Frage von guteantwort1993, 111

Wie gehe ich weiterhin mit Entwicklungsverzögerten Kind um von 5 Jahren?

Hallo, Mein Sohn ist 5 Jahre alt , an Silvester Wird er 6.und ist in allen Bereichen unter dem unterdurchschnittlichen Bereich . 60% des Tages sage ich Bitte lasse das bitte nicht so Bitte zieh dich bitte an . Er weiß alles aber stellt sich öfters auch krumm als Wüste er es nicht , er ist dazu noch reizoffenen aber sonst auch ein super kleiner Kerl .40% des Tages muss ich nichts sagen und wir haben uns gerne... Aber es fällt mir eben nicht leicht das anzunehmen und es zu verstehen das er verzögert ist , ist es weil ich noch so jung bin 22 oder komme ich damit evtl. Nicht klar !hmmm....Er hatt auch extreme Wutausbrüche und schreit und weint sehr viel , da frage ich mich wie er nächstes jahr in die schule soll. Es ist sehr anstrengend und fühle mich psychsich auch belastet . Habt ihr Erfahrungen mit solch Kinder, und wenn ich mich überfordert fühle was soll ich tun . Früher mit 3 Jahren War es so schlimm das ich eine Vorstellung beim Pflegedienst hatte aber ich konnte es einfach nicht , es ist trotzdem mein Kind aber diese Belastungen machen mir auch Schwierigkeiten im bezug auf Ausbildung suchen und machen oder auch arbeiten. Ich habe eine Familienhilfe die mir anfangs Nicht geglaubt hat und das ist ja auch klar weil wenn man mit einem Kind Zuhause spielt gibt es keine reize oder Wutausbrüche :) Bei einer Psychologin waren wir auch sie wollte aber konnte wegen alter bedingt nicht adhs diagnostizieren , aber eigentlich geht das ab 5. Nun haben wir heilpädagogische Hilfe , dass Problem ist das ich in die Zukunft denke und mich immer frage ob ich das wirklich alles schaffe oder ob es nicht jemand gäbe der ihn besser mit dieser Eigenschaft erziehen könnte aber dann denke ich mir auch wenn ich und die Erzieher im Kindergarten öfters an ihre Grenzen kommen wie soll da eine Familie klar kommen damit ohne das sie ihn Sch....... evtl würden. .. Es gibt hier bei uns ein heim für schwer erziehbare und auch eine Schule gleich dazu oder mit ganz Tages Betreuung, wie fände ihr das , ich kenne die Leute dort auch ein wenig und fände es ganicht so schlecht.... Manchmal bin ich in einem Riesen Loch und kann nicht gut drauf sein nicht zuhören nicht aufstehen nicht putzen nicht kochen nicht waschenken und nicht spielen erst nach einem Tag wieder oder gegen abends geht es mir meist besser. .. Das Mutter Kind Verhältnis hat sich erst seit 1 bis 2 Monaten aufgebaut aber das auch nur ein wenig und das macht mich schon öfters traurig , da er kein Körper Kontakt sucht außer wenn wir zuhören sollen klatscht er mit der Hand iwo an unseren Körper 2 mal und wir sagen er soll ums ansprechen aber das fällt ihm schwer. ..

Vielen Dank um Rat , und nimmt mich bitte ernst denn es ist mir wichtig !

Danke....

Antwort
von Rosalielife, 34

Dein Kind braucht ebenso Hilfe wie du selbst. Er hat eine Behinderung, zeigt autistische Züge und kommt mit den Umwelteinflüssen nicht klar, reagiert mit Schreien und wut, weil er es anders nicht zeigen kann.

Ein Förderzentrum für auffällige Kinder sollte ihn testen und dir sagen, ob dein Sohn hier am richtigen Platz ist. Du hast bereits heilpädagogische Hilfe. Sprich mit diesen Menschen, arbeitet ein Programm aus, wie du mit deinem kleinen umgehen solltest, wenn er nicht zugänglich ist.

Ein "normaler" Kindergarten fängt einiges auf, aber nicht alles ist machbar und leistbar. Dein sohn braucht eine Atmosphäre des angenommenseins, wo er sich entfalten kann und nicht ausgegrenzt wird. Wie ist es mit einem heilpädagogischen Kindergarten oder einem integrativen?

Du willst ja, dass dein Kleiner gut leben kann und du damit auch. du musst ihn annehmen lernen, bist auf einem guten Weg. Er ist wie alle anderen Kinder liebenswert und steckt voller entwicklungsmöglichkeiten, er ist aber am falschen Ort dafür.

er braucht eine Kleingruppe, ausgebildete Heilerziehungspfleger, die Psychologin vor Ort und du eine Elternberatung und den Treff mit anderen eltern, deren Kind auch ein besonderes ist.

gib nicht auf, es bedeutet Kampf, wenn du verlangst, dass er einen anderen Platz bekommen soll. am besten wäre eine Einrichtung mit schulvorbereitendem Teil und der Grundschule am selben standort. Dann könnte er noch ein Jahr im kindergarten bleiben und später eingeschult werden.

