Frage von Religionfragen, 804

Wie geht ihr mit Homosexualität um? Findet ihr es schlimm oder seid ihr dagegen?

Ich habe eine Bekannte, die total dagegen ist. Wie steht ihr dazu?

Antwort
von VanyVeggie, 81

Hallo, 

also ich finde solche Fragen in der heutigen Zeit ebenfalls komisch. Ich empfinde das, wie wenn mich jemand fragt: "Wie findest du dunkelhaarige Menschen?" Wie soll ich sie denn auch finden? Ganz normal halt. Genauso normal sind Homosexuelle. Es kommt keiner zu Schaden oder geht irgendjemand was an. 

Was ich nicht verstehe wie man dagegen sein kann. Normal bin ich tolerant, aber so eine Meinung kann ich nie akzeptieren. Von solchen Menschen distanziere ich mich auch lieber. 

MFG

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 217

Weder homosexuelle Neigungen noch praktizierte Homosexualität sind für mich irgendwie von besonderer Bedeutung.

Für mich ist die sexuelle Orientierung eines Menschen letztlich auch nicht wichtiger, als die Farbe seiner Augen.

Ich selbst habe homosexuelle, bisexuelle und transsexuelle Menschen kennen gelernt, auch Fetischisten und Sadomasochisten.

Darunter waren freundliche und weniger freundliche, sympathische und unsympathische, ehrliche und unehrliche Menschen - genau wie das auch bei Linkshändern, Braunhaarigen, Seitenschläfern und Kaffeetrinkern der Fall ist.

So lange man verantwortungsbewusst mit  der eigenen Sexualität umgeht und kein unnötiges Leiden verursacht, sehe ich keinen relevanten Grund, sich pauschal irgendwie sexualfeindlich zu positionieren.

Antwort
von randomhuman, 191

Ich bin selbst schwul also bin ich logischerweise dafür. 

Unabhängig davon akzeptiere ich je nach Aussage aber auch gegenteilige Meinungen. Wenn man etwas nicht mag dann ist das nun mal so. Ich mag Rosenkohl nicht. Aber ich würde dem Rosenkohl jetzt nicht ständig sagen, dass ich den total eklig und unnormal finde. Ich beschäftige mich einfach nicht mit dem Rosenkohl. Und natürlich akzeptiere ich, dass andere Menschen Rosenkohl vielleicht sehr gerne essen. ;)

Kommentar von Viktor1 ,

Du unterscheidest nicht zwischen dem Rosenkohl und dem Rosenkohl-Esser. Du sprichst mit dem Rosenkohl ?
Leider wird durch solch oberflächliches Vorgehen unnütz viel "Porzellan zerschlagen" obwohl Verständigung leicht wäre.
Es gibt einige hier, welche absichtlich alles verdrehen, oft nur um sich wichtig zu machen, meist aber aus Unredlichkeit.
Dir nehme ich ab, daß du etwas "unüberlegt" argumentiert hast.

Kommentar von randomhuman ,

Ich glaube jeder versteht meinen Kommentar und meine Position. Alles andere ist überflüssig.

Kommentar von Hyaene ,

"Es gibt einige hier, welche absichtlich alles verdrehen, oft nur um sich wichtig zu machen" 

Ja, vor allem die, die gleich mal Pädophile mit Homosexualität vergleichen und sich dann das Recht heraus nehmen, all die Heterosexuellen als bisexuell darzustellen, nur, weil sie nicht so verklemmt oder was weiß ich denn, sind und es sie einfach nicht stört, wenn andere homo sind... -_-

Aber keine Sorge. Es gibt viele Kerle,  die nicht die Eier haben, zu ihrer Sexualität zu stehen. ;-P 

Antwort
von Katsa1, 34

Für mich ist es so selbstverständlich wie Heterosexualität. Ich weiß aber auch, dass viele aus kulturellen Gründen dagegen sind. Mit kulturell meine ich, dass Homosexualität früher verboten war und dieses Verbot ist einfach noch in den Köpfen der Menschen verankert. Das ist vergleichbar mit Ost- und Westdeutschland. Für viele Deutsche gibt es die "Mauer in den Köpfen" noch. Ich denke aber, dass sich dieses Denken in unserer Generation wandeln wird, denn wir haben es nicht selbst so erlebt.
Andere können sich vielleicht einfach nicht damit identifizieren und "fremdeln" damit, ganz nach dem Motto das Unbekannte ist schlecht.
Wieder andere sind aus religiösen Gründen dagegen. Sie nehmen z.B. die Bibel als Argument gegen Homosexualität. Jeder weiß, dass es in der Bibel Stellen gibt, die sich gegen Homosexualität aussprechen. Dazu muss man aber die "Art und Weise" der damaligen Homosexualität kennen. Hatte damals ein Mann mit einem Mann Verkehr, dann um den Mann der den Part der Frau übernahm zu demütigen. Es war quasi eine Erniedrigung. Man hat damals Feinde auf diese Art vergewaltigt und einen Mann dem anderen unterworfen. Außerdem gab es sogenannte Lustknaben (=männliche Prostituierte). Wenn die Bibel jetzt den Anspruch erhebt "gut" zu sein kann sie ja solche Praktiken nicht gut heißen?!
Die Frage die sich solche Menschen stellen sollten ist eher, was würden Jesus, Paulus & Co zu einer homosexuellen Beziehung aus Liebe mit Treue und allem was dazu gehört sagen? Würde diese Beziehung genauso verurteilt werden, wie Vergewaltigung? Ich gehe mal nicht davon aus... lasse mich aber gerne eines besseren belehren...

Antwort
von Tragosso, 123

Weshalb sollte ich dagegen sein? Dazu gibt es überhaupt keinen Grund. Die Ablehnung dem gegenüber entsteht einzig und allein aus falschen Ängsten und Ekel.

Der Ekel muss nicht sein. Ich steh auch nicht auf Rentner, muss ich mir deswegen jedesmal wenn ich ein altes Ehepaar händchenhaltend an mir vorbeilaufen sehe vorstellen was die beiden im Schlafzimmer treiben? Nein, das muss ich nicht. Es geht mich schlichtweg auch überhaupt nichts an. Wer bin ich denn, dass ich anderen Menschen aufgrund 'meiner' Probleme ihre Liebe und Sexualität verbieten wollte?

Fehlende Toleranz ist das Problem homophober Menschen, welches sie selbst nicht einsehen wollen oder können.

Kinder sind vorgeschobene Gründe um diese absurden Ängste zu untermauern. Niemand wird homosexuell erzogen. Und es werden nicht weniger Menschen homosexuell dadurch, dass sie in der Öffentlichkeit abgelehnt und das Thema totgeschwiegen wird.

Ich bin für 'richtige' Gleichberechtigung in Form von Ehe und Adoption. Unsere Gesellschaft ist weniger tolerant als sie es darzustellen versucht. Sprüche wie 'Ist ja okay, wenn sie das zu Hause machen' ist keine Toleranz, sondern heucherlisch.

Kein Heterosexueller verliert dadurch Rechte, dass Homosexuelle die selben Rechte bekommen wie sie. Es geht einzig und allein um eine Gleichstellung.

Antwort
von Solenostemon, 27

Je nach Situation rufe ich auch mal laut: 

"Bah ein Mann küsst eine Frau auf offener Straße (oder Fummeln, oder haben Sex, oder halten Händchen), das ist ja voll widerlich wie sie ihre Sexualität zur schau stellen, schrecklich das manche Menschen keinerlei Anstand besitzen und jeden ungefragt mit ihrer Sexualität belästigen, man sollte sie einsperren"

Und wenn ich richtig aufgebracht bin werfe ich noch ein: "Denkt doch mal einer an die Kinder" hinterher 

Antwort
von Omnivore10, 117

Ich praktiziere sie nicht. Punkt. Einige Männer stehen halt auf Frauen, die anderen auf Männer. Die einen mögen Blümchensex, die anderen hängen sich gerne Ketten an die Brüste. Die einen haben ein Fußfetisch, die anderen stehen auf Lack und Leder.

Was interessiert mich, auf was andere Menschen stehen? Wenn sie damit glücklich sind, bitteschön. Kann doch jeder seine Neigung haben, wie er gerne möchte! Ich lasse ihn praktizieren, was er gerne möchte und er dafür im Gegensatz was ich bevorzuge. Sowas nennt man toleranz.

