiß-Illustrationen ohne Text bilden einen langen nordischen Winter ab, Bilder einer sprachlosen, kindlichen Trauer. Später blicken wir auf große, malerische Abbildungen einer lichtgrünen Landschaft, über der Frühling liegt, eine erste zaghafte tröstliche Botschaft; erst auf dem Schlußbild wird sich die kleine Sara erleichtert an den großen Rücken ihrer Mutter schmiegen.

Dieses Bilderbuch und sein Text in der hervorragenden Übersetzung von Angelika Kutsch hat auch 12 Jahre nach er Ersterscheinung nichts on seiner Kraft verloren. Der schmerzliche Abschied von einem Kindheitsgefährten erhält eine christliche Dimension der Tröstung in der genauen Darstellung einer Beerdi- gung, Trost bietet später auch die suggestive Darstellung einer neu erwachenden Natur.

Barbara von Korff-Schmising

Aufl. - Hamburg: Ellermann 1999; 26 Seiten; 21 x 27 cm Aus dem Norwegischen übersetzt ISBN 3-7707-6272-x geb.: 24,00 Zielgruppe:

Kleine Kinder sollten das Buch beim ersten Mal nicht ohne die Begleitung Eines Erwachsenen in die Hand nehmen. Kinder, die einen ihnen nahestehenden Menschen frühzeitig und unerwartet verloren haben, können hier viele ihrer Gedanken wiederfinden, über die sie vielleicht angesichts von Sara Schrecken zu sprechen beginnen. Die großflächigen Illust- rationen mögen darüber hinaus eine Anregung sein, sich eigene Eindrücke und Erinnerungen nach den schönen Vorbildern von der Seele zu malen. Ab 4 Jahren.


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 9. Juni 2008 22:32
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Ich finde ... Du solltest ihn mal fragen... woher er es hat.... Dann... Erkläre ihm ruhig mit feinen Worten, dass es uns alle irgendwann mal trifft und wir quasi als Geschenk der Erde für einen zeitraum erhalten sind... Das ganze verpackste etwas in Watte und dann können die Kleinen damit sogar gut umgehen... Ich habe es mit meinen beiden auch getan und bereue es nicht. Es gibt auch ganz tolle Bücher dazu... Amazon wird hierzu recht hilfreich sein.

Kommentar von 45dcda7a1372d7d22767ae513f3e28b8smallwuschel55 am 9. Juni 2008 22:38

M.P. - das hast du mal wieder sehr schön erklärt! Mein DH für dich!

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallPestopappa am 9. Juni 2008 22:41

Hab Dank ;oo))

Kommentar von Sanny8Nicole am 8. August 2008 18:21

an sich eine super erklärung. du wirst nur probleme bekommen, wenn eines der kinder mal depressiv wird, wenn nicht sogar suizidal. hättest du mir das gesagt, wäre ich mit 6/7 jahren aus dem 5. stock gesprungen, auch weil ich dann gedacht hätte, ich will niemandem was schenken. auch nicht der erde.

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallPestopappa am 8. August 2008 18:49

Sehe ich nicht so... Ich kann hier nur ein paar Sätze schreiben... Mit einem Kind, so glaube mir, da nehme ich mir bedeutend - nochmal... BEDEUTEND mehr Zeit und verfüge über sehr viel fachliche Kompetenz zu diesem Thema. Ich setze mich sehr viel mit den Thema Tod auseinander und auch mit den Eltern, die dieses Verarbeiten müssen. Aber auch umgekehrt... wo die Kinder trauern... Ich habe dennoch verstanden, wie Du es gemeint hast... Aber... Das geschriebene Wort.


moon73
beantwortet von moon73 am 9. Juni 2008 22:34
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Als ein guter Freund von uns gestorben ist, habe ich meinem Sohn gesagt, er ist jetzt ein Stern am Himmel.
Mein Sohn zu dem Zeitpunkt 4 Jahre alt, wollte gar nicht mehr wissen. Er wollte wissen , wo das Grab ist und hat oft von sich aus darüber gesprochen. Der Papa von M... ist tot. Sein Herz ist gebrochen. Er ist jetzt ein Stern am Himmel. Ich denke, kleine Kinder sollte man mit allzuausführlichen Antworten nicht überfordern. Antworte immer nur so viel wie der dich auch fragt.
Es gibt übrigens auch sehr schöne Bücher über den Tod.

http://www.amazon.de/Kinderb%C3%BCcher-zu-Tod-und-Trauer/lm/1NL3IQ4C75Y2F


PollyDoll
beantwortet von PollyDoll am 9. Juni 2008 22:35
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Er hat Angst vor dem Thema Tod das ist sicher, und irgendjemand oder irgendwo ist er damit konfrontiert worden, das ist auch sicher!

