Frage von GreenTiger0078, 253

Wie funktioniert Homosexualität aus Sicht der Natur?

Hallo, zuerst einmal muss ich sagen, dass ich absolut gar nichts gegen Homosexulität habe. Mir ist es ziemlich schnuppe und ich beurteile Menschen NICHT nach ihrer sexuellen Orientierung! Aber ich verstehe den Zusammenhang mit der Evolution nicht...einer der wichtigsten Punkte der Evolution ist es, seine Gene weiterzugeben, damit sich eine Art sich "weiterentwickeln"...doch das ist bei Homosexuellen nicht der Fall...

Nun stellen sich mir folgende Fragen:

-Ist es schon erforsct wie Homosexualtät enstanden ist?

-Und hat Homosexualität rein nach Darvin Sinn?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von autmsen, 57

Ok. Ich wollte ja erst mal alle Antworten die hier schon stehen durchlesen. Aber dann bin ich auf so pseudoreligiösen Unsinn gestoßen und mir wurde schlecht. Also habe ich aufgehört. 

Homosexualität hat in der Natur durchaus ihren Sinn. Dieser ist allerdings wohl schon vor Einführung des Christentums unseren Vorfahren verloren gegangen. Jedenfalls wenn wir entsprechenden Berichten von vor rund 2.000 Jahren glauben wollen. 

Homo,- Trans- und Asexuelle sind die natürlichen Helfer der Eltern bei der Jungenaufzucht. 

Sie schaffen Nahrung für die Jungen heran

Sie helfen die Jungen vor Feinden zu schützen

Sie vermitteln den Jungen soziale Kompetenz

Sie schützen die Jungen vor Witterungseinflüssen

Sie unterrichten die Jungen in der Erforschung der Umwelt

Sie entlasten die Eltern teilweise nachweislich so sehr dass die Art noch nicht ausgestorben ist. 

Die menschliche Wahnidee Junge würden ihren Eltern und nur diesen gehören zeitigt ja aktuell so manche Blüten. Wobei aktuell falsch ist:

Bereits seit Jahrzehnten beklagt die Deutsche Wirtschaft zunehmende Ausbildungsunreife, mangelnde soziale Kompetenz. Es ist der Grund warum von unseren Steuergeldern aus dem sozial kompetenteren Ausland junge Menschen ins Land gelockt werden. Entsprechende Nachweise gibt es reichlich bis zahlreich, dass ein sehr starker Zusammenhang zwischen Desozialisierung der Gesellschaft und erhöhten Kosten auch in sozialen Bereichen entstehen wenn eben ausschließlich die Erzeuger sich um ihre Jungen kümmern. Du findest sie on- und offline. .dradio ist hier als Quelle empfehlenswert. Da sollte dann nach Sozialwissenschaften gesucht werden. Und "Andruck - Dem Magazin für politische Bildung".

Kommentar von GreenTiger0078 ,

Danke! Danke für die Antwort!

Expertenantwort
von Kajjo, Community-Experte für Sex & Sexualitaet, 102
  • Die kurze Antwort ist, dass man noch nicht sicher weiß, welchen evolutiven Vorteil die Existenz von Homosexualität beim Menschen hat.
  • Bedenke dabei jedoch, dass es viele evolutive Nebenffekte gibt und nicht alle Entwicklungen einen Vorteil bieten. Manchmal ist ein ganzes Paket von Änderungen aufgrund einer wichtigen Anpassung so günstig, dass es insgesamt bestehen bleibt, auch wenn einige andere Teilaspekte keinen Vorteil haben. 
  • Eine aktuelle Theorie zur Entwicklung von Homosexualität geht von der Beobachtung aus, dass ein Mann statistisch signifikant umso wahrscheinlicher homosexuell ist, je mehr ältere Brüder er hat. Dies wird so interpretiert, dass die Weitergabe der Gene der Eltern durch ausreichend Kinder bereits sichergestellt ist und es der Menschengruppe durchaus hilft, wenn ein weiterer Mann zur Versorgung beträgt, ohne selbst eine eigene Familie ernähren zu müssen. Auch kann es für die genetisch eng verwandte Gruppe nützlicher sein, wenn ein Mann weniger in den Wettbewerb um Frauen eintritt.
  • Bedenke dabei, dass zwar die Gene des homosexuellen Mannes selbst nicht weitergegeben werden, aber die biologische Entscheidung zur Homosexualität ja auf Stufe der Eltern fällt, deren Gene durch andere Kinder perfekt weitergegeben werden. 
  • Bedenke ferner, dass die Anzahl von gesunden Lebendgeburten und erfolgreicher Aufzucht von Kindern weit überwiegend von der Anzahl der Frauen in der Gruppe abhängt. Es genügen deutlich weniger Männer als Frauen, um dennoch die maximale Fortpflanzungsrate zu erzielen. 
Kommentar von GreenTiger0078 ,

