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Die Hauptantriebskraft einer Wünschelrute ist die Einbildung bzw. der Wunsch, dass es klappt.
sie stimuliert die (sich uns nicht erklärenden) unterbewußten Wahrnehmungen des Wünschelrutenträgers.
Funktioniert definitiv nicht, ausser wie Wnadpilz schreibt in der Einbildung der Menschen. Habe einen gross angelegten Wünschelroutengänger Test gesehen. Die waren selbst total überzeugt, dass sie Wasser spüren können (teilweise auch wirklich glaubhaft) deshalb haben sie ja na diesem Experimet teilgenommen. Das Ergebniss war schlichtweg eine Lachnummer. Mancher war durch Zufall auf einem Teil des Wasserlaufes, was ja bei grosser Teilnehmerzahl logisch ist. Keiner konte den Verlauf der Wasserader bestimmen, sorry!

einbildung oder wunsch sind keinesfalls erklärungen. mancher wünscht - aber die rute bleibt stumm, mancher will gar nicht - aber sie schägt aus. erklärungen hab ich auch nicht, aber man muss das zur kenntnis nehmen. wenn man sich damit beschäftigt, gibt es allerhand zur kenntnis zu nehmen. zb sieht man dann, dass wünschelrute und pendel immer bei denen ausschlagen, die schon vorfahren mit derselben fähigkeit hatten, es wird also diese fähigkeit vererbt.
es wurde schon früher nach solchen sachen gefragt bei gf, meine antwort betr. pendeln:
beantwortet von Patron am 8. Juni 2007 13:13 2x Thumbupvoted
die vorstellung, das pendeln sei nur aberglaube und humbug, oder sei nur psychologisch mit dem unterbewußtsein zu erklären - das ist beides falsch. es stecken dabei wirkliche kräfte dahinter, aber nicht jeder hat die möglichkeit, das zu machen. wenn man sich die leute ansieht, die es tun, dann fallen einige sachen auf: es sind immer menschen, bei denen in der vererbungslinie schon jemand oder mehrere waren, die diese fähigkeit auch schon hatten, das ist wie beim wünschelrutengehen. weiter fällt auf, dass leute, die viel pendeln - alltagsentscheidungen, oder sogar diagnosen und therapien von patienten, oder richtige platzierung von schlafplätzen und so weiter - dass diese leute im laufe einiger jahre immer mehr sich an die methode verlieren, immer weniger ihr eigenes köpfchen bemühen, sie werden nur noch durchgangsstation, medium. und das zehrt an ihnen, das macht sie zu schwächeren persönlichkeiten. manchmal kommen sachen wie rückenschmerzen - typisch, denn die wirbelsäule hat mit power der persönlichkeit zu tun, mit "aufrichtekraft" - und dann fragen solche leute vielleicht das pendel, wo die ursache für die rückenprobleme liegen, aber sie finden nichts, keinen zahnherd, der schuld sein könnte usw. weiter fällt auf, dass solche leute immer versuchen, andere auch zum pendeln zu überreden, und soweit sie mit patienten zu tun haben, gehen sie leider oft von sich aus auf menschen zu und versuchen, denen eine angeblich hilfreiche therapie durch ihr pendeln aufzuschwatzen. aber wirkliche hilfe erhält immer nur der, der von sich aus auf einen behandler zu geht und ihn um hilfe fragt. noch eine beobachtung: bei patienten hilft oft das gependelte mittel, starke anfangserfolge. aber leider starke rückfälle, meist beginnend mit einer starken grippeartigen erkrankung. die behandler und die patienten werden beide abhängig von der methode pendeln, statt freier und selbstbestimmter zu leben, was jede echte therapie anstreben sollte.
fazit: es gibt starke kräfte hinter dem wirksamwerden von pendeln, aber diese tatsache bedeutet noch lange nicht, dass das kräfte sind, die grundsätzlich dem menschen wohl wollen! da helfen auch nicht die oft zu beobachtenden versuche, das ganze in bewußt christliche rituale einzubinden in der hoffnung, schädliches damit fernzuhalten.
Kommentar von collo am 8. Juni 2007 19:48
Das hört sich ja toll wissenschaftlich an, ist aber aus meiner Sicht, bitte nicht böse sein, totaler Blödsinn. Welche Kräfte sollen das sein ? Glauben wir nun wieder an Zauberei ?