Versuche herauszufinden wo und was passiert ist, hat ihm jemand Schauermärchen erzählt, oder hat er etwas im Fernsehen gesehen?

Dann kannst du auch richtig darauf reagieren, was und wieviel Wahrheit du ihm zumuten kannst, das sagt dir dein Muttergefühl am allerbesten!


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 9. Juni 2008 22:32
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am besten wirklich offen und ehrlich beantworten und auch zeigen, daß du ihn ernst nimmst.


Dollowski
beantwortet von Dollowski am 9. Juni 2008 22:31
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Hallo huetchen,

sage deinem Kind, wenn man Tot ist, kommt man als Engel zum lieben Gott in den Himmel. Aber sag ihm nicht, dass er da viele schönen Frauen findet, sonst ist er gefährdet. (Spaß beiseite ;)).

Gruss Christian Dollowski

Kommentar von Sanny8Nicole am 8. August 2008 18:23

ich denke die eigene einstellung zum glauben spielt eine große rolle....die sache mit dem stern finde ich persönlich aus eigener erfahrung viel besser...


pollywillnkeks
beantwortet von pollywillnkeks am 9. Juni 2008 22:46
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Guck mit ihm König der Löwen. Ich finde da wird der Tod gut erklärt für Kinder. Die eine Stelle als Mufassa das Simba erklärt^^ falls jemand weiß was ich meine...vlg

Kommentar von 8debc6b7f6b9968e2f7ebeeeccc4a663smallratazuppi am 9. Juni 2008 22:51

Auf keinen Fall – nette Idee, aber meine Tochter hat den Film so früh nicht verkraftet. Ich würde die Wahrheit sagen, und vielleicht eine selbsterlebte Geschichte aus der Verwandtschaft erzählen.

Kommentar von Nordfriesin am 11. Juni 2008 12:45

Mein Sohn könnte so einen Film auch nicht sehen! Der weint ja schon bei Biene Maja!!! ;-) bei ihm ist ein Gespräch oder ein Buch besser als ein Film mit überdramatisierender Musik im Hintergrund!!!

Kommentar von Simple_avatar10smallpollywillnkeks am 22. Juni 2008 10:09

Hmm...stimmt vllt. ein bisschen^^...tut mir leid

Kommentar von Sanny8Nicole am 8. August 2008 18:25

ich bin 21, aber genauso sensibel wie ihr sohn...lächel


anonym
beantwortet von papa22 am 8. August 2008 18:30
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Dasist eine sache des Glauben op du ihn sagen wilst op man in Himmel komt oder zu got naja komt drauf an ich würde die warheit kind gerecht beIbringen


ich2110
beantwortet von ich2110 am 23. Juni 2008 09:17
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Du hast viele tolle Antworten bekommen und ich denke, wie Du es machen wirst, wird es richtig sein. Jeder kann ja nur Anregungen geben, da wir ja nicht alle gleich sind.

Es wird sicherlich einen Grund für diese Fragen geben und den solltest Du wirklich ergründen. Dann kannst Du auf jeden Fall besser reagieren.

Hier ein bisschen was, was viele nicht wissen und wie ich denke: www.weg4u.de

Kommentar von support am 23. Juni 2008 10:02

Liebe ich2110,

offensichtlich enthält Deine Website weiterführende Informationen zu dem Thema und ein kommerzieller Hintergrund ist nach weiterer Prüfung nicht gegeben.

Den Eindruck von Eigenwerbung kannst Du vermeiden oder zumindest abschwächen, indem Du in Zukunft gleich auf den im konkreten Fall passenden Inhalt verweist und nicht nur auf die Homepage der Seite.

Sicher ist auch nicht im jedem Fall ein Link zur Website nötig und Du kannst Deine Meinung gleich hier kundtun.

Vielen Dank für Dein Verständnis und viele Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support


BlackWednesday
beantwortet von BlackWednesday am 12. Juni 2008 20:02
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Sei vorsichtig bei Sätzen wie: Dann schläft man friedlich ein oder dann schläft man für immer! Kinder können diese Bildsprache in dem Alter noch nicht verstehen und möglicherweise entwickeln sie dann Ängste ins Bett zu gehen und selbst einzuschlafen! Es gibt viele gute Kinderbücher zum Thema! Leb wohl lieber Dachs z.B. Auch die Kinderserie Lauras Stern hat eine Folge wo es um das Thema Tod und Sterben geht! Das ist kindgerecht gut erklärt


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 11. Juni 2008 12:36
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Ich habe auch ständig solche Themen in letzter Zeit und meinem Sohn gesagt, dass unser Körper dann stirbt und der begraben wird. Ich jedoch daran glaube, dass unsere Seele dann als Schutzengel weiterlebt!

