Ich trauere um einen geliebten Menschen, der heute verstorben ist. Bin wie gelähmt und weine am Stück. Ich bin nicht allein, trotzdem will ich euch fragen, wie ihr mit diesem Schmerz umgegangen seid, falls erlebt.

Der Tod hat keine Bedeutung - Ich bin nur nach nebenan gegangen. Ich bleibe wer ich bin und auch Ihr bleibt dieselben. Was wir einander bedeuten bleibt bestehen. Nennt mich bei meinem vertrauten Namen. Sprecht in der gewohnten Weise mit mir und ändert Euren Tonfall nicht. Hüllt euch nicht in Mäntel aus Schweigen
und Kummer- lacht wie immer über die kleinen Scherze, die wir teilen. Wenn Ihr von mir sprecht, so tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurigkeit.
Leben bedeutet immer nur Leben - es bleibt so bestehen - immer - ohne Unterbrechung. Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei Euch. Ich warte eine Zeitlang auf Euch - irgendwo, ganz in der Nähe - nur ein paar Straßen weiter.
Henry Scott Holland
Ich habe geweint. Viel geweint. Ich war wütend. Wütend auf Menschen, die noch leben durften. Ich habe sie angesehen und immer gefragt "Warum die und nicht er". Es dauert. Mein Vater starb vor 2 Jahren und immer wieder kommt der Schmerz wieder hoch. Es wird weniger. Langsam. Reden hilft. Mit Menschen, die ihn kannten und ihn schätzten.
Es dauert manchmal noch länger. Ich trauere heute - nach fast 25 Jahren - immer noch um meine Mutter. Und ich habe jahrelang alle beneidet, die noch eine hatten. Ehrlicherweise müßte ich heute sagen: auch wenn sie alt geworden wäre, würde sie heute eher nícht mehr leben. Und trotzdem...
Minax am 7. Februar 2008 01:15 anjanni, ich kann dir nachfühlen. Auch nach 9 Jahren tut es noch weh. Aber es ist erträglich geworden... Auch dir alles Gute. :)
Danke dir
Birte312 am 7. Februar 2008 11:20 Das ging mir vor zwei Jahren ganz genau so... Echt blöd!

chinatsu, es ist schon spät und du wirst es wahrscheinlich nicht mehr lesen, oder aber vielleicht morgen.
Ich hoffe, du bist auch die Nacht nicht alleine und kannst ein wenig Ruhe, ein wenig Schlaf finden.
Vor einigen Jahren habe ich auch den Tod von Angesicht zu Angesicht miterlebt und kann von einer langen, harten Trauerzeit (und einer nachfolgenden Depression) berichten. Jeder ist anders, hat andere Umstände, ein anderes "Netz", das ihn auffängt. Ich hoffe für dich, dass du ein großes Netz hast. Mein Mitgefühl gilt dir aus tiefstem Herzen.
Die anderen haben dir schon viele schöne Worte geschrieben. Ich würde dir gerne ein paar Gedichte anhängen, die mich damals sehr berührt haben und mir irgendwie Kraft gaben:
.
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
.
Aber die Dankbarkeit verwandelt
die Qual der Erinnerung in stille Freude.
.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
(Dietrich Bonhoeffer)
...
Steh' nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
.
Ich bin tausend Winde, die weh'n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
.
Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
.
Steh' nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
(American Indian)
.
Wenn du weinen kannst, so glaube mir, bist du auf dem richtigen Weg. Auch wenn es noch so sehr weh tut. Viel schlimmer kann die folgende Leere sein, die aber nicht immer so hart eintreffen muss. Höre auf deine Gefühle, Empfindungen, Ängste, Bedürfnisse. Lasse dir von niemandem einreden, WIE du zu trauern hast oder WIE LANGE du zu trauern hast.
Es ist dein Recht, um den Verstorbenen, aber auch um dich zu weinen. Es ist ein harter Verlust, der Menschen auch in eine schwere Depression führen kann. Achte darauf, das sie nicht zuschlagen kann...
Ich wünsche dir vor allem viel Verständnis. Alles Gute, viel Kraft und Liebe durch deine Freunde/ Familie!
Trösten ist eine Kunst des Herzens.
Sie besteht oft darin,
liebevoll zu schweigen
und schweigend mitzuleiden.
(Otto von Leixen)
Minax am 7. Februar 2008 01:12 Seufz, die Absatz-Formatierungen sind doof... Ich hoffe, die Gedichte sind gut zu lesen. Gute Nacht!
Raimund1 am 7. Februar 2008 01:57 DH
Ein DH für Dich.Habe an meiner Situation gedacht und mir sind die Tränen gekommen .Werde mir die Gedichte abschreiben.Danke.
Minax am 7. Februar 2008 12:47 Danke Raimund und Rouszi. Rouszi, ich habe deine Antwort auch gelesen, und ich glaube auch, dass Wut ein sehr starkes Gefühl ist, das sogar auch zum Weiterkämpfen befähigt. Dir auch alles Gute. Es freut mich, dass dir die Gedichte gefallen haben.
Ungelogen warst du, chinatsu, heute Morgen beim Aufwachen die erste "Person", an die ich dachte. Ich hoffe, es geht dir "gut" (in großen Anführungszeichen)!