Ich bin nicht homosexuell und werde es auch nicht werden. Ich finde den Gedanken auch nicht schön. Aber wenn jemand damit Spaß hat....bitte. Wie gesagt, andere lassen sich gerne auspeitschen und jemand anders findet das wieder abstoßend. Na und? So lange sie damit glücklich sind, sollen sie es doch machen.

Was ich aber auf gar keinen Fall akzeptieren kann ist, wenn man sich "strikt dagegen" ausspricht. Vor allem wenn es noch im sozialen Umfeld oder sogar politisch wird. Die CDU spricht sich gegen die Adoption von Homosexuellen aus. Was zum Geier hat die CDU für eine Frechheit über die Adoption zu befinden ob der Mann einen Mann oder Frau liebt. Dann sollen sie das Programm komplett machen: Dann sollen sie sich auch zu SM, Fußfetischismus, Schuhfetischismus, Lack, Leder, Gummi usw. positionieren. Was geht die CDU an was für Vorlieben jemand praktiziert?

Genauso schlimm ist das im Bereich von Kündigungen oder Einstellungen im Berufsweg. Da ist vorallem die Kirche völlig im Mittelalter. Widerlich....

Ich hoffe ich konnte es dir beantworten.

Antwort
von Unsinkable2, 121

Da du "Religion" getagged hast:

Die Sexualität ist "gottgegeben"; also nichts, was der Mensch sich freiwillig aussucht. Damit hat sich jede weitere Frage dazu erübrigt. 

Alles weitere liefe auf Zweifel an einem "unfehlbaren Gott" hinaus und würde lediglich bedeuten, dass man es besser als Gott wisse...

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Und wer behauptet, "Homosexualität sei laut Bibel verboten", ist bestenfalls bigott; schlimmstenfalls einer jener Leute, auf die Jesus in Mt 7, 15 hinweist.

In der Bibel ist tatsächlich die Rede davon, dass sexueller Verkehr zwischen Männern ein "Kennzeichen gottloser Menschen" sei. (Abgesehen davon, dass das nicht Jesus, sondern Paulus sagte; was etwa vergleichbar wäre, als würde ICH es sagen und damit Gott "vertreten"; richtete sich Paulus damit nicht auf "Homosexualität" aus, sondern auf Gepflogenheiten im damaligen Griechenland.)

Und wer sich als Christ auf das alte Testament bezieht, den erinnere ich daran, mir seine Tochter zu verkaufen, damit ich sie mir als (Sex)-Sklavin halten kann. Das ist laut Bibel absolut erlaubt. Und wer sich als Christ dagegen verwahrt, sich aber auf das Homosexualitätsverbot bezieht, der ist ... nun, bigott...

Im Übrigen ist in der gesamten Bibel KEINE - WIRKLICH GAR KEINE - REDE von sexuellem Verkehr zwischen Frauen. 

Jene, die also behaupten, "Gott habe es so gewollt", unterstellen ihrem eigenen Gott wahlweise Fehlbarkeit oder Freude an lesbischen Paaren.

Antwort
von dadita, 81

Homosexualität ist vollkommen natürlich, sie ist nicht besser oder schlechter als Heterosexualität.  Rationale Gründe "dagegen" zu sein gibt es nicht. 

Homosexualität bietet indes einen hervorragenden Weg, normale Menschen (denen es egal ist, was zu mündige Menschen im gegenseitigen Einverständnis im Schlafzimmer miteinander machen/wen sie lieben) und religiösen Fanatikern ohne nennenswerte Intelligenz zu unterscheiden. 

Antwort
von Halbkornbrot, 184

Ich gehe mit Homosexuellen, genau so um wie ich z.B. mit Linkshändern umgehe. Beide haben sich Ihr Los nicht Ausgesucht und beide sind nicht Normal und mir steht es nicht zu eine dieser beiden Gruppen zu verurteilen.

Für mich ist es absolut unverständlich, warum man Homosexuelle nicht akzeptiert, wie sie sind und Sie so leben lässt wie Sie leben wollen. Denn mein eigenes Leben wird ja durch Menschen mit anderer Sexueller Orientierung in keinster Weise beeinträchtigt.

Antwort
von dompfeifer, 142

Umgang womit und wozu? Warum sollte ich mit den Privatangelegenheiten anderer Leute irgenwie "umgehen"? Habt Ihr keine eigenen Angelegenheiten und Sorgen?

Antwort
von Nordseefan, 210

Ich finde es nicht schlimm oder bin gar dagegen.

Das sind ganz normale Menschen wie du und ich auch.

JEDER hat irgendwas an sich, das "anders" ist als bei der "Norm"

und solage das anders sein nicht kriminell ist braucht man keinen Verurteilen oder ablehnen/abstempeln

Antwort
von KayneAnunk, 45

Es gibt einfach keinen plausiblen Grund, um gegen Homosexuelle zu sein.
Homophobie ist nur Unwissenheit und Angst, genau wie Rassismus. Und/oder konservative Engstirnigkeit.
Leben und leben lassen (solange man niemandem schadet) ist einer meiner wichtigsten Grundsätze im Leben.
Achja, und ich bin selbst homo. So yeah. Damit hat sich wohl die Frage auch erübrigt :D

Antwort
von Zischelmann, 124

Eine treue homosexuelle Partnerschaft wo einer für den anderen da ist ist echt nichts schlimmes-Liebe ist Liebe.

Schlimm finde ich jedoch wenn manche Homosexuelle den anderen lediglich als Sexobjekt benutzen und dauernd andere Partner haben(gilt natürlich auch für Heterosexuelle!)

Oder gar in öffentlichen Klos oder Parkanlagen sexuelle Triebe ausleben

Es ist nicht wichtig ob einer hetero oder homo ist;wichtig ist WIE ein Mensch mit seiner Sexualität umgeht.

Ich gehöre der Neuapostolischen Kirche an und bin Mitglied der Regenbogen-NAK

Antwort
von DerBuddha, 113

homosexualität ist nicht nur NORMAL, sondern auch in der natur überall vorhanden............ menschen die diese art der liebe ablehnen, tun dass nur aus ihrem eigenen verständnis und ihrem weltbild heraus, was aber zum glück nicht für alle zutrifft.............:)

Antwort
von Hyaene, 79

Dass heutzutage noch solche Fragen gestellt werden, wundert mich irgendwie.

Naja, was soll's. ^^

Ich persönlich lebe immer nach dem Motto, dass jeder Mensch machen kann, was er will, solange niemand anderes zu Schaden kommt oder für irgendwas ausgenutzt wird und natürlich auch vorher alles abgesprochen wird/wurde. Egal, um welches Thema es sich handelt. 

Um mal direkt deine Frage zu beantworten: 

Mir ist das sowas von piepegal, ob jemand homo-, hetero, be- oder sogar auch asexuell ist. :-D Geht mich ja auch nichts an, solange es nicht mein Partner ist. ;-)

LG :-)

Antwort
von Belruh, 37

Ist gar nicht schlimm, da es auch homosexuelle Tiere gibt. Es ist also etwas ganz natürliches. Es wurde früher nur verboten um den Erhalt einer Rasse, oder eines Volkes zu gewährleisten. Auch deswegen weil früher mehr Kinder sehr früh starben, mussten alle Erwachsene Kinder zeugen damit es mehr Nachkommen gibt. Man brauchte ebenfalls Kinder um eine Vorsorge im Alter zu haben, da es früher sehr wenige, oder keine Pflegeheime gab. Auch wenn man früher Bauer war, brauchte man jemanden der den Hof übernehmen konnte, deswegen musste man auch Kinder zeugen, diese mussten es auch wieder in der Familie weitergeben.

Antwort
von atzef, 142

Eigentlich gar nicht.

Mich interessiert eigentlich nicht, welche sexuelle Orientierung andere Menschen haben. Das ist deren Angelegenheit, da vernünftigerweise Homosexualität mittlerweile nicht mehr strafbar ist.

Antwort
von pruddle, 183

Hi,
ich habe absolut nichts dagegen.
Wenn, dann gegen die Leute, die sichb strikt dagegen stellen.
Es ist nichts falsch daran einen anderen Menschen zu lieben, egal, ob Mann oder Frau oder geschlechtsneutral, solange dies niemandem schadet soll jeder den lieben, der einen glücklich macht und Leute die sonst keine Probleme haben, als sich dagegen auszusprechen, halte ich für nichts als lächerlich.
Schließlich sucht man sich sowas nicht aus, das liegt in den Genen, somit ist es nicht unnatürlich oder sowas, sondern sollte von jedem als völlig normal betrachtet werden, aber das müssen viele leider noch lernen.

