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Wie funktioniert eine Offshore-Gesellschaft?

gefragt von coacher am 17.01.2007 um 20:20 Uhr
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anonym
beantwortet von pifpafpuf am 17. Januar 2007 22:32
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Ist die Frage nicht etwas sehr allgemein gehalten. So kann die Antwort nur lauten: nach den Gesetzen des Staates, in dem sie angemeldet ist. Offshore ist die Gesellschaft ja nur von uns aus gesehen. Auf den Bahamas oder auf Jersey sind das erstmal ganz normale Gesellschaften.

Kommentar von coacher am 17. Januar 2007 22:35

Ja, stimmt. Meine Frage ist zu allgemein formuliert. Was ist meinte, ist: Wie funktioniert der Leistungsaustausch zwischen Offshore-gesellschaften und Gesellschaften innerhalb der EU. Rechnung aus Offshore-Gesellschaften werden in Deutschland in der Regel nicht akzeptiert, ist das im europäischen Ausland eigentlich auch so?


anonym
beantwortet von gutedingeFragant am 24. Juli 2010 15:22
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Über CSR habe ich auch nur schlechtes gehört, im Gegensatz zu http://www.belize-firma.com.

Wie eine Offshore Gesellschaft funktioniert wurde hier bereits ausführlich besprochen.


anonym
beantwortet von MarcoKuchta am 14. Juli 2010 22:06
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Anmerkung: Hier wird CSR empfohlen, die auch unter zig anderen Namen auftreten. Genau das meinte ich mit meinem Beitrag, wenn ich sage, "die loben sich selber im Internet". Oje, oje.


anonym
beantwortet von MarcoKuchta am 14. Juli 2010 22:03
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Die Wahrheit über Offshore Gesellschaften in den Steueroasen der Welt.

Es vermittelt sich einem der Eindruck, surft man mit offenen Augen durch das WorldWideWeb, die Gründung einer Offshore Firma wäre nicht viel schwieriger als ein Kaugummi zu kauen. Risiken werden zudem scheinbar bewusst herunter gespielt und es hat sich hieraus ein Markt entwickelt, der tausende Ein-Mann-Shows mehr oder weniger gut leben lässt. Das Kunden, also Gründer einer Firma Offshore, zunehmend häufig in ein „offenes Messer“ laufen, scheint dabei völlig egal.

Warum nun dieser Artikel? Ich war selbst über zwei Jahrzehnte für eine Rechtsanwaltskanzlei im Ausland tätig, und habe viele Mandanten kennen gelernt, die oftmals in die gleichen oder auch ähnlichen Fallen getreten sind. Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen, einige der immer wiederkehrenden Probleme aufzuschreiben und die Dinge beim Namen zu nennen. Vielleicht, so meine Hoffnung, für den einen oder anderen Offshore Interessenten eine Warnung, wobei ich auch nicht die Chancen verheimlichen möchte, die durchaus bestehen. Tatsache ist, lassen Sie mich dies noch kurz erwähnen, ich gehöre keiner Vertriebsgesellschaft, keiner Vermittlungsagentur oder auch Rechtsanwaltskanzlei mehr an. Sie investieren Ihre Zeit also in einen neutralen Artikel, ohne den Hintergrund der Gier und Ignoranz.

Wie erkenne ich seriöse Anbieter? Nun, diese Frage ist hier nicht mit einem Satz zu beantworten. Sie können jedoch bei der Prüfung eines Anbieters auf dessen Seriosität wie folgt vorgehen:

  1. Adressenprüfung Oft sagt die Adresse bereits viel über den jeweiligen Anbieter aus. Geben Sie die Adresse in eine Suchmaschine ein und erhalten Sie dabei einen Hinweis auf einen mit der Firma nicht identischen „Office-Service-Anbieter“, so wissen Sie bereits, Ihre engere Wahl unterhält nicht einmal ein Büro vor Ort.

Eine Einschränkung gibt es dabei natürlich. Eventuell bietet Ihre engere Wahl einen Office-Service selbst an. Dann jedoch können Sie dies aus dem Angebot entnehmen, welches Sie unter der jeweiligen Adresse finden.

  1. Trommeln gehört nur bedingt zum Handwerk Es gibt einige Anbieter, die sich scheinbar neutraler Foren im Internet bedienen. Hier wird kräftig auf die Mitbewerber eingedroschen und Unwahrheiten unter das Volk gebracht. Das diese Anbieter in der Regel folglich nicht seriös sein können, wird jedermann nachvollziehen können. Einschränkungen sind Presseartikel und Veröffentlichungen außerhalb von Foren.

  2. „Kanzlei“ – eine clevere Täuschung Sie haben einen Anbieter gefunden, eine Kanzlei oder auch ein Netzwerk von „Steuerberatern und Rechtsanwälten“. Ich muss Sie enttäuschen, denn das bedeutet gar nichts. Jeder „Depp“ kann Kunden an Rechtsanwälte im Ausland vermitteln, dies ist der Klartext zum „Netzwerk“. Kanzlei, wenn nicht irgendwo „unsere Rechtsanwaltskanzlei oder unser Steuerberatungsbüro“ steht, sagt nichts aus. Gleiches gilt, wenn der Zusatz „spezialisiert auf dieses oder jenes Recht“ steht. Keine Frage, auch in diesem Fall haben Sie es zu 99% mit ggf. einem „ehemaligen Schreiner“ zu tun, der nun vorgibt, eine Kanzlei zu sein.

Fazit zu diesem Punkt Unterhält Ihr Anbieter, Ihre direkte Kontaktperson, ein Büro vor Ort im Ausland? Können Sie Ihn, ohne Skype-Nummer, dort erreichen? Dann scheint es sich um eine seriös arbeitende Firma oder auch reale Kanzlei zu handeln. Vermittelt man Sie jedoch lediglich an einen weiteren Kontakt im Ausland, dann sollten Sie Vorsicht walten lassen.

