Als Selbständiger werde ich häufiger mit Projekten betraut, die der Geheimhaltung unterliegen (Geheimhaltungsvereinbarung mit Auftraggeber). Wenn ich diese Projekte im Lebenslauf unberücksichtigt lasse, entstehen größere zeitliche Lücken. Wie kann ich damit am besten umgehen (z.B. Vorlegen von Referenzen für potenzielle Auftraggeber)?
Dieses Problem ist mir auch bekannt. Oberste Priorität hat bei mir die Verpflichtung zur Geheimhaltung, die ich einmal abgegeben habe, auch wenn es sich um längst vergangene Projekte handelt. Habe das bisher immer den potenziellen neuen Auftraggebern genau so dargelegt und durch Arbeitsproben gepunktet, die sich auf den aktuell möglichen Auftrag bezogen- Überzeugungsarbeit durch Praxis quasi. Ein sehr positiver Nebeneffekt war immer, dass meine Geschäftspartner meine Vertrauenswürdigkeit dadurch erkannt haben. Also keine Angst vor Lücken, weiterhin einen aufrechten Gang und toi-toi-toi!
Kannst du deine Arbeit nicht so umschreiben, dass erkannt werden kann, was du gemacht hast, ohne die Details zu erwähnen?

Kann man da nicht einfach schreiben: Von dann bis dann - Geheimprojekt von Firma soundso (wenn Du wenigstens die Firma nennen darfst), ansonsten nur "Geheimprojekt...?

Im tabellarischen Lebenslauf gehören nur die Zugehörigkeit zum Betrieb bzw. der Einrichtung hinein. Ich arbeite schon seit 1983 in der Personalabteilung und wir haben schon seit 1983 nur tabellarische Lebensläufe von unseren zukünftigen Mitarbeitern gefordert. Da kommt man auch nicht in die Verlegenheit Gehimhaltungsvereinbarungen zu verletzen. Bei besondere Fähigkeiten/Fertigkeiten kann man ja selbst bestimmen was man hineinschreibt.
wj2000 am 12. Mai 2007 23:37 Sorry, ich hatte garnicht gesehen das du "Selbständiger" geschrieben hast.