Antwort
von WhoozzleBoo, 174

Findet ihr es schlimm oder seit ihr dagegen?

Hä? :D

Völlig normal, hab da kein Problem mit. Soll doch jeder das tun, was er mag. Hat doch andere gar nicht zu interessieren.

Homosexuelle haben ja auch nichts gegen Heteros. Ist genau das selbe.

Antwort
von BeStorm21, 270

Na ganz neutral. Steht doch auf der gleichen Stufe wie Hautfarbe, Haarfarbe, Geschlecht, Religion.. jeder soll es so ausleben, wie es ihm glücklich macht.

Kommentar von Garlond ,

Religion???

Antwort
von lindgren, 138

Mir wurscht. Habe 2 Freundinnen und einen guten Bekannten, die homosexuell sind - na und. Jeder so, wie er es mag. Ich finde die Fage absolut sinnfrei.

Wir sind Menschen. Und ich beurteile keine Menschen anhand der sexuellen Gesinnung, Hautfarbe, Religion und Aussehen. Sondern nur nach dem Charakter.

Kommentar von Religionfragen ,

Die Frage ist nicht sinnfrei. Ich wollte nur wissen, wie andere Menschen dazu stehen und ob es viele Menschen gibt, die es für eine Sünde etc. halten. ich persönlich akzeptiere es und finde es nicht schlimm.

Kommentar von lindgren ,

Ob es viele Menschen gibt, die es für Sünde halten? Gewiss gibt es diese Menschen, allerdings halte ich mich von solchen Menschen fern. Auf deren Meinung gebe ich dann nichts. Deine gestellte Frage ist insofern sinnfrei weil : "Findet ihr das schlimm oder seid ihr dagegen"...so einen Fragesatz zu stellen ist wirklich sinnlos. Engstirnig.

Antwort
von RonnyFunk, 92

"Wie geht ihr mit Homosexualität um? Findet ihr es schlimm oder seid ihr dagegen?"

Ich toleriere sie... und musste mich dafür als homophob beschimpfen lassen.

Inzwischen kann ich es nicht mehr neutral sehen, denn die Früchte sind, dass die Betroffenen und Befürworter nur hinterher hechten, Lob zu bekommen, alles dran setzen, dass die Beziehung möglichst zu 150 % einer Ehe gleicht, dass jeder, der das Lob verweigert, eine Phobie unterstellt bekommt.

Man würde mich doch auslachen, wenn ich von meiner Umwelt Lob dafür verlange, was ich im Schlafzimmer mache, man würde mich doch hassen, wenn ich jeden "Idiot" nenne, der nicht meinen Mut bewundert.

Im übrigen ist es schon seltsam. Man sieht die Fotos vom CSD und bekommt gesagt, das seien "Normale Menschen" die man nicht auf Sexualität reduzieren sollte. Und wenn man dann sagt "Finde ich nicht gut", dann wird man als "verrückt" bezeichnet?

Was ich auch nicht verstehe, Christen, welche die Sünde hassen und den Sünder lieben, bekommen Homophobie unterstellt, wenn sie es wagen, etwas bestimmtes "Sünde" zu nennen - und zwar von denen, denen es sonst doch egal ist, ob sie nach christlichen Maßstäben Sünder sind.

Aber Menschen, die es begrüßen, dass Homosexuelle ermordet werden, bekommen keine Phobie unterstellt, wenn sie die "richtige" Religion haben?

Kommentar von Hyaene ,

Ich finde, es kommt auf die Wortwahl und auch den Text an. Wenn man einfach nur schreibt: "Naja, ich finde es irgendwie nicht so prickelnd.", finde ich, dass dies noch wesentlich anders klingt, als "diese Menschen sind krank und pervers!". In manchen Texten kann man sogar auch eine "versteckte" Homophobie erkennen (nicht bei dir ;-)). Nämlich dann, wenn man sie mit Neigungen vergleicht, die anderen Menschen schaden, was bei Homosexualität oder was auch immer, nicht der Fall ist. Genau, wie die Homosexualität, sollte man auch andere Meinungen akzeptieren, wie ich finde. 

Wie immer, macht der Ton die Musik. :-)

Kommentar von RonnyFunk ,

Nur mal eine Frage, ist die Behauptung, dass Homosexuelle krank und pervers sind, eine Lüge?

Wenn ja, müsstest Du doch diese widerlegen können, oder?

Kommentar von Hyaene ,

Ja, das kann ich. Der Mensch gehört zu den hochentwickelten Säugetieren. Wenn du dich mal ein bisschen mit der Natur und vielen verschiedenen Tierarten, besonders die Tierarten, die zu kognitiven denken fähig sind beschäftigst, wirst du bei diesen sehr oft Homosexualität sehen. Sei es bei meinen Hyänen, Delfinen, Bonobos uvm. Selbst bei Löwen und Hunden ist dies zu beobachten. 

Sind diese dann auch pervers und krank? 

Pädophile hingegen, habe ich bei noch keiner anderen Tierart gesehen...

Kommentar von RonnyFunk ,

Na, das ist ja eine Logik. So frei nach dem Motto "Wenn ein Mensch blutet, lass ihn bluten, das ist natürlich, Tiere bluten ja auch"...

Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen mehr erwartet.

Kommentar von Hyaene ,

Okay, ich sehe... Das war dir wohl einfach viel zu hoch... ;-)

Kommentar von RonnyFunk ,

Tja, es kann ja nicht sein, dass ich in deiner Argumentation einen Widerspruch entdeckt habe, nicht?

Kommentar von Hyaene ,

Dann erkläre mir bitte diesen unlogischen,  komischen Vergleich. :-D

Paarst du dich nicht, wie andere Tierarten? Isst du nicht, wie andere Tierarten? Trinken die Babys nicht auch an der Brust, sowie bei anderen Säugetierarten? Kackst du nicht, wie andere Tierarten? Um mal auf dein Blutbeispiel, was auch immer dieser für einen Sinn machen soll, einzugehen:

Gibt es keine Kriege zwischen Menschen, bei denen man den anderen bluten lässt? 

Bei anderen Tierarten nennt man es "Revierkampf", bei uns Krieg. Genauso nennt man es bei uns "Sex", bei anderen Tierarten "Paarung". Die einzigen Unterschiede sind die Worte... 

Dem zu Folge nennst du Homosexualität also bei anderen Tierarten "normal" und bei uns Menschen "krank"... Aha... Das nenne ich doch mal eine Logik.... ^^

Und falls jetzt dieses abgehobene "wir sind Menschen, das sind Tiere" kommt, dann schaue dir nochmal die Beispiele oben an und versuche gegen deine natürlichen Instinkte anzukämpfen. Das geht bei der Paarung los, wenn kein Nachwuchs gewünscht ist. ;-)

Kommentar von randomhuman ,

Die Menschen beim CSD sind ja auch normal. Die Menschen beim Fasching sind ja auch normal, obwohl die sich auch in Kostüme zwängen.  Damit vergleiche ich den CSD immer. Es ist eine kuriose Veranstaltung zum feiern und nur, weil sich da ein paar Leute "überpräsentieren" heißt es noch nicht, dass es gleich unnormal ist.

Aber Menschen, die es begrüßen, dass Homosexuelle ermordet werden, bekommen keine Phobie unterstellt, wenn sie die "richtige" Religion haben?

Wer sagt das? Natürlich sind diese Menschen homophob. Ist das eine plumpe Anspielung auf den Islam?

Kommentar von RonnyFunk ,

Aha, es ist also Fasching... Hm für politische Forderungen auf die Straße gehen und sich benehmen wie sexsüchtige Clowns?

"Wer sagt das? Natürlich sind diese Menschen homophob. Ist das eine plumpe Anspielung auf den Islam?"

Nun, es ist eine Anspielung auf die Doppelmoral, die sich aufregt, wenn jemand Homosexualität nicht toll findet, aber nicht mal eine Religion hinterfragt, in deren Namen Homosexuelle ermordet werden - und das ist nicht das Christentum.

