Frage von dieangeklagte, 11

wie geht die Richterin vor wenn sie merkt das der angeklagte psychisch labil ist und eine kleine Straftat begangen hat?

''kleine Straftat'' soll stehen für Warenbetrug im Privatkauf von 45 euro.

Antwort
von Akka2323, 9

Auch psychisch labile dürfen keine Straftaten begehen, wenn sie nicht dauerhaft in der Psychiatrie landen wollen.  

Antwort
von dresanne, 7

Du musst davon ausgehen, dass es dem Betrogenen vollkommen egal ist, wie Dein seelischer Zustand ist. Und genauso sieht es auch das Gericht.

Antwort
von Panazee, 10

Solange er nicht so labil ist, dass er zum Zeitpunkt der Tat nur eingeschränkt schuldfähig war, ändert das gar nichts. Beweisen muss man die eingeschränkte Schuldfähigkeit vor Gericht durch Gutachten von Psychiatern.


Antwort
von RobertLiebling, 4

Trifft § 20 StGB auf Dich zu?

Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften
seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder
wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit
unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu
handeln.

Antwort
von mondfaenger, 11

Die Richterin hat über die Straftat zu urteilen. Hierbei spielt der gesundheitliche Zustand des Angeklagten keine Rolle.

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