wie gefährlich ist es wenn man niemand hat mit dem man sich befassen kann, und das leben negativ läuft, bzw was würdet ihr da raten?

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10 Antworten

Das war bei mir auch so. Ich hab zwar Freunde, aber nur noch zwei oder drei gute, mit denen ich mich noch regelmäßig treffe. Alle anderen haben mit mir den Kontakt abgebrochen oder wohnen in einer anderen Stadt.

Neue Freunde kann ich mir nicht machen, dass liegt daran, dass ich nach meiner Depression komisch geworden war. Ich lasse heutzutage noch, niemanden wirklich an mich heran. Smalltalk auf der Arbeit oder zusammen feiern gehen, ins Kino, was auch immer, ja, aber tiefer wird es dann auch nicht, weil ich abblocke. Einer seits wünsche ich mir neue Freunde, anderer seits hab ich was gegen Menschen. Ich finde immer etwas an einer Person auszusetzen, traue ihr nicht oder bin wählerisch. 

Es ist so, als würde ich die Hand nach jemanden austrecken und sobald mir jemand seine Hand reicht, zieh ich meine wieder weg. Das spielt sich wie eine endlose Schleife ab.

Ich hab aber gemerkt, ich bin da nicht die einzige: viele Leute haben nur 1-2 wenige gute Freunde für die sie alles geben würde, alles andere sind nur Kollegenschaften, die mal kommen mal gehen, aber nie etwas festes oder tiefes waren, und die Leute scheinen glücklich damit zu sein.

Der Punkt ist, ein oder zwei feste Freunde reichen vollkommen aus, wenn neu Kollegenschaften dazu kommen, ist es gut, wenn man wieder auseinander geht, ohne dass etwas festes daraus geworden war, ist es auch nicht schlimm. Wichtig ist deine Einstellung dazu. Und nicht das Geschehniss selbst. Ich fing an, zu akzeptieren, dass aus einigen Freundschaften eben nichts unmittelbar festes wird, und ich akzeptierte, dass ich eben wählerisch bei meiner Freundeswahl bin, dass muss nicht unbedingt was schlechtes heißen. Und ab dem Moment fing es an mir Spaß zu machen neue Leute kennen zu lernen und diese dann auch wieder gehen zu lassen, ohne das etwas festes daraus geworden war (auch wenn ich mir das wünschte)

Ok du berichtest, dass du gar keine Freunde hast, aber der Punkt ist, damit es einem besser geht, ist es mit Freunden, Hobbys usw noch nicht getan, man muss seine eigene Einstellung in erste Linie ändern und negative Situationen nicht negativ betrachten. Dann komm der Stein auch ins Rollen, dann beginnt man aus dem Kreislauf auszubrechen. Erst muss man dafür sorgen, dass es einem selbst besser geht, unzwar unabhängig von sozialen Kontakt und diversen anderen Sachen. Dann kommt der soziale Kontakt auch ganz von selbst.

Es wird dir nicht gut gehen, wenn du Freunde hast, sondern du wirst Freunde finden, wenn es dir gut geht. Die innere Einstellung ist immer wichtig. Sie bewahrt dich nämlich auch in belastenden Situation stark zu bleiben.

Würdest du eine negative Einstellung besitzen, würdest du dich selbst dann noch runter machen, wenn du Freunde hättest. So wie ich damals. 

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Kommentar von Darkvictory
07.08.2016, 13:59

Das Beispiel war vielleicht nicht das beste, aber ich wollte dir sagen, dass es darauf ankommt wie man die Situation betrachtet. Deine Betrachtungsweise ist das, was dich im endeffekt runter zieht, und nicht etwa dass du keine Freunde hast. 

In erste Linie musst du deine Einstellung ändern und dir erlauben immer wieder selbst etwas gutes zutun. Unzwar mit deinen eigenen positiven Gedanken. Und danach polierst du dein Leben etwas auf, indem du dann in die offensive gehst und dir aktiv Freunde suchst. Dass darf aber nicht bedürftig rüber kommen. Obwohl ein Mensch mit einer guten Einstellung zu sich selbst, nicht bedürftig ist.

Sorg immer dafür, dass es dir selbst psychisch in belastenden Situation gut geht, dann wirst du den Kreislauf immer durchbrechen. Anders wenn du anfängst dich selbst zu bemitleiden gibst du deiner jeweiligen Situation nur noch mehr Macht über dich. Du verzwickst dich nur unnötig weiter rein. 

Dann hat man eben keine Freunde, wenn du aber anfängst deshalb depressiv zu denken und dir selbst im weg stehst, machst du dir nur noch ein Problem mehr.

Das wichtigste ist immer erst die innere Einstellung. Ohne würdest du selbst mit Freunden unglücklich sein. 

Du sollst ohne Freunde glücklich sein, so dumM das auch klingt, aber genau dann kommen die Freunde auch zu einem.