Weinen, schreien, reden, toben, lachen..
..dich verabschieden, in einem Zwiegespräch, dann loslassen!
Erwarte keine Wunder, es dauert seine Zeit und der Schmerz wird in ein paar Tagen noch größer sein als heute, wenn du erstmal alles realisiert hast - aber er geht auch wieder vorbei!
Viel Kraft wünsch ich dir!
Weinen und Reden. Das braucht seine Zeit. Trauer sollte nicht unterdrückt werden. Und wenn jemand bei dir ist, nimm auch Hife an.
Liebe(r) chinatsu. Ich kenne das - habe meinen Mann und meinen Vater verloren. Das tut unheimlich weh und es wird so schnell nicht aufhören Dich zu schmerzen. Wenn es das bei Euch gibt, wende Dich an eine Trauerberatung und wenn Du gute Freunde hast, dann weine Dich bei ihnen aus - das hat mir unheimlich geholfen. Und eines noch - obwohl Du das heute vielleicht noch nicht glauben kannst, eines Tages wirds wieder besser und Du wirst auch mal wieder lachen können.

Heul Dich aus! Das gehört einfach dazu, niemand wird Dich deshalb komisch ansehen! Ich hab auch schon eine ganze Trauergemeinde angesteckt, ist sowas von egal!! Ist das ehrlichste Gefühl auf der Welt.
ja. danke dir

ich ziehe mich zurück und habe keine zeit für irgend jemand auch nicht für gutefrage
aline1507 am 6. Februar 2008 22:43 zu spät! ausserdem klingt´s vorwurfsvoll!

Meine Mutter ist im Dezember nach 20 jahren Schwerster Alzheimer gestorben obwohl sie mich genauso lange nicht mehr erkannt hat und ihr Tod eine Erlösung war Fehlt sie mir unwahrscheinlich.Ich habe ein Bild von Ihr auf der Kommode stehen mit einer Kerze davor,die ich jeden Tag anzünde und dann rede ich mit ihr obwohl mir dann wieder die Tränen kommen.Wie die anderen schon schreiben laß deine Trauer zu!Alles Liebe
Minax am 7. Februar 2008 01:28 Dir auch alles Liebe von mir. Es ist ja noch sehr frisch. :-/

