Frage von Andromeda3141, 180

Wie gehe ich die Konfrontation der Erziehungsberechtigten am besten an?

Guten Abend meine Damen und Herren, wie ihr vielleicht bereits feststellen mochtet, habe ich mich speziell für dieses Anliegen auf dieser Plattform angemeldet. Ich unterrichte derzeit Physik und Mathematik an dem Gymnasium meines Ortes, bin aber erst seit einem sehr kurzen Weilchen verbeamtet. Nun, soweit so gut. Ich besitze leider keine tiefgreifenden Erfahrungen bezüglich auf die Art von Sonderfall, mit der ich es in diesem Jahr zu tun habe. Man könnte meinen mein Referendariat hätte mich ausführlich auf Vorkommnisse dieser Art vorbereiten sollen, aber falsch gedacht. In meiner neunten Klasse, in der ich Mathematik und Physik zugleich unterrichte, befindet sich mein "Problem", das eigentlich kein solches sein sollte. Ich unterrichte dort ein Mädchen, nennen wir sie L., welches schon in diesem knappen halben Jahr Unterricht sehr oft meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. L. hat diese Jahrgangsstufe wiederholt. Im Unterricht ist sie sehr gesprächig und beteiligt sich sehr selten am Geschehen. Sie erkennt Autoritäten nicht als solche an, muss ALLES lang und breit diskutieren. Warum, weshalb, wozu, den ganzen Tag. Sieht L. den Sinn einer Aufgabe nicht, wird diese partout nicht erledigt. Nach dem Unterricht scheint sie allerdings endlich die Möglichkeit zu sehen ihr Potential zu entfalten und bombardiert mich regelrecht mit Fragen, die eigentlich überhaupt nicht ihrem Bildungsgrad entsprechen. Sie will Dinge wissen, die man erst im Physikstudium durchnimmt oder bei denen selbst ich passen muss. Das überrascht mich doch ziemlich, da ihre Standartantwort im Unterricht lautet: "Weiß nicht." Ihre Noten halten sich im mittelmäßigen bis schlechten Bereich, sie klagt oft über Kopf- und Bauchschmerzen und möchte von der Schule befreit werden. Wenn sie ihren Klassenkameraden etwas erklären soll, macht sie so gewaltige Gedankensprünge, dass ihr keiner mehr folgen kann. Bei manchen Aufgaben ist L. wahnsinnig schnell fertig, andere hingegen fängt sie gar nicht erst an. Letztens habe ich sie erwischt, wie sie in meinem Unterricht auf ihrem Block herumkritzelte und nahm ihn ihr bis zum Ende der Stunde ab. Ich habe einen flüchtigen Blick auf ihr Blatt geworfen und musste zu meinem Erstaunen feststellen, dass es tatsächlich eine Unterrichtsmitschrift war. Allerdings auf Ungarisch! Nach dem Unterricht habe ich sie darauf angesprochen und sie meinte nur, sie hätte eben in den letzten Ferien Lust gehabt die Sprache zu lernen und ihre Nachbarin, eine gebürtige Ungarin, gebeten ihr die Sprache beizubringen. Meine eigene Mutter stammt aus Ungarn, weshalb ich ihre Mitschrift übersetzen konnte. Ich konnte keinen einzigen grammatikalischen Fehler entdecken! Und dabei bin ich sehr wohl der Meinung, es handle sich um eine schwere Sprache! Ich war zutiefst überrascht und bin nun ein wenig überfordert mit der Situation. Da der Rest meines Textes keinen Platz mehr hat, muss ich wohl als Antwort weiter schreiben.

Antwort
von PhotonX, 75

Ich habe weder eine pädagogische noch eine psychologische Ausbildung, deshalb ist meine Antwort mit Vorsicht zu genießen, aber ich würde mich einfachichsein anschließen und vermuten, dass das Mädchen sehr begabt ist, aber bisher nicht gelernt hat, Dinge zu tun, die ihr keinen Spaß machen. Das würde imho sowohl das Verhalten im Unterricht als auch die schlechten Noten erklären. Abgedrehte Themen aus der Physik interessieren sie und machen ihr Spaß, Mathaufgaben aus dem Unterricht findet sie langweilig und will sie nicht machen. Dann hat sie Lust eine extrem schwierige Sprache zu lernen und lernt sie über die Ferien.

Insofern haben wohl beide Lager aus dem Lehrerkollegium Recht: Sie hängt in ihrer sozialen Entwicklung hinterher und benimmt sich wie ein Kind, gleichzeitig ist sie hochbegabt. Ich würde an deiner Stelle versuchen eine Verbindung zwischen den im Unterricht behandelten Themen und den Fragen, mit denen sie an dich herantritt, zu finden, vielleicht gibt ihr das die Motivation sich mit dem Alltagsstoff zu beschäftigen. Sicher kein einfaches Unterfangen, aber auch für Stringtheorie muss man Gleichungen umformen. Vielleicht kannst du ja einige Aufgaben konstruieren, die auf die Methoden, die im Unterricht behandelt werden, abzielen, aber spannend verpackt sind. Ich habe zum Beispiel mal auf einem Übungsblatt für Mechanik 1 (Erstsemestervorlesung in Experimentalphysik) eine Aufgabe zu Rotationskurven von Galaxien und Dunkler Materie gebracht, war hoffentlich einigermaßen spannend für die Erstis. :)

Die Eltern würde ich fragen, wie sie das mit den Hausaufgaben zu Hause handhaben, ob es da zu viel oder zu wenig Druck und Zwang seitens der Eltern gibt. Vielleicht auch, wo die Interessen des Mädchens liegen, die du als Aufhängepunkt nutzen könntest.

Kommentar von Andromeda3141 ,

Eine sehr nützliche und ausführliche Antwort. Vielen Danke. 

Kommentar von PhotonX ,

Keine Ursache, ich drücke für das Elterngespräch und allgemein für die weiteren Schritte die Daumen und bin gespannt, wie es weitergeht!

Antwort
von Effigies, 51

die einen sind der Meinung, L. sei ungeeignet für das Gymnasium und hänge ein wenig in der Entwicklung hinterher,

Ja, solche Lehrer hatte ich auch oft.  Denen fehlen einfach so ca 30 IQ Punkte um zu kappieren worum es geht.

Wenn das alles so stimmt wie du es beschreibst ist das ein Klassiker. Die gehört wirklich nicht aufs Gymnasium, weil die meisten Gymnasiallehrer nie gelernt haben mit nem Schüler umzugehen der ihnen haushoch überlegen ist. 

Im Unterricht verweigert sie sich, weil sie gelernt hat, daß man bestraft wird wenn man sein Gehirn benutzt. Dem Unterricht einfach folgen ist so langweilig wie ner Schnecke beim Fußballspielen zuzusehen.  Wenn man Fragen stellt wird man abgewimmelt, bekommt nur (leicht erkennbar) falsche Antworten oder wird wieder bestraft. Wenn man Mitschülern etwas völlig triviales erklärt, kapieren  die es ned und man ist selbst wieder der,  dem die Schuld gegeben wird.  

Und am Ende wird man, weil man diesen Kindergartenkram übergangen hat damit belohnt daß man den Mist noch ein 2. mal aussitzen muß. (und die Dummis auch noch rumerzählen man wäre zu dumm für ihren Unfug)

Sie erkennt Autoritäten nicht als solche an, muss ALLES lang und breit diskutieren. Warum, weshalb, wozu, den ganzen Tag.



  Siehste, da machst du es selbst. Du diskriminierst sie weil sie ne Erklärung will und Dinge nicht einfach dumpft erledigt wie ein Roboter. Es gibt da nix lange auszudiskutieren. Wenn sie wissen will warum weshalb wozu, dann sag ihr das doch einfach.

Dabei haben solche Menschen oft 2 Probleme. Zum einen entsteht für sie Autorität nicht aus der Position sondern der Kompetenz einer Person.  Einer der (aus ihrer sicht) ganz triviale Dinge nicht versteht, bekommt keine Autorität nur weil ihn ein  anderer Nixblicker  zum Lehrer erklärt  hat. Bei so ner Schülerin mußt du dir deine Autorität erst verdienen. 

Und zum zweiten können die sich wirklich oft Dinge nicht merken, wenn die nicht logisch eingebunden sind.  Ohne die schlüssige Erklärung eines  warum und wieso ist das alles für sie nur Datenmüll. Und der Zwang unsinnige, nicht logisch legitimierte Anweisungen befolgen zu müssen manifestiert sich in körperlichen Schmerzen und macht sie krank.  Praktisch foltert ihr sie täglich.

Mit ihren Eltern sprechen bringt da meist gar nix. Für viel dieser Kinder sind die eingenen Eltern ein riesen Problem, weil die sie ebenfalls nicht verstehen  können.

Wende dich doch mal an den Schulpsychologischen Dienst und lass das Kind testen.

Kommentar von Andromeda3141 ,

Vielen Dank für deinen tollen Rat. ;)

Antwort
von cutepsychx, 62

Ich habe da selber teilweise Erfahrung mit und es ist schwer zu erklären, aber ich versuche es einfach mal:

Dass das deutsche Schulsystem auf einer Seite wirklich sehr sehr schlecht ist (d.h Schüler schaufeln irgendeinen Stoff in sich hinein, spucken ihn für Noten wieder aus und vergessen ihn dann wieder) dürfte Ihnen ja wahrscheinlich bekannt sein. Und ich denke genau das ist der Punkt. Die meisten Schüler sind zu "Lernrobotern" geworden, machen brav ihre Aufgaben und es passiert das oben genannte.
Jetzt wird es ein wenig kompliziert.
Es läuft ja nicht bei allen Schülern immer alles glatt und das hat Auswirkungen. Manchen bleibt keine Zeit mehr für ihre Hobbys, andere lernen bis spät in die Nacht auf die nächste Klassenarbeit, wieder andere sehen sich als Versager, wenn sie wieder mal eine schlechte Note kassieren.
Ich könnte mir vorstellen, dass das bei L. der Fall sein könnte, bzw irgendwann vor geraumer Zeit mal der Fall war. Indem sie gewisse Aufgaben einfach mal nicht erledigt und Stur ist, will sie sich selber schützen. Weil sie nicht daran kaputt gehen will. Das würde auch mit den Bauch- und Kopfschmerzen zusammenpassen. Weil sie nicht dort sein möchte.

Das mit den "abgedrehten" Fragen zur Physik würde ich einfach mal so deuten, dass da ihr Interessenschwerpunkt liegt. Und dass es ihr Spaß macht Sprachen zu erlernen. Einfach, dass sie sich für sowas interessiert, wie sich andere vielleicht fürs Tanzen oder Singen interessieren.

Ich hoffe dass meine Antwort geholfen und vielleicht sogar zum nachdenken angeregt hat, denn es passt genau mit den körperlichen Symptomen zusammen. Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich denke das reicht erstmal. Alles Gute für L.!

Antwort
von BiggerMama, 52

Mit ihren Eltern sprechen bringt da meist gar nix. Für viel dieser
Kinder sind die eingenen Eltern ein riesen Problem, weil die sie
ebenfalls nicht verstehen  können.

Mir ist absolut schleierhaft, wie die Eltern des Mädchens überhaupt
zulassen konnten, dass das Mädchen "die Jahrgangsstufe wiederholen"
musste. Oder sie wollten es gar nicht zulassen und konnten dem Mädchen
nicht helfen (ging mir mit meinem Kind auch so).

Wieso haben die Lehrkräfte nicht angemessen reagiert? Waren die Lehrer des vorigen Jahrgangs froh, sie endlich los zu sein? Welch eine verantwortungslose Denkweise! Die Erkennung von Hochbegabung gehört wohl nicht unbedingt zur Lehrerausbildung, aber man übernimmt als Lehrer auch Verantwortung für junge Menschen.

Beim Lesen kommt mir die Galle hoch, und ich habe mit Interesse den
ganzen Text gelesen. Mein Kind, das von der ersten Klasse an in der
Schule Bauch- und Kopfschmerzen hatte, war/ist wesentlich stiller als L,
was , glaube ich, noch ein zusätzlicher Nachteil ist. Es studiert
heute, konnte sich aber nur für Studienfächer ohne NC bewerben.

Eine gerechte Benotung gibt es für solche Kinder nicht. Sie sind auf der einen Seite einfach nicht in der Lage, ewig Vorgekäutes wiederzugeben, haben auf der anderen Seite ganz andere Interessen als sie von der Schule vorgegeben werden. Das hat nichts mit "in der Entwicklung hinterher sein" zu tun. Ihre Zensuren spiegeln oft bei Weitem nicht ihr Leistungspotential wider.

Anstatt sie das Jahr wiederholen zu lassen, wäre eine andere Option (die weitaus bessere) gewesen, sie ein Jahr vorzustufen. Das ist nicht so abwegig, wie es sich anhört. In einigen europäischen Ländern wird das so praktiziert, natürlich auch nur mit dem entsprechenden Hintergrund.

Damit wären wir beim Schulpsychologen. Das Mädchen ist so auffällig anders: Warum wurde es noch nicht beim Schulpsychologen oder bei einem anderen Kinder-Psychologen vorgestellt?

Übrigens stimme ich dem Biologielehrer nicht zu, dass das hier die falsche Plattform wäre. Es ist vielleicht nicht die optimale. Im Kollegenkreis hattest Du ja schon über das Mädchen gesprochen und warst weiterhin ziemlich ratlos.

Ich finde es gut, dass Du Dir so Gedanken über und um das Mädchen machst. Ich hoffe, dass Du ihm helfen kannst.

Kommentar von BiggerMama ,

P.S.: Evtl. kannst Du aber über den ehemaligen Klassenleiter herausfinden, wie die Eltern des Mädchens so aufgestellt sind. Ist ihnen ihrev eigene Tochter suspekt, oder wollen sie ihr Kind unterstützen, wissen aber nicht, wie.

Dann weißt Du auch besser, wie mit ihnen umzugehen ist.

Expertenantwort
von TomRichter, Community-Experte für Physik, 19

Nun, der Verdacht auf Hochbegabung liegt nahe, kann aber natürlich nicht per Ferndiagnose veri- oder falsifiziert werden.

Mach' Dich schlau zum Thema Hochbegabung, und was es dazu in Deiner Stadt oder Landkreis an Diagnosemöglichkeiten gibt. Wenn es dazu eine Fachkraft (Schulpsychologin?) gibt, ziehe diese zum Gespräch hinzu.

Ich würde ja gerne sagen "kann gar nicht sein, sowas hätte man doch bereits in der Grundschule diagnostiziert" - aber vielleicht fand die Sensibilisierung für Hochbegabungen auch mehr in der Fachliteratur statt als in der Schule?

Die "Konfrontation der Erziehungsberechtigten" scheint mir entweder eine unglückliche oder gar eine sehr verräterische Wortwahl zu sein.

Antwort
von botanicus, 81

Um Himmels Willen ... was für ein Text!

Erstens: Fasse Dich hier kurz, sonst liest es keiner.

Zweitens: Hier duzt sich alles, ich mache das mal auch (zumal unter Kollegen).

Drittens: Die Frage kann online von Leuten, die weder Dich noch die Situation noch die Schülerin kennen, nicht beurteilt werden. Sprich mit Kollegen darüber, die die Schülerin auch unterrichten/kennen. Alles andere hat keinen Sinn. Zieh jemanden von ihnen zu dem Gespräch hinzu.

Noch ein gutes neues Jahr :-)

Kommentar von Andromeda3141 ,

Entschuldige bitte, ich war wohl einfach so in Fahrt und hatte mir eine ganze Menge von der Seele zu schreiben. ;) Im Endeffekt hast du mir eben doch einen guten Rat gegeben, in Anbetracht des Elterngespräches und solche menschlichen Tipps habe ich mir erhofft, ich erwarte selbstverständlich keine Profi-Antwort. 

Und ein gutes neues Jahr wünsche ich dir ebenfalls. 

Kommentar von Effigies ,

Sprich mit Kollegen darüber, die die Schülerin auch unterrichten/kennen. Alles andere hat keinen Sinn.

Das seh ich ganz anders. Solche Schüler sind so selten , daß es ziemlich gut möglich ist, daß sie an der ganzen Schule keinen findet der das Versteht und der sie wirklich kennt.  Von daher bleibt  gar nichts anderes Übrig als den Personenkreis zu vergrößern um einfach mehr Informationsreichweite zu bekommen.

Kommentar von botanicus ,

Aber dann brauche ich weit mehr Informationen, ein Gespräch. Ein Forum taugt dazu nicht. Ich weiß, wovon ich rede, ich bin selber Lehrer und habe genug "schräge" Schüler :-)

Antwort
von feirefiz, 27

Liebe Andromeda,

die Sache scheint mir für den Normalo-Lehrer ganz einfach zu lösen zu sein:

- Die Eltern sollten dazu gebracht werden, dass die Tochter vom schulpsychologischen Dienst untersucht wird (Tests). Diese Kollegen sind fit, was das Thema angeht und gewohnt, mit der Familie zu reden.

- damit gibst du das Ganze aus der Hand - die familie wird dann, je nach Ergebnis, beraten, wie weiter zu verfahren ist. In jedem Bula gibt es Züge für Hochbegabte/Schulen/Internate, die angeboten werden können.

- dein job wäre es,  die Beratungslehrkraft an der schule zum gespräch hinzuzunehmen (die auch die Adressen parat hat).

- zu schildern, wie du die S erlebst und was du beobachtet hast

- keine Diagnose zu stellen, aber eine Vermutung darfst du äußern. Und die Eltern drängen, dass man der Tochter bei Ihrer Entwicklung helfen kann.

PS: es ist sehr häufig so, dass Hochbegabte im sozialen so ihre probleme haben. Und sich seit der ersten Klasse zu Tode langweilen....

Viel Erfolg!!!

Antwort
von Andromeda3141, 105

Hier geht es weiter. Mit dem Lehrerkollegium habe ich diese Beobachtungen bereits besprochen, die einen sind der Meinung, L. sei ungeeignet für das Gymnasium und hänge ein wenig in der Entwicklung hinterher, andere Lehrer wiederum sprechen von ausgesprochen hoher Intelligenz. Nun haben wir beschlossen erst einmal ihre Erziehungsberechtigten mit einzubeziehen und die leidvolle Aufgabe des Elterngespräches ist an mir hängen geblieben. Wie gehe ich ein solches Gespräch am besten an? Ich möchte das Bestmögliche für L. und hoffe deshalb auch noch auf ein paar ernst gemeinte Ratschläge, was ihre Lage betrifft. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Vielen Dank im Vorraus, Andromeda3141.

Antwort
von LollipopP23, 27

Sie ist eventuell hochbegabt. Sie könnte sich weigern Aufgaben zu machen weil sie unter ihrem Leistungsniveau sind. 

Kommentar von LollipopP23 ,

hab jetzt auch den weiteren text gelesen 

ignorieren sie diese antwort da sie nicht wirklich etwas bringt

Antwort
von einfachichsein, 80

Das klingt wie die stellenbeschreibung einer hochbegabten Schülerin, die extrem unterfordert ist.
Daher traue ich dem braten noch nicht so ganz.

Was hat das Mädchen den erzählt, als du sie angesprochen hast. Hast du allgemein mal das Gespräch mit ihr zu führen. Das wäre meiner Meinung nach am ratsamsten. In der 9. Klasse kann man das ruhig mal machen. Wenn man die Eltern einberuft hat das immer so den Beigeschmack einer Strafe.

Kommentar von Andromeda3141 ,

Bei der Sache mit der Strafe magst du wohl recht haben. Direkt auf das Gesamtproblem habe ich sie noch nicht angesprochen, nur auf diese Mitschrift. Sie tat es als selbstverständlich ab. Wahrscheinlich wäre ein Einzelgespräch sinnvoll. Ich befürchte nur, ich könnte sie verschrecken oder ihr Flausen in den Kopf setzen, von wegen sie wäre etwas Besseres. 

Kommentar von Effigies ,

Wieso traust du dem Braten nicht? Die Existenz von Hochbegabten ist , im Gegensatz  zu Außerirdischen, recht gut belegt ;o) 

Kommentar von BiggerMama ,

Außerdem ist sie ja schon auf dem Gymnasium.

Wenn ich auch mit dem Auswahlprinzip fürs Gymnasium nicht so ganz einverstanden bin, so denke ich doch, dass der Anteil von Hochbegabten an einem deutschen Gymnasium größer als der Anteil von Hochbegabten in der Gesamtbevölkerung ist.

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