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naja. Wohin das führt, weisst du im Grunde selber.
Ich denke Priorität Nr. 1 ist Arbeit finden. Es muss nicht die tollste Arbeit sein, aber so kommt man wenigstens mal raus und lernt Leute kennen. Mit Arbeitskollegen freundet man sich schnell an, da man sich immer über die Arbeit unterhalten kann, demnach immer etwas zum Reden hat.
Außerdem wenn du Freunde und nen Partner suchst, geht das nur mit Arbeit. Viele Menschen legen darauf einfach Wert und haben Vorurteile ggü. Langzeitsrbeitslose.
Priorität Nr. 2 finde Hobbys und Dinge die dir Spaß machen. Wer Dinge macht die einem Freude bereiten ist dabei besser gelaunt, aufgeschlossener und lernt dabei Leute mit selben Interessen kennen, also wieder was worüber man mit Fremden sprechen kann.
Priorität Nr. 3 klingt zwar blöd, ist aber so: Liebe dich selbst.
Akzeptiere dich wie du bist. Mach dich nicht selber fertig und bau dich auf. Jeman der nur jammert und mit sich selbst unzufrieden ist, wird Probleme im Umgang mut anderen haben. Man nimmt schneller Sachen persönlich die nicht so gemeint waren, kann Komplimente nicht annehmen bzw. wahrnehmen und ist immer viel zu kritisch und negativ eingestellt.
Wenn du so weitermachst wie bisher, endest du in einer Depression und ohne Menschen in deinem Umfeld die für dich da sind, endet so eine Depression nicht gut.
Ändere nicht dich, akzeptier dich wie di bist, ändere deine Lebensumstände, dann kommt der Rest von alleine.Das kannst nur du selber. Wenn es dir besser geht, strahlst du das nach außen hin aus und dann wirst auch Freunde finden.

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Man kann z.b. depressiv werden, dann hilft nur der Experte!

ansonsten versuchen Kontakte zu knüpfen, Arbeit zu finden, unter Menschen gehen, Hobby zulegen, nicht zu Hause hocken u. jammern!

auch die Kopf u. - Bauchschmerzen können damit zusammen hängen!

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Aus deiner Frage schließe ich, dass du nicht zum Psychologen oder Psychiater möchtest. Damit hast du dich in deinem negativen Kreislauf den du auch erwähnst gefangen genommen. Kein Tipp, der hier gegeben wird, kann deine Probleme lösen. Wenn du nach Beruhigung suchst, wirst du hier keine finden. Das was du beschreibst ist nämlich zu beunruhigend, um dich beruhigen zu können. Du musst dich langsam aber sicher mit dem Gedanken befassen, dir tatsächlichen Expertenrat beim Psychologen oder Psychiater zu suchen. Ansonsten ist dieser negative Kreislauf der bei dir bestimmt über viele Jahre vorherrscht nicht mehr zu durchbrechen. Deine Fragen der letzten Jahre, die immer in die gleiche Richtung gehen, runden das dunkle Bild komplett ab und zeigen, dass du hier keinen Rat gefunden hast. Wieso denkst du, dass nun der Ratschlag schlechthin kommen wird? Der bequemste Weg wird dir nicht helfen. Das musst du akzeptieren lernen.

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  • Es gibt im Internet sehr viele Anonyme Chat seiten um sich auszutauschen.
  • Hier auf GF gibt es auch viele freiwillige die sehr gerne weiterhelfen. 
  • Der Staat hilft dabei aber auch weiter: https://www.nummergegenkummer.de/

Viel Glück, es wird wieder alles besser! :)

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Falls du jemanden zum reden brauchst, kannst du dich bei mir melden! :-)

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Die soziale Basis musst du dir erarbeiten. Geh in einen Sportverein, mach einen Volkshochschulkurs oder was auch immer. Geh raus lerne Leute kennen. Wenn es dir psychisch wieder besser geht klappts auch mit einem Job

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Soziale Kontakte musst Du Dir selber suchen.

Und ein Hobby auch.

Von alleine kommt niemand und holt Dich aus Deinem Loch.

Such Dir einen Verein und ein ehrenamtliches Engagement.

Da findest Du Kontakte.

Das bedeutet einen ersten Schritt aus der Einsamkeit.

Und Geld brauchst Du auch nicht viel dafür.

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Kommentar von Wonnepoppen
07.08.2016, 12:54

Stimmt nicht ganz!

ein Verein, oder ein Hobby, können sehr wohl etwas kosten!

kommt ganz darauf an, was es ist!

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sportverein bin ich aber auch da tun sich nicht immer gleich beste soziale kontakte auf

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Kommentar von DoktorSpecht
07.08.2016, 18:23

Hast du den Eindruck, dass man dich im Sportverein meidet? Oder warum ergibt sich dort nichts? Du hast mal geschrieben, dass bei der Verabschiedung nicht ordentlich tschüss gesagt wird. Was hat es damit auf sich?

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Vielleicht neue Hobbys?
Sport, ...

Vielleicht schreibst Du gern Geschichten oder liest welche, so kommt man über Apps wie Wattpad zu guten Bekanntschaften.
Oder andere Social networks wie "Lovoo", "spin", ...

Ich habe es sogar durch Spiele geschafft...
Oder auch durch Plattformen, bei der man eine Gemeinsamkeit hat.

Falls Du schreiben willst, kannst mich ja auch anschreiben ^^

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