Frage von Aloha27, 53

Wie gehe ich mit dem Leid in der Welt um?

Hallo,
Ich habe mir eine Dokumentation im Fernsehen angeguckt, in der verschiedene Szenen von dem allgemeinen Leid in der ganzen Welt gezeigt wurden. Ich bin eine sehr sensible Person und das ganze ist mir nun ziemlich nahe getreten. Jetzt frage ich mich, wie ich mit dem Leid umgehen soll. Ich muss die ganze Zeit darüber nachdenken und fühle mich so hilflos. Was kann ich machen? Kann ich helfen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von comhb3mpqy, 18

Du kannst Geld spenden. Wenn Du nicht Dein Geld spenden möchtest, dann kannst Du auch, wenn Du z.b. noch zur Schule gehst, z.b. Kuchen verkaufen und das Geld dann spenden.

Antwort
von Pusteblume8146, 27

Ich glaube, wichtig ist, dass man sich bewusst macht, dass man nicht überall helfen KANN, selbst wenn man es wollte.

Die Welt ist so groß und du bist ein einziger Mensch. Man kann als einzelner Mensch keine Kriege beenden oder alle Armen vorm Hunger retten. Was man tun kann ist eben, in seinem Rahmen des Möglichen, etwas Gutes in die Welt zu setzen. Du kannst gut mit deinen Mitmenschen umgehen, evtl mal was spenden, mitfühlend sein (was du ja offenbar eh bist ;)). Damit leistest du auch einen positiven Beitrag.

Mir geht das auch öfter Mal nahe, deswegen schau ich solche Dokus auch nicht allzu oft. Man muss sich auch klar machen, dass zb in den Nachrichten nur über alles Schlechte berichtet wird. Da hilft es auch, wenn man daran denkt, dass Postitive Dinge einfach ausgelassen werden, weil sie nicht "Relevant" zu erwähnen sind. Dabei gibt es aber auch viel Liebe und schöne Dinge in der Welt. Auch Kleinigkeiten, zb wenn eine Mutter liebevoll mit ihrem Kind umgeht, wenn dich ein Mensch auf der Straße anlächelt, usw usw. Man muss es nur sehen.

Finde es aber toll, dass du so sensibel bist. Besser, als wenn Jemandem alles egal ist!

Kommentar von JTKirk2000 ,

Man selbst mag nur ein Mensch mit begrenzten Möglichkeiten sein, aber wenn viele Menschen so denken, fühlen und bestenfalls auch entsprechend ihren begrenzten Möglichkeiten handeln, kann durch dieses gemeinsame Handeln durchaus etwas Großes und Wunderbares möglich werden, wozu ein Mensch allein nicht in der Lage wäre. Aber es kann ausreichen, dass ein Mensch allein seine entsprechenden Möglichkeiten nicht umsetzt, damit alles andere, wie in einer Kettenreaktion versagt.

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Das stimmt schon. Ich habe damit auch nicht gemeint, dass sich Jeder zurücklehnen soll und sagen 'ich kann eh nichts tun'. Aber ich habe mich eher auf den kleineren Kreis bezogen, also das persönliche Umfeld. Es macht schon einen großen Unterschied, wie man sich in seinem Umfeld verhält und das ist auch schon positiv. Aber natürlich hast du Recht - wenn man sich zusammen schließt, umso besser.

Antwort
von newcomer, 27

man merkt es geht auf Weihnachten zu, jede zweiter Spot Aufruf zum Spenden. Die Spendenorganisationen wollen endlich wieder Kohle machen aber nur die sprich die Bedürftigen bekommen davon nichts ab

Kommentar von Aloha27 ,

Echt beschämend

Antwort
von Philipp59, 13

Hallo Aloha27,

wenn man sich die heutige Welt anschaut, dann hat man wirklich allen Grund, zu verzweifeln. Die Probleme und Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht, sind durchaus besorgniserregend und so wie es aussieht, scheinen die Menschen nicht in der Lage dazu sein, tiefgreifende Verbesserungen herbeizuführen.

Doch ganz so hoffnungslos, wie es im Moment aussieht, ist die Lage doch nicht! Warum? Weil es jemanden gibt, der mächtig genug ist, dem Treiben der Menschen ein Ende zu setzen und dafür zu sorgen, dass unsere schöne Erde nicht zerstört wird. Ich spreche vom Schöpfer und Eigentümer der Erde. Auch wenn die Menschen im allgemeinen Gott aus ihrem Bewusstsein weitgehend verdrängt haben und behaupten, Gott, wenn es ihn überhaupt gäbe, kümmere sich nicht um das, was hier auf Erden geschieht.

In seinem geschriebenen Wort, der Bibel, hat er uns jedoch mitteilen lassen, was er tun wird, um eine dauerhafte Lösung für sämtliche Probleme der Menschheit herbeizuführen. Ich möchte einmal nur kurz zwei Problembereiche herausgreifen: die Umweltverschmutzung und die Kriege.

Dass Gott dafür sorgen wird, dass bald niemand mehr die Erde zerstört, geht aus dem letzten Bibelbuch, der "Offenbarung", hervor, wo es u.a. heißt, dass "Gott die verderben wird, die die Erde verderben" (Offenbarung 11:18). Auch in den Psalmen wurde schon vorhergesagt: "Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein. Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens". (Psalm 37:10,11). Stell Dir einmal vor: eine Welt, die frei ist von irgendwelchen Menschen mit bösen Absichten! Niemand wird mehr dasein, der das zerstörerische Werk auf der Erde fortsetzen wird. Die Menschen werden es unter dem  Einfluss göttlicher Weisheit gelernt haben, im Einklang mit der Natur zu leben, ohne ihr dauerhaft zu schaden. Die Erde wird nach und nach in einen edenähnlichen Zustand versetzt werden, wie das zahlreiche Prophezeiungen der Bibel erkennen lassen.

