Hallo,
wie geht Ihr mit Wut und Ärger um, wenn diese sich auf eine bestimmte Person im Bekanntenkreis bezieht?
Die Wut rauslassen, also die Person beschimpfen, traue ich mir nicht zu, den Ärger unterdrücken klappt auch nicht, ihn loszulassen kann ich nicht.
So trage ich ihn immer mit mir rum, Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Herzprobleme habe ich schon. Ich will mich nicht gesundheitlich ruinieren, also was kann ich tun?
Bin für jede Anregung dankbar.
Sport! Im englischen gibt es den schönen Ausdruck: "to walk it off" Geh eine Runde laufen, dusche und mach dir eine heiße Schokolade oder eine Tasse Tee. Was kann dich dann jemand anders noch kümmern? Fernsehen ist nicht so gut, weil es Dich einlullt und Du Dich nicht fühlst, also auch nicht gut.
Ego Shooter. Klingt jetzt erst mal komisch. Hilft aber. Und keine Angst du wirst nicht in zwei Jahren Amok laufen, das ist nämlich absoluter schwachsinn.
nichtnurmama am 25. September 2009 18:40 neiiiin, das kommt erst später ;-D

Ich leite meine Wut um indem ich mir Gedanken mache, wie ich es am besten dem jenigen sage

Ich versuche, es zu ignorieren. Es bringt nichts, wenn man seine Wut an anderen auslässt. Die gewinnen dadurch nur Oberhand, weil sie merken, dass sie Dich wirklich geärgert haben. Steh über den Dingen. Und Hass ist kein Mensch wert. Das sind kompensierte Gefühle. Willst Du die wirklich an jemand verschwenden?

Nimm irgendwas, das Dich an die Person erinnert, stell oder leg es vor Dich hin und sag dem "Fetisch" mal so richtig die Meinung - mit Beschimpfungen, Flüchen und dem ganzen Drum und Dran. Der Vorteil ist nicht nur, dass Du Deine Gefühle einmal ganz rauslassen kannst, sondern dass Du Argumente sammeln musst, warum Du eine solche Wut auf diesen Menschen hast. Was hat er falsch gemacht? Was sind seine Fehler und Schwächen? Was ist so untragbar an ihm? - Wenn Du Dir das einmal klargemacht hast, ist es vielleicht auch möglich, mit der betreffenden Person kalt, aber beherrscht darüber zu reden, ohne auszuflippen.
kann Dir ein Buch empfehlen : " Giftige Beziehungen, wenn andere uns krank machen " von Harriet Braiker