Frage von manutdfan, 34

Wie gefährlich ist Röntgen?

Hey, ich habe leider einige Probleme mit meinen Zähnen und kam in der Vergangenheit nicht um das Röntgen herum. Keine Ahnung wie oft es war... 5-6 mal etwa, sagen wir im schlimmsten Fall 10 mal in den letzten 15 Jahren Wie gefährlich ist das wirklich hinsichtlich einer Tumorbildung?

Antwort
von Deichgoettin, 14

Wie groß die Krebsgefahr ist, kann man nicht genau sagen. Das Risiko ist für jeden Patienten individuell.

In den letzten ca. 25 Jahren konnte die Strahlung bei den meisten Röntgenuntersuchungen deutlich gemindert werden. Wie viel Strahlung ein Mensch abbekommen muß, um wirklich an Krebs zu erkranken, ist nach wie vor unklar.
Es wird geschätzt, daß in Deutschland jährlich ca. 2000 Krebserkrankungen durch die Röntgendiagnostik verursacht sein könnten.

Die Strahlendosis ist nicht bei jeder Röntgenaufnahme gleich hoch.
Sinnvoll ist es, nach einem Röntgenpass zu fragen und sich jede noch so kleine - auch beim Zahnarzt - eintragen zu lassen. Jeder Radiologe und auch Zahnarzt ist verpflichtet gem. Rö-Verordnung Röntgenpässe den Patienten anzubieten.
Die erheblich größere Strahlenbelastung im übrigen, hat eine CT- Untersuchung.

Allerdings sind natürlich bei vielen Erkrankungen bzw. zur genauen Diagnose Röntgenaufnahmen oder CT´s erforderlich.
Du kannst als Patient allerdings immer hinterfragen, ob eine Röntgenaufnahme - egal in welcher Region - wirklich zur Diagnose erforderlich ist, oder ob es nicht evtl. eine Alternative - z.B. MRT gibt.

Kommentar von manutdfan ,

Immerhin klingt das dann doch relativ harmlos. Denke hatte schon etwas mehr hinter mir als die meisten anderen in meinem Alter.

Antwort
von SoVain123, 28

Du wurdest den ''Strahlungen'' ja immer nur kurz ausgesetzt und hattest auch eine Bleiweste an (Nehme ich mal an, hatte ich zumindest immer).
Also sehr sehr gering.

Kommentar von manutdfan ,

Ja, das ist schon richtig :D Mach mir trotzdem Sorgen.

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