Frage von quentinbarack,

Wie geht man am besten mit postoperativen Depressionen um?

SInd postoperative Depressionen Grund für eine Therapie oder ist das ein rein medizinisches problem?

Antwort
von pruloe,

Tja, jeder hat seine Meinung ... das kann man aber KEINESFALLS grundsätzlich sagen, sondern daß ist IMMER eine individuelle Einzelfallentscheidung. Der/Die Betroffene muß sich selbst entscheiden, ob er sich professionelle Hilfe suchen will oder nicht, und der befragte Helfer (Arzt, Psychologie, Heilpraktiker) wird dann gemeinsam mit dem Betroffenen herausfinden, ob und wenn ja was hilfreich ist.

Fragen der Gesundheit sind meiner Überzeugung nach NIE "rein medizinische Probleme" und auch bei Problemen mit medizinischem Schwerpunkt kann eine psychologisch orientierte Beratung oder Therapie hilfreich sein. Und wenn es "nur" darum geht, mit der Krankheit besser leben zu können, das ist schon viel wert!

Erster Ansatzpunkt für den Betroffenen könnte die Frage sein, wie sehr er darunter leidet, welche Konsequenzen es hat (z.B. in Bezug auf soziale Beziehungen, Arbeit, Schaffen des alltäglichen Lebens usw.)

Antwort
von LaMarie,

Wenn die Depression länger als zwei Wochen andauert , kann man auf jeden Fall eine Psychotherapie machen. Je nachdem, was operiert wurde (Stoma, Amputation, Gebärmutterentfernung etc) kann das ja lebensverändernde Auswirkungen haben, und man muss erst mal lernen, damit umzugehen.

Antwort
von tonks,

Hängt sicher auch von der Art der Operation (und vom Ausmass der Depression) ab.

Ich kann mir gut vorstellen, daß jemand nach Organtransplantation, Gebärmutterentfernung oder Amputation vielleicht wirklich professionelle Hilfe benötigen könnte ... einfach nur abwarten würde das Problem dann unter Umständen nur noch verschlimmern.

Antwort
von vladimirrak,

Postoperative Depressionen vergehen wieder. Da musst du dich gedulden!

Antwort
von heikew,

Depressionen sind immer ein medizinisches Problem

Kommentar von Raimund1 ,

?

Antwort
von Raimund1,

mentales Problem

manchmal braucht es eine Therapie

manchmal nur Freunde

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