Hmmmm...ja ich verstehe was du meinst....tatsächlich bringt ein homosexueller Mann einer Familie mit vielen Söhnen etwas...das ist sogar ziemlich genial...

Kommentar von Kajjo ,

Ja, unter evolutiven, also ganz grob "steinzeitlichen", Bedingungen hat so ein Mann durchaus mehr Nutzen für die Gruppe als ein dritter heterosexueller Sohn. Ist aber wie gesagt nur eine Theorie.

Antwort
von voayager, 79

In der Natur geht es nicht um Sinn, sondern um Überleben, um Behaupten, um ausbreitung und auch Vermehrung. Da das alles nicht nach einem zentralen Plan erfolgt, ist immer ein gewisser Teil der jeweiligen Art nicht so, wie die Majorität. Das ist schon deshalb so, da das Leben zu differneziert, also zu unterschiedlich ist, wofür keine Gene der Welt im vollen Sinne ausgerichtet sein können. Immer wieder drückt die Umwelt gleichfalls ihren Stempel auf, so dass stets für Überraschungen und Novitäten gesorgt ist.

Wenn sagen wir mal 10% einer Tierart sich nicht fortpflanzen, ist das nicht weiter wild, denn 90% mindestens tun es eben doch, so dass der Fortbestand der Art gesichert ist.

Im übrigen gibt es auch im sonstigen Tierreich so was wie Gelegenheits-Homosexualität, die also auch wieder durch Heterosexualität ausgetauscht wird. Permanente Homosexualität gibt es natürlich auch.

Fazit. Art und Individuum sind nicht immer im Gleichklang, so dass stete Abweichungen, Teil des Lebens sind.

Antwort
von randomhuman, 103

Zu deiner ersten Frage gibt es bis jetzt nur Vermutungen und keine stichhaltigen Beweise oder Studien. Daher ist es schwierig wenn nicht gar fast unmöglich deine Frage unvoreingenommen zu beantworten.

Zu Frage zwei kann ich dir leider nichts genaues sagen. Da müsste ich mich erstmal etwas ausführlicher damit beschäftigen. Allerdings ist die Sachlage beim Menschen heutzutage anders. Das sogenannte Recht des Stärkeren gilt z.B. in einer zivilisierten Gesellschaft nicht mehr. Das betrifft nur Tiere (wir sind zwar auch Tiere aber trotzdem unterscheiden wir uns gravierend) und die damaligen Entwicklung des Menschen bis hin zum Homo Sapiens. 

Kommentar von kalippo314 ,

Das sogenannte Recht des Stärkeren gilt z.B. in einer zivilisierten Gesellschaft nicht mehr.

Natürlich existiert das, sonst würde es keine Standards und Kriterien geben nach denen man potentielle Partner sortiert und aussucht.

Expertenantwort
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Biologie & Evolution, 69

Seine Gene kann man auch weitergeben, wenn man selbst keine Nachkommen hat. Nahe Verwandte haben ja zumindest zum Teil die gleiche genetische Ausstattung, darum kann es auch ein evolutiver Vorteil sein, das Überleben seiner Verwandten zu fördern. Der Fachbegriff dafür lautet Verwandtenselektion.

