Frage von Susicharly95, 30

Wie gehe ich gegenüber dem Arbeitgeber mit wiederkehrenden Blasenentzündungen um?

Hallo zusammen, ich leide seit einigen Jahren an wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Nach der Impfung mit Strovac hatte ich zeitweise monatelang keine Beschwerden mehr. Nun kehren die Entzündungen jedoch wieder und der Termin zur nächsten Auffrischung ist leider erst im Januar. Da ich bei jeder Entzündung 1-2 Tage ausfalle, also nicht arbeiten kann und krank geschrieben bin, hat mein Vorgesetzter sich heute erkundigt, was denn los sei und ob ich mich nicht einfach mal länger auskurieren wolle. Ich habe ihm dann nur gesagt, dass das leider nicht möglich ist und die ganze Sache wohl noch etwas länger gehen wird. Ich habe erst dieses Jahr in der Firma angefangen. Da ich nun mindestens einmal monatlich für ca. 2 Tage ausfalle, habe ich große Angst um meinen Job. Zudem bin ich noch in der Probezeit. Ich habe Angst, dass mein Chef denkt, ich mache immer nur kurz blau, um mal Ruhe zu haben. Ich möchte die Arbeitsstelle auf keinen Fall verlieren. Ich habe lange darauf hin gearbeitet dort anfangen zu dürfen und fühle mich im Kollegium und mit den Aufgaben sehr wohl. Meine Frage ist nun: Was würdet ihr tun? Soll man mit diesem Thema und positivem Blick auf die nächste Impfung auf den Arbeitgeber zugehen und um Verständnis bitten oder reizt das den Arbeitgeber nur mehr zur Kündigung?

Antwort
von sabbelist, 8

Warum kannst Du mit einer bakteriellen Blasenentzündung nicht arbeiten?

Kommentar von Susicharly95 ,

Es sind wie erwähnt wiederkehrende Entzündungen. Also mit ein bisschen Tee und viel trinken ist es nicht getan. Die Entzündungen sind blutig und extrem schmerzhaft, werden nur mit Antibiotika relativ schnell wieder besser. Damit auf Arbeit zu sitzen, ist nicht nur nicht ratsam (da nicht kurierte Emtzündungen dieser Art gern in die Nieren steigen), sondern schlicht kaum möglich. Nicht nur der Arzt rät in dem Fall dazu, im Bett zu bleiben, sondern ich handhabe es dann auch so...Bett, Tee, Wärmflasche und Medikamente.

Kommentar von sabbelist ,

Danke für die Antwort.

Ich habe gefragt, weil nicht jede bakterielle Infektion auch schmerzhaft sein muß. Bis zu 80% sind ohne Symptome.

Antwort
von Anna1230, 13

Ich würde die Sache offen ansprechen und sagen das die nächste Impfung erst im Jänner statt finden kann. Ich denke mal wenn das Arbeitsverhältnis recht gut ist und man sich dort wohl fühlt, kann man das auch offen ansprechen.

Ein Grund zur Kündigung ist das sicher nicht, und dein Chef scheint sich ja auch Gedanken zu machen, sonst hätte er nicht gefragt ob du nicht mal länger zu Hause bleiben willst um dich aus zu kurieren. Also scheint ihm auch nicht daran gelegen sein dich los zu werden.

Antwort
von Violetta1, 9

Erklär ihm, auch wenns unangenehm ist, was Sache ist. Musst ja nicht voll in die Details gehen, aber sonst denkt erw ikrlich, Du vernatst die Firma.

Grad in der Probezeit ist der gedanke nicht gut.. denn Du kannst ohne Angabe von Gründen flugs razussein.

Dann lieber mal erklären was los ist und auf Verständnis hoffen.

Die Impfung ist ja schon im Januar!

Du hast 2 Möglichkeiten.. nichts sagen und bei tatsächlicher Lündigung Dich fragen: wäre das auch.. wenn ich was gesagt hätte..

Oder was sagen und mit Glück Glück haben.

Ich hatte schonalle Varianten.. nix gesagt, hasta la vista. Was gesagt.. hasta la vista.. udn bei meinem jetzigen AG hatte ich dann (bin seit 2012 hier) echt nen doofes Gefühl, aber da ich jeden Monat 2 Tage habe, wo ich mal später zur Arbeit komme, mal eher wegmuss.. dachte ich: versuchs.

Sagte nichts genaues, aber dass das eben leider unumgänglich wäre....

Und?

Null Problem.

Also, geh in Dich und entscheide,w as Du möchtest. Ich selber würde es schon sagen. Grad wenn ich noch in Probezeit wäre.. eben damit keiner dnenkt, ich mach blau, sondern da.. und dass Abhilfe in Sicht ist.

Alles Gute!

Kommentar von Violetta1 ,

PS: vor allem- wenn Du ein gutes Gefühl dort hast uhnd gute Arbeit machst. Dann kann es durchaus auch Verständnis geben.

Einserseits sind kranke Leute unwirtschaftlich, ja.

Andererseits ist es aber auch nicht dolle, wieder neu zu suchen und wieder neu einzuarbeiten.

Antwort
von RoCMu, 6

Aus meiner beruflichen Erfahrung heraus: Zuerst einmal deine Gesundheit geht allem anderen vor. Alles andere hat hinter der Gesundheit hinten anzustellen. Meine Erfahrung ist, wenn du deinem Arbeitgeber offen signalisiert, dass du sehr gerne arbeitest, aber eben gewisse gesundheitliche Einschränkungen hast, du aber insgesamt auf dem Weg der Besserung bist, solltest du die größten Chancen haben, dass du die Probezeit überstehst. Meine Erfahrung ist einfach, dass Kommunikation alles ist. Mit einem offenen Wort dürften deine Chancen am größten sein. Dir viel Glück

Antwort
von WerWeissEsDoch, 10

wieso ist es denn in stein gemeisselt, dass du jedesmal 2 tage ausfällst... bis januar sinds noch 7 wochen..wieso also der stress?

natürlich ist ein AN, der chronisch und schön regelmässig ausfällt, für jeden betrieb ne belastung...

Kommentar von Susicharly95 ,

In Stein gemeißelt ist es natürlich nicht, aber wie bereits erwähnt, kommt es im Regelfall einmal monatlich zu einer erneuten Entzündung. Selbst wenn das bis Januar vielleicht nur noch einmal der Fall ist, war ich in den letzten Monaten dann insgesamt bereits 8 Tage krank. Deshalb der Stress und die Sorgen

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