Ich bin 32 und weiß natürlich dass es möglicherweise ganz anders ist wenn man dem Tod begegnet. Aber es ist so wie mit dem Glauben generell. Keiner weiß mit Sicherheit wie die Menschheit entstanden ist und kein Mensch weiß es ist wenn wir sterben. Jeder hat seinen Glauben!

Persönlich mag ich den Gedanken ein schutzengel zu werden.

Es kann jeden von uns jederzeit treffen! Als mein Sohn mich fragte ob ich dann auch ein Engel werde wenn ich sterbe habe ich ihm gesagt, dass wenn mein Körper jemals sterben wird so werde ich wohl im Himmel weiterleben und sein Schutzengel sein. Er wird mich zwar nicht mehr sehen können aber wenn er ganz ruhig in sich hineinhorcht dann kann er mich fühlen...weil ich immer bei ihm sein werde. Nach dem Tode dann als Schutzengel! Zum Abschluß sage ich dann, dass wir ja gut auf einander aufpassen und wir noch ganz viel Zeit haben....bis wir Schutzengel werden!!! ;-)


LunaNueva
beantwortet von LunaNueva am 10. Juni 2008 19:07
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Hallo! Das ist eine schwierige Frage und ich finde auch, dass die nicht zu 100% beantwortet werden kann, da wir alle deinen Sohn nicht kennen. (das ist nicht nur Pädagogengequatsche einer Erzieherin) Aber wie meine Vorschreiber können wir dir natürlich Tips geben. Wie schon mehrfach geschrieben wurde, gibt es mehrere gute Bücher zu dem Thema "Abschied von Rune" o.ä. haben wir während der Ausbildung im Unterricht besprochen und ich halte das zB für sehr geeignet. Aber auch "Leb wohl, lieber Dachs" von Susan Varley (Annette Betz Verlag) ist ganz schön. Da wird die Geschichte anhand von Tieren erzählt, was es für einen 4-Jährigen greifbarer werden lässt. In meinen Unterlagen habe ich auch noch "Was ist das?" fragt der Frosch" von Max Velthuijs gefunden mit der Notiz, dass es wenig Text hat, obs gut ist oder nicht, kann ich jedoch nicht mehr beurteilen. Ansonsten würde ich vorschlagen: lass ihn erzählen und/oder malen, wie er sich das alles vorstellt, lass ihn seine Gefühle beschreiben. Und ganz wichtig: belehre ihn nicht, denn du weißt es auch nicht :) Beachte, wenn du beschreibst, wie du es siehst, dass das DEINE Ansicht ist. So erfährt er sofort, dass es Unterschiede gibt (zB. religiöse) und ist nicht ratlos, wenn jemand anderes ihm seine Vorstellung von dem Tod schildert. Vielleicht geht ihr mal auf den Friedhof, auch wenn dort niemand begraben liegt, den dein Sohn kennt bzw. kannte. Damit er den Ort an sich schonmal kennenlernt.

Ich hoffe das hilft dir ein bisschen. Löblich jedenfalls, dass du das Thema scheinbar nicht tabuisieren möchtest, sondern dir einen Kopf machst, wie du es ihm am besten näherbringen kannst! =)

Gruß, Luna


carola111
beantwortet von carola111 am 10. Juni 2008 09:24
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Ich habe meinen Kindern gleich gesagt, um was es geht: Dass der Tod ein endgültiger Schlaf ist und man nie mehr aufwacht, nicht mehr spielen kann, keine Freunde mehr besuchen kann usw. Als Christ weiß ich auch, wohin man geht, wenn man gestorben ist, und ich erzähle dann immer etwas von Jesus und seiner Liebe zu uns Menschen. Ich sage ihm auch, dass wir nicht nur Körper sind-wie ein Ei nicht nur Ei ist, sondern Eiklar und Eigelb beinhaltet. Das können sich Kinder vorstellen. Dann sage ich ihm, dass wir auch einen Geist haben und eine Seele für unsere Empfindungen und dass die Seele auf jeden Fall weiterlebt, während der Körper unter der Erde ist und wie ein altes Stück Fleisch zerfällt. Der Geist wird allerdings erst lebendig, wenn man von Neuem geboren wird. Das macht Gott aus Gnade. Das habe ich als Christ immer mit meinen Geschichten über Jesu Liebe verbunden. Auch wenn sie vielleicht nicht alles verstehen, so glaube ich doch, dass sie sich an meine Worte erinnern werden und es dann verstehen. Warum soll ich ihnen dann eine Geschichte über Engel vorlügen? Sie dürfen einfach erfahren und erklärt bekommen, dass Gott seine Hand über alles hält und man ihm vertrauen kann. Das können Kinder verstehen. Für die Kleinen ist es erstmal weder abstossend noch tabu über das Thema Tod etwas wissen zu wollen, darum fragen sie im Vertrauen ihre Eltern. Wir sollten unseren Kindern nicht das Falsche sagen.