Da Homosexuelle in den meisten Fällen keine eigene Kinder haben, liegt der Schluss durchaus nahe, dass Homosexualität mit Verwandtenselektion in Verbindung steht. So sollen einige kinderlose, weil gleichgeschlechtliche Paare in einer Sippe einen zusätzlichen Schutz für die Kinder ihrer Verwandten bieten.

Was dieses Modell nicht erklären kann, ist, wieso Homosexualität auch bei Arten vorkommt, die einzelgängerisch leben (die meisten Katzenarten) oder niemand anderen an ihre Kinder heranlassen (Schimpansen), und was Homosexuelle für diese Aufgabe besonders auszeichnen würde, wenn diese Aufgabe auch von Asexuellen oder kinderlosen Heterosexuellen (Elefanten) übernommen werden könnte, die außerdem den Vorteil hätten, später selbst noch Kinder zeugen zu können.

Ich finde es einleuchtender, Homosexualität als spontan auftretendes Phänomen zu betrachten, das aber nicht ausstirbt, weil es mit anderen, evolutionär nützlicheren Eigenschaften zusammenhängt. So lassen manche Studien den Schluss zu, dass Homosexualität vermehrt in der Verwandtschaft von kinderreichen Familien auftritt. Der Fruchtbarkeit der heterosexuellen Verwandten eines Homosexuellen könnte also seine wahrscheinliche Kinderlosigkeit auf die Sippe gesehen ausgleichen, wodurch die sexuelle Präferenz des Homosexuellen trotzdem vererbt werden könnte, wenn auch nicht von ihm selber. Ob dieser Zusammenhang universell ist, muss sich allerdings noch zeigen.

Antwort
von mirolPirol, 78

Nach Darvin entwickelt sich alles durch natürliche Auslese, das heißt, dass sich gesunde Individuen mit den besten Eigenschaften einer Art am besten vermehren. Homosexualität gibt es nicht nur bei Menschen und es ist keine Krankheit, sondern eine Spielart der sexuellen Orientierung. Homosexuell orientierte Individuen sind aber nicht steril, Männer können zeugen, lesbische Frauen können empfangen. Insgesamt haben homosexuelle Menschen wahrscheinlich weniger Kinder, als Heteros. Für die Natur geht es darum, dass eine Art erfolgreich ist, das einzelne Individuum ist untergeordnet.

Antwort
von mychrissie, 31

Homosexualität entsteht nach neueren Forschungsergebnissen durch Unterversorgung des Fötus mit Testosteron im Mutterleib. Und die gibt's eben in manchen Fällen seit eh und je. Deshalb haben sich die Homosexuellen trotz ihrer Unfähigkeit, ihre Veranlagung weiter zu vererben, bis heute gehalten.

Vielleicht hat die Evolution das eingeplant, um die Toleranz unserer doch sehr im Tierischen verhafteten Spezies zu verstärken. :-)

Antwort
von Locked1688, 64

Homosexualität und Heterosexualität sind Kategorien, die vom Menschen eingeführt wurden und Grenzwerte. Die Sexualität eines jeden Menschen liegt irgendwo dazwischen. Homosexuelle können auch Sex mit dem anderen Geschlecht haben, ohne daran zugrunde zu gehen. Auch wenn es ihnen mit dem eigenen mehr Spaß macht.

Kommentar von Kajjo ,

Die Sexualität eines jeden Menschen liegt irgendwo dazwischen. 

Nein, das sehe ich nicht so. Das ist eher eine politisch-korrekte, moderne Hypothese, die dem Empfinden sehr vieler Menschen drastisch widerspricht.

Sehr viele Personen haben absolut keine homosexuellen Neigungen und sind strikt heterosexuell. Es wohl richtig, dass mehr Menschen bisexuelle Neigungen haben, als früher anerkannt wurde, aber dies rechtfertigt nicht, Bisexualität gleich der Mehrheit oder gar allen zu unterstellen. Dies trifft nicht zu.

Kommentar von Locked1688 ,

Stell dir das wie einen Balken vor. Ganz links ist Heterosexuell ganz rechts ist Homosexuell. Irgendwo auf diesem Balken zwischen Heteros. und Homos. befindet sich die Sexualität eines jeden Menschen. Manche Menschen sind sicher sehr weit links, andere sind sehr weit rechts. 