  1. Nicht immer, aber durchaus häuft… Das Internet vergisst niemals. Geben Sie den Firmennamen in eine Suchmaschine ein und scrollen Sie! Sollten Sie vermehrt negative Einträge finden, so wird dieser Rechtsanwalt entweder sabotiert, oder es handelt sich vielleicht doch um ein faules Ei. Fragen Sie am Telefon, wo Ihr Ansprechpartner gerade befindet. „Hockt“ er in Deutschland, sollte Sie dies zum Nachdenken anregen.

Offshore Firma, aber bitte richtig! Sie haben Punkt 1-4 beherzigt und so den Anbieter Ihrer Träume gefunden? Glückwunsch! Dann sollten Sie unbedingt noch auf folgende Risiken bzw. Voraussetzungen achten:

Eine Offshore Gesellschaft ohne Bankkonto und ohne eine Apostille ist ein hübsches Blatt Papier, welches Sie sich im Wohnzimmer aufhängen können. Darüber hinaus ist es aus diversen Gründen durchaus ratsam, sich im Offshore eines Treuhänders zu bedienen. Fallen Sie hierbei jedoch auf die nette Formulierung „Treuhandschaft durch Rechtsanwalt bei Gründung …. übergibt Ihnen die Gesellschaft nach Gründung“ herein. Dies würde nämlich im Klartext bedeuten, Sie stehen mit offenem Visier dar.

Ja, ich gebe zu, es erinnert alles etwas an die Reisebranche. „Hotel am Naturstrand“ heißt eben auch nicht, dass dort schöne Bäume wachsen. Nein, Sie wohnen an einem Müllhaufen auf Sand. Das ist die Wahrheit!

Es geht weiter und wir nicht besser! Insbesondere wer sein Geld im Internet verdient, für den bietet sich tatsächlich die Nutzung einer Firma im Offshore an. Doch auch hier ist Vorsicht geboten! Können Sie Domains und Hosting nur über Ihren Namen anmieten und nicht die Treuhänder und Organe der Offshore Gesellschaft hierzu nutzen, bringt Ihnen die ganze Offshore Firmengründung nichts. Also, Fragen Sie in jedem Fall danach!

Chancen der Firma im Offshore Die vg. Fakten erheben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber, Sie haben nun ein kleines aber feines Instrument, um unseriöse Geschäftemacher und Möchtegerns zu entlarven. Lassen Sie mich Ihnen abschließend, denn der Platz wird langsam eng, noch etwas mit auf den Weg geben.

Offshore ist nicht illegal, böse oder gar verwerflich. Im Gegenteil! Offshore beinhaltet viele Vorteile (von der Haftungsbegrenzung bis zur Steuerfreiheit hinsichtlich der Körperschaftssteuern), man muss nur sehr genau darauf achten, wem man in diesem Segment Vertrauen schenkt.

Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg.


anonym
beantwortet von StefCY am 21. April 2009 13:37
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Zwar unterliegen die meisten Offshore-Gesellschaften keiner Besteuerung, problemfrei ist man aber trotzdem nicht. Jeder Deutsche muss sein Welteinkommen in Deutschland versteuern, und dazu würde natürlich auch das Einkommen der Offshore-gesellschaft gehören. Dies müsste jedoch verheimlicht werden, sonst mach die Offshore-Gesellschaft ja keinen Sinn. Möchte man die auf dem Konto der Offshore-Gesellschaft aufgelaufene Guthaben nach Deutschland transferieren, fliegt der Deal mit guter Wahrscheinlichkeit auf.

Wer wirklich über Steuersparpotential verfügt, ist deshalb besser mit einer Gesellschaft in einem EU-Land mit niedrigen Steuern, sonstigen Vorteilen und gutem Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland beraten. Mehr Informationen dazu können Sie in ausführlicher Form bei www.shandaconsult.com einsehen.


anonym
beantwortet von StefCY am 21. April 2009 13:36
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Zwar unterliegen die meisten Offshore-Gesellschaften keiner Besteuerung, problemfrei ist man aber trotzdem nicht. Jeder Deutsche muss sein Welteinkommen in Deutschland versteuern, und dazu würde natürlich auch das Einkommen der Offshore-gesellschaft gehören. Dies müsste jedoch verheimlicht werden, sonst mach die Offshore-Gesellschaft ja keinen Sinn. Möchte man die auf dem Konto der Offshore-Gesellschaft aufgelaufene Guthaben nach Deutschland transferieren, fliegt der Deal mit guter Wahrscheinlichkeit auf.

Wer wirklich über Steuersparpotential verfügt, ist deshalb besser mit einer Gesellschaft in einem EU-Land mit niedrigen Steuern, sonstigen Vorteilen und gutem Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland beraten. Mehr Informationen dazu können Sie in ausführlicher Form bei www.shandaconsult.com einsehen.


anonym
beantwortet von francesco992 am 1. Februar 2009 15:31
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http://seychellen-firma.com unter diesem Link wird alles zur Offshore Gesellschaft erklärt, von der Betriebsstätte bis zum Steuersatz. Wie schon MonteVerde schrieb, kann eine Offshore Firma auch als Holding fugieren und so mit einer EU-Firma arbeiten und eine Rechnung für Dienstleistungen von der Offshore Firma erhalten.


anonym
beantwortet von MonteVerdeFragant am 17. Januar 2007 23:42
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http://www.wsr-corporation.com/de/offshore.html

unter diesen Link kannst du alles nachlesen auch über Holdings etz. es ist eine sehr seriöse Firma.

Sie bieten sogar deutschsprachiges Personal per Telefonauskunft.


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