mein onkel ist alkoholiker. war jetz im Krankenhaus zur entgiftung. ist jetzt ne woche her. er behauptet mit sein willen schafft er das. wäre garnich so schwer. ich weiß nich wie das ist. tut er nur so oder ist es wirklich nur die ersten paar tage so schlimm. ich möchte mich ih, gegenüber richtig verhalten.

Ganz normal.Wenn er aufhören will kommen Vorwürfe und verhätschlungen in der ersten Zeit nicht gut.Versuche ihn zu einer Ambulanten Therapie zu überreden.

Jeder Alk behauptet, das sei gar nicht so schwer.
Aber es IST schwer!!! unendlich schwer sogar.
Es ist nicht die Frage, wie du dich verhalten sollst, sondern was für dich ok ist. Wenn du nichts mit ihm zu tun haben willst, ist das genauso ok, wie wenn du dich jeden Tag um ihn kümmerst.
Du musst dir nur darüber klar sein, dass du ihm nicht helfen kannst und ihn auch nicht ändern kannst.

oh, eine schwere, Frage, eine schwere Augfabe..
er ist wahrscheinlich jetzt erstmal gereizt, weil er natürlich bemerkt, dass ihm physisch und psychisch der ALK fehlt.
er wird nervös, glaubt, nicht ohne zurecht zukommen. dazu gesellt sich die Scham, denn er muss ja jetzt stakr sein, ist er im Grunde aber nicht, wie auch? nach so kurzer Zeit in Therapie??? hat er sich um ein Folgeprogramm , Gesprächtherapie ?? Anonyme Alkoholiker ??
Du wirst ihm nicht sehr gut helfen können, denn du weisst nicht um die Gefahr des Alkohols bezüglich deines Onkels.

Nicht umsonst dauern eine Enziehungskur (nach den Entgiftung) ein halbe Jahr.Es muss nur die kleinste Kleinigkeit passieren, dann ist die Krankheit zu stark für ihn und die Entgiftung war umsonst. Er sollte zumindest zu den AA´s gehen, oder zum Blauen Kreuz

Es ist sehr schwer und er raucht massig unterstützung.

Wenn jemand wirklich alkoholiker gewesen ist und an der Flasche hing, dann ist er immer gefährdet und er muss es nicht unbedingt schaffen. Bekommt er einmal Alk, wird er in seine Sucht wohl zurückkehren.
Am besten, alles, was Alk enhält aus dem Haus verbannen, Spirituosenregale weiträumig meiden, genauos wie Orte wo Alk getrunken wird und man ihn riechen kann. Dabei braucht er vielleicht eine Ersatz-Droge. Am besten Sport oder Sex, dann ist es nicht so schädlich.

http://www.selbsthilfe-alkoholiker.de/topic,25,-endlich-einverstaendnis-der-anon... würde ich mal lesen

Am besten alles alkoholische von ihm fernhalten. Dein Onkel könnte schnell wieder rückfällig werden. Ich würd auch nicht mal über Alkohol reden.

Alkoholismus ist eine Dauerkrankheit, das heisst: selbst nach einer erfolgreichen Therapie gilt kein Alkoholiker als geheilt! Er muss auch in danach ständig mit seiner Krankheit umgehen, damit ein Rückfall erspart bleibt!
Am Besten wäre der regelmäßige Besuche einer Therapiegruppe, z.B. bei den Anonymen Alkoholikern. Da lernt man, dass man nicht allein ist mit seiner Krankheit (und dem Wunsch, ihr hin und wieder nachzugeben!) und lernt auch Techniken, sich im Leben bewusst vor dem Lockruf des Alkohols zu schützen.
Nach einer einwöchigen Entgiftung kommt es oft zu einer Euphorie-Phase, in der der Alkoholiker glaubt, es weiter ohne fremde Hilfe und nur mit seinem Willen schaffen zu können. Das ist leider zu 95% ein Irrtum. Rede deinem Onkel gut zu, dass er eine Therapie anschließt oder zumindest eine Selbsthilfegruppe besucht. Sag ihm zudem, dass du zu ihm stehst. Weiteren Rat würdest du übrigens völlig anonym hier finden: www.a-connect.de

brich den kontakt zu ihm ab!
Kabark am 19. Juli 2008 17:42 Ich bleib' dabei: Blödsinnsantwort.

Er braucht auf jeden Fall stabile Verhältnisse, also Menschen, auf die er sich verlassen kann. Auf jeden Fall wird er es nicht alleine schaffen! Aber überfordere Dich nicht selber dabei! Schlußendlich ist er für den Therapieerfolg überwiegend selbst verantwortlich.
Angehörige und Freunde eines Alkoholiker können Informationen bezüglich der Krankeit in speziellen Gruppen, z.B. Al-Anon bekommen und erfahren, was sie für sich selbst tun können, denn Alkoholismus ist eine Familienkrankheit.
Wenn ein Alkoholiker trinken will, dann kann ihn niemand davon abhalten. Das wäre so als ob man eine Lokomotive, die losfährt mit der Hand stoppen wollte.
Ein trockener Alkoholiker wird überall mit Alkohol konfrontiert. Denkbar schlecht ist es, einen Erwachsenen wie ein Kleinkind zu behandeln. "Das darfst du nicht trinken, da ist was drin".
Natürlich braucht man um trocken zu bleiben einen eisernen Willen und wenn er das erste mal zur Entgiftung war ist ein Rückfall nicht ausgeschlossen. Am besten wäre es zu einer Suchtberatung zu gehen und/oder eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Er braucht auf jedenfall jemand der sich in dieser Phase um ihn kümmert, aber auch danach. Ich bin seit zehn Jahren trocken