Kommentar von Patron am 21. Juni 2007 18:26
also: böse bin ich nicht. es geht schon um "weltanschauung" und im wesentlichen um die frage, ob es außer unserer materiellen welt auch eine nicht materielle gibt, eine geistige, spirituelle, vor- und nachgeburtliche, ein jenseits, eine "andere seite". es liegt in der natur der sache, dass, falls es eine solche geben sollte, sie auf gar keinen fall mit mitteln dieser materiellen welt bewiesen werden kann. diese einfache feststellung kann wohl jeder sehr leicht akzeptieren. übrigens: weisst du überhaupt, dass deine reaktion ("totaler blödsinn") mal eben zweitausend jahre christliches abendland auf den müllhaufen der geschichte wirft? jetzt bitte nicht vermischen: ich habe nicht gesagt, dass pendeln christlich ist, sondern dass die annahme einer nicht materiellen welt oder seins-ebene die grundlage der christlichen zivilisation ist.
Marah am 21. September 2007 06:34 DH!
agnostiker am 21. September 2007 08:41 Netter Text: dennoch bleibt es dabei, das eine Wünschelrute nur eine andere Definition von Unsinn ist. Wünschelrutengänger sind in meinen Augen Kriminelle weil sie Geld für eine Leistung verlangen, die sie nicht erbringen können!
Knowledge am 21. September 2007 10:11 Richtig, Agnostiker... Much ado about nothing (würde Shakespeare sagen).
agnostiker am 21. September 2007 11:18 Und noch ein Zusatz von mir "Offtopic": warum schreibst Du eigentlich alles klein?? Diese Texte sind praktisch nicht zu lesen (mal abgesehen vom Inhalt ;-) ). Du verlangst viel von Deinen Lesern. Ich denke, viele werden Deine Texte aus meiden, weil sie nicht bereit sind, sich das anzutun.
Patron am 21. September 2007 22:51 die frage war gerade heute, und da habe ich auch heute geantwortet:
Sollte man bei Fragen und Antworten hier bei GF die Gross- und Kleinschreibung benutzen? anonym
beantwortet von Patron am 21. September 2007 01:57 2x Thumbupvoted
habe mit 15 jahren 10-finger-blindschreiben gelernt. es geht auch bis heute immer noch sehr schnell. wenn ich einen behördenbrief zu schreiben habe oder etwas berufliches, mache ich das gern höchst korrekt. aber bei sms mit handy oder bei schnellen emails finde ich das überflüssig und sogar störend und tippe lieber einfach mit kleinen buchstaben. ich denke, dass es dem charakter solcher schnellen kommunikation angemessen ist, und darum schreibe ich auch in internetforen alles klein. diese freiheit nehme ich mir, und dazu gehört natürlich noch meine einschätzung, dass es der verständlichkeit meiner texte noch nie geschadet hat.
agnostiker am 22. September 2007 11:02 ;-) Ok, gute Antwort.
Die Wünschelrute oder Zauberrute ist ein Stück gegabeltes Haselnuss- oder Weidenholz, Metall oder Kunststoff, meist in der Form einer Zwille, das mit zwei Händen locker gehalten vom Körper des Trägers wegweisend verwendet wird. Ausschläge der Wünschelrute werden durch den Träger als Hinweise auf esoterische Strahlungen (im Unterschied zu physikalischer Strahlung) gewertet, aus wissenschaftlicher Sicht jedoch durch den Carpenter-Effekt erklärt. Die bisher größte wissenschaftliche Untersuchung zum Thema fand zwischen 1987 und 1988 in München statt. Dabei wurden mit über 500 Rutengehern über 10000 Tests durchgeführt. Das Experiment fand in einem zweistöckigen Gebäude statt; im Erdgeschoß befand sich eine Wasserleitung, die beliebig platziert werden konnte; die Rutengeher sollten im ersten Stock die Position der Wasserohre unter ihnen finden. Die Untersuchung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben und mit 400000 DM gefördert und von 3 Wissenschaftlern aus München (zwei Physiker und ein Pharmazeut) geleitet. Nach Beendigung der Studie wurde festgestellt, dass die Erfolgsrate der Rutengeher im Allgemeinen nicht von zufälligen Ereignissen zu unterscheiden ist. Es wurden aber einige Rutengeher gefunden, bei denen man meinte, eine Erfolgsrate beobachtet zu haben, die deutlich über dem eines zufälligen Ereignisses liegt[1]. Eine folgende weiterführende Analyse der Daten zeigte aber, dass auch die wenigen "erfolgreichen" Rutengeher nicht in der Lage waren, ihre eigenen Ergebnisse zu reproduzieren[2]. Es konnte also kein wissenschaftlicher Nachweis des Phänomens des Rutengehens gefunden werden. http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCnschelrute

Die einzige richtig Antwort lautet: sie funktioniert überhaupt nicht! Und lasse Dir nichts anderes einreden!
