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Wie geht man mit 6jähriger um beim Auszug des Vaters?

gefragt von koira1975koira1975 am 05.01.2008 um 0:31 Uhr

Die Eltern meines Patenkindes lassen sich scheiden. Generell wird das noch ein sehr schwieriges Unternehmen werden, da der Vater sich jetzt schon ein halbes Jahr geweigert hat die gemeinsame Wohnung zu verlassen. Nun kommt es aber zum Auszug. Die Tochter hat in den letzten Monaten leider sehr viele Streitereien etc. mitbekommen und ist darüber informiert, dass die Eltern sich trennen wollen. Trotzdem ist es für sie, denke ich, ob der Länge der Zeit jetzt, für sie wieder in weite Ferne gerückt. Wie macht man es nun am besten am Auszugstag? Lässt man die Tochter dabei sein? Soll sie zur Oma? Wenn ja, mit welchen Informationen? Und dann?


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DonRolfo
beantwortet von DonRolfo am 5. Januar 2008 00:36
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Ich würde sie nicht unbedingt dabei lassen da es zu Streitereien kommen könnte. Generell sollte man erklären das beide Eltern sie nach wie vor total lieb haben und sie auch den Vater regelmäßig sehen kann, ggf. so oft sie will wenn es im Sinne der Eltern ist.

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 5. Januar 2008 00:42

Ja, sie darf jederzeit zum Vater. Das steht für meine Freundin erfreulicherweise im Vordergrund. Sagt man ihr denn warum sie zur Oma geht und wie schafft man es, dass sie sich dann zuhause auch wieder zuhause fühlt (ohne Papa)?

Kommentar von Simple_avatar6smallDonRolfo am 5. Januar 2008 00:48

Ich würde es ihr hinterher erklären..."...du weißt, papa und mama haben sich sooft gestritten..."

Wichtig wie gesagt, dass sie keine Schuldgefühle bekommt, dass sie also völlig aussen vor ist. Das es nur eine Sache zwischen den Eltern ist. Klar wird sie einige Tage etwas komisch sein... wäre ja auch seltsam wenn nicht...

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 5. Januar 2008 00:56

Klar. Auch Dir danke ich sehr.


Taraa
beantwortet von Taraa am 5. Januar 2008 00:37
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Du hast selber gesagt:"Die Tochter hat in den letzten Monaten leider sehr viele Streitereien etc. mitbekommen ..." Das reicht schon oder? Sie weis für meinen Geschmack schon viel zu viel. Bring sie für einen Kurzurlaub zur Omi und erlährt ihr alles in Ruhe wenn sie wieder da ist. Den Stress des Auszugs muss sie mit 6 Jahren echt nicht mehr haben da kommt noch genug auf sie zu.......glaub mir!

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 5. Januar 2008 00:41

Glaub ich Dir leider gerne;-(. Aber sagt man ihr, warum sie zur Oma geht? Stelle es mir auch als Schock vor in eine halbleere Wohnung zu kommen und der Papa ist weg.

Kommentar von D0515a06384727a8135c03f2aa8e5d40smallTaraa am 5. Januar 2008 00:44

wenn sie es schon weis das der papa in eine andere wohnung zieht, dann würde ich ihr jetzt, je nach verfassung auch reinen wein einschenken. achtet darauf das jemand dabei bleibt dem sie vertraut. vileicht bekommen die eltern das auch gemeinsam hin--->ideal fall

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 5. Januar 2008 00:55

Ich danke Dir. Den Idealfall wird es leider nicht geben, dazu ist der Vater momentan zu sehr auf Rache aus und vergisst, dass er meist seine Tochter trifft. So hat er ihr die Trennung ohne Wissen der Mutter mitgeteilt, indem er sagte: "Mama und Papa trennen sich, weil Mama nicht lieb ist!" War natürlich super...ich bin gespannt und wir versuchen momentan ihr ein Netzwerk aufzubauen.

Kommentar von D0515a06384727a8135c03f2aa8e5d40smallTaraa am 5. Januar 2008 01:01

dann besser erst im nachhinein erzählen.....


Lynissea
beantwortet von Lynissea am 5. Januar 2008 00:43
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also trennungen sind immer ein sehr heikles thema...

ich persönlich halte nicht viel von verschweigen und co... da sie streitereien und so dinge ja mitbekommt, wird es vielleicht alles gar nicht so weit weggerückt sein...

ich würde die kleene fragen ob sie dabei sein will, und oder dann gucken wie sie drauf ist. im notfall kann man sie immer noch zu oma und opa verfrachten...

aber der auszug ist ja nun auch so was wie eine verabschiedung. man sagt ja auch tschüß und schleicht sich nicht raus.

wenn ihr damit rechnet das der vater laut wird oder ne szene macht, sollte die kleene allerdings von vorneherein nicht dabei sein.

und der ganze rest hängt vom umfeld ab, wie sie aufgefangen wird, ob noch kontakt zum vater bestehen wird, oder ob ein anderer männlicher bezugspartner da ist.

Ihr solltet die kleine gut beobachten um veränderungen wahrnehmen zu können und ggf handeln zu können.

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 5. Januar 2008 00:59

Ich danke Dir und sehe es ähnlich. Das Problem ist, dass die Reaktionen des Vatters momentan so schlecht einzuschätzen sind. Er hat mich und andere in den letzten Monaten leider sehr oft negativ überrascht.Ich denke, die Eltern müssen vor dem Umzug dringend reden, wie sie es gestalten.Sie wird weiterhin viel Kontakt zum Papa haben und wir sind momentan dabei ihr ein Netzwerk zu schaffen, um sie auch mal außerhalb auffangen zu können.

Kommentar von 0ef5c81fe290a3d1664cf441806be2b2smallLynissea am 5. Januar 2008 01:14

wenn der papa euch alle so viel enttäuscht hat in letzter zeit, wird die mama es wohl kaum schaffen, so kontakt zu halten wie sie es jetzt noch sagt, das ist nicht bös gemeint, aber meistens geht sowas nciht gut, denn wir sind alle nur menschen und werden von unseren gefühlen geleitet, so sehr wir auch objektiv sein wollen. das wichtigste ist, die kleine aus streits und anfällen vom papa fernzuhalten. ich drück euch die daumen das das alles ohne große dramen von statten geht. ich würde die kleine vielleicht auch erstmal vom papa fernhalten bzw nicht allein lassen, wenn er so auf rache sinnt und so komische sachen erzählt, fühlt sich die kleene am ende von beiden im stich gelassen. er ist der erwachsene und sollte wissen dsa man dem kind sowas nicht suggerieren sollte, ist ja die höhe!


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 5. Januar 2008 02:40
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Der Papa scheint für Ueberraschungen ja immer gut zu sein. Deswegen würde ich das Kind am Umzugstag zur Oma geben und den Grund dafür nennen.

Wichtig ist, dem Kind zu sagen, dass das eine Sache zwischen Mama und Papa ist und dass sie nichts damit zu tun hat und auch keine Schuld daran hat. Kinder neigen dazu, bei sich die Schukd für eine Trennung zu suchen.


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