Kommentar von Nordfriesin am 11. Juni 2008 12:37

Ich mag den Vergleich mit dem Ei!!!! Super Idee!!! DH!!!!


Baiana
beantwortet von Baiana am 10. Juni 2008 09:14
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Rede mit ihm drüber, geh auf seine Fragen ein - bloß nicht in den Hintergrund schieben oder das Thema mystifizieren oder mit einem Tabu belegen!

Ein schönes Bilderbuch zum Thema Bestattung: Ulf Nilsson und Eva Eriksson, Die besten Beerdigungen der Welt.


anonym
beantwortet von helmutfranz am 10. Juni 2008 09:13
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Hallo,

wichtig ist, daß wir nicht irgendwelche unklare Dinge erzählen, sondern von Anfang an die Wahrheit!

Beispiel:

Opa Eugen ist tot. Sein Leib ist nach einer schweren Krankheit nicht mehr zu retten gewesen und so hat die Seele vom Opa seinen alten und kranken Leib verlassen.

Der Leib von Opa, den man nach dem Auszug der Seele "Leichnam" nennt, wird im Friedhof bei einer Bestattung der Erde übergeben. Er wird darin verwesen und vergehen, bis nichts mehr von ihm übrig ist.

Das eigentliche "Ich" von Opa aber, das ist die Seele, ist jetzt schon im Jenseits und wurde dort von den Engeln Gottes empfangen.

Opas Seele hat nun keine Schmerzen mehr, da sie nun den kranken, alten Leib verlassen hat und nun mit einem neuen, geistigen Leib bekleidet ist.

Die Engel helfen ihm sich im Jenseits zurecht zu finden und führen ihn bis zu seiner Vollkommenheit.

Mit der Vollkommenheit verliert er seine Alterserscheinungen! Sein Geistleib wird immer jünger, bis er schließlich immer so jung und kräftig aussieht, wie die Leute mit 20 bis 30 Jahren aussehen.

Wenn er vollkommen ist, dann darf er in den Himmel eingehen und ewig bei Jesus sein.

Er wird dort auch alle Freunde und Verwanden trffen, die er hier schon auf der Erde geliebt hat und wird ein wunderbares Leben haben.

Im Himmel sitzt der Opa-Eugen nicht nur herum und ißt und trinkt, sondern er bekommt von Jesus eine große Kraft, mit der er große Aufgaben erfüllen kann. Dem Opa wir es also nie langweilig werden.

Opa kann auch reisen. Aber nicht so mühsam wie hier auf der Erde, sondern so schnell, wie ein Gedanke.

Im Moment ist er noch da, im nächsten Moment ist er schon auf einem anderen Stern.

Opa wird sich aber nicht nur um andere Menschen kümmern und ihnen mit Jesu Hilfe helfen, er wird auch manchmal uns besuchen, und zwar in unseren Träumen.

Und deshalb, schlaf recht schön, vielleicht besucht Dich der Opa bald im Traum!

helmutfranz


vollimleben
beantwortet von vollimleben am 9. Juni 2008 22:36
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Ich hatte früher ein Bilderbuch:Meine Oma ist im Himmel!Leider ist das buch verschwunden,aber vielleicht gibt es heute so ähnliche Bücher!


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 9. Juni 2008 22:33
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Die unverblümte Wahrheit! Meine Kinder hätten jede "Lüge" in diesem Alter durchschaut und sehr übel genommen.

Kommentar von Nordfriesin am 11. Juni 2008 12:44

"Die Wahrheit"? Hm? Das habe ich schon einige Male hier jetzt gelesen. Hm???? Ich habe da ein Kleines Problem mit dem Wort im Bezug auf den Tod denn es gibt so viele Menschen die an unterschiedliche Möglichkeiten glauben wie es nach dem Sterben weitergeht! Von Wahrheit kann doch dann nicht die Rede sein, oder? Es kennt doch kein lebender wie es tatsächlich weitergeht! das ist doch nur Glaube! Nicht die Wahrheit!

Ich habe meinen Sohn meine Version näher gebracht (wir werden zu Schutzengel) weil ich glaube, dass sie von ihm als positiv aufgenommen wird und ich mag den Gedanken ganz einfach! ;-)


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