Kommentar von GreenTiger0078 ,

Das ist auch ziemlich interessant...vielleicht sollte man sexuelle Ausrichtunen nicht mal bezeichnen, da es bei jedem Menschen anders ist...

Das mit dem "Spass" verstehe ich jedoch nicht ganz...Sexualität hilf uns ja einen Partner mit Hilfe von Merkmalen zu finden (widersprich mir wenn ich falsch liege)...

Kommentar von SlimboyFat ,

Zumindest scheint diese starre Einteilung in homo, hetero oder bi nicht unbedingt der Natur zu entsprechen. Und in anderen / älteren Gesellschaften haben oder hatten Schwule auch oft Kinder. Die hatten halt eine Frau und Familie und nebenbei noch Sex mit Männern. Dann ist es auch kein Wunder, dass es nicht ausgestorben ist.

Antwort
von peace1287, 27

Ist nur ne idee und hat auch nichts mit homophobie zu tun!

Aber vielleicht soll dadurch die Population ganz natürlich kontrolliert werden... je größer die Spezies wird, desto mehr homosexuelle gibt es.. 

Antwort
von EinfalloserName, 78

Wie will man Homosexualität aus der Sicht der Natur erzählen? Die Natur ist kein Mensch in dessen Lage man sich hinein versetzen könnten.

Antwort
von Andrastor, 77

Homosexualität ist (zumindest) beim Menschen eine rein erlernte Vorliebe. Sie liegt nicht, wie viele gerne behaupten in den Genen, sondern ist, wie alle anderen Vorlieben auch, ein Produkt des Lebens des einzelnen Individuums.

Im Tierreich kommt Homosexualität in verschiedenen Ausführungen vor, von denen einige tatsächlich evolutionäre Vorteile verschaffen.

Die erste Form nenne ich einfach mal "Notgeilheit". Sprich die männlichen Individuen einer Art befinden sich so im Hormonrausch der Paarungszeit oder der Pubertät, dass sie einfach alles begatten, was ihrer Art entspricht. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie für immer und ewig homosexuell wären.

Hierbei handelt es sich um vorrübergehende Phasen die tatsächlich nur dem Abbau des sexuellen Drucks dienen. Solche Phasen hat man zum Beispiel bei Löwen, Delphinen, Hunden und Ziegen beobachtet.

Die zweite Form ist die, welche tatsächlich Vorteile verschafft. Ein perfektes Beispiel dazu ist der Kampfläufer. Bei dieser Art sind etwa 1/3 aller Männchen Homosexuell und paaren sich nicht mit den Weibchen.

Die Männchen, welche sich jedoch von den homosexuellen Artgenossen besteigen lassen, verströmen weitaus mehr Testosteron als andere Männchen und erhöhen somit ihre Chancen bei den Weibchen ungemein.

Die dritte Art finden wir bei den Bonobos und... das ist nicht wirklich Homosexualität, weil in der Gesellschaft der Bonobos Sex grundsätzlich immer, überall mit jedem und aus jedem Anlass praktiziert wird.

Kommentar von GreenTiger0078 ,

Nein bei "erlernter" Vorliebe muss ich dir leider widersprechen...

Ich glaube nicht das die "reine" Homosexuallität erlernt ist...sondern eher in den Genen liegt.

Ich bin mir zwar nicht sicher, doch ich glaube das wurde schon wissenschaftlich bewiesen!

Kommentar von randomhuman ,

Sie müssen mir mal erklären, wie ich diese Vorliebe homosexuell zu sein erlernt habe. Können Sie mir das erklären. Gibt es stichhaltige Beweise dafür? Das interessiert mich nämlich doch sehr stark.

Kommentar von Andrastor ,

Ich erlaube mir euch beiden zu antworten und GreenTiger0078 zu widersprechen.