Viele sagen... Die Zeit heilt alle Wunden... Oft gesagt und manchmal ist es so empfunden... Nein... man wird sich erst dieser Situation bewusst werden müssen. Das beginnt meist mit der Beerdigung - dem eingentlichen Abschiednehmen... Viele machen sich erst Gedanken um das Ableben, wenn man davon betroffen wird. Mit der Zeit lernt man durch vermehrtes Verständnis damit umgehen zu müssen - nicht unbedingt ein wirklicher Trost. Dennoch eine Tatsache... Soviel in Kürze... Du wirst eine Zeit der Verarbeitung brauchen ich wünsche viel, viel Gutes an Dich und Deine Familie nebst Anhang !!! MP
Pestopappa am 6. Februar 2008 22:30 Mein "Resttext wurde gefressen !!! Ich habe viel Leid begleiten müssen auch das "Gehen" eines Kleinkindes in der Familie - es selbst reanimieren müssen... Man mag es glauben oder nicht ... Je öfter man so einer Situation beiwohnt, desto realistischer geht man mit dieser Situation um... ich werde mich als 6. Berufung meines Lebens mit der Krisenintervention auseinandersetzen... Dann - vielleicht habe ich noch mehr, ja Gedanken... ... zu verstehen...
Minax am 7. Februar 2008 01:17 Aber wäre es denn erstrebenswert, Trauer als "realistisch" zu bezeichnen? Nicht jede Trauer ist gleich, nicht jeder Tod, nicht jeder Mensch... nur so ein Gedanke. :-)
Pestopappa am 7. Februar 2008 09:57 Das geschriebene Wort... Nein erstrebenswert auf keinen Fall. Das meine ich nicht so... Realistisch... schon. Wir alle werden dem Tod auf verschiedene Weise begegnen ... müssen. Natürlich trauert ein jeder anders. Nicht zuletzt deswegen ist es ja so schwer, Trost auszusprechen... Erstrebenswert ist es lediglich zu lernen damit besser "Arbeiten" zu können. Derzeit unterstütze ich Familien mit Kindern, die traumatisch oder durch "Fremde Hand" getötet wurden... Wenn sich es auch unverständlich anhört... Das Reden mit solchen Familien kann auch unendlich viel bringen... Hier im "Portal" weiter zu gehen, wäre zu persönlich...
Minax am 8. Februar 2008 19:58 Okay, kann dich verstehen. Und ja, es würde hier wirklich zu weit führen bzw. wäre unangebracht. :) Dir auch alles Gute!
Den Schmerz kommen lassen und zulassen. Er gehört zum Leben dazu.
Wenn es Dir gut tut, rede mit anderen.
Und nimm Dir für jeden Tag ein paar Aufgaben vor, die erledigt werden müssen. Nicht, um den Dich abzulenken, sondern um Struktur in Deinen Tag zu bringen.
Wir haben vor zwei Jahren einen lieben Freund verloren. Ich war ganz dankbar für die Woche, die wir bei der Witwe und den Kindern verbringen konnten. Gemeinsam haben wir den Schmerz ertragen. Aber da muß man schon viel aushalten.
jeder mensch verarbeitet dieses anders. bei mir ist es so ich halte mich an die guten erinnerungen fest die es gab. aber anderer seits wenn ich abends alleine bin dann weine ich einfach weil ich dann wütend bin warum dieser mensch gerade jetzt gehen musste. es dauert sehr lange aber wenn man seinen gefühlen freien lauf lässt dann geht es. und du darfst ihn nie vergessen. denn die die vergessen werden sind die die wirklich tod sind. aber die erinnerung lebt weiter also vergiss nie die dinge die du erlebt hast.
Danke dir, aber gerade die Dinge, die ich erlebt habe, tun so weh, weil ich sie nie wieder erleben werde.
Minax am 7. Februar 2008 01:23 Ja, jeder Mensch geht wohl anders mit dem Schmerz um. Ich konnte nicht wie du, Nunny, an die schönen Dinge denken. Ich habe mich sehr an die "traurigen" Momente festgekrallt und konnte die Anblicke nicht vergessen. Erst später, viel später habe ich das verarbeitet und konnte auch schöne Gedanken zulassen, ohne dass sie zu sehr schmerzten. Denn man trauert auch ein Stück weit um sich selbst - um den Verlust. Wie chinatsu über mir schrieb... Seufz.