Marah am 21. September 2007 11:22 Gut, dass Du nicht zuentscheiden hast, was richtig und falsch ist!
agnostiker am 21. September 2007 11:45 Da muss ich Dir natürlich völlig recht geben.

Und es funktioniert doch! Haben 3 verschiedene Rutengänger unser Haus untersuchen lassen und alle kamen unabhängig voneinander auf die gleiche Wasserader. Das ist zu viel Zufall. Das ist meine Erfahrung damit und die meiner ganzen Verwandtschaft, die alle gesund sind und alle ihre Häuser untersuchen lassen haben. Auch der skeptische Teil der Verwandtschaft. Habe nur beste Erfahrungen.
agnostiker am 21. September 2007 08:42 Es gibt keine Wasseradern in dem Sinne, wie sie von den Rutengänger verwendet werden. Verlange Dein Geld zurück!
Luise am 21. September 2007 09:05 Doch, gibt es, habe das selber erfahren, jahrelange Kopfschmerzen waren bei mir weg, obwohl ich nicht daran geglaubt hatte. Kann mir keiner mehr was anderes erzählen.
agnostiker am 21. September 2007 11:20 @Luise: Hauptsache, Deine Kopfschmerzen sind weg!
100% richtig! Es könnte zwar sein daß das Haus sich unter einem unterirdischen Flußlauf befindet, der dann aber so breit ist, daß es weit größer als das gesamte Grundstück wäre und damit es einem nichts nützen würde, wenn man versuchen wollte etwas zu verändern, außer wegzuziehen. Genauso verhält es sich mit Grundwasser. Dünne schmale "Wasseradern" gibt es in der Natur eigentlich nicht. Das einzige was Wasseradern entsprechen würde wären verlegte Frischwasserleitungen oder Abwasserkanäle. Wo diese liegen ist aber meist bekannt.

... eine Wünschelrute klappt nach unten, wenn der Scharlatan, der sie hält, seine Finger etwas lockert, über dem Platz , der irgendeine gewünschte oder vermutete Sache verbergen soll...., ganz einfach!..

Eine Wünscherute ist wie eine Antenne, es geht auch ohne, ganz natürlich bzw. intuitiv - aber gezielt. In etwa so wie wir die Welt wahrnehmen bevor, wir durch die "Trivialisierungsmaschinen" (Kindergarten, Schule...) gegangen werden. :-]
agnostiker am 21. September 2007 09:31 Oh Gott... schade das hier sofort der Support zuschlagen würde, wenn ich nun das schreiben würde, was ich gerne schreiben würde.
Kaffeesatz am 21. September 2007 16:41 dto
thehop am 22. September 2007 15:11 hm ... nur keine Zurückhaltung oder vorauseilenden Gehorsam aufkommen lassen ;-]
BTW: Für meine Bauern-Grossvater und Onkeln war das eigentlich was ganz Alltägliches - nur nannte man das damals "Brunnenstechen".
thehop am 22. September 2007 15:36 PS: Etwas Lesestoff zu Themenbereichen der "Geomantie" ... http://www.bau-docu.at/5/staticpage/00/02/21/index_5.html
hallo zusammen - mein großvater , den ich allerdings nie persönlich kennengelernt habe war brunnenbauer und hat angeblich seine brunnen mit der wünschelrute gefunden. sofern es angeblich diese "gabe" gibt ist sie zumindest nicht vererblich wie viele behaupten, da mein vater es nicht kann. ich selbst habe tiefbau und geologie studiert und stehen dem phänomen der wünschelrute ( eher wunschrute - weil der wunsch im vordergrund steht ) sehr skeptisch gegenüber. die brunnen die mein großvater gefunden hat hätte ich auch gefunden , einfach weil man als geschulter mensch das wasser auch so findet, da es fast immer flächige vorkommt. die tests mit wünschelrutengänger habe ich im tv auch gesehen und die trefferquoten waren nach dem zufallsprinzip, beweisen also nichts. an jedem brunnen den mein grossvater gegraben hat , hätte man in 5 meter entfernung auch wassser gefunden. da aber dort niemand mehr gebohrt hat , sprechen heute noch viele von der fast 100%-igen treffsicherheit - wenn man das aber mal real betrachtet hätte : jeder von euch hätte dort auch wasser gefunden , einfach weil es da war und nichts anderes. wenn man dann solche wünschelrutengänger zu "helden" stilisiert macht man den bock zum gärtner ( sorry opa - aber so ist es eben )