Es gibt kein Homosexualitäts-Gen, welches entscheiden würde ob ein Mensch homosexuell zur Welt kommt oder nicht. Gäbe es ein solches Gen, wäre es eine Mutation und schon lange lange ausgestorben, denn in der Frühzeit der Menschheit hätten solche Gene keine Chance gehabt.

um randomhuman zu erklären warum er homosexuell geworden ist, müsste ich sein ganzes Leben inklusive seiner Gedanken kennen. Aber vielleicht kann er sich diese Frage selbst beantworten, wenn er nach Schlüsselerlebnissen sucht.

Wie man heute weiß, ist die Partnerwahl im Allgemeinen von einigen Faktoren beeinflusst, zu denen vor allem persönliche Erfahrungen und die Art wie sie verarbeitet werden, gehören.

Sprich negative Erfahrungen mit Mädchen in einem frühen Alter, sowie positive Erfahrungen mit Jungen können zur Homosexualität führen.

Genauso wie positive Erfahrungen mit beispielsweise blondhaarigen Menschen und negative Erfahrungen mit dunkelhaarigen Menschen zu einer Vorliebe für blonde Sexualpartner führen können.

Dies ist jedoch nur auf die aller grundlegensten Punkte hinuntervereinfacht. Es gibt viele Faktoren die bei der Entwicklung derartiger Vorlieben mitspielen und wie alle Vorlieben können sich diese im Laufe des Lebens verändern.

Kommentar von GreenTiger0078 ,

Erlerntes kann man umlernen...

Das heisst du glaubst man könnte Honosexualität "heilen"...man erinnere sich an alte Zeiten...

Kommentar von SlimboyFat ,

Es gibt meistens kein einzelnes Gen für irgendwas, egal ob für Alzheimer oder Homosexualität oder was weiss ich, sondern mehrere. Deshalb gibt es ja auch alle möglichen Schattierungen zwischen hetero, bi und stockschwul.

"Gäbe es ein solches Gen, wäre es eine Mutation und schon lange lange ausgestorben"

Nein, eben nicht. Deshalb gibt es ja gerade die Theorien, warum es sich gehalten hat. Bei den Bonobos zum Beispiel dient Sex auch dazu, Frieden zu stiften, während die Aggressionen bei anderen Affenarten zu mehr Kämpfen führen.

Jedenfalls sprechen ja gerade die erforschten Zusammenhänge mit Eigenschaften der Familie (z.B. mehr Brüder oder mehr Homos in der Familie oder so) für eine erbliche Ursache.

Wenn du hier Dinge behauptest, die das Gegenteil dessen aussagen, was man in den Medien dazu lesen kann (was also offenbar Stand der Wissenschaft ist), dann solltest du auch Quellen nennen.

Kommentar von Andrastor ,

@GreenTiger0078:

Von "Heilung" war hier nie die Rede, das würde vorraussetzen dass es sich um eine Krankheit handeln würde, was ja nicht der Fall ist.

Aber ja, man kann seine Sexualität zugunsten einer anderen verlernen. Es gibt Homosexuelle welche Hetereosexuell oder Bisexuell geworden sind um umgekehrt in allen Facetten ebenfalls.

Nur diese Sinneswandlungen finden ihren Weg im seltensten Fall in die Medien, weil die Betroffenen sich sehr häufig dafür schämen.

Nun zu dem Thema von SlimboyFat:

Wer den Medien glaubt ist verloren. Diese sind in keinster Weise eine zuverlässige Quelle was Forschungen betrifft. Viel eher geben sie das wieder was eine große Gruppe von Menschen behauptet, ohne jedoch selbst Nachforschungen anzustellen.

Eine einfache Frage: Wenn es ein Homosexualitäts-Gen wirklich geben würde, wie hätte es die Jungsteinzeit überstehen sollen? Wir Menschen hatten uns damals nicht gegenseitig vergewaltigt (entgegen vieler Medienberichte), wie also soll ein Homosexueller diese Gene weitergegeben haben, wenn er doch keine Nachkommen zeugen konnte?

Die Bonobos sind eine Klasse für sich. Die Gesellschaft der Bonobos ist in keinster Weise vergleichbar mit der unseren, denn wir hatten uns niemals so frei verhalten wie unsere Verwandten.

