Meine 2-jährige Tocher hat gerade wieder eine sehr anstrengende Phase: ein Trotzanfall jagt den anderen. Morgens möchte sie nicht angezogen werden, dann möchte sie nicht ins Auto steigen und weigert sich mit allen Kräften. Schmeißt sich auf den Boden und brüllt. Bis jetzt habe ich es immer weitestgehend ignoriert bzw. versucht, sie abzulenken. Klappt leider nicht immer. Mich stressen diese Situationen total (auch körperlich, obwohl sie ja noch ein Kleinkind ist). Ich weiß, dass es eine Phase ist, aber wie kann man den Trotzanfall klein halten? Hat jemand hilfreiche Tipps? Erfahrungswerte?

In einem Elternabend in einer Kinder-Spielgruppe hat die Erzieherin uns den Rat gegeben, trotziges Kind liebevoll auf den Schoß nehmen und fest halten. Einfach liebevoll und ganz ruhig umarmen und festhalten, bis es sich beruhigt. Es wird sich winden und zu schlagen versuchen, - nicht lachen, einfach z.B.´ruhig vor sich hinsummen und das Kind festhalten, bis es sich beruhigt hat. Funktioniert prima. Aber wirklich wichtig: Liebevoll und ruhig machen!!!
bloß nicht nachgeben! Sonst hat das Kind eine prima Methode entdeckt, um seinen Willen zu kriegen!
Sehr richtig! DH
Genau so ist es. Die Kinder suchen ihre Grenzen und wollen sie auch gesetzt bekommen. Mit klaren, nachvollziehbaren Anweisungen und viel Liebe. Klar, dass man Geduld braucht! Es bleibt nicht aus, dass man das brüllende Kind auch mal am Kragen ins Auto schleifen muss... oder vom Treppenhaus in die Wohnung. Da kann es im Flur ja dann weiterbocken. Manchmal wollen sie halt nicht in den Arm genommen werden, das ergibt die Situation. Das kann man 5 Minuten später ja auch noch nachholen.

Du kommst weiter, wenn du dich fragst, warum.....
Wir stehen bei diesem Wetter alle schwer auf. Deine Tochter kann noch nicht begreifen, warum sie aufstehen, sich anziehen und raus gehen soll.
Also solltest du ihr den Morgen verschönern.
Ein nett gedeckter Tisch mit einem Weihnachtsengel mit brennender Kerze kann ein Ansporn sein, sich schneller anzuziehen.
Eine kuschelige Decke oder/und eine Wärmflasche im Auto machen es ihr gemütlicher.
Schaff einfach ein paar kleine Rituale, mit denen der Morgen schöner wird.
einfach austoben lassen ..das hört sich hart an.aber kleine kinder die sammeln ihre gefühle. und bei einer nichtigkeit kommt es dann zum gefühlsausbruch. das äussert sich in einem tobeanfall. das gehört zum kind dazu. lg
gehört überhaupt nicht dazu!
vollimleben am 4. Dezember 2008 19:56 Oh doch kenne ich auch bei meinemn Enkeln und Nachbarskinder!Psychologen nennen das "Vorpupertäre"PHase!

Setz dich ins Auto,wink ihr zu und sag Tschüsss!Tür zu!Du sollst mal sehen wie schnell sie ankommt!Hat bei uns auch in Geschäften funktioniert,wenn sie auf der Erde lagen,weitergehen,Winken und Tschüss sagen!
Das ist doch nicht war, dass ist Provikation des kindes du gibts ihr das Entscheidungs recht die sie eigentlich nicht hat. Das nennt man im stich lassen.So werden sie Trotzig. Sie kann sich umdrehen und gehen.Eigentlich ist es egal Hauptsach du sitzt schon im Auto !!!???Nein am besten verschönern.Singen. Vielleich noch um den Block laufen.
ignorieren ist wirklich das beste!! und auch mal ein tröst von mir denn ich kann mir denken das es extrem stressig ist!bleib dennoch ruhig auch wenn sich das so leicht sagt ich wünsche dir weiterhin viel kraft mit deiner kleinen hexe :-)
Bei meinem Kleinen-er ist aber noch nicht in der wirklichen Trotzphase angelangt (fürchte ich) aber auch immer mal wieder ein Wüterich hilft am Besten, wenn ich singe. Er hat da so ein oder 2 Lieblingslieder, ganz klasse ist eines, wo er mitmachen kann-er macht dann die Tiergeräusche zu meinem Gesang. Das lenkt ihn immer ganz schnell ab und er beruhigt sich.
Wünsch Dir gute Nerven und viel Erfolg!

Der Elternkurs Kess erziehen empfiehlt die IRIS-Strategie: Innehalten (um nicht im Affekt zu handeln) - Respektieren (der Gefühle des Kindes) - Ignorieren (des anstrengenden Verhaltens) - Selbst handeln (je nach Kreislauf, in dem man sich gerade befindet). Mehr Hilfe im Elternkurs, weitere Infos bei: http://www.kess-erziehen.de/menu_fl.html
http://www.bibelwahrheit.de/sitebody/verlag/wmkg.htm
Vielleicht hilft Dir das weiter.
ich finde in dem Buch auch nicht alles gut (welches Buch liefert das scon?), aber ich hatte massenweise Aha-Erlebnisse! Hat mir sehr geholfen bei meinen Kleinen!
Vorsichtig ihre Händchen festhalten und sagen: "So geht das nicht, ich möchte, dass du jetzt nicht weiter rumschreist, sonst gehst du ins Bett." Aber nicht schreien, sondern ruhig, aber bestimmt reden. ... Oder das was vollimleben geschrieben hat.
leasingmama am 5. Dezember 2008 07:55 So so..... das Zubettgehen als Strafe einsetzen schafft dir evtl. nur noch mehr Probleme. Niemals das Bett als Strafe einsetzen, wie soll ein 2 -jähriges denn das normale Zubettgehen weiterhin einordnen ?
Meine Cousine konnte das mit 2 Jahren.
wie kannst du ratschläge geben? ist isabelle nicht >nur< deine cousine? ^^