Zu deiner Entlastung gibt es Mutter Kind Kuren, aber auch die Möglichkeit der Kurzzeitpflege, dass du ihn einige Wochen in einem guten Heim abgibst( z.B. der Lebenshilfe, oder helfende Hände...) und dich selbst erholen kannst.

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Wie kommst du darauf, festzustellen dass der Junge behindert oder autistisch ist? Wollen wir vielleicht noch das ADHS Schublädchen öffnen?

Antwort
von Volkerfant, 14

Solche KInder haben wir auch im Kindergarten.

Zuerst ist es einmal ein Schock, wenn du von den Erzieherinnen erfahren hast, dass dein Kind entwicklungsverzögert ist. Du solltest es aber dennoch akzeptieren und die Hilfen, die man dir anbietet, annnehmen. Ausserdem bist du nicht allein, es gibt viele Kinder, die entwicklungsverzögert sind, es muss auch nicht gleich heißen, dass dein Kind ADS oder ADHS hat.

Es gibt eine große Anzahl an Förderungen und Maßnahmen, die deinem Kind helfen und es weiterbringen. Die solltest du alle annehmen: z.B. Logopädie, Intensive Sprachförerung, Singen-Bewegen-Sprechen, Ergotherapie, Interdisziplinäre Frühförderung.... Manche werden in den Kindergärten selbst angeboten, für andere muss man in eine spezielle Einrichtung fahren.

Spreche auf jeden Fall die Erzieherinnen im Kindergarten darauf an.

Ich würde dein Kind nächstes Jahr nicht einschulen, sondern einen Antrag auf Rückstellung stellen und unbedingt darauf verharren, so hast du wieder ein Jahr gewonnen, wo dein Kind gefördert werden Kann. Es gibt statt dem 1. Schuljahr die Möglichkeit der Grundschulförderklasse oder ein weiteres Kindergartenjahr mit allen Förderungen weiterhin.

Ich finde es toll, dass du trotz allem festgestellt hast, dass du ein tolles Kind hast und es lieb hast und zu ihm stehst. Zu allen Förderungen im Kindergarten braucht es zu Hause Liebe, Geborgenheit, Verständnis, Kuscheleinheiten.... vielleicht manchmal auch etwas mehr Konsequenz von deiner Seite ;)

Antwort
von Aleqasina, 43

Bitte lasse dein Kind in einer Fachklinik für Kinderpsychatrie auf Autismus untersuchen.

Wenn er Autist ist, dann könnte ihr bestimmte Techniken im Umgang miteinander und in der Alltagsbewältigung lernen. Es wäre aber auch wichtig zu wissen, wenn es etwas Anderes ist als Autismus (Ausschlussdiagnose) damit ihr nach anderen Lösungen suchen könnt.

Wenn Autismus oder ADHS vorliegt, kann es sein, dass es sich bei seinen "Wutausbrüchen" um "meldowns" bei sogenannten "sensorischen overloads" handelt. Dazu passt seine Reizoffenheit.

Achte vorläufig auf eine möglichst stressfreie Umgebung mit wenigen Außenreizen. Auch helles Licht, schrille Geräusche, unerwartete Berührungen usw. können Stressfaktoren sein. Wenn du mit ihm in eine ihm unbekannte Umgebung gehst, bereite ihn darauf vor, was ihn dort erwartet. Erspare im, so weit es geht, Überraschungen.
Vielleicht helfen ihm strenge, stereotype Routinen im Tagesablauf.

Gönne ihm Rückzugsmöglichzkeiten, z. B. ein kleines Zelt im Kinderzimmer, in das er sich verkrümeln kann.

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Ich verstehe nicht, wie man diese Modediagnosen wie Autismus oder ADHS noch forcieren kann, indem man empfiehlt sein Kind darauf hin untersuchen zu lassen? Ich glaube, die Mutter hat ein völlig gesundes Kind. Viele solcher "Probleme" passieren, weil Eltern sich nicht mit ihrer Rolle als Wegweiser für das Kind auseinandersetzen. Und für diese viel wahrscheinlichere Hypothese soll also das Kind als ADHSler oder Asperger eingestuft werden?

Kommentar von Aleqasina ,

Autismus ist keine Modediagnose.

Es gibt viele Autisten, die nicht diagnostiziert wurden und deshalb keine auf ihre Wesensart angepasste Unterstützung erhalten und keine entsprechenden Lebensstategien erlernen können. Die Biographien von zu spät diagnostizierten Autisten sind voll von solchen Beispielen.

Ich habe auch ganz bewusst von einer Diagnose in einer Fachklinik geschrieben. Nicht jeder Psychologe an der Ecke hat dafür die fachliche Kompetenz.

Ich habe auch ganz bewusst eine mögliche Ausschlussdiagnose ins Spiel gebracht. Es ist eben auch wichtig es zu wissen, wenn Autismus nicht die Ursache für das Verhalten des Kindes ist.

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Es kann ebensogut Hochsensibilität vorliegen. Dennoch würde ich davon abraten das Kind daraufhin zu testen.

Kommentar von Aleqasina ,

Warum abraten? Lieber ahnungslos bleiben und mit dem Problem nicht umgehen können?

