subsi75 am 30.06.2009 um 10:30 Uhr
die gerade die Pubertät durchleben dürfen? Bin gespannt, auf viele Ehrliche Antworten.

So wie meine Eltern mit meiner Pubertät umgegangen sind! Mich (nahezu) alles ausprobieren und meine eigene Erfahrungen machen lassen... Aber immer bereit sein, wenn Rat oder Hilfe gebraucht wird!
subsi75 am 30. Juni 2009 10:36 genauso stell ich mir das auch vor, deshalb versuche ich auch nur mit Ihm zureden um ihm kleine Hilfestellungen zu geben..
MikeFFM am 30. Juni 2009 10:39 Naja, mein Sohn ist inzwischen 25. Aber meiner Ansicht nach gibt sein Werdegang uns recht und Rat und Hilfe sucht er manchmal immer noch bei seinem ollen Babba...
auf jedenfall der falsche weg ist nur hausarest grundsätzlich alles und jenes verbieten und null verständnis zeigen oder keine aufklärung ect.
subsi75 am 30. Juni 2009 10:33 ..Das gebe ich gar nicht, versuche eigentlich immer mit Ihm die Probleme zu besprechen und gebe Ihm dann ein paar Std. Zeit darüber nachzudenken..

Mit gesundem Menschenverstand, Gelassenheit und Vertrauen. Wir waren sehr tolerant aber die gesteckten Regeln mussten eingehalten werden. Und jetzt im nachhinein finden unsere Töchter, dass wir es super mit ihnen gemacht haben in dieser Zeit.
egal, um was es geht: erstmal tief durchatmen, bevor man was sagt ;)
und je dicker es kommt, umso cooler sollte man sein. nie vergessen, dass auch ein teenie, der grad riesenbockmist gebaut hat, in erster linie hilfe braucht.
meine sind jetzt 25 und 27. ich bin zufrieden mit meiner arbeit ;-)

Ganz mild und charmant: Bloß nicht krötig und böse sein. Und Vergangenheits-Rückschau hilft gar nicht. Heute ist alles ganz anders! Charmant sein - nicht garstig sein. Alles mit Liebe und Verständnis! Sprechen, sprechen - nie Türen knallen!

Das war eine sehr interessante Zeit meiner drei Kinder. Habe es aber toleriert und bin damit gut gefahren.
uhh. meine beiden kinder sind auch grade mitten in der pubertät. ich denke es ist das beste wenn man ihnen vertrauen gibt und sie auch ihre grenzen testen lässt. wenn es zu weit geht, muss man aber auch kosequenzen zeigen. LG
Meine Tochter ist 14 und findet alles uncool und ätzend. Sie setzt sich auf die Couch, legt die Füße auf den Tisch und sagt mir frech ins Gesicht, ich hätte ihr garnichts mehr zu sagen. Da fühlt man sich super und denkt: Mist, da war die Erziehung wohl doch zu locker.
Aber irgendwann will sie neue Klamotten, ich soll mit ihr zum Friseur, sie will Geld fürs Kino etc. Dann muß sie sich erstmal wieder gut benehmen sonst läuft da garnichts. Wenn ihre Klamotten überall rumliegen, werf ich sie einfach vor ihre Zimmertür. Ich sagt ihr immer: Hoffentlich bekommst du auch mal Kinder, die sich genauso verhalten. Dann ist sie ermal ruhig. Klar ist man oft ziemlich sauer, ich lenk mich dann ab und geh mit dem Hund spazieren. Aber Pupertät ist ätzend. Sie bekam auch schonmal 4 Wochen Computerverbot. Da war sie furchtbar nett und wieder "normal".
Meine Kinder haben die Pubertät bereits hinter sich, daher will ich Dir meinen Ratschlag nicht vorenthalten :-): Ich habe es immer für wichtig gehalten, die Probleme der Kinder in dieser Zeit auch ernst zu nehmen. Z.B. die erste grosse Liebe. Man neigt dazu, wie unsere Eltern es oft machten, zu sagen, "ihr wisst doch noch garnicht, was Liebe ist". Naja, natürlich wissen unsere Kinder, was Liebe ist aber "diese" Liebe lernen sie gerade kennen. Es hilft, wenn wir Verständnis aufbringen und das hilft nicht nur unseren Kindern, sondern auch uns, weil wir stressfreier mit unseren Kindern leben können. Manchmal hilft alles nichts und man muss mal durchgreifen. Aber grundsätzlich habe mich in der Pubertäts-Zeit meiner Kinder bemüht, Verständnis für sie aufzubringen und hin und wieder mal versucht mich zu erinnern: "Wie war das damals noch, bei mir?" Ich habe das Gefühl, das "wir" diese Zeit gut überstanden haben.
..früher kam immer der Satz, warte ab wenn Du mal Kinder hast..:::)))
Das ist völlig falsch!
Warum? Hast du soviel Mist gemacht?