Man regt sich mehr auf über Leute, die sagen "Die derzeitige Partnerschaftsregelung ist doch ok, muss sich doch niemand diskriminiert fühlen", als über Leute, die in gebrochenem Deutsch rufen "Du (Schimpfwort für Homosexuelle, das der Wortzensor unter Ignorierung des Kontextes beanstandet)".

Kommentar von randomhuman ,

Der CSD hat nur noch teilweise etwas mit politischen Forderungen zu tun. Hauptsächlich wollen die Leute feiern denke ich.

Wer sagt den, dass man die Religion nicht hinterfragt. Wie du selbst sagst wird im Namen der Religion gemordet aber sowas kann man auch ändern. "Hexen" (damals meist Frauen, die mit Kräutern usw. zu tun hatten) werden ja auch nicht mehr im Namen des Christentums ermordet.

Ja ich rege mich über beides auf. Wichtiger als meine Homosexualität ist es aber auch den bedürftigen Menschen eine Unterkunft und Sicherheit zu geben. Integration regelt bei vielen dann den Rest.

Antwort
von Viktor1, 169

Leider wird hier (und anderes wo) Ablehnung von Homosexualität immer gleich gesetzt mit Ablehnung der Menschen , welche diese sexuelle Ausrichtung haben.
Da keiner in diese "intolerante Ecke" gestellt werden möchte, tun die meisten so, als wäre ihnen Homosexualität völlig egal bzw. sie gebärden sich neutral.
Dies (Heterosexuellen) frage ich, wäre es euch auch egal wenn ihr selbst "Homo" wärt ? Welche Befindlichkeit habt ihr, wenn ihr euch homosexuelle Handlungen vorstellt ?
Ja - da werden die meisten wohl Homosexualität nicht als "gleichwertig" ansehen. Die Ausrede, daß man dies ja nur für sich so sehe und die Befindlichkeit der anderen damit nicht "bewerten" möchte wirkt da nicht überzeugend.
Es ist "normal", daß ein "Hetero" Homosexualität ablehnt.
Es ist dabei aber nicht releavnt, ob religiöse oder sonstige Hintergründe dies bewirken.
Wichtig ist, daß wir Menschen mit anderer sexueller Ausrichtung nicht abwerten, genauso, wie wir dies nicht bei Behinderten oder "Geisteskranken" tun.
Bitte hier keinen Aufschrei los lassen , ich stelle hier Homosexualität nicht mit irgendeiner wie auch immer benannten "Krankheit" gleich.
Es geht hier um die volle Toleranz gegenüber anderen, welche nicht so "normal" sind , wie wir uns einschätzen und das geht weit über diese spezielle Homo-Betrachtung hinaus.
Aber was ist mit der Veranlagung von Pädophilie ?
Gell, da wird die Ablehnungsschiene auch gegen die betroffenen Menschen gefahren, weil dies ja "gesellschaftlich" konform ist , wie dies auch vor garnicht so langer Zeit gegen Homosexuelle war.
Was ich hier aufzeigen will ist die Feigheit, zu eigener Beurteilung oder Befindlichkeit zu stehen. Es wird ge- be- und verurteilt im Sinne dessen was "IN" ist und nicht was dem Nächsten in seiner Seins-Situation gerecht wird, gemäß unserem Gewissen.

Also - mir ist Homosexualität zu wider. Stehe ich da alleine da ?
Nach den Antworten welche hier und auch bei den unzähligen anderen "Anfragen" zu dem Thema gebracht wurden sieht dies so aus.

Kommentar von Tragosso ,

Ich stimme dir insofern zu, dass viele diese angebliche Toleranz nur nach außen hin vertreten, um nicht schlecht dazustehen und sich diese Menschen bloß nach der in der Gesellschaft 'angesehenen' Meinung richten.

Ich selbst kann von mir allerdings behaupten, dass ich diese Meinung vertrete, weil ich es selbst als richtig empfinde diese zu vertreten. Es entspricht meiner eigenen Moral, die sicher auch durch äußere Einflüsse geprägt ist, aber die ich sehr wohl durchdacht habe.

Mir persönlich ist völlig gleichgültig ob ich selbst, meine zukünftigen Kinder, meine Familie, mein Partner (zum Teil) homosexuell ist oder nicht. Für mich ist das gleich.

Und ich selbst empfinde diesen gesellschaftlichen Hass gegen Pädophile (auch, wenn es immer als unpassender Vergleich dargestellt wird) als genauso falsch. Natürlich ist es insofern nicht das selbe, weil Pädophilie nicht ausgelebt werden darf, die Gründe dafür sind bekannt. Dass aber jemand diese Neigung/Störung hat ist nicht seine Schuld und so jemand ist deswegen auch nicht gleich ein Vergewaltiger oder lebt sie auch aus. Die Gedanken sind frei und ich verurteile niemanden allein aufgrund seiner Fantasien und Neigungen, wenn er niemandem geschadet hat.

Kommentar von Hyaene ,

Dies (Heterosexuellen) frage ich, wäre es euch auch egal wenn ihr selbst "Homo" wärt ? Welche Befindlichkeit habt ihr, wenn ihr euch homosexuelle Handlungen vorstellt ?

Wäre mir egal. Ich lebe nicht mehr 357895244564672484 vor Christus. ;-D

Es ist "normal", daß ein "Hetero" Homosexualität ablehnt.

Okay, ich bin unnormal... :'( Und auch schön, dass du das gleich mal für alle Menschen so festlegst, was sie denken und fühlen.
Ein Glück, dass Menschen keine Individuen sind. :-D

Es geht hier um die volle Toleranz gegenüber anderen, welche nicht so "normal" sind , wie wir uns einschätzen und das geht weit über diese spezielle Homo-Betrachtung hinaus.
Aber was ist mit der Veranlagung von Pädophilie ?

Für Neigungen kann man nichts. Im Gegenteil. Solche Menschen tun mir sogar leid! Aber man Sorge für seine Taten tragen und sich behandeln lassen. 

Ganz wichtig ist hier, dass, anders, als bei der Homosexualität, sich bei der Pädophile nicht zwischen zwei voll entwickelten (psychisch, wie physisch) Menschen, abgesprochen wird.

Was mich jetzt mal von dir interessieren würde, ist folgendes:

Dir geht es nicht darum homosexuelle Menschen zu entwerten. Nein, denn du bist ja tolerant. Bleibst du auch tolerant, wenn ein Pädophiler sich an deine minderjährige Tochter ran machen würde? Was wäre für dich moralisch verwerflicher? Ein homosexuelles Paar, bei dem beide wissen, was sie tun oder ein Pädophiler, der sich an deine oder andere Kinder heran macht? 

Und nun beantworte mir bitte diese Frage:

Kann man dies beides wirklich miteinander vergleichen? 

Kommentar von Viktor1 ,
Bleibst du auch tolerant, wenn ein Pädophiler 
sich an deine minderjährige Tochter ran machen
würde?

Dein ganzer Betrag ist daneben. Du wirfst alles durcheinander..
Du  kritisierst die Befindlichkeit von Heteros, wenn ihnen homosexuelle Handlungen zuwider sind. Dir sind sind sie nicht zuwider, also zeigst du mit den Finger auf andere Befindlichkeiten.
Das darf von anderen noch nicht mal ausgesprochen werden sonst sind die irgendwie  "von gestern".
Dann wirfst du strafbare Handlungen und Mißbrauch von "Schwachen" in einen Topf mit Befindlichkeiten der sexuellen Ausrichtung.
Sortier erst mal, was in deinem Kopf so rumschwirrt ehe du hier den "Empörten" spielst.

Kommentar von Hyaene ,


Du wirfst alles durcheinander

Dachte ich mir bei deinem Beitrag auch. :-D


Du  kritisierst die Befindlichkeit von Heteros, wenn ihnen homosexuelle Handlungen zuwider sind. Dir sind sind sie nicht zuwider, also zeigst du mit den Finger auf andere Befindlichkeiten.

ICH habe nicht mit dem Finder auf andere gezeigt. ;-)

Danke für die mehr, als falsche Unterstellung! 

Gegen eine andere, sachliche Meinung habe ich nichts. Diese steht nämlich jedem frei und dafür gibt es auch Diskussionen an denen man entweder teilnimmt oder eben nicht. 
Mich stört es aber, wenn man zwei völlig unterschiedliche Themen miteinander vergleicht und sich dann auch noch so erhaben fühlt, gleich mal über alle Menschen zu bestimmen, was sie denken. Denn ansonsten hätte ich auch nicht auf deinen Kommentar reagiert. Ich für meinen Teil, bin nämlich ein Hete, dem Homosexualität nicht zuwider (klingt nicht gerade tolerant ;-P) ist. Das solltest du auch tolerieren. 


