Frage von Christian45xxx, 52

Wie gefährlich wäre der demographische Wandel für die Rente gewesen ohne Riester?

Antwort
von voayager, 23

Jetzt isses erst "dank" Riester-Rente gefährlich geworden. Die eigentliche Rente wurde abgespeckt, was nix anderes als ein Rentenklau ist, dafür alles auf die private Rentenversicherung abgewälzt. Wer zuvor wenig Geld hatte, sei es als Niedriglohnempfänger, sei esa als Arbeitsloser, konnte und kann nicht Geld abzweigen, um für die Riester-Rente einzuzahlen. Er ist daher auf die ausgesprochen mickrige Allgemeinrente angewiesen.

Die sPD hat mit der Einführung der Riester-Rente nicht nur die eigentliche Rente demontiert, sondern wieder mal so die Versicherungen gestärkt. Riester, das ist gut für die Allianz und andere Konzerne, für die sich diese sPD schon immer stark engagierte und dies auch weiterhin verstärkt praktiziert.

Kommentar von Dickie59 ,

HAllo,

das ist sachlich so nicht richtig.

Die Rentenreform und Umstellung der Rentenberechnung erbrachte eine Nettorentenreduzierung, damit diese finanzierbar bleiben. Aufgrund dieser Rentensenkung versprach sich die damalige Regierung durch mehr "Eigeenvorsorge" die sogenannte Rente nach dem Altersvermögensgesetz einzuführen. Wenn jeamnd 4% von seinen rentenrechtlichen Jahreseinkommen , abzüglich der Grundförderung und wenn vorhanden, Kinderförderung, bespart, sollte er diese Reduzierung seiner Rente in Höhe von 4-6% ausgleichen können.

Leider gibt es Versicherer, die daran kräftig verdienen, denn der Laie kann kaum die die Kosten der Produkte vergleichen. Aber auch hier haben die Verbraucherschützer versagt, sie hätten die kosten eines jeden zertifiziertem Produkt ja ausrechnen und veröffentlcihen können. Die Überraschung wäre groß gewesen...

Selbst heute nutzen die Verbraucher es nicht, sich die kosten des angebotenen Vertrages ausrechnen zu lassen.

Beste Grüße

Dickie59

Kommentar von voayager ,

Das stimmt so nicht. Die Riester-Rente war das Einfallstor zum Abbau der regulären Rente. Auch isses so, dass Niedriglohnempfänger erst recht Arbeitslose nicht noch Geld dafür übrig haben, für eine rieseter Rente einzuzahlen. Das ganze Riester-rentewnsystem ist daher ein großer Flop, nur daz uangetan den Versichertungen eine goldene Brücke zu bauen. Also beschönige nicht, wo es nix zu beschönigen gibt.

Hätten alle in die Rentenkasse eingezahlt, also auch Selbständige und Politiker, wäre mehr Geld in der Kasse gewesen, statt ein Splitting inm Pensionen und Renten. Wichtig wäre auch gewesen, die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben, auch das unterblieb!

Antwort
von 1988Ritter, 19

Es gibt eine sogenannte Rentenformel.

Diese Rentenformel basiert ganz plump dargestellt darauf, dass junge Arbeitnehmer durch die Einzahlung von Rentenbeiträgen die Rente der Älteren finanziert.

Das hat ganz gut funktioniert, kam dann aber durch die geburtenschwachen Jahrgänge in Schieflage.

Diese Schieflage war schon zur Amtszeit von Norbert Blüm erreicht, und ist für die Politik kein alter Hut mehr.

Man hätte (könnte es auch immer noch) die Schieflage auffangen können, in dem man die Renten mit den Pensionen verschmelzen würde. 

Dies wäre dann allerdings auch nur ein Aufschub. 

Letztendlich muss man der Wirtschaft klar machen, dass das Sozialsystem nur dann funktionieren kann, wenn die Bürger aus den Entgelten heraus in der Lage sind, eine Familie zu finanzieren. Erst durch die Finanzierungsmöglichkeit einer Familie werden die Geburtenraten steigen. Solange Frau und Mann arbeiten müssen, kann da nichts kommen.

Daran ändert auch Riester nichts, was eh nur eine Gelddruckmaschine für die Versicherungskonzerne war.

Antwort
von Hodenjunker, 19

Ungefährlicher

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