Wie gehe ich mit den Trotzanfällen des Nachbarsohns um?

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12 Antworten

Du brauchst Dich nicht beim Ordnungsamt erkundigen wegen der Ruhezeiten denn hier liegen ganz schlicht Störungen des Hausfriedens durch die Eltern des Kindes vor und die haben mit den Ruhezeiten nicht das Mindeste zu tun.

Du teilst also Deinem Vermieter mit wie die Sachlage bisher ist. In diesem Schreiben erklärst Du dass Du in Zukunft Protokoll über die Störungen führen wirst. Du bittest dass er sich die Schäden an der Wohnungstür ansieht und für Abhilfe sorgt. 

An den Mitbewohner würde ich mich gar nicht wenden. Ich würde nur noch freundlich grüßen und sie ansonsten ignorieren. 

Dann steigst Du eben über das Kind. Und dann brüllt das Kind eben wie am Spieß Aua. Es hat vor Deiner Wohnungstür schlicht Nichts verloren. 

Lade Besuch zu Dir ein. Bestenfalls dann wenn Du damit rechnen kannst dass der Junge vor Deiner Tür liegt. Schon hast Du Zeugen. Die machen ein Protokoll, versehen es mit Datum und Uhrzeit des Erlebten. Kopie bekommst Du.

Und wenn morgens um 5:00 Uhr gegen die Tür geschlagen wird über längere Zeit rufst Du die Polizei an und bittest sie die Lärmbelästigung und Sachbeschädigung bitte abzustellen. 

Fertig.

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Über meine Nachbarn könnte ich auch manche Geschichte schreiben die außerhalb gesunder Phantasie die Realität wieder spiegelt. Bei mir sind es jene denen der Deutsche Pass geschenkt wurde. Ich kann Dir da nur einen Rat geben: Halte Dich an in diesem unserem Staat geltende Gesetze wie beschrieben. 

Und abonniere Dir einen der kostenlosen Newsletter für Immobilienbesitzer. Da kannst Du dann regelmäßig nachlesen wie die Rechtslage tatsächlich ist. 

Nebenbei:

Ja. um ein einziges Kind zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft zu erziehen braucht es ein ganzes Dorf. 

Das Dorf ist in Deinem Fall nötig damit das Kind Grenzen kennen lernt, lernt dass es kein Recht hat Dich zu missbrauchen. Und seine Eltern kein Recht haben es auf diese abstruse Weise bei Dir austoben zu lassen.

Ach ja: Ob es nicht als Kindeswohlgefährdung zu betrachten ist wenn das so kleine Kind alleine die Treppe hoch- und runter geht? Wäre ja auch mal einen Gedanken wert,, womöglich eine Anfrage beim Jugendamt. Denn Was ist wenn es die Treppe herunter fällt? In dem Alter kann das noch schnell passieren.

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Hi,

so was habe ich ja noch nie gehört .... Beim Lesen fragt man sich, ob das alles wahr ist. Aber manche Sachen im Leben sind leider wahr ... ich wills Dir mal glauben.

Du solltest dich direkt mit den Eltern auseinandersetzten und ihnen Klipp und klar sagen: Wenn bei mir morgens um 5 Uhr geklingelt wird, werde ich das Ordnungsamt rufen (es klingelt ja der Vater und der ist erwachsen). Es gibt außerdem Ruhezeiten.

Ich würde mich ans Ordnungsamt wenden und an den Vermieter. Außerdem würde ich mal beim Jugendamt anrufen und dort das mal telefonisch erzählen und fragen, was man da machen kann.

Manche Leute haben sie echt nicht mehr alle und schieben dann ein Kind vor ihr eigenes beklopptes Verhalten.

Ich wünsche Euch alles Gute!

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Kommentar von Snatiline
11.02.2016, 11:40

Nein, der Vater klingelt nicht selbst, er hebt das Kind hoch, damit es klingeln kann.

Klar haben wir im Haus Ruhezeiten, aber für Kinderlärm gelten die meines Wissens nicht.

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Angenommen, es stellt sich hier wirklich alles so dar, wie es hier geschrieben wurde.

Zu 1. Wenn du aus der Wohnung musst, dann geh. Es ist überhaupt kein Problem, einfach über den Jungen drüber zu steigen. Achte dabei aber darauf, dass du ihm wirklich nicht wehtust. Ansonsten wird das garantiert mehr als nur Stress geben. An deiner Stelle würde ich versuchen, den Jungen zu ignorieren. Steig über ihn drüber, aber zeig ihm nicht, dass er dich aufregt. Solange du ihn nicht angehst, ist alles in Ordnung.
Liegt der Junge denn dann alleine vor deiner Wohnungstür oder ist eines der Elternteile dabei?

Zu 2. Schreib dir das auf. Schreib dir auf, was und wann. Und mach Fotos. Dass der Zwerg um 5.00 Uhr morgens klingelt, ist absolut nicht in Ordnung, antiautoritäre Erziehung hin oder her.
Der Vater direkt wird das unter Umständen auch nicht zahlen müssen, die Versicherung, die er für seinen Sohn hat, allerdings schon. Bei der Sachlage kann ich mir aber gut vorstellen, dass die sich das Geld bei ihm wiederholen. Was sagt denn der Vermieter zu der ganzen Sache? Geht das Spiel nur bei dir so, oder haben andere Nachbarn das Problem auch?