Sortier erst mal, was in deinem Kopf so rumschwirrt ehe du hier den "Empörten" spielst.

Lerne erst einmal zu argumentieren, bevor du anderen Dinge unterstellst, die so nie vorgefallen sind. Denn das finde ich nämlich auch daneben. Wenn man seine Meinung äußert, muss man eben damit rechnen, dass Gegenargumente fallen, ohne gleich persönlich zu werden. ;-)

Kommentar von Viktor1 ,
Ich für meinen Teil, bin nämlich ein Hete, dem 
Homosexualität nicht zuwider (klingt nicht
gerade tolerant ;-P) ist.

Nun - wahrscheinlich bist du latent bisexuell ausgerichtet ohne dir dessen bewußt zu sein. Warum sollte ich nicht tolerieren, daß du so ausgerichtet bist. Mir darf es trotzdem zuwider sein. Du tolerierst das also nicht.
Bei Befindlichkeit, braucht es eben  keine Toleranz, man mag etwas, es ist einem gleichgültig oder es ist einem zuwider.
Dazu gibt es unzählige andere Beispiele, z.Bsp. in Bezug auf Nahrung, Musik Kunst oder Freizeitgestaltung.
Merkst du was ?
Ich gehe nach wie vor davon aus, daß den meisten Heteros homosexuelle Handlungen zuwider sind - nur sie sagen es nicht, weil sie so bescheuerte Beurteilung wie von dir fürchten

Kommentar von Hyaene ,


Nun - wahrscheinlich bist du latent bisexuell ausgerichtet ohne dir dessen bewußt zu sein. 

Und wieder, weißt du über alle Menschen besser Bescheid... Woher nimmst du dir eigentlich immer wieder dieses Recht? :-D

Lieber Herr Psychologe, schön, dass sie mich besser kennen, 
als ich mich selbst. XD 

Ich muss dir sagen, dass ich als Teenager sogar mal probiert hatte, etwas mit einem Mädchen anzufangen. Einfach aus Neugierde.
Ich habe eben nichts verpasst. ;-) Ich habe es probiert und bemerkt, dass es nichts für mich ist. Und was ist mit dir?
Schon mal ausprobiert? ;-D



Nein? Vielleicht hast du auch einfach Angst davor? Vielleicht bist du sogar selbst be- oder homosexuell, traust dich aber nicht, es zuzugeben. Solche "Fälle" kenne ich sogar selbst mehr, als genug. Mir hatten schon viele Kumpel ihre Geheimnisse anvertraut und nach außen den Hetegorilla präsentiert. Warum? Aus Angst seine "Männlichkeit" zu "verraten". ;-)
Dieses kompensieren ist eben typisch Mann. ^^


Wetten, du wirst dich strickt dagegen stellen und auf deine Heterosexualität pochen? Dass jetzt bloß keiner denkt, du seist doch ein bisschen am männlichen Geschlecht interessiert.
Das musst du jetzt verteidigen! ;-D

Siehst du? Ich kenne dich genauso besser, als du dich selbst,
wie du mich besser kennst, als ich mich selbst... Wahnsinn! ^^


Bei Befindlichkeit, braucht es eben  keine Toleranz, man mag etwas, es ist einem gleichgültig oder es ist einem zuwider.

Wenn es dir persönlich zu eklig ist, okay. Aber dies mit einer Krankheit gleich zusetzenund dann noch mit Themen vergleichen, welche absolut nichts miteinander zutun haben, zeugt weder von Toleranz, noch von Respekt anderen gegenüber. Das ist einfach nur engstirnig und stur. Alles und jeder muss so sein, wie du.
Viel Spaß beim vereinsamen. Wenn du wüsstest, mit was für Menschen ich hier schon geschrieben hatte... Die haben zum Teil Fetische, da zieht es mir die Schamlippen nach innen!
Aber trotzdem ist mir dann der Mensch an sich nicht zu wieder. Weißt du warum? Weil sie damit niemandem schaden. Und auch, weil, von dir zitiert:

Dazu gibt es unzählige andere Beispiele, z.Bsp. in Bezug auf Nahrung, Musik Kunst oder Freizeitgestaltung.

Findest du Menschen wirklich krank, die zum Beispiel Flecke essen oder auf eine andere Musikrichtung stehen, als du selbst? O_o

In diesem Sinne:


Merkst du was ?

Höhö! ^^

Du kannst deine Meinung ja beibehalten, das erlaube ich dir sogar... Bin ich nicht freundlich? ^_^ 

Aber steige bitte von deinem Thron herunter, zu glauben alles über alle anderen zu wissen. Wie gesagt, sonst hätte ich nicht auf deinen Kommentar reagiert.

Kommentar von Viktor1 ,

Wieder völlig daneben. Du bist es wohl nicht gewohnt das aufzunehmen , was da geschrieben ist. Machst dir einfach irgendwas anderes daraus und legst los und rastest aus.

Aber dies mit einer Krankheit gleich zusetzen

Wo ist da von mir da sowas gekommen ?
Es ist völlig sinnlos, ich lass es.

Kommentar von Hyaene ,

Da du mir irgendwie immer wieder das unterstellst, was du selbst die ganze Zeit machst und du anscheinend überhaupt nicht begreifst, was ich da lasse, ist das keine Diskussion mehr für mich. Denn du bist weder auf meine Fragen, noch auf die jeweiligen Punkte eingegangen...

Antwort
von OnkelSchorsch, 211

Es geht mich nichts an, ob jemand lieber mit Männlein, Weiblein oder beidem kuschelt.

Das muss jeder selber wissen und so handhaben, wie es ihm oder ihr gefällt, das geht sonst niemanden was an.

Antwort
von testwiegehtdas, 332

Mir ist es total egal, wer auf welches Geschlecht steht.

Ein Bekannter ist schwul und mein einziges Problem damit ist sein Partner, weil wir uns nicht mögen. Hätte mit einer Freundin aber genau so laufen können.

Man sucht sich ja nicht aus, in wen man sich verliebt. Daher können alle anderen machen was sie wollen (solange es keinem schadet, auch keinem Tier!) und ich mache was ich will...

Für mich wäre es einfach nichts mit einem andern Mädchen rumzumachen, aber wer es mag, der kann es gerne tun.

Also kurz und knapp: mir ist es total egal ob jemand schwul oder lesbisch ist, da es ja nichts am Charakter ändert.

Kommentar von Garlond ,

Ja, aber findest du nun schlimm, oder bist du dagegen?

Kommentar von testwiegehtdas ,

nein, ich finde es nicht schlimm und bin auch nicht dagegen.

Warum auch? Es ist je ihr Leben und nicht meins.

Mein Bekannter ist ja noch genau der gleiche wie er war, bevor er es öffentlich gemacht hat.

Ich kenne auch eine lesbische Frau, auch damit habe ich kein Problem.

Kommentar von Garlond ,

aber das war doch die Frage oben.

Antwort
von nobytree2, 289

Einen homosexuellen Mensch darf ich genauso sehr als meinen Nächsten lieben (nicht aber erotisch / homo-körperlich) wie einen heterosexuellen, asexuellen, transsexuellen etc. Menschen, in der caritativen Nächstenliebe besteht kein Unterschied.

Jedoch steht der homosexuelle Verkehr im Widerspruch zur mosaischen Religion. Sofern man sich zu einer mosaischen Religion bekennt und der homosexuelle Mensch dafür offen ist, kann man ihm das mitteilen, sofern man denkt, ihm sei das nicht bekannt.

Also: In der Nächstenliebe keine Abstriche, sofern man der Person das biblische Gebot bzgl. homosexuellen Verkehrs mit Aussicht auf Erfolg nahebringen kann, würde ich den Schritt wagen, wenn ich dazu keinen sinnvollen und fruchtbringenden Ansatz finde, lasse ich das Thema weg und mache in seiner Sexualität - die mich auch nichts unmittelbar angeht - keinen Unterschied.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Sofern man sich zu einer mosaischen Religion bekennt ...

... sollte man sich umgehend bei mir melden!