hallo zusammen - mein großvater , den ich allerdings nie persönlich kennengelernt habe war brunnenbauer und hat angeblich seine brunnen mit der wünschelrute gefunden. sofern es angeblich diese "gabe" gibt ist sie zumindest nicht vererblich wie viele behaupten, da mein vater es nicht kann. ich selbst habe tiefbau und geologie studiert und stehen dem phänomen der wünschelrute ( eher wunschrute - weil der wunsch im vordergrund steht ) sehr skeptisch gegenüber. die brunnen die mein großvater gefunden hat hätte ich auch gefunden , einfach weil man als geschulter mensch das wasser auch so findet, da es fast immer flächige vorkommt. die tests mit wünschelrutengänger habe ich im tv auch gesehen und die trefferquoten waren nach dem zufallsprinzip, beweisen also nichts. an jedem brunnen den mein grossvater gegraben hat , hätte man in 5 meter entfernung auch wassser gefunden. da aber dort niemand mehr gebohrt hat , sprechen heute noch viele von der fast 100%-igen treffsicherheit - wenn man das aber mal real betrachtet hätte : jeder von euch hätte dort auch wasser gefunden , einfach weil es da war und nichts anderes. wenn man dann solche wünschelrutengänger zu "helden" stilisiert macht man den bock zum gärtner ( sorry opa - aber so ist es eben )
Richtig!
Dieser Meinung kann ich nicht entsprechen. Ohne "Wünschelrutengänger" zu sein, habe ich, lediglich mit zwei 90 Grad gewinkelten und zwischen die Finger beider Hände geklemmten Schweißdrähten eine vergrabene Gartenwasserleitung und deren Verlauf gefunden.
Ich habe mal durch die winzigen Eisenablagerungen in meiner Nase den magnetischen Nordpol gefunden.
@ Kaffeesatz: Du stellst mit jeder Antwort und jedem Kommentar, in dem Bereich Parawissenschaften, die Fragenden als Spinner da. Ich finde das diskriminierend.
Da hat @ Kaffeesatz ja eigentlich auch recht!
Für mich ist "Anhänger von Parawissenschaften" die Definition für "Spinner" ;-)
man muß ja nicht anhänger der parawissenschaftler sein, die heißen übrigens richtig wissenschaftler der grenzgebiete der psychologie. professor bender war der erste lehrstuhlinhaber in freiburg, und er hat mit streng naturwissenschaftlichem ansatz jahrelang untersuchungen angestellt, die populärwissenschaftlich zu lesen sind in seinem buch "unser sechster sinn".
Lese Dir doch bitte mal selber den Artikel über Herrn Bender in der Wikipedia durch. Sehr vertrauenerweckend! Das Institut im Breisgau ist heute ein e.V. (in Übersetzung: ein Verein)
Und ich habe ein paar seiner Vorlesungen gehört. Er selbst sagt, dass er in jedem Fall eine wissenschaftlicher Erklärung für irgendwelche ominösen parapsychologischen Phänomene gefunden hat; also keinerlei unerklärbare Ursachen.
@ gustavgans: Das muss man aber nicht jedem gleich an den Kopf schmeissen! Toleranz ist eine feine Sache! Ich persönlich glaube auch nicht unbedingt an Wünschelruten und co... Finde manche Sprüche hier aber einfach nur asozial! Leben und Leben lassen! Wenn man seine Bedenken bezüglich Parawissenschaften äussern will, kann man das auch vernünftig tun ...ohne die Leute anzugreifen und zu verletzen, oder?
Es muss aber auch gestattet sein, einmal einfach die Wahrheit zu sagen. Wir leben ja nicht in einem rosa Zucker-Universum. Es sollte dabei aber eine gewisse Grenze nicht "unterschritten" werden.
Du kannst doch garnicht beurteilen was war ist oder nicht! Viele Dinge in der heutigen Welt sind noch nicht erforscht und wir Menschen wissen noch garnicht was möglich ist und was nicht. Du maßt Dir hier gerade ein Wissen an, das nur der Schöpfer selbst hätte... Ich selber habe keine Religion und bin kein Esoteriker, habe aber eine wahnsinns Erfurcht vor den Dingen die wir nur ansatzweise erahnen können.
Liebe Marah, an der Stelle möchte ich den Disput bereits stoppen, weil Deine letzte Bemerkung eine schon zu persönlichen Ton hat, der der Sache nicht gerecht wird.
äh...ja...genau! Ich habe da schon mal was vorbereitet!
Versagt die Logik, kommt der Schöpfer ins Spiel.