Kriege und zerstörerische Waffenarsenale, mit denen man alle Menschen sogar mehrfach auslöschen könnte, gehören immer noch zu den größten Bedrohungen für den Fortbestand der Menschheit. Gott sagt voraus, dass diese Bedrohung bald ein Ende haben wird. Ebenfalls in den Psalmen wurde vorausgesagt: "Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde. Den Bogen zerbricht er, und den Speer zersplittert er; Die Wagen verbrennt er im Feuer" (Psalm 46:9).

Keine Waffen und keine Kriegsgeräte mehr! Der friedliche Zustand, der dann hier auf der Erde eintreten wird, wird mit folgenden, zu Herzen gehenden Worten so beschrieben: "Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen" (Jesaja 14:7). Gott ist tatsächlich dazu in der Lage, für einen dauerhaften friedlichen Zustand auf Erden zu sorgen, der in jedem Bereich des Lebens spürbar sein wird. Sind das nicht herrliche Aussichten?

Wie wird das Gott zustande bringen, mag man nun fragen? Die Antwort lautet: durch seine Regierung, in der Bibel "Gottes Königreich" genannt. Bereits Jesus Christus lehrte uns im Vater-unser um diese Regierung zu beten, als er sagte: "Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Ja, Gottes Königreich wird bald dafür sorgen, dass Gottes Wille auch hier auf Erden geschieht. Dann wird sich auch eine sehr zu Herzen gehende Prophezeiung erfüllen, die da lautet: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Bis es so weit ist, wird es natürlich weiterhin schlimme Nachrichten und schreckliche Schlagzeilen geben. Die Bibel lässt jedoch auch erkennen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Gott in das Weltgeschehen eingreifen wird. Das Beste, was man in dieser Zeit tun kann, ist, Gott kennenzulernen und zu ihm ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dann werden wir all das Schöne erleben, was die gerade zitierten Prophezeiungen über die herrliche Zukunft sagen, die die Erde erwartet.

LG Philipp

Antwort
von JTKirk2000, 6

Du kannst schauen, was Du für Talente hast, mit denen Du anderen helfen kannst. Je mehr Du dadurch diese Talente entwickelst, je mehr kannst Du anderen helfen. Dies geht auch so weit, dass man anderen in wirklich schwierigen Lebenslagen helfen kann. So gibt es auch Hilfsorganisationen die ebenfalls aus Menschen bestehen, die anderen in Not helfen.

Andere spenden wiederum Geld, weil ihnen (zumindest vermeintlich) oft die Zeit fehlt, um durch die jeweils eigenen Talente anderen zu helfen.

Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und dergleichen gelten zwar als christliche Werte, aber man muss kein Christ sein, um diese zu verwirklichen und zu entwickeln. Andererseits hingegen gibt es viele, die sich als Christen bezeichnen, aber selbst kaum diese Eigenschaften entwickelt haben, wobei sie augenscheinlich vergessen oder übersehen, dass es in der Bibel heißt, dass der Glaube ohne entsprechende Werke "tot" (Jakobusbrief 2,14-26) ist und selbst die besten Werke ohne die Liebe "nutzlos" (1. Korintherbrief 13,1-3, Matthäusevangelium 22,37-40 und 25,31-46).

Deine Sensibilität, von der Du schreibst, verstehe ich als Nächstenliebe, gerade weil Dir das Leid anderer so nahe geht und weil Du anderen helfen möchtest. Du kannst Dich also weniger hilflos fühlen, indem Du die Dir gegebenen Talente erkennst, entwickelst und entsprechend Deiner Nächstenliebe einsetzt, sobald Du dazu bereit bist.

Antwort
von Nyurae, 2

Hallo Aloha27!

Du kannst tatsächlich einige Dinge tun, um ein bisschen Leid auf der Welt zu verhindern. Du kannst deine Gewohnheiten umstellen (falls du das nicht schon gemacht hast). Kann zB. heißen: 

  • Eine Organisation oder einen Verein suchen, den du für vertrauenswürdig und wichtig hältst und diesen dann mit Geld- oder Sachspenden unterstützen.
  • Selbst in so einer Organisation/ einem Verein tätig werden.
  • Beim täglichen Einkauf (Lebensmittel, Dinge für den Haushalt, Kleidung,...) auf gewisse Kriterien achten (Lokalität, Saisonalität, Inhaltsstoffe, Gütesiegel,...).
  • usw. :)

Aber es bringt dir auch nichts, wenn du dich zu sehr hineinsteigerst und so dein Leben nicht mehr genießen kannst und ständig das Leid Anderer vor Augen hast. Das bringt nämlich weder denen, noch dir etwas. Ein bisschen Abgrenzung muss manchmal auch sein.. 

Liebe Grüße

Antwort
von elmotteck, 5

Es gibt ja nicht nur leid in der Welt, was schade ist ist das gerade im Fernsehen nur überwiegend leid gezeigt wird.

Dir ist sicherlich klar das du das Leid der Menschheit nicht lindern kannst, was du aber tun kannst ist das Leid deiner Umgebung lindern. Wenn du bereit bist in deinen Umfeld viel Gutes zu tun und zu helfen tust du schon einiges.

Wenn dich das Thema leid und Menschheit so beschäftigt kann ich dir die 4 edlen Wahrheiten des Buddhismus nahe legen.

Liebe Grüße Motteck

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community