Ich suche noch dringend ein paar Sex-Sklavinnen; und die mosaische Religion gestattet es, eigene Töchter als solche zu verkaufen. (Ich zahle gut! Versprochen!)


Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht freigelassen werden wie die Sklaven. Hat ihr Herr sie für sich genommen und sie gefällt ihm nicht, so soll er sie auslösen lassen.
2. Mose 21, 7 - 8

Warum ich das sage? Nun, es ist die gleiche Motivation, die du hast, nobytree2:
In der Nächstenliebe keine Abstriche, sofern man der Person das biblische Gebot bzgl. homosexuellen Verkehrs mit Aussicht auf Erfolg nahebringen kann ...

Habe ich Aussicht auf Erfolg, dir die Bibel nahe zu bringen? Oder stehst du da so selbstsicher drüber, wie jene, die du höflicherweise mit "keine Aussicht auf erfolgreiche Belehrung kraft selektiver Bibel-Wahrnehmung" beschreibst?
Wollen wir also die Bibel doch nicht so wörtlich nehmen? Picken wir uns raus, was uns gerade gefällt? Fragen wir doch mal Jesus, was der dazu sagte:
23 - 24 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. Ihr verblendeten Führer, die ihr Mücken aussiebt, aber Kamele verschluckt!
...

28 So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht.

Mt 23


Nicht sehr schmeichelhaft, was Jesus da für solche Leute übrig hat, die willkürlich in der Bibel herumpicken und damit ihre eigenen, kleinlichen Animositäten "im Namen Gottes" zu rechtfertigen versuchen, nicht wahr?! 
Kommentar von nobytree2 ,

Wo habe ich gepickt in meiner Antwort? Die Bibel sowie die sonstigen mosaischen Religionen sind in dieser Frage eindeutig, auch im Neuen Testament wird der homosexuelle Verkehr als Verstoß gegen Gottes Ordnung angesehen, z.B. Römer 1:26, an dieser Stelle bzw. Vers 32 auch als Todsünde dargestellt.

Wenn Dir diese Bibelstelle so im Wortlaut nicht gefällt, kannst Du sie gerne ausdeuten. Ich halte die Interpretation aus dieser und anderen biblischen Aussagen, dass homosexuelle Praxis nicht von Gott gewollt ist, für naheliegender als irgendwelche anderen Auslegungen. Es braucht schon starke Gründe, wenn man vom Wortlaut abweicht und vom faktolotischen ins allegorische überwechselt oder etwas für aufgehoben betrachtet.

Die von Dir oben gezeigte Stelle von Moses behandelt nicht die Pflicht, die Tochter zu verkaufen. Nur wenn diese archaischen Bräuche gelebt werden, wurden sie von Moses zugunsten der Tochter eingeschränkt, denn die Tochter war in dieser Zeit noch rechtloser. Wie aus dem AT deutlich wird, verbessert Gott über seine Propheten die Rechtstellung der Benachteiligten nach und nach, über die Propheten, die Richter bis hin zu Jesus und seiner Kirche, welche diese Bräuche ganz verbannt haben. Ebenso das Gebot Auge und Auge: Das hieß nicht, dass ich dem anderen ein Auge ausschlagen muss, wenn er mir eins ausgeschlagen hat, sondern dass ich maximal ihm "nur" ein Auge ausschlagen darf, wenn er mir eins ausgeschlagen hat (weil früher ein Auge ausschlagen mit dem Tod gerächt worden ist, was zu Blutfehden etc. geführt hat). Jesus hat diese Grenze weiter gesetzt und das Verzeihen als Gebot bestimmt. Das ist der Weg aus dem Alten in das Neue Testament.

Aber was hat das mit homosexuellen Verkehr zu tun? Hier geht es um die Bestimmung, fruchtbar zu sein und die sexuelle Ordnung der Natur, der offensichtlich geschlechtlichen Ausgestaltung nach zu leben, folgerichtig wird es auch noch im Neuen Testament so gesehen, ohne es aufzuheben oder einzuschränken. Ist der Verfasser von 1:26 ein Pharisäer oder die komplette katholische, orthodoxe und weite Teile der evangelischen Kirchen?

Sehe ich nicht so.

Kommentar von Ryuuk ,

Römer ist aber das Wort von Paulus. Warum sollte es uns kümmern, was Paulus da zu sagen hat, wenn es dem Wort des Messias wiederspricht?

Wenn Jesus Liebe gegenüber allen Menschen lehrt und Paulus Hass gegenüber bestimmten Menschen, dann scheint es mir ziemlich offensichtlich, wessen Lehre zu beachten ist und wessen nicht.

Kommentar von nobytree2 ,

Ich denke nicht, dass Paulus die Homosexuellen gehasst hat, er hat wohl eher vor der Sünde und dem Bruch mit Gott warnen wollen. Es geht an dieser Stelle in Römer um den sexuellen Verkehr, nicht um die Liebe, wie sie Jesus Christus gelehrt hat, das für-einander-da-sein, das Leben und Sterben für den anderen, die Selbstlosigkeit, das Kreuzesopfer als Liebe Gottes zu den Menschen, Jesus als Offenbarung eines Gottes, der die Menschen liebt und uns zur Caritas einlädt.

Ich gehe persönlich davon aus, dass Paulus und die anderen Apostel das Wort Gottes besser verstanden haben als ich, demnach sehe ich auch diejenigen Aussagen der Apostel im Neuen Testament als relevant an, welche nicht als unmittelbares Jesus-Wort gekennzeichnet sind.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Wenn Dir diese Bibelstelle so im Wortlaut nicht gefällt ...

MIR "gefallen" zahlreiche Bibelstellen nicht. Etwa jene, wonach ich einfach mal hingehen und meinen Nachbarn töten können soll, wenn dieser sich an meinem "Gottesdienst" stört. Oder jene, wonach ich in Polen einmarschieren und mir ein paar Sklaven rauben kann. Oder jene, wonach ich meine Frau schlagen soll, wenn sie mir nicht gehorcht. Oder jene, ... ach, ich könnte hier ein ganzes Buch darüber schreiben, was ich im Wörtlichen heute für völlig obsolet halte.

Und auch du hältst dich BEI WEITEM nicht an jede Bibelstelle, sondern pickst dir heraus, was dir gerade gefällt. Oder gehörst du wirklich zu jener Minderheit von deutschen Christen, die noch 40 Tage vor Ostern fasten?

Nicht?! Woher nimmst du dir also das Recht, das Eine zu wollen und das Andere unter den Tisch fallen zu lassen, obwohl BEIDES "von der Bibel gefordert" wird? Wer gibt dir dieses Recht, dich über Gott zu stellen, nobytree2? Gott wird es wohl kaum sein, nicht wahr?!

Ich halte die Interpretation aus dieser und anderen biblischen Aussagen, dass homosexuelle Praxis nicht von Gott gewollt ist, für naheliegender als irgendwelche anderen Auslegungen.

Ich brauche nichts "auszudeuten", nobytree2. Denn es gibt nur zwei Wege: Jenen Weg, die Bibel "wörtlich" zu nehmen; und jenen, es nicht zu tun und stattdessen den "übertragenen Sinn" zu nehmen. Alles dazwischen ist bigott.

Und wer seine Tochter nicht als Sex-Sklavin verkaufen und seinen Nachbarn nicht massakrieren will, wenn dieser sich über den eigenen Gottesdienst beklagt, aber gleichzeitig biblische Forderungen hinsichtlich des Homosexualitätsverbots umsetzen will, der macht weder das eine noch das andere. Der ist bigott.

Wer hingegen den übertragenen Sinn sucht, der findet ihn ganz leicht, wenn er beobachtet, wie Jesus sich verhielt: Er umarmte die Ausgestoßenen der Gesellschaft. Bedingungslos. Belehrungsfrei. Denn er versuchte NIEMALS, jene, die seiner Lehre nicht folgten, zu belehren. Stattdessen belehrte er AUSSCHLIESSLICH Anhänger seiner Lehre. Und das mit einem klaren Ziel: Lasst euer Licht leuchten! Werdet Vorbild! 

Die von Dir oben gezeigte Stelle von Moses behandelt nicht die Pflicht, die Tochter zu verkaufen.

Nein, deshalb suche ich ja bis heute und frage jeden "mosaischen Christen", der mir über den Weg läuft. Die DÜRFEN mir nämlich ihre Töchter verkaufen, während alle anderen sich längst weiterentwickelt haben und jede Form der Sklaverei strikt ablehnen. Die brauche ich also gar nicht erst zu fragen.