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Nein, ich würde erst mal die konventionellen Methoden vorschlagen, bevor es ins Spezielle geht. Wir kennen die Familie doch gar nicht und lesen nur das subjektive Szenario der Mutter.

Kommentar von guteantwort1993 ,

Ich finde es gut was sie oder er antwortet  den es könnte sein ohje solch eine Antwort  habe ich erwartet  , heutzutage  liegt nunmehr nicht  alles an den Eltern vorallem hat sein Vater ellepsie und War im behinderte  Kindergarten  das könnte  schon stimmen . Ich Danke dir herzlich für das das du / sie die frage ernst genommen  haben ...Vielen dank

Kommentar von Aleqasina ,

Epilepsie ist eine bekannte Komorbität im Zusammenhang mit Autismus. Wobei es eben auch sein kann, dass jemand in der Verwandtschaft Auffälligkeiten haben kann, die auf eine genetische Veranlagung für das autistische Spektrum und vergleichbare Phänomene hindeuten.

Antwort
von Flimmervielfalt, 41

Er braucht ne klare Struktur. Was mir direkt auffällt, ist, dass Du ihn bittest. Kinder benötigen aber in dem Alter und unter den Umständen keine Bitte und auch keine Anfragen. Die klare Ansage ist immer wichtig. Und das Verdeutlichen, wer eigentlich der Erwachsene ist. Das heisst im Klartext "Jetzt ist Zeit dein Zimmer aufzuräumen." Oder "Ich möchte, dass du Dich jetzt anziehst."

Kommentar von guteantwort1993 ,

Ja klar das weiß ich nur das Problem  ist wenn du es ihm so sagst  lacht er dich sozusagen aus es interessiert  ihn nicht es muss immer erst geschriEhen oder 5 mal gesagt werden ... und vorallem sagt er immer was bekomme ich dann Es ist einfach voll nicht leicht ....

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Nein, geschrien werden "muss" NIE. Das braucht wirklich KEIN Kind. òó Das negative Verhalten von ihm braucht Konsequenzen. Und passende. Auf keinen Fall so nen Blödsinn wie Fernsehverbot.

Antwort
von jimpo, 25

Bitte sagen hilft nicht viel. Einem 6 jährigen Kind kann man Sagen , jetzt ist Schluß. Du darfst auch einwenig konsequenter sein. Das schadet Deinem Kind nicht denn, sonst tanzt er Dir eines Tages auf dem Kopf und macht was er will.

Antwort
von SuMe3016, 16

Du hast für deine anderen, ähnlichen Fragen ja schon gute und ähnliche Antworten bekommen.
Dabei fällt auf, dass auch du unter psychischen Problemen leidest und in deiner Beziehung auch nicht gerade alles super läuft.
Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen, um ein gesundes Kind großzuziehen. Man merkt, dass du überfordert bist.
Das Stichwort ist: Hilfe suchen. Für dich UND dein Kind.
Außerdem: Reize mindern. Konsequenz üben. Das heißt aber nicht bitten oder schreien.
So zumindest die Kurzfassung.

Antwort
von Sporadic, 37

Vielleicht musst du nur etwas finden was ihm sehr viel Spaß macht, probiers mal mit Lego, da kann er seiner Fantasie freien lauf lassen etc. , du hast ruhe und er konzentriert sich mal nur auf eine Sache. Vielleicht noch nen Hörspiel der 3Fragezeichen dazu und alles is perfekt. Und bitte setz dein Kind nicht den ganzen Tag vor den Fernseher!

Außerdem versucht er nur seine Grenzen zu testen.

Kommentar von guteantwort1993 ,

Hmmm die frage wurde nicht verstanden oder ? Ein kind wo reizoffenen ist interessiert  sich LEIDER nicht so auf geduldige Dinge hehe ... Aber danke trotzdem  ;)

Kommentar von Sporadic ,

probier es aus, alleine im Zimmer mit seinen legos und nur der fantasie ;)

Antwort
von kokomi, 32

wie wäre es, wenn du in psych. betreuung gehst, denn das verhalten eines kleinen kindes steht und fällt mit dem verhalten der mutter, aber bis dann, keinen fernseher laufen lassen, kauf entspannungs-cd, mach sie leise, aber nur, wenn er unausgeglichen ist, er muss sich dazu nicht hinsetzen, sprich leise mit ihm, schaff eine gemütliche athmosphäre, z.b. viele kissen, lies ihm vor - leise, keine wünsche an ihn in befehlsform usw. 

Antwort
von MissAnonym1994, 36

Ich bin gelernte Erziehern, und kann dir nur raten das du Dir professionelle Hilfe suchen sollst, die deinen Sohn fördern und sein Verhalten mindern.

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Das ist ja sehr seriös...wir kennen ja die Ursachen nicht...vielleicht liegt es gar nicht am Kind; )

Kommentar von MissAnonym1994 ,

Durch dem das Sie sich hoffentlich Hilfe sucht - wird doch die Ursache rausgefunden, ob dass jetzt am Kind selbst liegt oder an was anderem.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten