Frage von 20Lulu01, 170

Wie gefährlich sind die USA?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tanzegern, 74

Ein Staat, der gewählte Präsidenten stürzt, ganze Weltregionen destabilisiert, Leute entführt, ohne Verfahren festhält - teilweise in Geheimgefängnissen-, foltert, Leute per Fernsteuerung hinrichtet, ohne Gerichtsverfahren natürlich - so ein Staat ist brandgefährlich.

Kommentar von tanzegern ,

danke fürs Sternchen :)

Antwort
von atzef, 46

"Die USA" sind ein begriffliches Abstraktum für ein staatliches und meinetwegen auch geographisches Gebilde. Ein solches begriffliches Abstraktum besitzt keinerlei Gefährlichkeit.

Gefährlich können lediglich Menschen bei der Verfolgung ihrer Interessen für andere Menschen werden - mal von Naturkatastrophen abgesehen. Das macht momenan die absehbare Präsidentenkandidatur Trumps überdeutlich.

Hat der Aussicht, eine Mehrheit zu bekommen? Eher nicht... Falls doch, wird es reichlich unkalkulierbar...

Kommentar von Snanifo ,

So kann man sich auch an einer Auseinadersetzung über die USA vorbeimogeln, indem man diese politische Gebilde, der ökonomisch, militärisch und politisch der stärkste Staat der Welt ist, zusammenfummelt als eine zufällige Geographieeinheit, in der halt irgenwie ganz harmlose Menschen leben, nur durch Spinner wie Trump gefährdet und ja, auch durch Naturkatastrophen. Ein herrliches begriffliches Abstraktum, über allen Wolken schwebend.

Kommentar von atzef ,

Wenn du nicht in der Lage bist zu verstehen, was ich schreibe, dann gib dir doch nicht die blamable Blöße, dass dann auch noch kommentieren zu wollen.

"Die USA" besitzen als begriffliches Abstraktum keine Gefährlichkeit. Punkt.

Gefährlich können für Menschen nur die Verfolgung von menschlichen Interessen werden. Punkt.

Im weiteren können wir uns gerne über us-amerikanische Interessen unterhalten und darüber, für wen die gefährlich sind und für wen nicht.

Aber dir scheint schon die Vorstellung ein Gräuel zu sein, in den USA lebten auch "harmlose Menschen"...

Kommentar von Snanifo ,

Du bist der intelligentere von uns beiden. Das habe ich schon verstanden. Aber gibt es denn in den USA auch "gefährliche" Menschen?

Genau darauf wollte ich hinweisen: Durch die Abstraktion von den tatsächlichen Interessen der USA schwingst du dich in nichtssagende und verkehrte theoretische Höhen auf, sonnst die in deiner scheinbaren Überlegenheit und hast nichts zum Thema beigetragen. Nur abgewimmelt.

Wieder abstrakt ist deine Bereitschaft, dich über die USAmerikanischen Interessen zu unterhalten und für wen diese gefährlich sind und für wen nicht. Aber genau diese Frage war doch gestellt?

Kommentar von atzef ,

Nein. Die unverständige Frage erkundigt  sich nicht nach Interessen, sondern unterstellt den USA, damit allen Bewohnern und allen politischen Strömungen eine pauschalierende Gefährlichkeit. Das mag dem Vereinfachungsbedürfnis von Populisten entsprechen, druckst aber selber von vornherein um eine Analyse konkreter Interessen herum.

Für mich besitzt die aktuelle US-Politik keine pauschalierbare Gefährlichkeit, es sei denn, man hielte Maßnahmen zur Bekämpfung radikalislamistischer Terrorgruppen prinzipiell für gefährlich.

Kommentar von Snanifo ,

Ich denke, dass man die Frage auf die aktuelle US-Politik beziehen kann. Und dir ist vielleicht schon klar, dass die Festlegung des Islamischen Staates (IS) und anderer als "radikalislamistische(r) Terrorgruppen" direkt mit einem nicht ungefährlichen Interesse der USA in dieser Region verbunden ist, und zwar mit der Zurückdrängung des Einflusses Russlands in diesem Gebiet. Der Schlüssel dazu ist Assad mit seinen guten Beziehungen zu Russland, das wiederum ein Interesse an der sicheren Beibehaltung ihrer Militärstützpunkte auf Syriens Gebiet hat. Nur für dich und damit keine Missverständnisse auftauchen: Das bedeutet nicht, dass ich irgendetwie auch immer positiv zum IS stehe,  Assad unterstützen will oder auch die Interessen Russlands für friedensfördernd halte. Das tue ich allerdings auch nicht für die Ansprüche der USA, überall um Russland herum deren Einfluss zurückzudrängen, nicht nur diplomatisch, sondern auch militärisch. Ich denke, das ist weder populistisch oder vereinfacht. Der Frager ist vielleicht auch kein Herumdruckser, sondern vielleicht einfach jemand, der sich wundert über die so friedfertigen Demokratien des Westens, die dann doch sehr kriegsträchtige Interessen haben.

Du scheinst dich ja sehr "vorurteilsfrei" auf genau dieser der westliche Seite eingehaust zu haben und "pauschalierend" diese als ungefährlich anzusehen. Prost Mahlzeit.

Kommentar von atzef ,

Jetzt wissen wir, für wen du alles nicht bist und wessen Interessen du nicht teilst. Bliebe nur noch zu fragen, für wen und welche Interessen du dann bist?

Irgendwie machst du den Eindruck, als ob du zwar die angenehmen Seiten eines Daseins in der westlichen Welt in vollen Zügen genießt, gleichzeitig aber vorurteilsbeladen und dünkelhaft kritikasternd über deren vermeintlich verwerflichen Interessen räsonierend herziehen möchtest.

Dabei scheinst du völlig befangen in imperialen zaristisch/stalinistisch/russischen Propagandavorstellungen einer Einkreisung Russlands zu sein, für die der politische Wille nationalstaatlicher Bevölkerungen nur dann zählt, wenn sie "Männchen hübsch" vor der russischen Zwergnase machen.

Nirgendwo leben die Menschen sicherer, sozial und wirtschaftlich besser und durch Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in ihrem individuellen Entfaltungsspielraum optimaler vor Willkürübergriffen beschützt als "Im Westen" einschließlich der USA.

Teile der Bevölkerung dieser Welt führen gerade so eine Art Volksabstimmung durch Völkerwanderung durch. Da geht es auch nur in den ach so bösen, gemeinen und hässlichen Westen.

Auf deine vorzeigbar lukrativere Alternative bin ich sehr gespannt, werde auf die aber bis auf den St. Nimmerleinstag warten können.

Kommentar von Snanifo ,

Der St. Nimmerleinstag ist da! Ich werde dir zwar keine Alternative zeigen können (leider), aber doch ein paar Hinweise über die Abstimmung mit den Füßen, für dich "Volksabstimmung durch Völkerwanderung" sowie über die "Einkreisung Russlands".

Zunächst zu letzterem:  Abgesehen von deiner Spekulation über mein "in vollen Zügen genieß(en)" hast du wohl bei meinem Beitrag überlesen, dass auch die Russen nationale imperialistische Interessen verfolgen. Wenn du noch ein bisschen Ehrlichkeit in dir hast, kannst du dir ja die Entwicklung der Weltkarte bzgl. des Einflusses der Russen und des Westens seit 1989 nach der Aufgabe der Sowjetunion ansehen. Vielleicht fällt dir daran etwas auf. Da muss man nicht auf der Seite Russlands stehen, um die Zurückdrängung des Einflusses zu konstatieren. Von deiner Seite könnte man das auch als Erfolg der westlichen Politik beurteilen. Einiges bezogen auf den Nahen Osten habe ich bereits in meinem vorigen Beitrag geschrieben.

Aber nicht nur Kriege werden durch die US-amerikanischen, englischen, französichen deutschen und anderen (westlichen Interessen, ev. auch die deinen?) verursacht und den dort lebenden Leuten damit ein normales Leben verunmöglicht, sondern auch schon der freie Handel in der Welt greift so stark in die wenn auch ärmlichen Lebensverhältnisse der Leute ein, dass sie keine andere Möglichkeit sehen, als wo anders ihr Leben weiterführen zu wollen. Mit all den lebensgefährlichen Risiken, die so eine "Reise" mit sich bringt. Darauf können du und die herrschend Produktionsweise wirklich stolz sein. Da hilft dir auch kein "auf welcher Seite stehst du?" weiter.

Kommentar von atzef ,

Ja, keine Alternative. War nicht anders zu erwarten.

Natürlich hat sich der Einfluss des Westens vergrößert und der Einfluss der Russen aufgrund der leidvollen Erfahrung der von den Russen jahrzehntelang unterdrückten nationale Minderheiten drastisch verringert. Das aber ist kein Beleg für die Boshaftigkeit oder Gefährlichkeit des Westes, sondern nur für seine Attraktivität gegenüber der russischen Knute.

Keine Ahnung, welche Kriege du durch den Westen verursacht siehst. Bei jedem kann man immer genau auf die Ursachen schauen...

Und "ärmliche Verhätnisse" in den Entwicklungsländern sind keinesfalls das eindimensionale Resultat des freien Welthandels (den kann man gerne kritisch diskutieren), sondern in erster Linie der Ausplünderung der jeweiliigen Bevölkerung durch nationale Oligarchien geschuldet.