Zu meinen Quellen rate ich dir wissenschaftliche Berichterstattungen.

Kommentar von kalippo314 ,

Nur diese Sinneswandlungen finden ihren Weg im seltensten Fall in die
Medien, weil die Betroffenen sich sehr häufig dafür schämen.

Ah aber dafür finden sie den Weg in deinen Mailordner oder wie?

Kommentar von Andrastor ,

Nein. Was aber seinen Weg in meine Post findet ist zum Beispiel die Zeitschrift "Geo", welche ich nur weiterempfehlen kann, sowie der Newsletter von futurism.com und einige andere zum Einen gut recherchierte und einige wissenschaftliche Zeitschriften und Berichte.

Man kann das Internet auch nutzen um sich zu bilden und nicht nur um zu verdummen.

Antwort
von SeBrTi, 35

Also ich hab da meine eigene Theorie 😁

Ich glaube Homosexualität gibt es damit es nicht zu eine Überbevölkerung kommen kann/soll...wenn wir ehrlich sind, momentan ist die Erde einfach überbevölkert, es sind zu viele Menschen, zu wenig Ressourcen, wir breiten uns aus, in China war es so schlimm das sie die ein Kind-Politik eingeführt haben (was sie dieses oder letztes Jahr aufgehoben haben)

Deswegen hat die Natur homosexualität "erfunden". Es gibt ja auch Affen die homosexuell sind :) 

Aber wie gesagt das ist meine Theorie...😳

Antwort
von Mirarmor,

Die Evolution hat keinen Sinn und kein Ziel. Sie läuft einfach nach gewissen Gesetzmäßigkeiten ab.

Diese Gesetzmäßigkeiten schließen alles ein, was biologisch existiert.

Alles, was lebt, gehört schon damit gleichberechtigt zur Evolution und zur Natur. 

Zur Erforschung der Entstehung der Homosexualität:

Im Thread kloppen sich ja schon wieder die Religiösen mit den anderen, ob das in den Genen liegt oder eine Entscheidung ist.

Es gibt Hinweise darauf, dass weder das eine noch das andere entscheidend ist. Wie ein Mensch im Mutterleib entsteht, ist ein sehr komplizierter Prozess und das Geschlecht ist keine Eigenschaft wie "Tot" oder "lebendig" sondern eher wie "rot, orange, fuchsia, lachsfarben..." und betroffen sind verschiedene Teile (Gehirn, Sexualorgane, Muskeln usw.) und das ganze Hormonsystem des Körpers. Homosexualität entsteht im Mutterleib und wenn in dem Prozess etwas anders läuft, als bei den meisten, dann entsteht ein homosexueller Mensch.

Das würde erklären, warum Homosexualität nicht ausstirbt und auch nicht unbedingt weitervererbt wird.

Wahrscheinlich spielen die Gene auch eine Rolle. Kann ja auch nicht anders sein. Kein Organismus ist gleich und alles, was mit ihm passiert oder ihn beeinflusst, fußt auf dem "Ausgangsmaterial". :-)

Antwort
von SJ7IFVQ5, 43

Ganz einfach du magst deinen besten Freund/in halt ein bisschen mehr... Und liebe ist ja irgendwie sowieso nur Gute Freundschaft...

Antwort
von SlimboyFat, 41

In GEO gab es mal einen ausführlichen Artikel darüber. Ein Punkt darin, der hier noch nicht erwähnt wurde, ist eine Theorie, dass Homosexualität dann auftritt, wenn Vater UND Mutter ein Gen vererben, das alleine (also wenn's nur einer von beiden vererbt) einen evolutionären Vorteil bietet. Bei der Krankheit Sichelzellenanämie ist es auch so, soweit ich weiss. Das ist aber nur eine von mehreren Theorien. Sie würde bedeuten, dass die Natur quasi diese Abweichung in einem Teil der Fälle in Kauf nimmt, weil die Vererbung dieser Gene in einem größeren Teil der Fälle positive Auswirkungen hat.

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