Frage von robi187, 174

Wie geht es mit der EU weiter, was kommt ein Anfang vom Ende?

ich hörte das ander länder auch überlegen? was dann?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von soissesPDF, 13

Jau, der Anfang vom Ende einer politischen Union ist eingeläutet.
Europa wird sich auf das besinnen was es ist, den EWR https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Wirtschaftsraum
Dafür braucht es die EU nicht.

Besser ist das.
Rules Britania!
Glückwunsch.

Kommentar von robi187 ,

ch, und norwegen schaffen es auch gut?

wir brauche kein ttip? sonder bürgernähe?

Antwort
von FragendesWeb, 49

Hallo robi!

Im Zuge der Gedanken, die sich um den Verbleib Großbritanniens in der EU drehten, wurde häufiger von Politischer und Wirtschaftlicher Seite die Befürchtung geäußert, daß auch andere EU-Staaten diesem Beispiel folgen könnten.

Das ist nicht von der Hand zu weisen.
Aber auch nichts, was man dramatisieren muß.


Denn, wie in Deinem Privatleben auch, kannst Du dir ja immer überlegen, ob Du Dinge so weiterführen willst, wie bisher, oder Dich bestimmten Zwängen entledigen willst.
Beispiel:
Mietverhältnis, Arbeitsverhältnis, Beziehung, Bankkonto bei Bank xyz, Und ohen verträge: Lieblingssupermarkt, Lieblingskneipe

Wobei man auch immer zwischen EU und Euro-Raum unterscheiden muß.

Staaten, die diese Überlegungen in den nächsten Jahren haben könnten sind z.B. aufgrund der immer noch anhaltenden Finanzprobleme Portugal, Griechenland, Spanien (ziemlich Unwahrscheinlich).

Aufgrund aktuell in der Flüchtlingskrise abweichender Meinung: Ungarn

Aufgrund der aktuellen Politik: Polen

Aber man wird immer zu Erwartende Vor- und Nachteile Abwägen, so, daß ich auch nicht wirklich glaube, daß so etwas bei den genannten Staaten durchgeführt wird.
Man darf ja nicht vergessen, daß auch Gelder aus der EU-Gemeinschaft in viele Staaten hineintransferiert werden. Somit könnte alleine dadurch ein großer Wirtschaftlicher Nutzen bestehen.
Polenund Ungarn sind zum Beispiel nicht allzulange in der EU, warum sollten sie nach so kurzer Zeit wieder austreten? - Wäre ein wenig schizophren.

Ich hoffe Dir ein paar Denkansätze gegeben zu haben
Gruß, F.W.

Kommentar von robi187 ,

neiderlande, belgien, dänemark, schweden,....?

und wieso dürfen die eine ein drama machen und ander nicht mal fragen ob wirschaft alles ist?

Antwort
von rotesand, 26

Hallo!

Meine Ansicht: Es hat weniger mit "britischem Kleinmut" oder damit zu tun, dass die Engländer arrogante Europagegner und Eigenbrötler seien, sondern viel mehr damit, dass die EU ihre eigentliche Tätigkeit - eine Freihandelszone zu sein - weit, weit überschritten hat. 

Man hat der EU durch den "Brexit" definitiv einen Denkzettel verpasst & das meiner Meinung nach auch zu Recht --------> würden andere Staaten Volksabstimmungen darüber einführen, würde die EU bald ganz einfallen. Das gilt ggf. auch für Deutschland. 

Ich oute mich als EU-Skeptiker.. habe schon zur Berufsschule mal 'ne Diskussion geführt mit einem Lehrer, in der ich die EU als unhandlichen, schwerfälligen Bürokratieklotz bezeichnet habe, der an seiner eigenen Masse zu ersticken droht.. das war 2009 oder 2010. 

