Frage von Lunax00, 176

Wie gehen Psychologen mit svv um?

Also meine Mutter möchte, dass ich ( 17 ) zu einem Psychologen gehe weil ich mich ritze. Jetzt ist meine Frage was der dann macht und wie sowas abläuft. Hilft es wirklich beim aufhören? Vielleicht hat ja schon mal jemand solche Erfahrung gemacht und kann mir weiterhelfen. Vielen Dank schon mal

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Buddhishi, Community-Experte für Psychologe & Psychologie, 131

Hallo Lunax00,

das ist eine sehr gute Idee von Deiner Mutter :-)

Der Ablauf ist denkbar einfach: Termin (tel.) ausmachen. Die ersten 5 Std. sind Probestunden, erst danach entscheidet Ihr gemeinsam, ob weitere Therapiestunden stattfinden soll. Der Therapeut schickt einen Antrag an die Krankenversicherung und nach deren (quasi automatischer) Bewilligung (Kurzzeit=25, Langzeit-Therapie=50 Std.) geht es weiter.

In meist 45 minütigen Sitzungen besprecht Ihr Dein Problem. Da tut nichts weh und Du wirst durch die Therapie 'geführt'. Kannst also nichts falschmachen, außer etwas zu verschweigen, denn dann kann ein Therapeut nicht gut helfen.

Da über das Ritzen Streß, Frust, Ängste etc. abgebaut werden, sucht Ihr nach alternativen Verhaltensweisen statt dieser selbstverletzenden. Die wirst Du dann im Alltag ausprobieren und JA, es hilft wirklich!

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

Kommentar von Buddhishi ,

Vielen Dank für den Stern und alles Gute :)

Antwort
von musikmensch7, 95

Der Psychologe hilft dir auch bei dem, was dahinter steckt. Also er versucht zusammen mit dir am Problem arbeiten. Es kann natürlich unheimlicu befreiend sein. Du musst nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, wenn du dort bist. Die Chemie zwischen euch beiden muss auch stimmen, das ist nicht immer so. Ist aber auch ganz normal und nicht schlimm wenn es nicht so ist! Dafür sind die 5 Probesitzungen da. Bitte auch dir einen anderen Psychologen wenn du merkst, das sich da kein gutes Verhältnis aufbauen kann. Desweiteren ist es wichtig ehrlich zu sein, denn nur dann bist du ehrlich zu dir selbst. Und nur dann kann dir auch geholfen werden. Aber geh das ganze langsam an, du hast Zeit gebraucht um da rein zu rutschen (davon gehe ich jetzt mal aus) also darfst du dir auch die nötige Zeit nehmen, um da wieder raus zu kommen.

Antwort
von zauberfee98, 92

Naja es wird eher um die Hintergründe gehen . Also wie deine Vergangenheit war und wie dein Soziales Umfeld aufgebaut ist. aber das kommt auch auf die Therapieform an. Das ritzen an sich wird nicht wirklich behandeln , das musst du selbst machen . ABER wie gesagt in manchen Therapieformen erstellt man auch " notfallkoffer" etc. damit du deinen Ritzdruck besser kompensieren kannst.

Antwort
von littlecrazydrea, 101

Es kann helfen. Ich habe mich über 2 Jahre selbst verletzt. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir meine Psychologin nicht unbedingt geholfen hat. Wir haben nur geredet, aber es hat mir nicht so richtig geholfen. Das kann aber immer unterschiedlich sein! In einer Klinik gibt es schon höhere Chancen, dass es einem besser geht, also ich würde dir raten, erstmal ein paar mal zu einem Psychologen zu gehen und wenn es nicht hilft in eine Klinik.

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