Wobei man heutzutage die deprimierendsten Beispiele gerade dort findet, wo mit großem Porpagandagetöse mal eine Alternative beschritten werden sollte (Angola, Zimbabwe...).

Kommentar von Snanifo ,

Du brauchst eigentlich gar keine Alternative, weil du mit dem Bestehenden doch sehr zufrieden scheinst. Sonst könnten wir uns zusammensetzen und uns eine überlegen. Aber der Reihe nach.

Wieso hat sich der Einfluss des Westens "natürlich" vergrößert? Da stecken doch Interessen dahinter. Was hat denn der Westen mit der NATO in den ehemaligen Gebieten der Sowjetunion, also in Asien verloren? Ich habe übrigens nicht behauptet, dass der Westen boshaft sei. Gefährlich schon, weil er eingreift in die bestehenden Macht- sowie sozialen wie ökonomischen Verhältnisse. Wenn es nur die Attraktivität wäre, bräuchten sie doch kein Militär.

Du kannst sehr unschuldig tun mit deinem
"Keine Ahnung, welche Kriege du durch den Westen verursacht siehst". Du weißt genau, was ich damit meine. An erster Stelle den Irak-Krieg, den sogar deine Deutschen nicht mitmachen wollten, dann den Afghanistan-Krieg, Waffenlieferungen sowie Bombardements und Einmischung in Bürgerkriege auf der ihnen genehmen Seite, übrigens auch die Russen. Warum sollte ich mich denn entscheiden, welche ich von denen gut und welche schlecht finde.

Zum nächsten Abschnitt bzw. den beiden letzten. Zunächst nur eine Frage: Mit wem haben denn diese "nationale(n) Oligarchen" ihre Geschäfte gemacht? Wer hat denn genau diese "Oligarchen" wenn nicht an die Macht gebracht, dann doch gestützt? Wer stützt denn heute noch das Saudische Königshaus und andere? Jetzt sinds drei geworden, macht aber nix.

Du solltest dir deine eigene Seite doch mal genauer unter die Lupe nehmen und nicht immer alles nachplappern, was du von der nationalen Presse als Meinung vorgesetzt bekommst.

Antwort
von frax18, 60

Die USA hat zwar überall so ein bisschen die Finger im Spiel, aber aktuell sehe ich sie eher als unbedenklich. Man kann auch in allem ein Problem sehen, wenn man will...

Antwort
von voayager, 16

Kommt auf das jeweilige Land an.

Antwort
von FragaAntworta, 88

Nur für die, die nicht der Meinung der USA sind (Politisch ), Kulturell keine Gefahr (immerhin), Wirtschaftlich, können nicht mal die eigenen Raketen (NASA) in den Weltraum bekommen, ohne die Triebwerke der Russen. Ansonsten sind die meisten ziemlich zutraulich und nett.

Antwort
von Vyled, 31

Inwiefern Gefährlich?

In dem du dort Urlaub machst oder USA an sich (Militär)?
Denke USA ist Waffentechnisch eine der Stärksten Länder, ob sie diese aber Einsätzen ist eine andere frage...

Antwort
von TheLegendary, 65

Die USA haben 219 erfolgreiche Kriege hinter sich in ihren 243 Jahren und sind eine der Großmächte der Welt. Würde ich nicht gerade als harmlos bezeichnen.

Kommentar von ohgott16 ,

erfolgreich waren die kriege in der regel aber nicht ^^

Kommentar von TheLegendary ,

Sagen wir es so, verloren haben sie noch nicht. Das negativste für Amerika ist ein Patt gewesen.

Kommentar von frax18 ,

Doch: Den Vietnamkrieg haben sie verloren. Viele Soldaten  und mindestens 100mal so viele Zivilisten für nichts, weil sie ihre Interessen am Ende doch nicht durchsetzen konnten. Am Ende ist Vietnam ein vereintes, sozialistisches Land geworden. Tja, in Korea wäre wohl das gleiche passiert, aber dieses Land ist ja nun deshalb geteilt...

Kommentar von TheLegendary ,

Um die Zivilisten kümmert sich die USA doch nicht. Und dass sie so viele Soldaten verloren haben heißt nur, dass sie sich zurück ziehen mussten. Sie haben Angriffskraft verloren, allerdings sehe ich dies als Patt an, ist ja nicht so als hätte Vietnam einen Gegenschlag einleiten können, um die USA anzugreifen.

Kommentar von Lenok56 ,

Manche feiern Amerika ja wegen der "Mondlandung" die nie statt gefunden hat

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