Frage von Nordlicht82, 206

Wie gehe ich am Besten mit unangeleinten Hunden um?

Hallo zusammen,

wir wohnen auf dem Dorf mitten in einem Urlaubsort. Dort begegnen uns, sprich meinem Mann und unserem pubertierenden Rüden, täglich viele unangeleinte Hunde. Zu 99,9% gehen die Hundebegegnungen gut aus. Entweder werden die Hunde zurückgerufen oder es wird getobt, gespielt oder ordentlich gerauft. Wir sind beim spazieren immer mit einer Schleppleine unterwegs. Es gab leider auch Fälle, in denen unangeleinte Hunde auf uns zugelaufen sind und unseren Hund direkt blutige Wunden zugefügt haben. Keine Sorge, nichts Schlimmes, es hat geblutet, der Tierarzt hat es versorgt und es verheilte schnell. Über das Verhalten der Besitzer möchte ich mich an dieser Stelle nur darüber äußern, dass sie sich keiner Schuld bewusst waren. Gestern kam uns im Feld ein unangeleinter Hund entgegen, stürzte sich sofort auf meinen Hund, der sich unterworfen hat und biss ihn ins Bein. Hab den unangeleinten Hund am Geschirr gepackt, weggezogen und auf den Besitzer gewartet, welcher, total beschämt, überfordert und schimpfend, angerannt kam. Habe den fremden Hund übergeben, meinem Hund das Bein verbunden (hab für Notfälle immer ein erste Hilfe Kit für Tiere dabei) und bin mit ihm zum Tierarzt. Die Bisswunde wurde versorgt, mein Hund war nach dem ersten Schreck wieder der Alte. Aber ich fühle mich jetzt total verunsichert. Heute früh, bei der ersten Runde, kam uns erneut ein unangeleinter Hund entgegen. Ich gestehe, ich habe Angst bekommen und wusste nicht, wie ich reagieren soll. Die beiden haben sich beschüffelt und haben dann das Interesse aneinander verloren. Also alles entspannt, alles gut. Nur in meinem Inneren tobte ein Krieg. Ich will absolut nicht, dass meine Unsicherheit und Angst auf die Hude übergeht und brauche jetzt Rat, wie ich damit umgehen und diese Angst und Unsicherheit in den Griff bekommen kann. Übernächste Woche kommt unser Hundetrainer aus dem Urlaub, dann werde ich es mit ihm besprechen, aber bis dahin brauche ich Unterstützung. An dem Verhalten der anderen Besitzer kann ich nichts ändern, wohl aber an meinem Verhalten. Was kann ich tun? Was ratet ihr mir?

Habt ein schönes Wochenende :)

Nordlicht

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Naninja, Community-Experte für Hund, 60

Hallo Nordlich,

Deine Bedenken, dass sich Deine Unsicherheit auf den Hund übertragen könnte, teile ich und ich finde es absolut gut und richtig, dass Du nach einer Lösung für Dich und den Hund suchst.

Ich sehe zwei Ansatzpunkte:

1. Lerne, andere Hunde zu lesen und setze Dich intensiv mit der Körpersprache von Hunden auseinander. Ob ein fremder Hund in friedlicher Absicht unterwegs oder auf Krawall gebürstet ist, siehst Du mit ein wenig Übung und kannst entsprechend frühzeitig reagieren. Es gibt zu diesem Thema gute Bücher (z.B. von Blaschke- Berthold)

2. Lass Dir zeigen, wie man fremden Hunde blockt. Dazu nimmst Du Deinen Hund hinter Dich und wehrst den Hund körpersprachlich ab, indem Du Dich groß machst und den Weg zu Deinem Hund versperrst.

Hier ist ein Video dazu:

Kommentar von Nordlicht82 ,

Hallo Naninja,

wow, das ist klasse! Bin grad total beeindruckt von dem Video :) Werde es meinem Mann zeigen und mit unserem Trainer sprechen, damit wir diese Reaktion üben können.

Und dein Rat bezüglich der Körpersprache ist ebenso Gold wert :) Merke grad, wie die ganze Anspannung von mir abfällt. Ich kann aktiv und gewaltfrei auf die Situation einwirken. :)

Danke Danke Danke! :)

Kommentar von Naninja ,

Gerne! :-)

Ich lasse generell keinen Kontakt zu anderen Hunden an der Leine zu und kann Dir versichern, dass das Blocken zuverlässig funktioniert, wenn Du es beherrscht. Das ist nur eine Frage der Übung.

Wenn Du dazu in der Lage bist, andere Hunde einzuschätzen und weißt, dass Du sie ggf. abwehren kannst, überträgt sich Deine innere Sicherheit auf Deinen Hund. Ich würde auch generell mit Deinem Hund üben, dass Du über den Kontakt entscheidest.

Du kannst z.B. Deinen Hund ins Fuß rufen, wenn ein anderer Hund kommt und ihn dazu auffordern, Blickkontakt zu Dir aufzunehmen. Entweder lässt Du Deinen Hund dann in dieser Position, bis der andere Hund vorbei ist, oder Du regelst den Kontakt und blockst den fremden Hund ab oder Du erteilst Deinem Hund die Freigabe zum Spiel. Das hat den Vorteil, dass Dein Hund in Situationen, in denen Du mit dem Blocken fremder Hunde beschäftigt ist, passiv hinter Dir bleibt weil er weiß, dass Du die Situation im Griff hast.

Wenn mir fremden Hunde im Freilauf entgegenkommen, beobachte ich auch zusätzlich immer die Halter: wie weit läuft der Hund voraus, ruft der Halter den Hund ab oder lässt er ihn rennen, nimmt der fremde Hund Blickkontakt zu seinem Halter auf etc.

Merke ich, dass ein fremder Halter nicht reagiert und dass der fremde Hund Kontakt aufnehmen will, gehe ich an Rand des Weges, lasse meinen Hund hinter mir absitzen, stelle mich vor ihn und rufe dem Halter zu, dass er seinen Hund zurückrufen soll. Reagiert der Halter nicht, reagiere ich und blocke. Ggf auch massiv, indem ich mich groß mache (aufrichten, Arme ausbreiten, einen Schritt auf den fremden Hund zugehen) und den fremden Hund anpfeife.

Zu einer Beißerei ist es mit dieser Strategie noch nie gekommen.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Heute früh kam uns ein unangeleinter Hund entgegen. Hab reagiert, wie es im Video zu sehen ist :) Habe keine Angst mehr :)

Kommentar von Naninja ,

Super!

Lass Dir von Deinem Trainer trotzdem noch einmal die Technik zeigen. Bei penetranten Kandidaten ist es gut, dass Ganze im Vorfeld 1x mit einem Profi durchgespielt zu haben.

Antwort
von rotesand, 55

Wer seinen Hund nicht angeleint herumlaufen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Soweit mein Kenntnisstand. Wird er erwischt/angezeigt und ist das Verhalten durch Zeugen nachweisbar, muss er ein Bußgeld zahlen, das allerdings jede Kommune mMn selbst bestimmen kann.

Wenn der nicht angeleinte Hund dann auch noch Schäden verursacht (ganz egal ob an Menschen oder an anderen Tieren), ist der Besitzer eigentlich anzuzeigen, da er zumeist wissentlich gegen die Anleinpflicht verstoßen hat.

Für einen entstandenen Schaden muss er dann auch selbst aufkommen. 

Ansonsten sollte man sich nicht davor scheuen, Hundehalter mit nicht angeleinten Hunden ggf. freundlich darauf hinzuweisen.

Kommentar von MiraAnui ,

Nicht überall herrscht Leinenzwang

Kommentar von Nordlicht82 ,

Hallo Rotesand,

das Problem am Ordnungsamt ist, dass es nicht rund um die Uhr besetzt ist, sich der Besitzer mitsamt unangeleinten Hund entfernen kann, bis die Ordnungshüter eintreffen oder aus Trotz / Scham / Wut die Tatsachen verdreht, sodass es Aussage gegen Aussage steht. 100% der Menschen mit unangeleinten Hunde waren nicht bereit, ihren Hund auf meine Bitte anzuleinen- es sei denn, ich sage, dass mein Hund eine ansteckende Krankheit hat (z.B. Flöhe, Zwingerhusten, Diarrhöe etc.).

Die Telefonnummer unseres Ordnungsamtes hab ich trotzdem, für alle Fälle, im Handy gespeichert :)

Kommentar von rotesand ,

Das kann ich mir sehr gut vorstellen.

Wenn aber etwas passiert, kann man ggf. auch mit Polizei drohen und/oder Herausgabe von Adresse/Name (Ausweis zeigen!) wg. der Versicherung erwirken. Wenn die Polizei im Spiel ist, werden auch oftmals uneinsichtige Hundehalter, die ihr Tier natürlich als lieb und harmlos einstufen ("der hat NOCH NIE gebissen...") handzahm. Denn mit der Obrigkeit wollen die wenigsten was zu tun haben!

Leider nehmen sich Hundehalter oft alle möglichen "Freiheiten" raus, die ihnen rechtlich nicht zustehen. Ich sehe das ganz neutral & musste sowas schon öfter erleben. Und wenn dann was passiert, herrscht a) das große Schweigen oder wird b) die Schuld bei jedem anderen gesucht egal ob Mensch, Tier oder Gegenstand usw.!

Kommentar von Nordlicht82 ,

Sag mal, haben die vielen ! einen bestimmten Grund? :)

Antwort
von florirose01, 112

Hallo :)

ich weiß ich bin ziemlich jung(14) habe aber selber eine schöne Hündin(Labrador) und wir wohnen auf einem Dorf. Also ich bin kein Experte aber ich hoffe ich kann dir weiterhelfen.

Wenn ein Hund angerannt kommt und du es vor deinem Hund bemerkst nimmst du in am besten erstmal am Geschirr. (also deinen Hund) Einfach als Sicherheitsmaßnahme. Dabei solltest du dich aber niemals richtig hinhocken weil sich dann der andere Hund über dich gestellt fühlt. Halte dann am besten eine kleine Leckerei in deiner anderen Hand und wenn du siehst das der fremde Hund deinem was böses will dann mach ihn auf das Leckerli aufmerksam. Das klappt bei mir immer.

Ich wünsche dir dann viel Gkück das die Hundebesitzer nicht ganz so inkompetend sind wie du beschreibst, also das sie deine Reaktion verstehen.

Ich hoffe es hilft dir ein bisschen.

LG Flori

Kommentar von Nordlicht82 ,

Hallo Flori,

dass ist eine sehr gute Idee :) So habe ich die Situation eher unter Kontrolle und muss keine Angst haben. Festhalten will ich unseren kleinen Mann nicht, damit er sich im Notfall verteidigen kann. Aber ich kann dem fremden Hund Leckerlies anbieten und ihn so freundlich stimmen und ablenken. Die Situation wäre somit entschärft.

Viele Hundebesitzer reagieren uneinsichtig, weil sie überfordert sind, unerfahren, Angst vor Konsequenzen haben oder schon viele schlechte Erfahrungen, wie dumme Sprüche, sammeln mussten. Diese Menschen kann ich nicht ändern. Aber ich will will wieder ohne Angst und Vorurteile spazieren gehen können :) Werde jetzt einen zusätzlichen Leckerliebeutel in der Tasche tragen, damit ih immer etwas griffbereit habe. :)

Antwort
von Nordlicht82, 24

Moin Community,

tausend Dank, ich habe keine Angst mehr :) Heute früh hatten wir wieder eine Begegnung mit einem unangeleinten Hund. Habe unseren Rüden hinter mich genommen und den fremde Hund mit meiner Körpersprache geblockt. Hatte auch Leckerlies in der Tasche, um ihn Abzulenken, wenn es nötig gewesen wäre und für den Fall der Fälle eine Wasserflasche in der Tasche. Fühle mich nun noch souveräner :)

Habt einen schönen Sonntag, ich genieße nun die Rocky Horror Picture Show auf DVD und trinke einen Kaffee.

Antwort
von MiraAnui, 54

Ich hab oft ne Active O2 Flaschen mit Wasser dabei.

Mein Rüde ist bei anderen Hunden unsicher und will kein Kontakt und das zeigt er durcu knurren, beißen etc.

Kommt ein unangeleinter Hund bekommt er ne Ladungwasser ins Gesicht. Dazu nehm ich die entsprechendene Körpersprache an. 

Hilft wasser nicht, greif ich massive durch. Mein Hund schick ich ins Platz oder übergeb an jemand der mit läuft und ich kümmer mich um den anderen Hund,der liegt dann auch schon mal. Ich hab die Nase voll von den Tut Nixe. Ich mach da mittlerweile kurzen Prozess.

Der besitzer kann seinen Hund dann meist sehr beeindruckt abholen und sich paar Worte anhören.

Geh ich mit beiden Hunden schick ich meine Hündin los, die Regelt alles ohne Blut zu vergießen, was ich bei meinem Rüden nicht beschwöre.

Ich muss auch sagen, das ich alle Hunde auf der Wiese kenne. Da kommen kaum fremde..die meisten Kennen Murphy und wissen das er seine ruhe will.

Was auch funktionieren kann Leckerchen an den Kopf werfen. 

Kommentar von Nordlicht82 ,

Hallo MiraAnui,

habe auch immer eine Wasserflasche dabei, denn unser Hund trinkt gern und viel. Im Zweifelsfall, also wenn eine Rauferei zu weit geht (z.B. wenn sich ein Hund unterwirft und der andere hört nicht auf) dann bekommen beide eine Dusche. Sind dann erstmal total irritiert *lach Mir geht es in erster Linie darum, meine Angst vor unangeleinten Hunden in den Griff zu bekommen, damit ich nicht starr vor Schreck bin und handlungsfähig bleibe. Die Situation gestern hat mich sehr beeindruckt und verunsichert. Und heute früh stand ich einfach nur da, wie paralysiert, und konnte nichts tun. Garnichts. :( War wie gelähmt.

Ach ja, die Tutnixe... stand im Park ein zähnefletschender Jack Russel mit ner Bürste vom Nacken bis zur Rute vor uns, der Besitzer: "Der tut nix." Daraufhin ich: "Meiner auch nicht. Aber meiner ist volle Flöhe." Situation entschärft, der Herr ging mit seinem Hund sehr schnell weiter *lach

Oder: Rüde besteigt meinen Rüden. Besitzerin: "Der will nur spielen." Meiner dreht sich um und startet einen Scheinangriff. Besitzerin total erschrocken, ich trocken: "Meiner auch."

Es gibt schon komische Leute auf der Welt... früher war ich total verunsichert, jetzt bin ich zum Glück schlagfertig.

Kommentar von MiraAnui ,

Ja das ist so schlimm.

Geht doch zusammen mal in die Hundeschule, oder geführte Spaziergängen.  

Kommentar von Nordlicht82 ,

Unser Trainer kommt erst in 2 Wochen wieder :)

Kommentar von MiraAnui ,

Bis dahin tief durchatmen und an was schönes denken...sagt mein Trainier immer wenn Murphy Kontrollierten hundekontakt hat...

Hab schon mit Autogenes Training und Atemtechniken angefangen. 😁

Antwort
von derbas, 41

Mit Pfefferspray kannst du Glück haben.
Ebensogut kann es aber passieren dass das Spray den Hund aggressiver macht und/oder das Herrchen dir aufgrund deines Pfeffersprayeinsatzes zusätzlich ans Leder geht.

Kommentar von derbas ,

Sorry sollte eigentlich ne Antwort auf den Beitrag von 2Cool4us werden

Kommentar von Nordlicht82 ,

Alles gut :)

Antwort
von 2cool4us, 71

Pfefferspray, dein volles recht, speziell wenn du Angst vor Hunden hast. Im Streitfall bekommst du immer recht, weil der Hund nicht angeleint war :)

Kommentar von florirose01 ,

ein bisschen brutal, findest du nicht?

Kommentar von Parhalia ,

Finde ich aber auch nicht "überzogen". Du sollst es ja nur im äussersten Notfall dann einsetzen, wenn ein fremder Hund ohne Leine Dich / Euch, bzw. Euren Hund noch einmal angreifen sollte.

Klar riskierst Du damit eventuell auch vorrübergehende Beeinträchtigungen an Deinem Hund, aber der direkte Eingriff in eine Beisserei ist stets für DICH als höchst riskant einzustufen.

Somit gebe ich @2cool4us für den wirklichen Notfall absolut recht.

Kommentar von 2cool4us ,

Wenn du Angst hast und vielleicht mal von einem Hund gebissen worden bist, dann dient dass nur zu deiner eigenen Sicherheit.
Und du verstößt damit gegen kein Gesetz

Kommentar von Nordlicht82 ,

Hallo 2cool4us,

bei Pfefferspray oder Tierabwehrspray gibt es mehrere Faktoren:

Ich kann meinen eigenen Hund treffen, welcher dann vielleicht die falschen Schlüsse zieht (Ich werde bestraft, wenn ein anderer Hund zu mir kommt) und sein eigenes Verhalten ins Negative ändert.

Der fremde Hund kann dann erst Recht aggressiv und unkontrollierbar werden.

Der Halter könnte handgreiflich werden; dass heißt, ich habe meinen eigenen Hund an der Leine, einen fremden Hund, der aus irritation ev. um sich beißt und muss zusätzlich den Angreifer abwehren. Das Spray kann mir entwendet und gegen mich verwendet werden. Ohne ein Paar zusätzliche Arme und Beine ziehe ich dann den Kürzeren :)

Wenn möglich, suche ich nach einer Lösung, in welcher ich keine Waffen nutzen muss und trotzdem keine Angst haben muss.

Kommentar von 2cool4us ,

Hehe, dann weißt du wohl nicht was Pfefferspray ist und wie es wirkt:)
Herztätigkeit spielen wir dein Szenario noch mal so durch wie es real passieren wird:

Der unangeleinte Hund kommt euch zu nahe und ist möglicher Weise Aggressiv und angsteinflösend.

Du entscheidest dich für das Pfefferspray( es gibt zwei Arten: sprühnebel für kurze Distanz großflächig oder feiner Strahl für weitere Distanz punktuell, du nimmst natürlich Variante b)

Der wilde fremde Hund wird jaulend davonrennen und wissen dass du der stärkere in der Situation ist und wird es bestimmt kein zweites mal probieren.

Der Hundehalter schaut erst mal nach seinem Hund wärend du ihn cool belehrst dich in Gefahr vor seinem unangeleinten hundert gefühlt zu haben.

Dieser wird klein bei geben und bestimmt NIE im Leben auf die Idee kommen, dir und deinem Pfefferspray zu nahe zu kommen, Ende der Durchsage :)

Kommentar von Nordlicht82 ,

Hallo 2cool4us,

stimmt, ich habe keine Erfahrung mit Pfefferspray. Deswegen werde ich es auch nicht einsetzen. Allein durch die fehlende Routine und der Tatsache, dass ich es in einer Stressituation erst in die Hand nehmen und dann zielen muss, spricht für mich dagegen. Und ich will auch nicht aus Panik einen Hund, der sich freundlich nähert, präventiv eins überbraten :)

Ich will meine Angst vor freilaufenden Hunden in den Griff bekommen, wenn möglich ohne den Einsatz von Waffen. Hast du da einen Rat für mich?

Kommentar von MiraAnui ,

Naja ein Hund, der wirklich aggressiv ist juckt Pfefferspray nicht wirklich. Die merken nicht mal wenn sie angeschossen werden.

Dazu komm während einer Beißerei kannst du nicht zielsicher nur den fremden Hund treffen, sondern triffst auch deinen Hund. Das kann schwerwiegende fehlverknüpfungen auslösen.

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