Gleiches gilt übrigens für den Erwerb von Sklaven aus benachbarten Nationen. Mein bisheriger Plan, mir welche aus Polen zu besorgen, scheiterte ebenfalls daran, dass sich die meisten Menschen leider weiterentwickelt und mehr das "jesus'sche Konzept der bedingungslosen* Nächstenliebe" übernommen haben. Und das, OBWOHL ICH DAS RECHT DAZU HABE, wie Gott mir in der Bibel verkündet. 

*) Ja "bedingungslos" schließt auch "Belehrung" aus.

Ist das nicht frech von den Polen, noobtree2? Noch dazu, wo sie so katholisch geprägt sind?

Nur wenn diese archaischen Bräuche gelebt werden, wurden sie von Moses zugunsten der Tochter eingeschränkt, denn die Tochter war in dieser Zeit noch rechtloser. Wie aus dem AT deutlich wird, verbessert Gott über seine Propheten die Rechtstellung der Benachteiligten nach und nach ...

Ach?! Ist nicht wahr?! "Archaische Bräuche"?! ... Besser könnte ich es auch nicht formulieren, noobtree2.

Abgesehen davon: Die Sklaverei wird in der gesamten Bibel nicht aufgehoben. Auch nicht die (Sex-)Sklaverei der eigenen Tochter. 

Vielmehr entwickelten die Menschen nach und nach differenziertere und fortschrittlichere Gesetze und Regeln, die von den "archaischen Bräuchen" immer mehr abwichen.

Und während Jesus als gläubiger Jude noch koscher lebte und Schweinefleisch ablehnte, schlagen sich heutige Christen damit bedenkenlos die Bäuche voll. Gut so! Sollen sie! Denn die Hintergründe haben sich verändert. Und "archaische Bräuche", wie beispielsweise Speisegebote, haben sich im Laufe der Zeit einfach überlebt. Sind nutzlos geworden. Schaden zu großen Teilen der Gesellschaft eher.

So wie die Sklaverei. 

Zu Zeiten von Moses, Jesus und Paulus war sie noch "völlig natürlich" und fand deshalb Eingang in die biblischen Werke. Heute ist sie verpönt, obwohl sie immer noch in der Bibel steht und kein neuer Prophet da war, um auch das zu korrigieren. 

Insofern wird es höchste Eisenbahn, dass auch die "mosaischen Christen" sich für einen Weg entscheiden und ihre Bigotterie aufgeben:

  • Entweder die Bibel mitsamt ihrer "archaischen Bräuche" wörtlich nehmen.
  • Oder die Bibel im übertragenen Sinn verstehen.
  • Aber nicht Kamele schlucken und Mücken aussieben.
Kommentar von nobytree2 ,
  • Ich stelle mich nicht über Gott.
  • Die 40-tätige Fastenzeit gibt es übrigens nicht nur vor Ostern, sondern bei den Katholiken auch vor Weihnachten. Die Quadragesima ist bei den Katholiken Pflicht.
  • Zu Schweinefleisch vgl. Apg 10, 10-16
  • Zu Sklaverei: 1 Timo 1, 10 "Menschendieb", Römer 2, 11, Paulus Galater 3,28 etc.
  • Zu entweder alles wörtlich oder alles ablehnen: Das widerspricht der Sprachlogik der mitunter sehr alten Schriften, welche sehr bewusst die Bildsprache, die Allegorie, das Gleichnis etc. einbezogen haben. Zum Beispiel Genesis 6,1 - 4

Und auch du hältst dich BEI WEITEM nicht an jede Bibelstelle, sondern pickst dir heraus, was dir gerade gefällt

Das ist schlicht nicht wahr, so ist es bei mir nicht. Ich bin nicht heilig, wirklich nicht, aber Cherry-Picking mache ich auch nicht. Ich versuche das zu leben, was ich für wahr und gut erkannt habe, wieweit ich die Heilige Schrift erkannt zu haben meine, nicht immer mit Erfolg, aber wenn ich falle, dann stehe ich wieder auf.

Von meiner Sündhaftigkeit unabhängig: Davon hängen nicht die Gebote Gottes ab, auch nicht die Aussagen der Heiligen Schrift.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Das ist schlicht nicht wahr, so ist es bei mir nicht. Ich bin nicht heilig, wirklich nicht, aber Cherry-Picking mache ich auch nicht.

Nun denn: Gibt mir einen Rat, nobytree2!

In der Bibel findest du folgende Stelle:


Wenn eine Frau ihren Blutfluss hat, so soll sie sieben Tage für unrein gelten. Wer sie anrührt, der wird unrein bis zum Abend.  Und alles, worauf sie liegt, solange sie ihre Zeit hat, wird unrein und alles, worauf sie sitzt, wird unrein.
3. Mo 15, 19 - 20

Da du "unrein" bekanntlich keinen Gottesdienst, also auch kein Gebet, verrichten darfst, musst du ja sicherstellen, dass du nichts berührst, das Frauen in der Regel berührt haben. Und weil das "den ganzen Tag" gilt, musst du von morgens bis abends höllisch auf der Hut sein.
Daher nun meine Frage: Wie stellst du das sicher? 
Fragst du die Frauen ganz direkt und hoffst auf eine ehrliche Antwort? Oder nimmst du von ihnen Geruchs- bzw. Geschmacksproben, um sicherzugehen? Oder welchen Weg bevorzugst du?
Und wie machst du das beispielsweise in der Straßenbahn? Da sind die Frauen ja oft schon weg. Fragen und Proben ziehen geht also nicht. Bleibst du dann also immer stehen? Oder hast du einen "Bluthund" abgerichtet? Oder wie löst du dieses Problem?
------------------------------------------
Und, rein interessehalber, welche Bibelstelle ist dir, ganz persönlich, lieber?

Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Joh 5, 31

oder 
Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr Joh 8, 14


Kommentar von RonnyFunk ,

"ich suche noch dringend ein paar Sex-Sklavinnen; und die mosaische Religion gestattet es, eigene Töchter als solche zu verkaufen. (Ich zahle gut! Versprochen!)"

Es gibt auf den offenen Brief des Jake eine mögliche Antwort

http://www.stmichael-online.de/laura_schlessinger.htm

"b ) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
Früher nannte man diejenigen, welche die Arbeit der Arbeitgeber ausführten, Sklaven. Heute nennt man sie - je nach Tätigkeit - Arbeiter, Angestellte oder Manager.
Es ist bedauerlich, daß sie in solch finanziellen Schwierigkeiten sind, daß sie einen „Verkauf“ ihrer Tochter erwägen müssen. Vermutlich werden Sie für Ihre Tochter keinen so hohen Preis erzielen, wie er heutzutage etwa beim Handel mit Profi-Sportlern erzielt werden kann. Der Sklavenhandel mit Fußballern oder anderen Spitzensportlern ist gegenwärtig nicht so anrüchig, dafür aber sehr viel profitabler als der mit "normalen" Angestellten.

Wenn Sie ihre Tochter „verkaufen“, vergewissern sie sich bitte unbedingt vorher, daß der „Käufer“ sich an das Gesetz Gottes hält und somit weiß, daß "Sklaverei" im AT etwas anderes ist als die eines antiken römischen Großgrundbesitzers oder eines amerikanischen Südstaatlers. Es handelt sich im Alten Testament vielmehr um einen befristeten Arbeitsvertrag, der freilich auf Wunsch des Arbeitnehmers unbefristet verlängert werden kann. Ihre Tochter wird jedenfalls nicht „Leibeigene“ und "Eigentum" des „Käufers“, sondern sozusagen seine „Angestellte“. Darum ist sie nach sieben Jahren Dienstzeit gemäß dem Gesetz (Ex 22,2) ohne weitere Umstände wieder freizugeben, wenn sie frei werden möchte."

Kommentar von Unsinkable2 ,

Es gibt auf den offenen Brief des Jake eine mögliche Antwort

Diese "Antwort" zeugt von ausgesprochen mangelhafter Bibelkenntnis, RonnyFunk.

Das ist bei Christen jetzt aber auch nicht wirklich neu, betreiben sie doch durch die Bank "Cherry-Picking". 