Dass es so kommt, war bezogen auf England eigentlich voraussehbar. Die EU hat jahrelang an den Bürgern vorbei konzipiert & ihren eigentlichen Zweck der ursprünglichen EGKS/Montan-Union bzw. EWG - eine Handelszone zur Import- und Exportregelung zu sein - vernachlässigt, dafür aber sinnfreie Gesetze, Regelungen und Beschlüsse verabschiedet, die den EU Bürgern das Leben eigentlich mehr erschwert haben bzw. die Lebenshaltungskosten erhöhten wie auch den bürokratischen Aufwand. Die Selbstbestimmung der Mitgliedsstaaten wurde immer weiter reduziert, d.h. die Staaten werden aus Brüssel ferngelenkt, was auch die nationale Politik stark beeinflusst.

Damit hat sich die EU immer mehr Ungnade beschert & dafür von den Engländern die Quittung erhalten. Es war absehbar. Und wenn es nicht England gewesen wäre, dann ein anderer Staat, der eine Abstimmung eingeführt hätte!

Im Grunde sollten sich die Damen und Herren in Brüssel jetzt mal ganz viele Gedanken machen & sich fragen, ob man bei der EU in Sachen Bürokratie und Politik/Gängelung nicht doch zu viele "Ambitionen" hatte bzw. ob man den Bürgern und Mitgliedsstaaten der EU nicht doch zu viel zugemutet hat. Genau das sollten sie tun, anstelle die Schuld überall sonst wo zu suchen und einen auf traurig zu machen. 

Niemand anders außer der EU selbst durch ihr Verhalten hat den "Brexit" verschuldet. Meine Meinung.

Kommentar von robi187 ,

bei den diäten und pensionen und spesen kann man vorn denen auch mehr erwarten? ist wirklich ein ......kopf?

es ist schade was die aus der guten idee der eu gemacht haben?

Antwort
von quantthomas, 31

Na ja! Zuerst sollten wir einen Blick auf Großbritannien werfen, wie es dort weitergeht. 

Der Premierminister Cameron tritt zurück und wir hoffen doch stark, daß Boris Johnson das Ruder übernimmt das Land in das goldene Zeitalter führt. 

Wir Europäer sollten echt Dankbar sein für den seltenen Einblick, wie gerade Geschichte gemacht wird.

Der Sieger der Abstimmung, B.Johnson wird uns allen zeigen, wie reibungslos es ohne EU flutscht ^^. 

Kommentar von clemensw ,

Seltsame Definition: "flutschen" = "gnadenlos gegen die Wand fahren".

Kommentar von quantthomas ,

Stimmt! So könnte man es auch formulieren. 

Antwort
von Freytags, 90

Also man muss dazu sagen, dass die anderen Länder nicht überlegen, sondern sich das einige Parteien oder Politiker in der Ländern wünschen. Nicht jedes Land kann aber einfach so einen Volksentscheid durchführen, der dann auch bindend ist.

Ich glaube nicht, dass das ein Ende der EU bedeutet.

Antwort
von clemensw, 27

Meine persönliche Meinung: Die Briten haben sich mit dem Referendum MÄCHTIG ins Knie geschossen.

Die Druckerschwärze auf dem Endergebnis ist noch nicht einmal trocken, da müssen die Brexiteers schon zugeben, daß eines ihrer größten Versprechen (350 Mio für den NHS! Jede Woche!!) eine Lüge war:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/nigel-farage-distanziert-sich-nach-bre...

Bis ein Referendum in anderen Staaten durchgeführt werden kann, dürften die wirtschaftlichen Folgen für GB bereits so gravierend sein, daß nur komplette Vollidi*ten und Rechtspopulisten aus der EU austreten wollen.

Und davon gibt es zwar genügend, aber sie sind nicht die Mehrheit.

Kommentar von robi187 ,

norwegen und ch sehe ich nicht als (dein ausdruck) an

Kommentar von clemensw ,

Ich auch nicht - aber bitte lies dich mal GENAU ein, was die "Norwegen-Lösung" ist:

- Die Norweger zahlen für den Zugang zum EU-Binnenmarkt jährlich 1,8 Mrd. € Kohäsionsbeitrag

Die EU wird den Briten also sicher nicht diesen Zugang "für lau" geben.

Hochgerechnet auf das BIP von UK würde ein vergleichbarer Kohäsionsbeitrag bei etwa 9 Mrd. € liegen.

