pepsi40 am 21.11.2008 um 23:21 Uhr
Ich kennt doch Taschenwärmer? Die, bei denen man so ein Plättchen knicken muss und man dann die Hände für ca. 20 - 30 Minuten daran wärmen kann. Wie funktioniert das? Was passiert da genau, das die warm werden?

Das Geheimnis liegt in einer simpel aufgebauten, leicht löslichen chemischen Verbindung namens Natriumacetat-Trihydrat. Das Natriumsalz der Essigsäure liegt als so genanntes Salzhydrat vor: In das Kristallgitter der Substanz sind neben Natrium- und Acetat-Ionen pro Formeleinheit drei Wassermoleküle eingebaut.
Beim Erhitzen hat die Substanz ihr Kristallwasser abgegeben und sich in diesem gelöst. Beim Abkühlen ist sie allerdings nicht kristallisiert, sondern hat eine unterkühlte Schmelze gebildet. Behandelt man diese vorsichtig, passiert tagelang nichts. Diesen scheintoten Zustand nennen Wissenschaftler „metastabil“. Erst durch das knackende Metallplättchen wird der Dämmerzustand gestört.
http://www.rp-online.de/public/article/wissen/umwelt/164762/Wie-funktioniert-ein...

Ums Abzukürzen: Beim Erwärmen wird Energie ins Kristallgitter (die Bindung) gesteckt. Durch das Salz wird dieses Gitter aufgebrochen und dabei die Energie (in Form von Wärme) wieder frei gesetzt.

Eine chemische Reaktion! Durch die Bruchstelle am Zinkplätchen werden Sauerstoffatome angeregt sich mit den Salzen deren Nahme ich grade nicht weiß zu verbinden. Dadurch wird Wärme prouziert. Durch stärkere Wärme kochen trennst Du wieder die Atome die ja im Gelbegrenzt sind. In zwischen hat sich über das Zinkplättchen wieder eine Partina gebildet(zinkoxyd). Daher funktioniert es auch immer wieder!
DH. Man kann so was also auch erklären, dass es ein Laie versteht. Vielen Dank dafür:-)
Büüddeee :))
Käsebrot: Du hast gegoogld! pah
Egal, die Hauptsache, ich hab verstanden. Danke euch beiden. Jetzt kann ich das meinem Sohne morgen erklären. Und Mama weiss doch (fast) alles:-)