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wie geht man am besten mit ein Alkohliker um

gefragt von leamarileamari am 19.07.2008 um 11:14 Uhr

mein onkel ist alkoholiker. war jetz im Krankenhaus zur entgiftung. ist jetzt ne woche her. er behauptet mit sein willen schafft er das. wäre garnich so schwer. ich weiß nich wie das ist. tut er nur so oder ist es wirklich nur die ersten paar tage so schlimm. ich möchte mich ih, gegenüber richtig verhalten.


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Reply


Slintbob' Irgentwann vielleicht
beantwortet von Slintbob' Irgentwann vielleicht am 19. Juli 2008 11:17
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Ganz normal.Wenn er aufhören will kommen Vorwürfe und verhätschlungen in der ersten Zeit nicht gut.Versuche ihn zu einer Ambulanten Therapie zu überreden.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 19. Juli 2008 11:18
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Jeder Alk behauptet, das sei gar nicht so schwer.

Aber es IST schwer!!! unendlich schwer sogar.

Es ist nicht die Frage, wie du dich verhalten sollst, sondern was für dich ok ist. Wenn du nichts mit ihm zu tun haben willst, ist das genauso ok, wie wenn du dich jeden Tag um ihn kümmerst.

Du musst dir nur darüber klar sein, dass du ihm nicht helfen kannst und ihn auch nicht ändern kannst.


Snowwant
beantwortet von Snowwant am 19. Juli 2008 11:28
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oh, eine schwere, Frage, eine schwere Augfabe..

er ist wahrscheinlich jetzt erstmal gereizt, weil er natürlich bemerkt, dass ihm physisch und psychisch der ALK fehlt.

er wird nervös, glaubt, nicht ohne zurecht zukommen. dazu gesellt sich die Scham, denn er muss ja jetzt stakr sein, ist er im Grunde aber nicht, wie auch? nach so kurzer Zeit in Therapie??? hat er sich um ein Folgeprogramm , Gesprächtherapie ?? Anonyme Alkoholiker ??

Du wirst ihm nicht sehr gut helfen können, denn du weisst nicht um die Gefahr des Alkohols bezüglich deines Onkels.


Jutta März
beantwortet von Jutta März am 19. Juli 2008 11:17
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Nicht umsonst dauern eine Enziehungskur (nach den Entgiftung) ein halbe Jahr.Es muss nur die kleinste Kleinigkeit passieren, dann ist die Krankheit zu stark für ihn und die Entgiftung war umsonst. Er sollte zumindest zu den AA´s gehen, oder zum Blauen Kreuz


Lloyds
beantwortet von Lloyds am 19. Juli 2008 11:17
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Es ist sehr schwer und er raucht massig unterstützung.




Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 19. Juli 2008 11:26

bitte ein "b"!

Kommentar von 34559c0b9c582408c67fc3d6b67a280esmallLloyds am 19. Juli 2008 11:53

Ups...^^


Indy72
beantwortet von Indy72 am 19. Juli 2008 11:17
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Wenn jemand wirklich alkoholiker gewesen ist und an der Flasche hing, dann ist er immer gefährdet und er muss es nicht unbedingt schaffen. Bekommt er einmal Alk, wird er in seine Sucht wohl zurückkehren.

Am besten, alles, was Alk enhält aus dem Haus verbannen, Spirituosenregale weiträumig meiden, genauos wie Orte wo Alk getrunken wird und man ihn riechen kann. Dabei braucht er vielleicht eine Ersatz-Droge. Am besten Sport oder Sex, dann ist es nicht so schädlich.


schildi
beantwortet von schildi am 19. Juli 2008 11:20
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Blacky2006
beantwortet von Blacky2006 am 19. Juli 2008 11:15
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Am besten alles alkoholische von ihm fernhalten. Dein Onkel könnte schnell wieder rückfällig werden. Ich würd auch nicht mal über Alkohol reden.


Matthias Opitz
beantwortet von Matthias Opitz am 19. Juli 2008 11:46
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Alkoholismus ist eine Dauerkrankheit, das heisst: selbst nach einer erfolgreichen Therapie gilt kein Alkoholiker als geheilt! Er muss auch in danach ständig mit seiner Krankheit umgehen, damit ein Rückfall erspart bleibt!

Am Besten wäre der regelmäßige Besuche einer Therapiegruppe, z.B. bei den Anonymen Alkoholikern. Da lernt man, dass man nicht allein ist mit seiner Krankheit (und dem Wunsch, ihr hin und wieder nachzugeben!) und lernt auch Techniken, sich im Leben bewusst vor dem Lockruf des Alkohols zu schützen.


anonym
beantwortet von Zebulon1024 am 19. Juli 2008 12:47
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Nach einer einwöchigen Entgiftung kommt es oft zu einer Euphorie-Phase, in der der Alkoholiker glaubt, es weiter ohne fremde Hilfe und nur mit seinem Willen schaffen zu können. Das ist leider zu 95% ein Irrtum. Rede deinem Onkel gut zu, dass er eine Therapie anschließt oder zumindest eine Selbsthilfegruppe besucht. Sag ihm zudem, dass du zu ihm stehst. Weiteren Rat würdest du übrigens völlig anonym hier finden: www.a-connect.de


sturmei
beantwortet von sturmei am 19. Juli 2008 15:19
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brich den kontakt zu ihm ab!

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 19. Juli 2008 17:42

Ich bleib' dabei: Blödsinnsantwort.


grisu05
beantwortet von grisu05 am 20. Juli 2008 13:16
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Er braucht auf jeden Fall stabile Verhältnisse, also Menschen, auf die er sich verlassen kann. Auf jeden Fall wird er es nicht alleine schaffen! Aber überfordere Dich nicht selber dabei! Schlußendlich ist er für den Therapieerfolg überwiegend selbst verantwortlich.


anonym
beantwortet von Maedi am 20. Juli 2008 20:26
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Angehörige und Freunde eines Alkoholiker können Informationen bezüglich der Krankeit in speziellen Gruppen, z.B. Al-Anon bekommen und erfahren, was sie für sich selbst tun können, denn Alkoholismus ist eine Familienkrankheit.

Wenn ein Alkoholiker trinken will, dann kann ihn niemand davon abhalten. Das wäre so als ob man eine Lokomotive, die losfährt mit der Hand stoppen wollte.

Ein trockener Alkoholiker wird überall mit Alkohol konfrontiert. Denkbar schlecht ist es, einen Erwachsenen wie ein Kleinkind zu behandeln. "Das darfst du nicht trinken, da ist was drin".


Fraschjo
beantwortet von Fraschjo am 21. September 2008 22:16
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Natürlich braucht man um trocken zu bleiben einen eisernen Willen und wenn er das erste mal zur Entgiftung war ist ein Rückfall nicht ausgeschlossen. Am besten wäre es zu einer Suchtberatung zu gehen und/oder eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Er braucht auf jedenfall jemand der sich in dieser Phase um ihn kümmert, aber auch danach. Ich bin seit zehn Jahren trocken




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