(Anmerkung: Im Moment zahlt UK "netto" knapp 6 Mrd. €)

- Beide Länder sind verpflichtet, das aquis communautaire (d.h. alle EU-Rechtsnormen!) zu übernehmen

Auch hier wieder: Ich glaube nicht, daß die Engländer eine "Sonderlocke" bekommen.

Kurz: Die "Norwegen-Lösung" bedeutet für UK, daß sie MEHR zahlen, ALLE Rechtsnormen der EU behalten und jedwedes Mitsprachrecht VERLIEREN.

Die Alternative wäre es, den freien Zugang zum EU-Binnenmarkt zu verlieren und die Wirtschaft komplett gegen die Wand zu fahren. Also auch keine gute Lösung.

Sobald diese Nachteile offensichtlich werden, muß man wirklich ein (mein Ausdruck) sein, um für einen Ausstieg zu stimmen.

Antwort
von thefreack03, 103

Die UK sind die einzigen die jetzt am Arsch sind, der EU wird es weiterhin gut gehen.

Kommentar von unintelligente ,

Hahahaha XDDD der war gut. Guck weiter deine ARD und ZDF Propaganda!!

Kommentar von thefreack03 ,

Verstehe die Aussage nicht ganz, aber freut mich das ich dich amüsieren konnte :)

Kommentar von unintelligente ,

Kannst du auch nicht verstehen ;)

Kommentar von Fragenwacht ,

Die Frage ist nicht, ob es jemand verstehen kann, sondern viel eher ob du es erklären kannst.

Kommentar von kingbongo ,

@unintelligente: Na dann erkläre uns es doch mal und was die ARD und ZDF jetzt damit zu tun hat?

Kommentar von Fragenwacht ,

Okay und welche Begründungen kannst du liefern, dass die EU jetzt große Probleme durch den Austritt haben wird?

Kommentar von SaltyCat ,

Unintelligente.. schade dass bei dir der Name Programm ist... 

Es braucht keine ard-propaganda, um zu sehen dass es uns in Europa besser geht als den Menschen in Asien und afrika, dass wir ein humaneres arbeits- und sozialsystem haben als z.b. die Amerikaner etc.

Aber wenn du trotz allem der Meinung bist, es gehe dir hier nicht gut genug, dann nimm doch bitte dein Glück in die Hand - tschüss...

Kommentar von unintelligente ,

So weit kommts noch! Kleines Schlafschäfchen....und by the way, dafür müssen wir Mitglied der EU! sein??

Kommentar von Kunfilum ,

Wenn jeder sein eigenes Ding macht ,hätten wir keine einheitlichen Regeln

Kommentar von SaltyCat ,

Definitiv ja. Was bleibt denn noch übrig von unserem wirtschaftlich-ökonomischen Wohlstand, wenn der grenz- und zollfreie Handel wegfällt? Ich habe schon oft Ware in Länder außerhalb der EU verbracht und verzollt. Glaube mir, dann ist es vorbei mit den pünktlichen, planbaren anlieferungen, die Industrie und Handel am laufen halten. Heute ist z.b. bekannt, dass der Lkw mit den Orangen aus Spanien pünktlich zwischen 02:00 und 04:00 im Zentrallager ankommt, und um 8:00 bei ladenöffnung ist das Regal voll [Ablauf absichtlich stark vereinfacht dargestellt]

Haben wir jedoch wieder ~40 zollgrenzen in europa, dann heisst es "sorry, der Lkw wurde im spanischen Zoll aufgehalten - wir rechnen übermorgen wieder mit neuer ware."

Kommentar von clemensw ,

Na ja, die Wirtschaft einiger EU-Länder wird auch deutlichen Schaden nehmen, aber die Briten sind jetzt echt im A....

Antwort
von kenibora, 42

Bis heute ging es überall weiter, egal wie. Weltuntergang ist es keiner. Jammer der Industrie/Wirtschaft und Politik auf hohem Niveau!

Antwort
von Fragenwacht, 51

Anfang vom Ende? Ernsthaft?

Antwort
von InkontinenzTV, 60

Also der EU wird es jetzt erstmal ganz gut gehen aber ich persönlich wünsche mir einen zerfall der EU.

Sie kennen die Antwort?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten