Frage von maxialexander, 277

Wie gefestigt sollte die politische Position mit 18 sein?

Ich beschäftige mich ca. seit ich 15 bin mit politischen Themen, aber habe jetzt, mit 18 Jahren, noch immer keinen festen Standpunkt und weiß auch nicht recht, wo ich mich selbst einordnen würde. Ich habe teils nationalistische Ansichten, d.h. meine Identifikation mit dem deutschen Volk und dem Land sind stakt ausgeprägt, in manchen Aspekten geht es fast in einen völkischen Bereich. Dh in solchen Punkten würde ich eher dem "rechten" Lager angehören, aber ich habe auch soziale und liberale Ansichten, beispielsweise wenn es um wirtschaftliches geht oder um die Position der Frau in der heutigen Zeit. Das sind nur genannte Beispiele. Ich finde aber insgesamt keinen eindeutigen Standpunkt und weiß auch nicht, wen ich wählen soll. Ich habe in einigen Punkten Sympathien für die NPD, was mein nationales Denken betrifft und in anderen Punkten tendiere ich extrem nach links bzw lebe eher linke Werte als rechte. Wenn ich mich mit Leuten über Politik unterhalte, denken auch viele, ich sei linksliberal. Ich bin etwas verwirrt. Ist das normal, dass sich mein gesamtes Meinungsbild aus "extrem rechten" und "linksliberalen" Ansichten zusammensetzt? Ich habe das bis jetzt bei keiner anderen Person so ausgeprägt beobachtet.

Antwort
von ludpin, 48

Es gibt ja wohl keine Partei mit der Mann/Frau komplett zustimmen kann. Eigentlich ist keine wählbar. Man muss nach dem Ausschlussprinzip wählen. Welche Partei ist das geringere Übel. Was nützt es wenn man die AfD wählt, wenn die aber Null Ahnung von Wirtschaft, Umwelt, Verkehr, Aussenpolitik usw. haben und unser Land in den Ruin stürzen. Da ist eine Partei die Arbeitsplätze schafft und diplomatisch mit anderen Ländern verhandelt und Aufträge in Land holt sinnvoller.

Kommentar von gnarr ,

hm welcher mensch mit genügend verstand und bildung, also alles über braun-grenzdebil, würde ne nazipartei wählen - egal ob afd oder npd?

Antwort
von BTyker99, 80

Das ist normal, weil jede Partei ein großes Spektrum an verschiedenen Themen abdeckt, zu denen man unterschiedlicher oder gleicher Meinung sein kann. Ich z.B. sympathisiere auch mit einigen Politikern der Linken (Wagenknecht, Gysi, ect.), aber gleichzeitig auch mit der AfD.

Am Ende muss man abwägen, welche Themen einem am wichtigsten sind. Bzw. kommt bei der Linken für mich hinzu, dass es innerhalb der Partei zu viele völlig gegensätzliche Meinungen gibt, daher ist die Partei leider für mich unwählbar.

Kommentar von Vienna1000 ,

Tja. Das ist für mich auch so ein Punkt. Ich kenne die FPÖ in Österreich und der "blaue Ableger" sollte die AfD sein. Das passte "am Anfang" und jetzt leider nicht mehr wirklich. Das Problem ist: Das sind jetzt "Neoliberalisten" und wenn man Aussagen folgt, die nicht "so ganz in der Öffentlichkeit stehen" dann ist "schwer davon auszugehen", dass diese Personen auch nur darauf aus sind durch Postenschacherei ins eigene Geldbörserl zu wirtschaften. An den eigentlichen, wirtschaftlichen Kernproblemen, die Deutschland als Land hat wird sich mit denen sicherlich nichts ändern, im Gegenteil. Von daher "eher die Wahl des geringeren Übels".. Was könnten die Linken noch verschlimmern..

Antwort
von Laberdor, 116

... Sei du selbst, ordne dich nicht in Kategorien, Parteien oder Subkulturen ein. So bist du noch am Ehesten ein selbstständig denkender Mensch, ein vernünftiger Bürger, auch wenn die Politiker ebendiese natürlich am Allerwenigsten haben wollen.

Kommentar von maxialexander ,

Ja, aber was wähle ich dann und wie werde ich aktiv etc?

Kommentar von Laberdor ,

Tja, und genau da ist der Knackpunkt.

Hältst du es bei der momentanen Auswahl von Parteien überhaupt für sinnvoll, einer von diesen deine Stimme zu schenken? Weiß nicht, wie das in Deutschland ist, aber in Österreich kann man weiß wählen, d. h. du gehst schon wählen, gibst aber keiner Partei deine Stimme.

Stell' dir mal vor, es sind Wahlen und keiner geht hin. ;)

Ein Mensch mit einem halbwegs gesunden Verstand bleibt mMn in der politischen Mitte, da wird er keine Freunde im extrem rechten oder linken Lager finden, aber für ein Land und sein Volk ist die sachliche Mitte immer noch das Beste.

Antwort
von ThommyGunn, 61

Rechts und Links sind je nach Definiton näher beieinander als viele denken (und ihnen lieb ist), in Griechenland z.B. regieren Linke und Rechte gemeinsam. Ich persönlich vertrete auch eher völkische, konservative und sozialdemokratische Positionen und sehe darin keinen Widerspruch, ich wähle AfD. NPD würde ich selbst nicht wählen, könnte in Grundzügen aber deiner persönlichen Überzeugung näher kommen, da die AfD stärker marktwirtschaftlich orientiert ist, als die NPD.

Davon abgesehen war früher das, was heute als "rechtsextrem" gebrandmarkt wird "common sense" sozusagen; der SPD in der Weimarer Republik wäre es sicher nicht in den Sinn gekommen hier Millionen Araber anzusiedeln.

Ich denke für 18 hast du schon ziemlich gefestigte Ansichten sofern man das aus dem kurzen Text erkennen kann, man sollte aber immer bereit sein, seine Ansichten zu überdenken, egal wo man im politischen Spektrum steht.

Kommentar von Vienna1000 ,

Marktwirtschaftliche Orientierung der AFD.. Aeh ja, genau DAS ist es, was diese Partei gefährlich macht. Das sind Neoliberalisten und die haben ein "Problem" u. a. mit Vermögens- und Erbschaftssteuern. ( Thema: Umverteilung ) - Ein massives Problem mit den Renten und stecken offensichtlich in Gedanken mittendrinn in diesen nichtsbringenden Exportwahn. Naja, wenn man darauf steht, dass weiterhin alles Umlaufgeld in Spekulationskonten versickert dann ja.. Ich versteh immer die Menschen nicht, die irgendwie hier selbst ein paar kleine Mark machen.. Aeh Euro.. und irgendwie nicht so ganz verstehen, warum so eine "Art der Marktwirtschaft" nicht funktioniert. Es hat sich eigentlich schon "ausgezockt". Wer wählt schon wissentlich eine Partei, die das Volk endgültig "ausbluten" lassen will. 

Kommentar von ThommyGunn ,

Ich bin auch kein Freund von Erbschafts- und Vermögenssteuern, wer die Linke wählt bekommt am Ende nur mehr Asylanten, aber auch nicht mehr soziale Gerechtigkeit.

Kommentar von Vienna1000 ,

Ja, dass leidige Thema.. Wäre das nicht, dann wäre die Linke die einzigste Alternative. Bei den Steuern gehts ja dann auch um Dimensionen, die uns Normalbürger schon gar nicht mehr erfasst. Eben auch nicht den "Normalspekulanten" - Ansonsten eben die einzigsten die etwas real ändern MÖCHTEN. Ob sie tatsächlich könnten.. Ist ne andere Frage. Richtig ist allerdings auch, dass man sich nachfolgenden, simplen Schüleraufsatz mal gut durchlesen sollte.. https://schulzeug.at/geschichte/industrialisierung-die-soziale-frage/

Kommentar von gnarr ,

ein nazi outet sich, wie schön. die afd ist nix weiter als eine andere und weitere nazipartei. deinen völkischen braunen müll solltest du hier nicht mehr ablassen. mit konservativ hat dies nix zu tun, sondern ehr mit rassismus und fremdenhass. das sind die werte für die du als nazi stehst und deine kumpels von der afd und der npd.

Kommentar von Vienna1000 ,

Behalts in Zukunft für dich. Die Bevölkerung dürfte zwischenzeitlich so weit sein, typen wie dich so zu behandeln, wie es sich gehört.. In dem Fall: Primär "links" liegenlassen.

Kommentar von Vienna1000 ,

Ausserdem wirkts schon lächerlich pervers in einem sachlichen Thread jemanden mitteilen zu wollen, welche Werte er angeblich vertritt. Aber zur Info: Ich gehöre in AT der FPÖ an und in Deutschland tendiere ich stark zu "den Linken" - Möchtest du mir auch etwas über "meine Werte" mitteilen? - Wollte das schon immer mal im Detail wissen, weil ich das ja selbst nicht wissen kann und du das viel viel besser weisst.

Kommentar von ThommyGunn ,

Meinst du mich oder gnarr? Aber FPÖ ist schonmal gut, felix Austria, ich hoffe der Hofer macht das Rennen!

Kommentar von Vienna1000 ,

Gnarr war gemeint. Ja, sehe ich auch so, weil sonst geht diese sinnbefreite Welcome Klatscherei gleich wieder weiter, wenn man weiss, dass hinter Bello eher die Eva Glawischnik "anzutreffen ist".

Kommentar von Vienna1000 ,

Erstaunlich allerdings auch, dass unsere SPÖ&ÖVP Politiker plötzlich alle einen "Hang zur Realität" haben und FPÖ Forderungen quasi 1:1 übernehmen. H.C. kanns natürlich nicht lassen ständig darauf hinzuweisen, von WEM das eigentlich alles kommt :-)

Kommentar von ThommyGunn ,

Euer Kurz ist ein guter Mann, Faymann hatte ja auch schon die Notbremse gezogen, ich denke, dass nicht alle in der SPÖ und ÖVP nur aus Kalkül handeln, hat nicht auch schon die SPÖ mit der FPÖ koaliert? - Ich denke eure Politiker sind durchaus eher am Wohlergehen des Landes interessiert, als das was sich hierzulande "Volksvertreter" schimpft. Was Steuern und die soziale Frage angeht dürfte hier wohl den Rahmen sprengen.

Kommentar von Vienna1000 ,

Ja, was Faymann angeht.. Es gab hier offensichtlich erstmal absolutes Unwissen darüber, dass es bei dieser "Krise" nur um "wirtschaftliche Belange" Deutschlands ging und nie um humanitäre Hilfe. Wir können - alle zusammen - froh sein, dass "da hinten" "durch uns" dichtgemacht wurde. DIE hätte das "laufen lassen". ( Binnenstaatlich strukturiert wurde in D ja immer noch nichts.. ) - Das Verantwortungsbewusstsein hat Faymann letztendlich "den politischen Kopf" gekostet. Das mit den Koallitionen ist bei uns eh recht.. "Bunt gemischt".. Vermutlich auch der Vorteil einer REPUBLIK und keiner Bundesrepublik, weil die Länder auch einfach mehr eigene Möglichkeiten haben. rot-blau gibts derzeit wohl im Burgenland. Und ja, es gibt u.. a. auf Youtube etwas zu sehen.. Was hier auch eine "Diskussion" auslöste.. Als LH Niessl als echter Politiker auf einen deutschen Kapitalisten gestossen ist, der sich Politiker nennt. Zuletzt hats dann wohl auch der Häupl in Wien gemerkt, was bei euch in D "so abläuft".. Wohl eher ein unschönes erwachen, da es insgesamt um lauter Dinge geht wo man sagen kann.. Sowas will doch kein Mensch.. Sowas macht doch kein Mensch.. Und was "unsere Asylanten" angeht.. Jetzt haben wir lauter Nordafrikaner hier, die nicht mal mehr Asyl beantragen, weil se wissen, dass das keinen Sinn macht. Drogen verkaufen.. Wir können fast noch froh sein, dass se derzeit irgendwie beschäftigt sind.

Antwort
von Vienna1000, 46

Ja, dass ist so ein ernsthaftes Problem "heutztage" - Ich bin nach Österreich ausgewanderter Deutscher. "Früher" ( also ich bin jetzt 45 ) folgte ich in Deutschland eher der CDU/CSU, habe mich aber nie "wirklich intensiv" mit Politik beschäftigt. Hier in Österreich wurde ich gleich auf viele "Dinge" aufmerksam, die auch im politischen Spektrum zur FPÖ gehören. Pfui, böse rechte.. Nazis.. (?) wobei ich mir sicher bin, dass sich meine normalen Ansichten nie geändert haben. Wurde man ja ehesten in der "täglichen Unterhaltung" mit anderen Personen feststellen, wenn da irgendwelche Standpunkte insgesamt "grob differieren" würden, was Sie nicht tun. Komplett anderes "politisches Spektrum" hier. Interessant vor allem das "Handbuch freiheitlicher Politik", dass man sich ruhig mal zu gemüte führen sollte bevor die Nazi sagen kommen. Jetzt habe ich auch "social Diversity" rsp. "Diversity Management" gelernt und da sollte man schon eine "halbwegs neutrale" Position haben um da was vernünftig "menschlich" "rüberzubringen". Seit einsetzen dieser "Flüchtlingskrise" verstehe ich auch die "Welt nicht mehr". Denn: Ich kann sowohl der Politik von Victor Orban positiv folgen, weiterhin Strache von der FPÖ, Sarrazin (SPD) hat übrigens bei uns ein Seminar gehalten im Rahmen der FPÖ ( Passt eigentlich auch nicht.. ) und dann wäre da in Deutschland noch die Sahra Wagenknecht ( Die Linke ) der ich zu 100% "folge". Dann wäre da auch noch dieser Griechische Ex Politiker und Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis. Diese Personen geben mir doch die Hoffnung, dass es noch Menschen gibt, die Hirn haben. In sofern kann selbst ICH mich nicht mehr orientieren ( Zumal das, was da in D abläuft schon fast an Gehirnwäsche und Massenmanipulation.. Nett gesagt.. Herannreicht.. ). Fakt ist: Seminare in meinem o. g. Fachbereich kann ich nicht mehr abhalten, da mir die "Grundlage" fehlt und ich JETZT permanent politisch kollidieren würde. Wenn ich das jetzt machen WÜRDE, dann wäre das hochgradig manipulative "Bildung". Genauso wie ich mich - als Fachausbilder - frage ( was nicht mehr zu ergrunden ist ohne zu "kollidieren" ) wie man in Deutschland heutzutage noch Kaufleute ausbildet. Diese Wirtschaftspolitik der GroKo, die in D "Globalisierung" heisst oder "Neue soziale Marktwirtschaft" ( Die es nicht gibt und nie gegeben hat.. ) irgendwie "als positiv" rüberzubringen ist menschlich unmöglich. Nur hochgradig manipulativ wäre das in meinen Augen machbar. Und da wären wir auch bei Dingen des 3. Reichs. ( Kein Scherz ) - Wenn Menschen durch ein System genötigt werden Dinge zu unterrichten, von denen Sie wissen das sie "durch die Bank" fatal falsch sind. ( Diese Bildungseinrichtungen wurden nach dem 2. Weltkrieg sofort geschlossen. Jetzt gibts das Theater wieder. "Lehrplanfreie Unterrichtsstrukturen" u. a. in Konzerngeführten Privatunis.. Ganz toll ) - Gut, ich höre jetzt mal auf. Ich wollte nur klarmachen, dass "ganz andere" die selben oder noch größere Probleme haben mit der Politischen Richtung / Meinungsfindung. Ich persönlich vertrete auch den Standpunkt "small is better", was sachliche Gründe hat. Demzufolge wäre ich nicht nur ein "Nazionalist" sondern von unten nach oben ausgehend eine "Regionalist".  

Antwort
von DieBerufswahl, 98

Mehr oder weniger ist das bei mir auch so. Ich bin zwar noch relativ jung, setze mich aber auch mit der Politik auseinander. Oft bin ich jedoch mehr rechts als links. Ich denke, mit dem Alter wird sich deine Position "festigen".

Kommentar von Laberdor ,

Denkt doch nicht immer in Stereotypen. Muss man sich denn unbedingt links oder rechts zugehörig fühlen? Du bist du und hast dir dein eigenes Bild gemacht, das muss nicht in eine Kategorie passen. :)

Antwort
von schokorosine, 132

Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß, das ist doch ganz normal.

Die meisten beschäftigen sich in deinem Alter immer noch nicht mit Politik und die allerwenigsten bereits mit 15. Von daher... :)

Zerbrich dir da nicht den Kopf drüber und beschäftige dich weiterhin damit, irgendwann wirst du deinen Standpunkt finden.

Antwort
von wolfgang11, 74

Sehr gut, dass du dich mit Politik beschäftigst.

Ich war 18, als ich Soldat wurde. Ich habe mich von den Parolen des NS Regimes manipulieren lassen. Es hat mich 5 meiner besten Jahre als Soldat und Kriegsgefangener gekostet.

Heute hinterfrage ich alles, was Politiker sagen und Medien berichten. Ich bilde mir also meine eigene Meinung.

Ich bin Deutscher und liebe meine Heimat, die ich nach dem Krieg wieder aufgebaut habe, als alles in Trümmern lag. Ich bin aber auch Europäer und würde eine richtige Europäische Union begrüßen. Einen Präsidenten mit einem echten Parlament. Einen Außenminister und keine 28, einem Finanzminister und keine 28 usw. In einem solchen Europa sollten sich die unseligen Kriege der Vergangenen Jahrhunderte nicht wiederholen.

Deine soziale Richtung ist OK. Nur sollte sie nicht übertrieben und ausgenutzt werden.

Es wird in Deutschland viel über Politik und Politiker geredet und geschimpft. Wenn man aber die Wahlbeteiligung ansieht, gehen nur die Hälfte der Wahlberechtigten zur Wahlurne. Nach dem Motto, es ändert sich ja doch nichts. Wie soll sich da etwas ändern?

Ich persönlich bin der Meinung, dass nach 8 Jahren ein Regierungswechsel sinnvoll ist, weil sonst eine Verfilzung mit den Lobbyisten zu groß und nicht mehr die Meinung des Volkes korrekt vertreten wird.

Kommentar von Vienna1000 ,

Ja, ich würde auch gerne die Möglichkeit haben noch irgendwas real zu hinterfragen. Meinung des Volks korrekt vertreten? Wer ist das Volk? Deutschland hat doch schon längst keine "Mitte" mehr. Klar ist auch, dass keine der "relevanten" Partein das "Hauptproblem" ( Neoliberalismus / Spekulationskapitalismus ) ernsthaft angehen will ( Ausnahme: Die Linken und so wie ich das sehe wird sich kaum jemand ernsthaft mit dieser Partei beschäftigen, weil das mit "Links" dann gerne falsch ausgelegt wird ). Richtig sind eher Begriffe wie "Postemokratie" "eine komplett korrumpierte deutsche Öffentlichkeit" etc. Schaut euch mal an wer Peter Hartz war ( Personalchef Volkwagen Mexico ), wer Andreas Nahles ist ( Vor allem interessant, dass Sie zum Einführungszeitpunkt von Hartz IV, dass im übrigen im Bertelsmann Konzern entstanden ist und Peter Hartz wollte es ja dann doch nicht gewesen sein, mit dem direkten Kollegen von Peter Hartz verheiratet war.. ) - Auch Sigmar Gabriel war seltsamerweise in einen VW Skandal verwickelt. Die weitere Person fällt "heutzutage" schon gar nicht mehr auf. Das ist Wolfgang Clement. Zum Zeitpunkt als Hartz IV einzementiert wurde war der Arbeits- und Wirtschaftsminister. Jetzt sollte man sich wirklich mal gut ansehen ( Wiki und so.. ) wer diese Person ist, wo sie herkommt und mit was sie immer noch aktiv ist. Schlagwort: INSM und - Am Rande - die Sache mit den verschickten Voodoo Puppen. Es kann einem nicht nur "etwas speiübel" werden. Darum klingt dein letzter Satz irgendwie.. Realitätsfern und da gehts mir jetzt nicht darum, irgendeinen Streit von Zaun zu brechen, wirklich nicht.. Ihr merkt nicht mal mehr selbst, wie unterwandert ihr seit. Selbst der "neue" Chef der IGMEtall, ein Jörg Hofmann, der gleichzeitig bei VW und DaimlerChrysler tätig ist, hat "Soziologie und Ökonomie" studiert. Solche Menschen verdienen Ihre Brötchen damit, wie man entweder vorhandene Sozialstrukturen wirtschaftlich am besten ausschlachtet, oder Sozialstrukturen so manipuliert, dass sie am besten ausgeschlachtet werden können. Der hat nichts mit Arbeitern am Hut, rein gar nichts und als Merkel meinte "Wir werden neue Gesellschaftsstrukturen bekommen" also Sozialstrukturen, dann will ich eher nicht wissen, was die da im Hinterkopf für Endvorstellungen haben.

Kommentar von wolfgang11 ,

Alles richtig. Aber warum sind die Menschen so Wahl müde?

Warum wird die linke Partei nicht gewählt? Aus meinen Erfahrungen backen alle Parteien kleine Brötchen, wenn sie an die Macht kommen. Sie werden Opfer der Lobbyisten und von Wahl Versprechungen bleibt nicht mehr viel übrig.

Unser Bundespräsident von Weizäcker hat mal einen Satz geprägt: Die Politiker sind machtbesessen und wenn sie oben sind, machtvergessen, oder so ähnlich.   

Kommentar von Vienna1000 ,

Ich denke, dass Problem liegt einfach an dem "links". In Deutschland kann man da nicht wirklich unterscheiden zwischen "Links" und "linksextrem" - Irgendwie fehlt da eine quasi fast unwählbare "Extremistische" Parteil am linken Rand, damit die Unterschiede vielleicht "besser zur Geltung" kommen. Ich fand und finde es als ausgewanderter Deutscher, der sich erst nach langen Jahren wieder überhaupt "mit Deutschland beschäftigt" hat immer noch erschreckend, was sich da abspielt. So ziemlich das erste, dass ich bei einer Bundestagssitzung gesehen habe war eine SPD Politikerin, die eher "winselnd" vor dem Bundestag stand, mit einer Bitte eine geringfügige Änderung an Hartz IV vornehmen zu dürfen. "Könnten wir vielleicht...." und der Abschluss "Ich habe den Arbeitgeberverband schon gefragt, die haben nichts dagegen".. AU WEIA.. Den anderen Lobbbyverein oder die andere Lobbyfirma habe ich bereits erwähnt. Mir erscheint dieser Laden schon hochdramatisch gefährlich um es mal so zu sagen, da sind auch schon SPD Politiker eingetreten und SOFORT wieder ausgetreten.. Da ist "schon wieder" eine unfassbare Rhetorik im Spiel.. Sowohl bei Clement, als auch beim "Auftritt" dieser INSM.. Wenn der MAnn beispielsweise davon spricht, etwas gegen Jungendarbeitslosigkeit tun zu wollen und davon, dass man die Kinder 3 Jahre vor Schulabschluss fit für die Wirtschaft machen muss, dann klingt das ja recht.. "nett"... Wenn man aber realisiert, dass es dem um knallharte Kinderarbeit geht, dann siehts anders aus. Ich befürchte schon fast, dass diese Gruppierung - bezahlt von Gesamtmetall mit einem offiziellen Budget von über 9,5 Millionen für Massenmanipulationen - die Deutsche Bundesregierung IST. Dann wäre da noch Heiko Maas.. Der gründet seine Lobbyvereinigungen über eine Stiftung "zum Gesinnungsterror" ja gleich selbst. Unter anderem zusammen mit "Vileda" ( War erst dieser Tage in der Regelpresse.. Da schreit schon gar keiner mehr auf.. ). Ich persönlich befürchte, dass sich da "politisch" gar nichts mehr tun kann. Fraglich obs da überhaupt "nur" um Korruption geht, oder ob da im Zweifellsfall nicht schon ganz andere Drohungen im Spiel sind. Aber gut, warten wir und hoffen wir auf den vorausgesagten Totalzusammenbruch des Finanz- und Wirtschafts"systems".. Dann werden die Karten neu gemischt.

Kommentar von ThommyGunn ,

(gelöscht) Ich hatte erst Ihr Alter angezweifelt, aber nichts für ungut.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community