Statt in der Bibel zu lesen, basteln sie sich je nach Bedarf, Lust und Laune ihre eigene Bibel-Welt zusammen. Dabei pfeifen Christen auf Bibel, Gott, Jesus und den Rest der Welt.

Es handelt sich im Alten Testament vielmehr um einen befristeten Arbeitsvertrag ...

Das ist richtig, wenn wir über "normale Sklaven" reden, die sich selbst in die Sklaverei verkaufen. 

(Ja, sowas gab es damals. Beispielsweise sind das Leute, die ihre Abgaben an die Herren nicht zahlen konnten. Diese Leute konnten dann ersatzweise ihre Arbeitskraft in Zahlung geben; sich also versklaven lassen. Und HIER - NUR HIER - griff das biblische Gesetz, dass keine Forderung so hoch sein kann, dass man sich länger als 6 Jahre selbst versklaven muss.)

Es gilt jedoch NICHT für Sklaven, die man sich selbst (aus Nachbarstaaten) geholt hat. Und - damit wären wir dann beim Thema - es gilt ebenfalls nicht für die Sex-Sklavinnen-Töchter.

Sex-Sklavinnen können laut Bibel NUR dann ein Recht auf Freilassung beanspruchen, wenn ich sie hungern oder frieren lasse; oder wenn ich ihnen ihr Recht auf Sex verweigere...

Lies es nach! Steht alles in der Bibel.

Darum ist sie nach sieben Jahren Dienstzeit gemäß dem Gesetz (Ex 22,2) ohne weitere Umstände wieder freizugeben, wenn sie frei werden möchte

Wenigstens ansatzweise sollte der Autor doch mal in der Bibel blättern, wenn er sich um eine "Antwort" bemüht, denkst du nicht?! 

An der genannten Bibelstelle geht es AUSSCHLIESSLICH um Sklaven der eigenen Nation, die sich selbst in die Sklaverei verkaufen. Noch dazu ist an dieser Stelle AUSSCHLIESSLICH VON MÄNNLICHEN SKLAVEN die Rede. (Abgesehen davon sind es 6(!) Jahre, nicht 7. Nach sechs Jahren Dienst ist er freizulassen.)

Und über "schwule Sex-Herren" haben wir noch gar nicht geredet. Ich bin heterosexuell. Ich will die Töchter dieser mosaischen Christen. Nicht deren Väter. Und darüber wird erst - und zwar AUSDRÜCKLICH - ab 2. Mo 21, 7 gesprochen.

Nochmals: Es steht ausdrücklich in der Bibel. Lies es selbst nach!

Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht freigelassen werden wie die Sklaven. (2 Mo 22, 7)

Nochmals, RonnyFunk: Das habe ich mir nicht ausgedacht. DAS STEHT SO IN DER BIBEL. 

Es gibt laut Bibel nur zwei Wege für eine Sex-Sklavin-Tochter, aus meiner Sex-Sklaverei zu entkommen:

  1. Ich bin ihrer überdrüssig: Dann darf sie das Recht auf WEITERVERKAUF in Anspruch nehmen. Sie darf sich also auf einen neuen Sex-Herren freuen; es sei denn, ihre Familie hat inzwischen das Geld zusammen und möchte sie wieder auslösen. (2 Mo 7, 8)
  2. Ich lasse sie hungern, frieren oder verweigere ihr das Recht auf Sex: dann muss ich sie "kostenlos freilassen", darf sie also nicht mehr verkaufen.

Punkt. Bei fundamentalistischer Auslegung könnte man sogar sagen, dass nicht einmal Punkt 2 gilt: Denn in der Bibel steht, dass dieser Punkt NUR gilt, wenn ich mir weitere Sex-Sklavinnen zulege. Solange sie meine einzige Sex-Sklavin ist, hat sie nicht einmal darauf Anspruch.

Aber hey, ich will die Bibel nur wörtlich nehmen. Nicht fundamentalistisch auslegen. Versprochen!

Kommentar von Unsinkable2 ,

Korrektur: In den zwei Punkten (1) + (2) sind mir Quellen-Fehler unterlaufen:

  1. Das steht bei 2. Mo 21, 7
  2. Das steht bei 2. Mo 21, 11

Im Übrigen findest du den wesentlichen Teil, namentlich die "Rechte hebräischer Sklaven" im Abschnitt 2. Mo 21, 1 - 11.

Nicht nur dem Autor der "Antwort" fällt gelegentlich der korrekte Bezug schwer. :)

Kommentar von nobytree2 ,

DAS STEHT SO IN DER BIBEL. [...}

ich will die Bibel nur wörtlich nehmen

Wenn Du die Bibel wörtlich nehmen willst, musst Du das in ihrer Sprache machen. Zum einen musst Du Dir klar sein, dass manches, was als Widerspruch scheint, in der Übersetzung angelegt ist, zum anderen haben antike Sprachen häufig eine andere Transferlogik, verwenden Bildsprachelemente anders etc.

Mein Altgriechisch ist schwach, Hebräisch kann ich überhaupt nicht. Deswegen nur der Hinweis, keine Lösung von mir. Aber viel Spaß beim Studium.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Mein Altgriechisch ist schwach, ...

... was dich aber nicht von Belehrungen Dritter über den Inhalt der Bibel abzuhalten scheint, hm?!

Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass du mit dieser Ablenkung (wir sprachen nicht über Widersprüche, sondern über deine Tochter, die ich kaufen will) en passant deinen gesamten Glauben in Frage gestellt hast, nobytree2?

Du kennst nur weit vom Original entfernte Übersetzungen der Bibel. Und du kennst nur die Behauptungen sogenannter "Bibel-Experten", die dir erzählen, dass ihre Auslegung der Ursprungstexte richtig sind. ... Doch WEISST du es auch? Oder vertraust du ihnen nur, und hoffst darauf, dass sie nicht vom Satan geschickt wurden, um dich in die Irre zu führen?

Nochmals zur Erinnerung - und dazu braucht es genau NULL Bibelkenntnis: Jesus machte NIEMALS einen Unterschied zwischen den Menschen. Für ihn gab es keine "per se besseren oder schlechteren Menschen", und er ließ NIEMALS ein Wort über deren Sexualität fallen, denn einzig die Tat unterschied sie für ihn. s. Mt 25, 31-46

Und du glaubst wirklich, "verheuchelte Pseudo-Nächstenliebe mit dem Seitenhieb der besserwissenden Belehrung" wäre im Sinne dieses Mannes? (s. Mt 23, 10)

Kommentar von nobytree2 ,

und er ließ NIEMALS ein Wort über deren Sexualität fallen, denn einzig die Tat unterschied sie für ihn.

Ich habe in meiner Antwort ganz oben (als Ausgangspunkt der Diskussion) zwischen der Sexualität als Veranlagung, die keine Sünde des Einzelnen darstellen kann, und dem homosexuellen Verkehr entschieden, welche eine Tat = Entscheidung ist.

dass sie nicht vom Satan geschickt wurden, um dich in die Irre zu führen?

Diejenigen, die mich in der Bibel gelehrt haben, haben mich zu Gott geführt, nicht von Ihm weg. Denn danach begann ich die Wahrheit zu suchen und habe das Gute als Ziel. Ich will nichts Böses, ich rede so, weil ich meine dass es so ist.

Antwort
von Hardware02, 115

Ich habe damit kein Problem, solange mir keine Frau auf die Pelle rückt.

Antwort
von HellasPlanitia, 311

Es ist mir komplett egal und geht mich auch nichts an, was andere Leute in ihrem Bett anstellen und mit wem sie das tun, solange alle Beteiligten freiwillig mitmachen.

Antwort
von selman3417, 130

Ich habe nichts gegen sie mir ist das um ehrlich gesagt egal aber sagen wir mal ein Kumpel von mir wäre hätte ich den Kontakt abgebrochen im Islam ist die Homosexualität verboten

Kommentar von OnkelSchorsch ,

im Islam ist die Homosexualität verboten

... aber in islamischen Ländern besonders verbreitet.

Kommentar von selman3417 ,

Ich sage nur wie es ist

Kommentar von dadita ,

Sollte nun einer deiner Freunde homosexuell sein, sollte dass dich dazu bringen eher über die Engstirnigkeit und Rückständigkeit deine Religion nachzudenken, als über deine Freundschaft mit ihm/ihr.

Kommentar von selman3417 ,

Da ich nicht betroffen bin interessiert es mich auch eigentlich nicht

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