Laß deinen Gefühlen freien lauf. Weine allein für dich od. auch mit anderen. Wenn dir noch nicht zum Reden zumute ist, dann schreib deine Empfindungen auf, auch deine Erinnerungen an diesen geliebten Menschen. Behalte diese geliebte Person in einer positiven Erinnerung, wie du sie/ihn zuletzt erlebt/gesehen hast(wie ihr zusammen über etwas schöes gelach habt z.B.) Es wird eine Weile dauern bis der Schmerz vergangen ist. In deinen Herzen wird deine geliebte Person immer weiterleben bzw eien Platz haben! Falls möglich und der Chef ok ist, laß dir frei geben(nicht nur für Beerdigung)

Oja, schon zu oft, habe den Schmerz zugelassen, war in meiner Trauer auch gerne allein, irgendwann, hat aber seine Zeit gedauert, die Zeit mußt Du dir auch geben, läßt der Schmerz nach, dann kommt die Erinnerung der schönen Dinge die Du mit dem Verstorbenen erleben durftest, es kann auch sehr gut sein das heute Nacht, wenn Du überhaupt schlafen kannst, dein letzter Gedanke der Verstorbene ist und nach dem Aufwachen giltet dein erster Gedanke auch wieder dem Verstorbenen. Lass es zu und unterdrücke nichts, wenn Dir danach ist weine oder geh an ein ruhiges Örtchen und schreie deinen Schmerz hinaus, das hilft Dir, schreien befreit, ich wünsche Dir viel Glück und vor allem viel Kraft die nächste Zeit. LG.

Der Tod ist nur der Uebergang in ein anderes Leben - so wie die Geburt der Uebergang vom Leben im Bauch zum Leben ausserhalb des Bauches der Mutter ist.
Wir zurückgebliebenen verstehen die Dimension des Todes nicht. Wir fühlen nur Leere und Schmerz.
Weine, weine einfach...

Zuerst ist da diese unglaubliche Trauer und die ist auch wichtig. Lass sie raus und weine ruhig. Sie wird leider nie wirklich vergehen und du wirst diesen Menschen auch später immer wieder vermissen. Ich weiß ja nicht, woran dieser Mensch gestorben ist und in welchem Alter, aber du wirst dir bestimmt auch viele Fragen stellen. Und da ist es gut, dass du nicht alleine bist und dass du -vorrausgesetzt du möchtest das - mit deinen Lieben sprichst. Mir hat das jedenfalls sehr geholfen. Es ist leider eine Sache mit der jeder anders umgeht. Ich war erstmal einfach nur platt, musste ganz viel schlafen, mein Körper hat sogar angefangen zu somatisieren - mir war oft schwindelig und ich hatte über längere Zeit nen richtigen Kloß im Hals. Da war´s z.B. für mich wichtig kürzer zu treten, keinen zusätzlichen Stress an mich ran zu lassen. Gott sei Dank hat sich das mit der Zeit gegeben und ich habe gelernt wieder mehr an den Menschen, als an dessen Tod zu denken. Abgesehen davon lernt man in dieser Zeit sehr viel über sich selbst, sein Leben und die eigene Einstellung zum Tod. So schlimm es war, aber ich glaube ich habe daraus viel Kraft geschöpft...

..niemand kann ihn Dir abnehmen.......ich zünd jetzt ein Kerzlein an für Dich hier hoch oben in den Bergen wo es ganz ganz still ist - noch sehr viel Schnee liegt, mein Kaminfeuer noch brennt und ich wünsche Dir, dass dieser Bergfriede in Dein Herz hineinscheinen darf. Gute Nacht und sei gewiss, das Jenseits ist nur Jenseits deiner Sinne (Ephides) und wenn Du in der Nacht von Deinem Geliebten träumst, dann treffen sich Eure Seelen. Ich bin eine schon ziemlich ältere Frau und habe viel erlebt..ich bin da ganz sicher....nichts geht verloren und das Band der Liebe überbrückt alles........
Das klingt für mich wunderschön. Und Kerzenlicht spendet Wärme - auch den Seelen der Gegangenen - sagt man bei uns.
marialuisa am 6. Februar 2008 23:25 ja, ich lass hier manchmal ein Kerzchen brennen in der Nacht........für............

