Frage von Hermitess,

Wie funktioniert Einkochen und wäre das eine umweltfreundliche Alternative zu Einfrieren?

Eigentlich war ich auf der Suche nach umweltfreundlichen Behältnissen, um Lebensmittel frisch zu halten und auch einzufrieren. Mit umweltfreundlich meine ich, dass die Behältnisse nicht aus Kunststoff (Plastik) sein sollen. Ich stieß dabei auf Sturz- und Weckgläser. Und dann stellte ich mir die Frage, ob es nicht noch umweltfreundlicher wäre, meine für mehrere Tage vorgekochten Suppenportionen statt einzufrieren, eben einzukochen. Ich habe das aber noch nie gemacht und nur wenige Vorstellungen davon. Darum wüsste ich gern: Wie funktioniert das und was brauche ich außer Gläser dazu? Umweltfreundlicher? (scheint so) Wie lange wären vegetarische Eintöpfe darin haltbar? Welche Nachteile hat Einkochen?

Danke im Voraus und herzliche Grüße

Hilfreichste Antwort von anonym09,
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Es gibt Schraubgläser, die eignen sich hervorragend für kurze Vorratshaltung.

Wenn man einkocht, erhitzt man das Einkochgut über eine gewisse Zeitdauer auf eine gewisse Gradzahl.

Das ist unterschiedlich, denn Obst wird schonender eingekocht als Fleisch.

Die Lebensmittel halten sich dann über Jahre.

Wenn Du Deine Suppen haltbar machen willst, brauchst Du nur die kochendheiße Suppe in die frisch gespülten, mit heißem Wasser ausgespülten Gläser zu füllen, den Rand gründlich zu säubern und die Deckel fest zudrehen.

Man stellt die Gläser zum abkühlen auf ein Tuch.

Wenn sie ausgekühlt sind, hält sich die Suppe über mehrere Wochen im Kühlschrank, aber nicht über Jahre :-) Für deine Zwecke also ideal.

Dazu müsste die Suppe ca 1 Stunde bei 90°C im Glas und in Wasser gekocht werden.

Hier kannst Du das, was Du bezweckst, beim Sternekoch Vinzenz Kling nochmal nachlesen:

http://www.wielandshoehe.de/html/januar1.html

Eintrag vom 19. Januar

Kommentar von Schmankerl,

später dank aus österreich für den tip "wielandshöhe"...

Antwort von winky013,
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ERstens verlieren Lebensmittel beim Einkochen Vitamine und zweitens dauert der ganze Vorgang (Einkochen der Gläser im Riesenopf) lange und verbraucht viel Energie. Fazit: umweltfreundlicher als Einfrieren ist das nicht, nur mehr Arbeit und am Ende weniger Vitamine.

Antwort von liek28,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo, einkochen ist im prinzip nichts anderes als wasser zu erhitzen den eintopf in ie weckgläser zu füllen ins wrme wasser stellen ( den eintopf muss heiß sein/werden) und dann verschließen abkühlen lassen fertig... ob das umweltfreundlich ist kann ich dir nihct sagen aber du verbrauchst relativ viel energie fürs wasser, das wasser könnte man danach ja weiter verwenden.... zur haltbarkeit..kommt drauf an wie gut du eingeweckt hast und vom produkt welches sich in den gläsern befindet...aber von 1-6 wochen denk ich mal schon beim eintopf... umweltfreundliche alternativen ..hmm...pökeln würde mir einfallen funzt aber nur bei fleisch,fisch... kauf dir eine gefriertruhe mit A++ und ( auch wenns sich komisch anhört) mach sie voll dann verbraucht sie am wenigsten

Antwort von zappaloi,
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Hier sind viele Antworten faktisch falsch. Beim Einkochen wird die Garzeit in den Einkochvorgang einbezogen. Es wird also nur unwesentlich mehr Energie benötigt als zum Kochen an sich, da das Wasserbad zu Beginn erwärmt werden muß. Das Gefriergut muß ebenso erst gekocht werden, es wird fast genau so viel Energie für die Zubereitung verbraucht. Dafür ist der Energieverbrauch in der Lagerung im Gefrierfach hoch, bei eingewecktem Essen gleich null. Hinzu kommt, daß Gefriergut oft noch mit erheblicher, weiterer Energie aufgetaut wird. Alleine das Auftauen kostet acht mal mehr Energie als das Essen von Zimmertemperatur auf Eßtemperatur zu erwärmen.

Antwort von galloper98,
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Das Einfrieren ist wesentlich umweltfeundlicher, wenn du deine Suppen vorher gut abkühlen lässt - ruhig auch über Nacht und (bei den aktuellen Temperaturen von 0-7 Grad) am besten gut abgedeckt auf dem Balkon, wenn du einen hast.

Antwort von gerneMutti,
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Beim Energiesparen muss man verschiedene Faktoren berücksichtigen. Soweit ich informiert bin, hat die Tiefkühltruhe allgemein mit hoher Energieeffezienz gewonnen. Aber nur, wenn sie voll ausgenutzt wird. Angenehmer Nebeneffekt ist der bessere Vitamingehalt. Auch sieht´s besser aus. Der Vorteil beim Einkochen ist, dass der Strom während der Lagerzeit so oft ausfallen kann, wie er will!

Antwort von winky013,

ERstens verlieren Lebensmittel beim Einkochen Vitamine und zweitens dauert der ganze Vorgang (Einkochen der Gläser im Riesenopf) lange und verbraucht viel Energie. Fazit: umweltfreundlicher als Einfrieren ist das nicht, nur mehr Arbeit und am Ende weniger Vitamine.

Antwort von dnadna,

keine Ahnung, aber die geforenen Lebensmittel haben glaub' ich mehr Nährstoffe und Vitamine...

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