Klingt alles in allem nach einer recht verfahrenen Situation...

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Definitiv Vermieter informieren! Mache Fotos von dem Jungen, wie er vor deiner Tür ist und dokumentiere alles! Wenn du mit den "Eltern" nicht reden kannst, dann halt anders. Ich hätte dem Burschen geschnappt und nach unten vor seine Tür gesetzt!

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Kommentar von Snatiline
11.02.2016, 11:52

Da gibt's nur das Problem, dass mir der Junge zu schwer ist, sonst hätte ich ihn weggetragen.

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Besorg Dir so eine Tröte mit Druckluft, die wirklich lauten Dinger, die in Fußballstadien gern benutzt werden... und wenn Balg samt Papa das nächste Mal um 5 Uhr früh vor Deiner Tür stehen zwecks Sturmläuten, dann puste ihnen mal gründlich die Gehörgänge durch... (andere Nachbarn ggf. vorwarnen, damit die nicht aus den Betten fallen) ... müßte einen im Sinn des Wortes durchschlagenden Effekt haben... :)

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Kommentar von Snatiline
11.02.2016, 11:43

Ich weiß nicht, ob das nicht Körperletzung wäre...

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Ohje, mein Beileid. Den Eltern ist ja wohl nicht mehr zu helfen. Einen Rat habe ich leider nicht für dich. Vielleicht mal mit dem Vermieter sprechen? Hmmmm.... Oder klingel doch einfach mal nachts bei denen und tritt gegen die Tür. Vielleicht finden die das lustig? ,,Warten sie doch noch eine Stunde" finde ich auch genial, wenn man aus seiner eigenen Wohnung möchte und wegen des Kindes nicht kann. Vielleicht brauchen die Nachbarn psychologische Hilfe?


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Kommentar von Snatiline
11.02.2016, 11:38

Nein, ich mag mich nicht auf deren Niveau begeben.

Zum Stichwort psychologische Hilfe: Die Mutter des Jungen ist selbst studiere Psychologin. Kaum zu glauben, nicht wahr? Sie wurde aber im letzten Semester schwanger und ging gleich nach dem Examen in Elternzeit. Sprich, sie hat noch nie in diesem Beruf gearbeitet.

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zu Punkt 1 => über das Kind hinwegsteigen - OHNE Kommentar

zu Punkt 2 => die Eltern "haften" für ihre KInder und wenn sie so einen Unsinn "hochhalten des Kindes zum Klingeln" auch noch unterstützen - Polizei einschalten

Du kannst ja mal morgens um 5°° bei den Nachbarn klingeln - mal sehen was DIE davon halten

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Kommentar von Snatiline
11.02.2016, 11:53

Die Vorstellung finde ich lustig...aber meine Nachbarn sind um 5 Uhr ja ohnehin schon wach, weil der Kleine sie gegen 4.30 Uhr weckt...

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Einfach drüber steigen über das Kind und die Wohnung verlassen. Bezüglich des Klingels schriftlich per Einschreiben informieren, dass du Protokoll führen wirst bezüglich einer Info an den Vermieter.

Nebenbei bemerkt, ich bezweifle die Geschichte, solche unpädagogischen  Eltern kann es nicht geben



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Kommentar von Snatiline
11.02.2016, 11:35

Doch, es gibt solche Eltern. Wenn Du die Geschichte nicht glaubst, kannst Du gerne mal zu mir kommen und am WE bei mir übernachten.

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Alles was ausserhalb der Wohnung passiert, muss über Regeln definiert werden, da es von der Gemeinschaft genutztes Territorium ist. Das heißt der Osel darf nicht einfach von deiner Haustüre sitzen und schreien. Zumindest nicht dauernd oder regelmässig. Wenn die Eltern nicht einschreiten, würde ich den Vermieter ansprechen.

Wie gesagt, ich würde meinen, in einem Hausflur eines Mietshauses müssen Regeln eingehalten werden, auch was den Lärm betrifft. Da hilft auch nicht der Psychoknacks des Kindes und das Alter.

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Kommentar von Snatiline
11.02.2016, 11:42

In unserer Hausordnung steht: "Im Treppenhaus ist rund um die Uhr jeder unnötige Lärm zu vermeiden." Allerdings haben Kleinkinder ja keinen Ausschaltknopf.

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was manche eltern sich einbilden. ich würde erstmal mit den Tacheles reden, danach fängst du eine 14 tätige Protokoll schreiben. am besten jedes detail., danach ab zum vermieter. wenn es anders nicht geht. dann ruf die Polizei. das grenzt ja schon an Terror.

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Das Problem ist ja gar nicht das Kind, sondern die Eltern. Wenn mein Kind trotzt, dann habe ich es immer noch in der Hand, ob ich ihm die Tür öffne damit es zum Nachbarn gehen kann und bei der Klingel ist es ja auch der Vater, der dem Kind erst das Klingeln ermöglicht.

Deshalb würde ich mich beim Vermieter über die Eltern beschweren, gar nicht wirklich über das Kind. Das scheint ja nur "Werkzeug" zu sein.

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Zeig ihm wo der Hammer hängt

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