hmmm, auf jeden fall ist es nicht leicht! Ich habe geweint ich habe tagelang nicht geredet, ich war auch wütend! Ich war Wütend auf die menschen die ich verloren habe! Weil sie mich einfach allein gelassen haben! Aber gerade dann hab ich gemerkt das meine freunde für mich da sind! und wenn ich ehrlich bin trauer ich immer noch, meine brüder sind vor fast 5 jahren gestorben! Aber es lässt mich nicht los, aber es ist ok so, Ich mein in meinem Herzen leben sie ja weiter!
Liebe Antipasta,ich kann Dir leider nicht sagen wie man es macht,aber mache es nicht so,wie es getan habe.Ich war sehr jung als meine Mutter verstarb,wollte am liebsten mit ins Grab steigen,aber dann wurde ich wütend weil sie mich alleine gelassen hat.Das Gefühl gab mir Kraft weiter zu machen.Aber es hat mir jahrelang nicht gut getan.Ich kann Dir nur raten zu trauern und daran zu glauben,irgend wann gibts ein Wiedersehen.Ich wünsche Dir alles,alles Gute und viel Kraft.
ich habe den tod meines vaters bis heute nicht verkraftet.mußte stark sein für meine familie und habe meine gefühle unterdrückt. ich wünsche dir ganz viel kraft

Liebe chinatsu, mein aufrichtiges Mitgefühl und ganz viel Kraft für die nächsten Tage und Wochen.....leider gehört das Abschiednehmen für uns alle dazu. Teile deinen Schmerz mit Menschen die dir nahestehen. Mich tröstet die Vorstellung, daß unser Leben wie eine lange Straße ist, man trifft sich, geht eine Weile gemeinsam, der Eine ist eher am Ende der Straße angelangt und biegt schon mal um die Ecke. Wir können ihn nicht mehr sehen und trotzdem ist er da, in deinem Herzen, in deinen Gedanken. Auch wir werden irgendwann diese Ecke erreichen - was uns immer begleitet ist die Liebe, zu den Menschen die wir getroffen haben. Diese Liebe wird dir helfen, die traurigen Tage zu überstehen!!! Alles Gute LG auchmama
Liebe chinatsu, Freunde von mir haben hier guten Rat gefunden: http://www.trauerratgeber.info Ich wünsche Dir alles Gute eule65
Hallo. Meine Antwort ist nicht alltäglich, die meisten Menschen werden dir sicher anders raten. Und ich frage jetzt dich: Liebst du diesen Verstorbenen wirklich? Willst du ihm helfen, seinen Frieden zu finden? Oder möchtest du ihn lieber zurück haben? Letzteres geht wohl nicht, oder? So groß dein momentaner Schmerz auch sein mag, versuche zu verstehen, daß der Tod bei jedem Menschen vorgesehen ist. Und was das wichtigste am Tod ist: Die unsterbliche Seele verläßt den vergänglichen Körper und bekommt einen neuen. Die Seele ist unsterblich, daher ist es nicht ratsam, die Seele zu beweinen - sie hat keinen Schaden erlitten, denn sie hat sich nur von ihrem physischen Körper getrennt. Wenn du die verstorbene Seele beweinst, findet sie keine Ruhe! Du solltest ihr Liebe schicken und ihr alles Gute wünschen. Das ist der Beweis deiner Liebe - und du bekommst dafür auch die Rückgabe. Alles Gute, und Liebe Grüße Hermann.
Oh doch Herman, Deine Worte verstehe , weil ich auch so denke. Nur plötzlich mit 50 Jahren aus dem Leben gehen ist für die Zürückgebliebenen sehr schwer. Ich weiß, dass die Seelen sich wiedersehen. Nur tröstet es mich jetzt nicht.
Hallo, nachdem die Seele in einen neuen Körper eingetreten ist, hat sie die alten Beziehungen vergessen - von wiedersehen kann da keine Rede sein. Deine Anhänglichkeit macht die hier ein Problem, nicht wahr? Überwinde sie, und du bist frei! Und Wissen ist Macht! Lg Hermann
Danke auch Dir