Frage von DavidGG, 268

Wie gefährlich ist MRT?

Nachdem ich 2013 erstmals im MRT war, steht bald die nächste Untersuchung an ?

Was sagen die neuesten Studien dazu ?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von KommanderHeftig, 196

Nach aktuellen Erkenntnissen sind bei der MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie) keinerlei länger anhaltende Risiken und  Nebenwirkungen zu erwarten.

Im Gegensatz zur Computertomographie entstehen bei der MRT keine Röntgenstrahlen (ionisierende Strahlen).

Gefahren können durch Metalle wie Münzen,Schlüssel, Haarspangen und andere am oder im Körper oder in der Nähe des Magnetresonanztomographen entstehen. Durch das starke Magnetfeld werden diese Dinge in das MRT hineingezogen. Sie können so den Patienten verletzen (Geschosswirkung) und das Gerät beschädigen.

Das Magnetfeld des MRT ist grundsätzlich immer in Betrieb und daher potenziell immer gefährlich. Dies gilt auch für den Fall, dass sich das Untersuchungsgerät in Wartestellung befindet oder die Untersuchungskonsolen abgeschaltet sind.

Bei Schwangeren gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass bei Untersuchungen mit dem MRT irgendwelche schädigende Folgen für das Ungeborene zu erwarten sind.
Um sicher zu gehen, sollten Untersuchungen bei Schwangeren jedoch nur
in dringenden Fällen durchgeführt werden. Stillende
Frauen sollten nach der Einnahme des Kontrastmittels etwa 24 Stunden
mit dem Stillen aussetzen, da ein Übertritt in die Muttermilch möglich
ist.

Quelle: http://www.onmeda.de/behandlung/mrt-risiken-und-komplikationen-2975-4.html

Antwort
von user8787, 161

Das MRT an sich ist ein sehr sicheres diagnostisches Verfahren. Ich habe dir trotzdem eine versierte Quelle rausgesucht ,weil oft können persönliche Angaben ängliche Leute nicht beruhigen : 

Quelle Helios K. 

Es sind nur wenige Risiken von MRT-Untersuchungen bekannt. Wichtig ist vor allem, dass keine metallhaltigen Gegenstände in die Nähe des Magnetfeldes gebracht werden dürfen, da diese sonst vom Magnetfeld angezogen werden und sich erwärmen können.
Ausgeschlossen von einer MRT-Untersuchung sind deshalb alle Patienten mit implantierten metallischen Geräten wie Herzschrittmacher, Defibrillatoren, Medikamentenpumpen oder sonstigen metallischen Implantaten. Knochen- und Gelenkimplantate neueren Datums können in aller Regel untersucht werden, da diese zumeist aus Titan oder anderen nicht magnetischen Metallen gefertigt sind. Auch neuere Herzklappen sowie Koronarstents können in aller Regel gefahrlos untersucht werden. Vorsicht ist lediglich bei älteren Herzklappenprothesen geboten.
Gefäßclips (kleine Metallklammern zum Verschluss von Gefäßen) z. B. nach Bypassoperationen können gefahrlos untersucht werden, sollten sich jedoch im Kopf nach Gehirnoperationen Gefäßclips befinden (z. B. nach Aneurysmablutungen im Gehirn), sollte aufgrund der Gefahr einer Erwärmung oder einer etwaigen Bewegung der Clips durch das Magnetfeld von einer Untersuchung abgesehen werden. Auch sog. Gefäßcoils (zum Verschluss von Gefäßaneurysmen) sollten eher nicht in der MRT untersucht werden.
Da durch die Einwirkung elektromagnetischer Wellen prinzipiell auch die Möglichkeit einer Gewebeerwärmung besteht, werden schwangere Patientinnen nur in Ausnahmefällen untersucht (das Fruchtwasser um das Kind herum könnte sich erwärmen).
Prinzipiell besteht auch die Möglichkeit, dass Nerven durch elektromagnetische Impulse angeregt werden können (sog. periphere Nervenstimulation), so dass es in äußerst seltenen Fällen zu einem Kribbeln oder leichten Muskelzucken kommen kann. Tätowierungen enthalten oftmals eisenhaltige Farbstoffe (v. a. schwarze Tattoos), diese können während der Untersuchung zu einem Verlaufen der Tätowierung führen. Piercings müssen vor der Untersuchung entfernt werden.

Antwort
von FelixFoxx, 128

Ein CT ist schädlicher. Bei Nierenfunktionsstörungen sollte ein nierenschonendes Kontrastmittel genommen werden und Träger eines Herzschrittmachers oder ICDs dürfen sich einem MRT noch nicht einmal nähern.

Kommentar von beamer05 ,

Mittlerweile gibt es allerdings auch SM, die durchaus MRT-fähig sind, z.b. von Medtronic:

http://www.medtronic.de/erkrankungen/bradykardie/produkt/herzschrittmacher-von-m...

Antwort
von Spezialwidde, 134

Da passiert nichts. CT wäre wesentlich schädlicher da hier ionisierende Röntgenstarhlung zum einsatz kommt statt Magnetfeldern bei der MRT.

Einzige Einschränkung: Wenn du gadoliniumhaltiges Kontrastmittel bekommst ist das wirklich nicht besonders gesund.


Antwort
von Deichgoettin, 104

Für Dich als Patient völlig ungefährlich. Es gibt keine Nebenwirkungen, die wissenschaftlich erwiesen sind. Bei einem MRT kommen auch keine Röntgenstrahlen zum Einsatz.

Antwort
von Sansibar007, 110

Da passiert gar nix

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